Küchenhelfer

Ratgeber


Die eigenhändige Zubereitung von Mahlzeiten hat im hektischen Alltag für Viele einen höheren Stellenwert bekommen. Ein selbstgekochtes Abendessen bringt am Ende des Tages nicht nur Abwechslung, sondern auch viel eher die ganze Familie am Esstisch zusammen. Zusätzlich ist es auch noch wesentlich gesünder als ein schnelles Fertiggericht. Neben dem offensichtlichen Vorteil, genau zu wissen, was man zu sich nimmt, schont das selbstständige Zubereiten von Lebensmitteln die Haushaltskasse, macht mit der richtigen Ausstattung sogar richtig Spaß und bringt meist weniger Arbeit mit sich als man anfangs denkt.

Entsafter

Diese Geräte sind nützliche Helfer zum Entsaften von frischem Obst und Gemüse. Mit ihnen wird die Zellstruktur der Lebensmittel geöffnet und der Saft herausgepresst. Der Abfall – der sogenannte Trester – wird in einem separaten Behälter aufgefangen.
Um die Auswahl einzugrenzen ist es sinnvoll sich zu fragen, was wie oft für wie viele Personen entsaftet werden soll, wie viel Budget und Platz für dieses Vorhaben zu Verfügung steht. Weitere wichtige Kriterien sind Punkte wie zum Beispiel die Saftausbeute, Umdrehungszahl, Reinigung, Lautstärke sowie Standfestigkeit, Material oder die Größe des Einfüllschachts.

Schneckenentsafter (Slow Juicer)

Hier ist der Name Programm: Eine Schnecke im Inneren des Produkts nimmt das Obst oder Gemüse auf und drückt es gegen eine Pressscheibe. Diese Art der Zubereitung ist daher besonders schonend und das Resultat mehr als reichlich. Zudem erweisen sich Slow Juicer als vielseitig einsetzbar bei geringem Energieverbrauch und hoher Langlebigkeit. Jedoch sind sie etwas teurer in der Anschaffung.

Zentrifugenentsafter

Diese Fabrikate arbeiten mittels Fliehkraft. Die Nahrungsmittel werden in einem Schacht platziert. Im Anschluss presst der Nutzer sie mit einem Stößel nach unten auf eine Drehscheibe. Zentrifugenentsafter punkten mit einem geringen Kaufpreis bei gleichzeitig vielen verfügbaren Größen. Zwar erfolgen Bedienung und Reinigung relativ simpel, dafür ist diese Entsafter-Art jedoch nicht so vielseitig einsetzbar.

Saftpresse

Sowohl manuell als auch elektrisch verfügbar, wird hier die halbierte Frucht auf einen Presskegel gedrückt und auf diese Weise entsaftet. Diese günstige, einfache Funktionsweise benötigt wenig Platz und die Pressen sind leicht zu reinigen. Die simple Bedienung geht jedoch zulasten der Vielfalt, denn diese Produkte sind ausschließlich auf Zitrusfrüchte beschränkt. Zusätzlich erfordert ihre Nutzung unter Umständen einiges an Kraft.

Dampfentsafter

Dampfentsafter nutzen die Kraft des Wasserdampfs. Auf ein mit Wasser gefülltes Unterteil wird ein Topf mit Obst platziert. Nun steigt der Dampf des erhitzten Wassers durch einen Auslass in den oberen, mit den Lebensmitteln gefüllten Topf. Die Struktur des Obsts wird so aufgebrochen und der Saft freigesetzt. Diese Art der Zubereitung eignet sich vorrangig zur schnellen und einfachen Sirupherstellung aus Obst, benötigt aber viel Platz.

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Stabmixer

Im Idealfall bietet ein Stabmixer eine sinnvolle Schnittmenge aus diversen nützlichen Funktionen bei geringen Platzbedarf. Je kompakter die zu verarbeitenden Lebensmittel desto mehr Leistung sollte das Produkt bieten. Die Drehzahl der Messer ist üblicherweise mit wenigstens drei Stufen variabel. Alle Leistungsfähigkeit nützt jedoch nichts ohne die passende Flexibilität bei der Arbeit.

