Selbstgemachtes Eis liegt im Trend – und mit der richtigen Eismaschine wird die heimische Küche schnell zur Gelateria. Doch nicht jedes Gerät liefert wirklich cremige Ergebnisse: Manche punkten mit Komfort und Funktionen, andere enttäuschen bei Konsistenz oder Handhabung. COMPUTER BILD hat 2026 aktuelle Eismaschinen mit und ohne Kompressor getestet und zeigt, welche Modelle sich lohnen – und wo sich der Kauf eher nicht auszahlt.
Eismaschinen Test & Vergleich
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Testberichte für Eismaschinen
10 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Eismaschinen
Cremiges Eis auf Knopfdruck – Eismaschinen mit Kompressor machen’s möglich, ganz ohne Vorkühlen im Gefrierfach. Doch welche Modelle liefern wirklich überzeugende Ergebnisse und sind ihr Geld wert? Das CHIP Testlabor hat aktuelle Geräte genau geprüft und zeigt, welche Eismaschinen bei Geschmack, Bedienung und Ausstattung die Nase vorn haben – vom Testsieger bis zum günstigen Geheimtipp.
Kaum scheint die Sonne, wird sich nach dem Mittel gesehnt, was die Kälte lindern kann: Eis. Mithilfe einer Eismaschine lässt sich dieses kostengünstig und kinderleicht selbst herstellen, weshalb das ETM Testmagazin pünktlich zur Sommerzeit sieben verschiedene Eismaschinen testet, von denen alle "sehr gut" abschneiden. Besonders überzeugen kann jedoch die Eismaschine IM700 des Herstellers Graef, welche mit einem großen Behälter und einer Joghurt-Funktion punkten kann.
Eismaschinen in unserem Praxistest
Eismaschinen Kaufberatung: So findest du das richtige Gerät
Von cremigem Gelato bis zum schnellen Sorbet: Unser Ratgeber zeigt, worauf du beim Kauf einer Eismaschine achten solltest. Mit & ohne Kompressor.
Zuletzt aktualisiert: 11.04.2026
Die besten Eismaschinen im Überblick
Selbstgemachtes Eis schmeckt einfach am besten. Mit der richtigen Eismaschine kannst du jederzeit deine Lieblingssorten zubereiten, ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Ob cremiges Milcheis, fruchtiges Sorbet oder Frozen Yoghurt – wir zeigen dir, welches Gerät zu deinen Wünschen passt und worauf es beim Kauf ankommt.
Graef IM 700 Eismaschine 2in1 mit Joghurtfunktion180W, Edelstahl, 4 Programme, edelstahl-schwarz
Graef IM 700
Vorteile
- Flexible Zeit- und Konsistenzeinstellung
- Integrierte Joghurtfunktion für mehr Vielfalt
- Hochwertige Verarbeitung aus Edelstahl
- Einzelteile sind spülmaschinenfest
Nachteile
- Gehört zu den teureren Modellen
- Benötigt relativ viel Platz
Fazit: Ein vielseitiges Premium-Gerät für alle, die Wert auf individuelle Ergebnisse und eine Joghurtfunktion legen.
Worauf beim Kauf achten?
Mit oder ohne Kompressor? Das Herzstück der Maschine
Die wichtigste Entscheidung beim Kauf einer Eismaschine ist die Art der Kühlung. Geräte mit Kompressor funktionieren wie ein kleiner Gefrierschrank: Sie kühlen die Eismasse während des Rührens aktiv herunter. Das Ergebnis ist besonders cremiges Eis, da sich weniger große Eiskristalle bilden. Du kannst zudem mehrere Portionen direkt hintereinander zubereiten.
Modelle ohne Kompressor nutzen einen doppelwandigen Kühlbehälter, den du vor der Eiszubereitung für 12 bis 24 Stunden im Gefrierfach lagern musst. Sie sind günstiger und kompakter, das Ergebnis ist aber oft etwas weniger cremig und die Zubereitung erfordert mehr Planung.
| Kriterium | Mit Kompressor | Ohne Kompressor |
|---|---|---|
| Ergebnis | Sehr cremig, feine Textur | Eher kristallin, weniger cremig |
| Spontanität | Eis in 30-60 Min. möglich | Kühlbehälter muss 12-24 Std. vorkühlen |
| Preis | 150 - 600 € | 40 - 100 € |
| Größe & Gewicht | Groß und schwer | Kompakt und leicht |
Fassungsvermögen und Größe
Wie viel Eis möchtest du auf einmal herstellen? Für Singles oder Paare reicht oft ein Fassungsvermögen von unter einem Liter. Familien oder wer gerne Gäste bewirtet, sollte zu einem Modell mit mindestens 1,2 bis 2 Litern greifen. Bedenke dabei, dass die Eismasse während des Gefrierens an Volumen zunimmt, der Behälter also nie ganz gefüllt werden darf.