Daher benötigt jedes Fabrikat eine ausreichende Kabellänge, alternativ lohnt sich womöglich der Griff zum akkubetriebenen Gerät. Egal auf welchen Stabmixer die Wahl des Nutzers am Ende fällt: Er sollte stets bequem zu umfassen und nicht zu schwer sein. Je nachdem welche Nahrungsmittel zubereitet werden sollen, bieten Hersteller mittlerweile ein breites Spektrum an Aufsätzen, das kaum Wünsche offen lässt.

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Eismaschinen

Nichts hilft einem besser durch heiße Tage als selbstgemachtes Eis. Allerdings ist es nicht damit getan, die Zutaten einfach zu vermengen und anschließend im Kühlfach gefrieren zu lassen. Das Resultat würde unschön kristallisieren. Für die richtige Konsistenz muss die Masse dauerhaft in Bewegung sein.

Hier kommt die Rührmechanik einer Eismaschine ins Spiel. Bereits im Vorfeld bietet sich die Klärung ein paar allgemeiner Fragen an. Wie oft wird von wie vielen Personen Eis gegessen? Wie viel Platz für eine Eismaschine steht zur Verfügung? Familien benötigen ein Produkt mit einem Fassungsvermögen zwischen 1,5 bis zwei Liter, für kleinere Haushalte genügen bereits 0,6 Liter. Auch Motorleistung und Bedienbarkeit sind zu beachten.

Kompressormaschinen

Maschinen mit Kompressor kühlen den Inhalt ganz automatisch. Hier erhält der Nutzer in kürzester Zeit ein sehr schmackhaftes Ergebnis. Wer auf Schnelligkeit setzt, muss jedoch mit einem erhöhten Platzbedarf, einer Lautstärke bis zu 70 Dezibel sowie einem Anschaffungspreis ab circa 150 Euro rechnen. Zusätzlich benötigen diese Geräte mehr Strom als ihre Pendants ohne automatische Kühlung.

Maschinen ohne Kompressor

Eismaschinen ohne Kompressor bestehen aus einer Rühreinheit und einem doppelwandigen Behälter, der Platz für die Kühlflüssigkeit bietet. Dieser muss vor der Eisherstellung für acht bis 24 Stunden ins Kühlfach. Aufgrund dieser Gefrierzeit ist zwar keine spontane Zubereitung möglich, dafür erweisen sich diese Produkte oft als genauso ergiebig wie Maschinen mit Kompressor und sind dabei sogar noch wesentlich handlicher und preiswerter.

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Waffeleisen

Mit dem richtigen Eisen lassen sich Waffeln zügig, vielseitig und vor allem lecker zubereiten. Wer es klassisch mag, serviert sie herzförmig. Sollen sie dick und knusprig sein, bietet sich ein belgisches Waffeleisen an. Gilt es, viele Leute auf einmal satt zu bekommen, greift man am besten auf ein Doppeleisen zurück.
Damit dem Genuss nichts im Weg steht, ist eine Antihaftbeschichtung unabdingbar. So lässt sich nicht nur die fertige Waffel leicht aus dem Eisen lösen, auch die abschließende Reinigung gestaltet sich dadurch erheblich leichter. Eine Backampel sowie ein akustisches Signal am Ende des Backvorgangs stellen sicher, dass das Ergebnis knusprig genug ausfällt und einem im Eifer des Gefechts die Fertigstellung seiner Waffeln nicht entgeht. Dabei spielt auch die Leistung eine Rolle, denn je höher diese ausfällt, desto schneller erhält der Nutzer ein im Idealfall außen knuspriges und innen saftiges Ergebnis. Leichte Fabrikate sind zwar einfacher zu benutzen und zu verstauen, dafür verteilen schwere Eisen mit meist schweren Heizplatten die Hitze gleichmäßiger. Um auch dauerhaft hohen Temperaturen standzuhalten, verfügen manche Produkte über einen Überhitzungsschutz. Obacht bei der Materialwahl: Viele Eisen sind aus Edelstahl hergestellt, der die Hitze zwar gut aufnimmt, aber dabei auch selbst heiß wird. Gerade beim Backen mit Kindern ist hier Vorsicht geboten.

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Toaster

Sie leisten mit knusprigem, goldbraunem Toast einen elementaren Beitrag zu einem gelungenen Frühstück. Im Idealfall erzeugt ein Toaster in seinem Inneren starke Hitze, ohne diese hohe Temperatur auf das äußere Gehäuse übergreifen zu lassen. Neben den handelsüblichen Doppel- und Einschlitz-Mini-Toastern, kann der Kunde auch auf die Version mit Langschlitz zurückgreifen. Sie verfügt über Kapazität für vier Scheiben Brot, benötigt dafür aber mehr Platz in der Küche. Beim Vier-Scheiben-Toaster handelt es sich dagegen um einen Hybriden aus Doppel- und Langschlitzfabrikaten. Einen Sonderfall bilden Multifunktionsversionen, die nicht nur Toasten, sondern beispielsweise auch grillen oder sogar Eier kochen. Flachtoaster dagegen eignen sich auch für die Zubereitung von Sandwiches. Ihre Erscheinung ähnelt einem größeren Waffeleisen, allerdings fehlt ihnen die Riffelung.
Die Entscheidung für ein konkretes Fabrikat sollte je nach verfügbarem Platz und Anzahl der Nutzer fallen. Für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen genügt in der Regel ein normales Produkt mit Doppelschlitz. Ebenfalls von Bedeutung sind ein sicherer Stand abseits von Feuchtigkeit, eine saubere, stabile Verarbeitung sowie eine gute Wärmeisolierung. Zusätzlich sollte ein guter Toaster über ein leicht bedienbares Krümelblech, einen Brötchenaufsatz, einen Toastlift zur sicheren Entnahme und einen einstellbaren Bräunungsgrad verfügen.

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Allesschneider

Lebensmittel, die erst zu Hause aufgeschnitten werden, behalten ihren Geschmack länger bei. Außerdem sind sie auch wesentlich länger haltbar. Zum sauberen Schneiden von Fleisch, Käse, Brot und einigem mehr spart ein Allesschneider vor allem bei großen Mengen wertvolle Zeit. Jedoch benötigen diese Geräte in der Küche viel Platz und auch eine gewisse Verletzungsgefahr durch die rotierende Klinge lässt sich nicht leugnen.

Dieses Risiko lässt sich allerdings minimieren. Hilfreich sind hier ein sicherer Stand, gegebenenfalls eine Messerabdeckung oder auch eine Einschaltsicherung, damit die Klinge bei der Zufuhr von Strom nicht auf der Stelle zu rotieren beginnt. Bezüglich der Leistung gilt: Je härter die zu bearbeitenden Lebensmittel, desto höher sollte die Wattzahl ausfallen. Ebenso zu beachten sind eine gute Bedienbarkeit, eine einfache Reinigung und die Schneideigenschaften. Wechselbare Messer sind ebenfalls ein angenehmer Zusatz. Einige Hersteller liefern Zubehör wie Restehalter oder Auffangbehälter bereits mit.

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Brotbackautomaten

Wer sich täglich frisches Brot mit selbst gewählten Zutaten wünscht, wird mit einem Brotbackautomaten viel Freude haben. Dieses Gerät schafft nicht nur Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten und vom Angebot der Bäckereien, sondern schont in der Summe auch den Geldbeutel. Sobald die Zutaten eingefüllt sind, übernimmt der Automat die anstrengende Knetarbeit. Um das passende Gerät zu finden, sollte der Nutzer sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wie viel Brot er pro Durchgang erzeugen will. Für normale Haushalte genügt eine Ausbeute von 700 bis 1.000 Gramm. Je nach gewünschter Brotsorte, sollte das Gerät außerdem über entsprechende Programme verfügen. Abhängig von den Vorlieben kann der Kunde auf Produkte mit integrierter Waage, Zeitvorwahl und/oder Warmhaltefunktion zurückgreifen.