Hinweis
Beachte den Platzbedarf! Eine Eismaschine mit Kompressor ist oft so groß wie eine kleine Mikrowelle und benötigt einen festen Platz auf der Arbeitsfläche. Kompakte Modelle ohne Kompressor lassen sich leichter im Schrank verstauen.
Leistung und Funktionen
Die Leistung von Kompressor-Geräten liegt meist zwischen 150 und 200 Watt, was für den Kühlprozess entscheidend ist. Bei Geräten ohne Kompressor ist die Wattzahl mit 10 bis 15 Watt deutlich geringer, da hier nur das Rührwerk angetrieben wird.
Moderne Maschinen bieten oft mehr als nur eine Eissorte. Modelle wie die Ninja CREAMi arbeiten nach einem anderen Prinzip und können gefrorene Zutatenblöcke zu Eis, Sorbet, Milchshakes oder Softeis verarbeiten. Andere Geräte bieten spezielle Programme für Frozen Yoghurt oder Gelato.
Tipp
Für ein noch cremigeres Ergebnis solltest du deine Eismasse immer im Kühlschrank vorkühlen, bevor du sie in die Maschine gibst. Das gilt auch für Modelle mit Kompressor und verkürzt die Zubereitungszeit.
Für wen eignet sich was?
Für Einsteiger und kleine Haushalte
Wenn du nur gelegentlich Eis machen möchtest und wenig Platz hast, ist eine Eismaschine ohne Kompressor eine gute Wahl. Sie sind preiswert in der Anschaffung und einfach zu bedienen. Du musst nur daran denken, den Kühlbehälter rechtzeitig ins Gefrierfach zu stellen.
Für Eisliebhaber und Familien
Wer regelmäßig und spontan verschiedene Eissorten ausprobieren will, sollte in ein Gerät mit Kompressor investieren. Die höhere Anschaffung lohnt sich durch die cremigeren Ergebnisse und die Flexibilität, mehrere Portionen hintereinander herzustellen. Sie sind die erste Wahl für alle, die keine Kompromisse bei der Qualität eingehen wollen.
Achtung
Vorsicht bei der Planung mit Geräten ohne Kompressor: Der Kühlbehälter muss absolut durchgefroren sein, was in der Regel mindestens 12, oft sogar 24 Stunden dauert. Wenn du den Behälter vergisst, fällt die spontane Eisherstellung aus.
Häufige Fragen
Für das cremigste Ergebnis und spontanen Eisgenuss ist eine Maschine mit Kompressor die bessere Wahl. Sie ist zwar teurer und größer, aber deutlich flexibler. Geräte ohne Kompressor sind eine günstige und platzsparende Alternative für Gelegenheitsnutzer, die mit etwas Planung leben können.
Einfache Modelle ohne Kompressor starten bei etwa 40 Euro. Für eine gute Eismaschine mit integriertem Kompressor solltest du mit 150 bis 300 Euro rechnen. Premium-Modelle mit vielen Funktionen können auch bis zu 600 Euro kosten.
In einer Maschine mit Kompressor ist das Eis meist in 30 bis 60 Minuten fertig. Bei Geräten ohne Kompressor dauert der Rühr- und Gefriervorgang etwa 20 bis 40 Minuten, hinzu kommt aber die Vorkühlzeit des Behälters von 12 bis 24 Stunden.
Die meisten Eisbehälter, Rührarme und Deckel sind heutzutage herausnehmbar. Viele Teile sind sogar spülmaschinengeeignet, was die Reinigung erheblich erleichtert. Achte auf die Herstellerangaben. Das Gehäuse der Maschine selbst solltest du nur mit einem feuchten Tuch abwischen.
Beliebte Eismaschinen
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WMF KüchenMinis Eismaschine
Vorteile
- Sehr kompakt und platzsparend
- Günstiger Anschaffungspreis
- Einfache Bedienung mit Timer
Nachteile
- Sehr kleines Fassungsvermögen (300 ml)
- Kühlakku muss vorgekühlt werden
- Ergebnis weniger cremig als bei Kompressor-Geräten
Fazit: Ideal für Singles oder zum Ausprobieren, wenn du wenig Platz hast und nur kleine Portionen zubereitest.