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Sandwichmaker

Mit ihnen kommt nahezu jeder schnell zu einer warmen Mahlzeit. Sandwichmaker ermöglichen im besten Fall die einfache und rasche Zubereitung von gefüllten Toasts. Damit dies gelingt, sollte das Gerät die Hitze nicht nur vernünftig verteilen, sondern im selben Zuge auch über die entsprechende Wattzahl verfügen. Je dicker die Sandwiches, desto höher sollte die Leistung am Ende ausfallen. Mindestmaß sind hier 700-900 Watt. Unabdingbar für ein gutes Resultat und leichtes Herausnehmen der Sandwiches sind Backplatten mit Antihaftbeschichtung. Ein separater Ein- und Aus-Schalter erspart das Hantieren mit dem Netzstecker, wenn der Sandwichmaker kurz pausieren soll. Um den perfekten Zeitpunkt zum Einlegen der Sandwiches abzupassen, erweist sich eine Temperaturkontrollleuchte als hilfreich. Ebenfalls sinnvoll ist ein Überhitzungsschutz.

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Universalzerkleinerer

Universalzerkleinerer unterstützen beim Kochen mit frischen Zutaten vorrangig durch ihre Zeitersparnis beim Zerkleinern von Nahrungsmitteln. Manuelle Fabrikate werden per Kurbel oder Schnur betrieben. Sie sind günstig, platzsparend, leise und sehr gut zu reinigen. Dafür braucht ihre Verwendung Muskelkraft. Ihre elektronischen Pendants sind umso besser zu bedienen und genauso einfach zu verstauen. Mit ihnen ist auch härteren Lebensmitteln beizukommen. Diese Fähigkeit bedingt jedoch einen höheren Anschaffungspreis.

Klingen aus Edelstahl leisten lange einen guten Dienst. Auch Gehäuse und Fassung aus diesem Material sind besonders langlebig und angenehm zu reinigen. Die durchschnittliche Füllmenge beträgt 500 Milliliter. Eine variable Schnittbreite ermöglicht individuelles Arbeiten. Handelsübliche Geräte stoßen hier bei 15 bis 20 Millimetern an ihre Grenzen. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, sollte der Zerkleinerer mindestens über einen Finger- beziehungsweise Daumenschutz verfügen. Sinnvolle Erweiterungen sind hier eine Kinder- und/oder Einschaltsicherung.

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Standmixer

Vielseitig nutzbar eignen sie sich hervorragend zur Herstellung von Suppen, Smoothies, Pesto, Saucen und einigem mehr. Der Markt bietet eine breite Preis-Range, sodass für großes und kleines Budget genau wie für Profis oder Einsteiger das passende Modell verfügbar ist. Richtig gewählt und genutzt wird der Standmixer zum schnellen, unkomplizierten Helfer in der Küche. Die Leistung dieser Geräte bewegt sich in einem Bereich zwischen 300 bis 1.400 Watt. Dabei werden die Lebensmittel umso schneller zerkleinert, je höher dieser Wert ausfällt. Daneben bietet sich ein Blick auf die Umdrehungszahl an. Hierbei sollten die Werte stets sinnvoll zusammenpassen: Eine ungewöhnlich hohe Leistung zu einem verdächtig kleinen Preis lässt selten positive Rückschlüsse auf die Produktqualität zu. Die Klingen sind idealerweise sternförmig angeordnet. Edelstahl leistet hier genauso wie beim Gehäuse gute Dienste und sorgt lange für ein zufriedenstellendes Resultat. Behälter sind mit einem Fassungsvermögen zwischen 0,6 und zwei Litern erhältlich. In der Regel bestehen sie aus Glas oder Kunststoff. Wichtig für eine reibungslose Nutzung ist zudem die Standfestigkeit des Geräts. Zusätzlich sollte es auch über unterschiedliche Mixstufen verfügen.

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Küchenmaschinen

In einer guten Küchenmaschine werden in einem Gerät gleich mehrere Arbeitsschritte vereint. Rührgeräte eignen sich besonders gut für Kuchen- oder Brotteige. Vielseitiger einsetzbar sind Universalgeräte. Sie verarbeiten auch rohe Lebensmittel wie Obst oder Gemüse. Der große Funktionsumfang gestaltet die Bedienung etwas komplexer als bei einem Rührgerät. Für die Zubereitung kompletter Gerichte vom Zerkleinern der Zutaten bis zum Garen am Schluss, erweisen sich Maschinen mit Kochfunktion als wertvolle Unterstützung. Mag die Nutzung anfangs auch ungewohnt sein: Auf lange Sicht bieten diese Geräte – wenn auch teuer in der Anschaffung und alles andere als federleicht – eine zeitsparende Arbeitserleichterung.
Die Motorleistung bewegt sich in einem Bereich von 300 bis 1.000 Watt. Wer ein vielseitiges und belastbares Produkt benötigt, sollte auf eine höhere Leistung setzen. Mittlerweile bieten viele Hersteller ein breites Sortiment an Zubehör zu ihren Maschinen. Hier ist es sinnvoll, aus all den Ein- und Aufsätzen genau das zu wählen, das wirklich zum eigenen Bedarf passt. Das Rührsystem arbeitet am besten mehrstufig. Während ein einfaches System sich eher für leichte Teige eignet, arbeitet ein planetarisches Rührwerk auch bei schwereren Zutaten noch sehr effizient. Die Frage nach den notwendigen Maßen beziehungsweise einem vertretbaren Gewicht beantwortet sich meist mit einer genauen Betrachtung des heimischen Platzangebots. Auch wer regelmäßig viele Lebensmittel verarbeiten möchte, kann getrost auf ein größeres Gerät zurückgreifen.

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Handmixer

Sie bieten effiziente Unterstützung auf dem Weg von einzelnen Zutaten zu einem glatten Teig. Dafür sollte ein gutes Produkt wenigstens über eine Leistung von 300 Watt verfügen. Fällt der Teig kompakter aus, sollte sich auch die Wattzahl des Geräts erhöhen. Die meisten verfügbaren Handmixer am Markt verfügen über drei bis sechs Stufen oder funktionieren sogar völlig stufenlos. Zum Teil sind sie mit einer Turbofunktion versehen. Beim Gewicht gilt es einen guten Kompromiss zwischen einer soliden Bauweise und angenehmer Handhabung zu finden. Sehr wenig Gewicht kann unter Umständen ein Indiz für mangelnde Qualität sein. Zudem sind gerade leichte Mi9xer aus Kunststoff weniger langlebig. Ein sehr schweres Gerät dagegen macht eine bequeme Nutzung über einen längeren Zeitraum unmöglich. Als Richtwert gilt ein Bereich zwischen 0,9 und 1,3 Kilogramm. Sämtliche Bestandteile, die unter regelmäßiger Belastung stehen, sollten hochwertig verarbeitet sein, beispielsweise die Befestigung der Rührbesen. Hier bietet sich unter anderem Aluminium als Material an. Bei der Verwendung selbst sollte das Gerät natürlich vor allen Dingen gut in der Hand liegen. Hierbei unterstützt ein gummierter Griff. Auch eine sinnvolle Positionierung der Lüftungsschlitze ist zu beachten. Einige Fabrikate bieten auch eine Kabelaufwicklung und einen Überhitzungsschutz – Letzterer stellt ein wichtiges Sicherheitsmerkmal dar. Hinsichtlich des verfügbaren Zubehörs sollte der Nutzer im Vorfeld darüber nachdenken, was er zubereiten möchte und was im eigenen Haushalt womöglich sogar schon vorhanden ist.

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Vakuumierer

Immer mehr private Haushalte nutzen die Mehrwerte eines Vakuumierers. Er macht Lebensmittel länger haltbar, schützt deren Aroma und spart so im Idealfall auch noch bares Geld. Im Gegenzug sollte, der Verwender sich jedoch bewusst sein, dass ein derartiges Gerät nicht nur Zeit und Aufwand erfordert, sondern auch Plastikmüll erzeugt. Die Nahrungsmittel werden in Beuteln verschweißt. Der Sauerstoff wird dabei so gut wie möglich ausgeschlossen. Ziel sind die Vermeidung von Lufteinschlüssen sowie eine stabile Schweißnaht. Sehr guten Fabrikaten gelingt dies in weniger als zehn Sekunden. Hinsichtlich ihrer Lautstärke sind Vakuumierer mit Staubsaugern vergleichbar. Eine Dezibelzahl zwischen 60 und 75 ist akzeptabel.

Für den Dauereinsatz bei großen Mengen an Nahrungsmitteln kann die (wenn auch etwas teurere) Anschaffung eines Profi-Produkts sinnvoll sein. Sie verfügen über eine breite Palette an Funktionen, wie etwa verschiedene Programme für unterschiedliche Lebensmittel. Doch diese stabilen, hochwertigen Geräte benötigen eine Menge Platz. Vakuumierer für den normalen Hausgebrauch punkten mit ihren kompakten Maßen. Zum gelegentlichen Vakuumieren geringer Mengen reichen sie trotz eines geringeren Ausstattungsumfangs vollkommen aus.

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Wasserkocher

Ihr Daseinszweck scheint auf den ersten Blick simpel: Das Erhitzen von Flüssigkeiten, vornehmlich Wasser. Dies erfolgt über Heizstäbe im Inneren des Behälters. Je höher die Leistung des Kochers, umso zügiger erreicht der Inhalt die gewünschte Temperatur. 2.200 Watt bilden einen guten Kompromiss zwischen der Dauer des Erhitzens und dem dafür notwendigen Energieverbrauch. Das übliche Fassungsvermögen der Behälter beläuft sich meist auf einen Wert zwischen 1,5 und 1,7 Liter. Beim Gehäuse kann der Nutzer zwischen diversen Möglichkeiten wählen. Edelstahl sorgt für eine elegante Optik. Dagegen bietet Kunststoff eine bessere Hitzeisolation. Wer auf Glas zurückgreifen möchte, muss mit einem etwas höheren Anschaffungspreis rechnen. Modelle mit einem herausnehmbaren Kalkfilter erleichtern die Reinigung. Etliche Produkte arbeiten inzwischen auch kabellos. Wird der Kocher von der Station genommen, schaltet er automatisch ab. Neben einem gut schließenden Deckel, einem Überhitzungs- sowie Trockengehschutz bildet diese Vorrichtung ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Auch eine Temperaturanzeige ist ein nützliches Feature.

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Küchenwaagen

Wer exakt nach Rezept kochen möchte, freut sich über eine präzise Küchenwaage. Löffelwaagen sind extrem platzsparend, funktionieren meist digital und eignen sich sehr gut, um kleine Mengen exakt abzuwiegen. Andere Fabrikate wiederum werden direkt an der Wand platziert. Sie sind sowohl in analogen als auch digitalen Versionen erhältlich, dafür in der Handhabung allerdings nicht so flexibel. Für besonders exakte Messungen eignen sich Feinwaagen besonders gut. Dank ihrer kompakten Maße benötigen sie zudem wenig Platz. Hier gilt: Je genauer die Skalierung, desto teurer das Produkt. Retrowaagen fungieren nebenher oft als Designstück. Der Markt bietet hier eine breite Farbpalette. Im Gegensatz zu ihren vermeintlich moderneren Gegenstücken arbeitet eine Retrowaage analog mit einem Wiegeteller. Dabei büßt sie leider ein wenig an Genauigkeit ein. Gute Küchenwaagen verfügen über eine energiesparende Abschaltautomatik sowie eine sinnvolle Skalierung – meist in Gramm. Bei digitalen Fabrikaten sollte das Einstellen verschiedener Einheiten möglich sein. Unabdingbar für das Abwiegen mehrerer Zutaten nacheinander ist die Tara-Funktion, bei der die Anzeige nach der Zugabe neuer Zutaten wieder auf Null zurückgestellt werden kann. Die Tragkraft von Küchenwaagen ist weit gefächert. Während einige Produkte bereits bei drei Kilogramm an ihre Grenzen stoßen, nehmen andere es auch noch mit 15 Kilogramm auf.

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Milchaufschäumer

Ein Cappuccino ist nichts ohne Milchschaum – das gilt auch für den Genuss in den eigenen vier Wänden. Bereits günstige manuelle Fabrikate schaffen hier Abhilfe. Sie werden mit Muskelkraft über eine Pumpe betrieben. Wer sich nicht verausgaben möchte, greift auf ein elektrisches Produkt zurück. Sie funktionieren mittels Netzstecker. Ein Quirl wird in Schwingung gesetzt und sorgt für den Milchschaum. Geräte mit Induktionsfunktion bestehen aus einem Grundgerät samt Milchbehälter. Ein Magnetfeld im Geräteinneren sorgt hier für Hitze. Praktischerweise ist der Milchbehälter oft abnehmbar und spülmaschinengeeignet. Für erste Gehversuche eignet sich ein Stab-Milchaufschäumer. Sie sind günstig, einfach zu reinigen und kinderleicht bedienbar. Ein kleiner Motor bringt den Quirl am Ende des Stabs in Bewegung. Jedoch liefert diese Art des Aufschäumers im Vergleich zu den anderen vorgestellten Produktvarianten nicht ganz so herausragende Ergebnisse und muss auch hinsichtlich der Langlebigkeit hintenanstehen.

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Fleischwölfe

Sie zerkleinern und vermengen längst nicht mehr nur Fleisch, sondern kommen für viele verschiedene Gerichte zum Einsatz. Die Lebensmittel werden in den Einfülltrichter gegeben. Eine horizontale Förderschnecke zerquetscht die Nahrungsmittel in einem ersten Schritt, nach dem Transport zur Messerschnecke wird die Masse abschließend zerkleinert und durch die Lochscheibe gepresst. Je kleiner deren Löcher sind, desto feiner wird das Ergebnis. Daneben existieren viele verschiedene Aufsätze für die unterschiedlichsten Zubereitungsarten. Eine grobe und eine feine Lochscheibe sollten sich aber in jedem Sortiment befinden. Auch eine hochwertige, rostfreie Messerscheibe ist ein Muss. Manuelle Fleischwölfe genügen für die Verarbeitung kleinerer Lebensmittelmengen, denn ihr Betrieb benötigt Muskelkraft. Elektrische Fabrikate bewältigen auch größere Mengen und eine breitere Vielfalt an Nahrungsmitteln.

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Testberichte


ETM Testmagazin

Ausgabe 02/2019

ETM Magazin vergleicht 7 analoge Küchenwaagen

In dem Vergleichstest vom ETM Testmagazin werden die analogen Küchenwaagen anhand der Paramater Funktionalität, Handhabung und Ausstattung gemessen und platziert. Den ersten Platz erhält die Küchenwaage Silvia von Soehnle und wird zusätzlich mit dem Award des Testsiegers gekürt. Den zweiten Platz sichert sich der Gastroback Classic Küchenwaage dicht gefolgt von der Korona Küchenwaage TOM 76150 auf dem dritten Platz und dem Preis-/Leistungsaward. Die Leifheit Analoge Küchenwaage 3172 belegt den vierten Platz. Auf Platz Nummer fünf ist der Karcher WAK 812 mit der bestron DKW700SDM auf dem sechsten Platz. Auf dem letzten Platz liegt die König Küchenwaage HC-KS60R.


ETM Testmagazin

Ausgabe 02/2019

ETM Magazin vergleicht 15 digitale Küchenwaagen bis 5 kg

Der Vergleichstest des ETM Testmagazins von 15 digitalen Küchenwaagen bis zu 5 kg wurde in Folge der Kriterien Funktionalität, Handhabung und Ausstattung gemessen. Den Award des Testsiegers und ersten Platz hat sich die digitale Küchenwaage mit Slide-Mechanismus von Rösle gesichert. Dicht gefolgt von Platz Nummer zwei der Leifheit Digitale Küchenwaage 3174. Auf Platz Nummer drei liegt die Salter Elektronische Glasküchenwaage 1050 WHDR und den vierten Platz belegt die Küchenwaage von WMF. Die Küchenwaage Page Compact 300 von Soehle ergattert sich den fünften Platz. Der sechse Platz wird an den Tefal Optiss BC 5000V1 verliehen. Knapp vorbei am sechsten Platz muss sich der ProfiCook PC-KW 1061 mit dem siebten zufrieden geben. Den achten Platz belegt die Mia KW 7006 aber sie darf sich über den Award des Preis-/Leistungssiegers freuen.


ETM Testmagazin

Ausgabe 02/2019

ETM Magazin vergleicht 2 Nährwertwaagen

Im Testmagazin des TEM werden zwei Nährwertwaagen miteinander verglichen. Die hierfür ausgewählten Kriterien an denen die Nährwertwaagen gemessen wurden sind Funktionalität, Handhabung und Ausstattung. Den Testsieger und auch ersten Platz erhält der Soehnle Food Control Easy mit dem Beurer DS 61 auf dem zweiten Platz.


ETM Testmagazin

Ausgabe 02/2019

ETM Magazin vergleicht 5 digitale Küchenwaagen bis 20 kg

Das ETM Testmagazin hat sich 5 digitale Küchenwaagen bis 20 kg unter die Lupe genommen, dabei spielen die Parameter der Funktionalität, Handhabung und Ausstattung eine entscheidende Rolle. Den ersten Platz sichert sich der Beurer KS 59 und bekommt den Testsieger Award verliehen. Der zweite Platz und als Preis-/Leistungssieger wird die Caso Design L20 Küchenwaage gekürt. Die Küchenwaage Cook Pro Bluetooth 1193 WHDR von Salter ergattert sich den dritten Platz. Auf dem vierten Platz liegt die Kenwood Küchenwaage DS401 gefolgt von dem fünften Platz, der der Princess 01.492958.01.001 Küchenwaage zugeteilt wird.


ETM Testmagazin

Ausgabe 11/2017

6 Stabmixer im Vergkeichstest des ETM Testmagazin

Im Vergleichtest von sechs Stabmixern, durchgeführt vom ETM Testmagazin, kann sich das Modell CRR-554 von Carrera als Testsieger durchsetzen. Ideal für Suppen und Smoothies ist der Preis-/Leistungssieger Severin SM 3792. Etwas Abstriche in der Hanhabung müssen beim Proficook PC-SM 1094 gemacht werden. Mit soliden Ergebnissen platziert sich der Korona 23520 auf dem vierten Rang. Ohne Edelstahl-Mixfuß kommt das Modell von Rosenstein & Söhne NX-8558-906 aus. Der Mixfuß beim Clatronic SM 3577 besteht ebenfalls aus Plastik und kann nicht entnommen werden.


ETM Testmagazin

Ausgabe 08/2015

Im Vergleich: 16 Smoothie-Maker

Das ETM testmagazin vergleicht 16 Smoothie-Maker, die meisten mit Trinkbecher und entsprechendem Aufsatz. Geprüft wurden unter anderem Ausstattung, Handhabung und Leistung der Geräte. Testsieger wurde der AEG SB2500 Mix & Go, der in sämtlichen Punkten überzeugt. Dicht gefolgt wird er vom WMF 0416270011 Kult X Mix & Go. Zum Preis-Leistungssieger gekürt wurde der SilverCrest SSM 180 A1.


ETM Testmagazin

Ausgabe 06/2011

Frischen Joghurt selbst zubereiten - mit einem Joghurtbereiter kein Problem. ETM Testmagazin hat sechs gängige Modelle getestet. Den besten Joghurt stellt demnach der Steba JM 1 her und wird damit klarer Testsieger. Doch auch mit den anderen Testkandidaten lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, keiner der Joghurtbereiter wird schlechter als mit "gut" bewertet.


Bestenliste: Küchenhelfer

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Küchenhelfer. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.