Überwachungskameras Vergleich, Tests und Testsieger

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Einsatzbereich
Einsatzbereich Außen innen, außen - außen Innen - Außen Außen Außen Außen Innen innen - Außen Innen Außen außen Innen & Außen Innen Innen & Außen
Videoauflösung
Videoauflösung 3840 x 2160 Pixel 1920 x 1080 Pixel - 2560 x 1440 Pixel 1920 x 1080 Pixel - 2304 x 1296 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel - 1920 x 1080 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel - 1920 x 1080 Pixel - - - 2560 x 1440 Pixel - 1920 x 1080 Pixel
Funktionen
Funktionen Nachtsicht, Gesichtserkennung, Zoom, 2-Wege Audio, smarte Aktivitätszonen - - wasserdicht, mit Benachrichtigungsfunktion Alarmfunktion, Nachtsicht, Sprachsteuerung, 360° drehbar, Bewegungserkennung - Bewegungserkennung, Nachtsicht, Aufnahmefunktion, Live-Ansicht, Videoaufnahme starten Nachtsicht, Bewegungserkennung, Bewegungszonen, 2-Wege Audio, Gegensprechfunktion mit Geräuschunterdrückung, Live-Video, Push-Nachricht Bewegungserkennung, Personenerkennung, Nachtsicht, Alarmfunktion, Sprachsteuerung, 2-Wege Audio, per App steuerbar - Bewegungserkennung, Nachtsicht, 2-Wege Audio, Gegensprechfunktion, Privatmodus, Alarmfunktion, ONVIF, Benachrichtigungsfunktion Human and vehicle classification durch deep learning - per App steuerbar, Smarthome-fähig, 360° drehbar, Bewegungserkennung Nachtsicht, Bewegungserkennung Bewegungssensor|Nachtsicht|Videostreaming|Zoom-Fähigkeit - Bewegungserkennung, Nachtsicht, Aufnahmefunktion, Benachrichtigungsfunktion - Nachtsicht, Bewegungserkennung, 360° drehbar
Ausstattung
Ausstattung integriertes Solarpanel mit integriertem Lautsprecher, mit Mikrofon - - Integriertes Mikrofon|Integrierte Lautsprecher - - Reset-Knopf, Mikrofon, integrierter Lautsprecher, integrierte Sirene, IR-LEDs Integriertes Mikrofon, integrierte Lautsprecher - Integriertes Mikrofon, Lautsprecher, Bewegungsmelder, Infrarot (IR)-Abschaltfilter mit integriertem Lautsprecher, mit Mikrofon - Integriertes Mikrofon|Integrierte Lautsprecher Integriertes Mikrofon|Integrierte Lautsprecher - mit Mikrofon Mikrofon Kartenleser Mikrofon, Lichtsensor
Montagearten
Montagearten Deckenmontage - - Aufputzmontage, Deckenmontage, Wandmontage - - Deckenmontage, Wandmontage, Aufputzmontage Wandmontage, Deckenmontage, Standfuß, Aufputzmontage Wandmontage - Wandmontage, Tisch Standfuß - Aufputzmontage - Wand, Decke Wandmontage Wandmontage Tisch, Bank Wandmontage, Deckenmontage, Aufputzmontage, Tisch, Stange
Preis
Preis 429,00 € 51,00 € 154,00 € 84,80 € 26,29 € 117,24 € 93,95 € 75,50 € 159,97 € 68,99 € 26,64 € 99,00 € 52,09 € 179,99 € 26,99 € 228,99 € 599,00 € 49,99 € 149,99 € 73,90 €
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Kaufberatung für Überwachungskameras


Das Wichtigste in Kürze

  • Wer eine gute Überwachungskamera sucht, muss dafür nicht viel Geld ausgeben. Modelle ab 55 Euro leisten bereits einen guten Dienst
  • Gute Modelle wie die Xiaomi Mi Wireless Outdoor Security Camera haben mindestens 2 Megapixel und eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) für eine gute Bild- und Videoqualität
  • Kameras mit PIR-Sensoren (pyroelektrische Sensoren) lassen sich gut für Aufnahmen in der Dunkelheit sowie bei schlechten Witterungsbedingungen verwenden. Modelle mit Lichtsensor sind dafür besser in der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier
  • Die bekanntesten Hersteller sind Arlo, Ring, Reolink und Logitech
  • Testsieger der Stiftung Warentest sind die Reolink Argus 3 Pro sowie die Arlo Essential Indoor

Wer heute auf eine Überwachungskamera setzt, leistet sich keinen Luxus, sondern erhöht die Sicherheit seines Hauses, seiner Firma und seines Eigentums. Phasenweise steigende Einbruchszahlen belegen, dass die Vorsicht nicht übertrieben ist. Kameras zeichnen nicht nur potenzielle und tatsächliche Einbrecher auf, sie können auch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden. In dem folgenden Ratgeber erklären wir, auf welche Kriterien Sie beim Neukauf achten sollten.

Wie funktioniert eine Überwachungskamera und welche Arten gibt es?

Überwachungskameras sollen Bewegungen durch Personen oder größere Tiere feststellen, benachrichtigen und diese eventuell sogar aufzeichnen. Wie genau eine Kamera funktioniert, ist abhängig vom jeweiligen Typ. Grundsätzlich gibt es Überwachungskameras mit RIP- oder Lichtsensor.

Modelle mit Lichtsensor erkennen Bewegungen durch eine Veränderung der Lichtverhältnisse. Laufen zum Beispiel Menschen oder größere Tiere wie ein Fuchs an der Kamera vorbei, verändert sich für die Kamera der Lichteinfall, da weniger Licht auf die Sensoren der Kamera treffen. Theoretisch führt dieses Funktionsprinzip dazu, dass auch kleine Tiere oder herabfallendes Laub aus Sicht der Kamera eine Bewegung darstellen und sie diese mit ihrem Kameraobjektiv aufnimmt. Moderne Kameras können jedoch zwischen unterschiedlichen Bewegungen unterscheiden und melden zum Beispiel nur menschliche Aktivitäten.

Modelle mit RIP-Sensoren (Pyroelektrischer Sensoren) funktionieren mithilfe von Infrarotlicht. Die Sensoren einer Kamera scannen die Temperatur in der Umgebung und stellen ein sich bewegendes Objekt durch große Temperaturunterschiede fest. Dies ist möglich, da die Körpertemperatur von Menschen und Tieren meistens deutlich über der Umgebungstemperatur liegen. Kleinere Tiere wie Vögel kann die Kamera erkennen und meldet diese nicht. Wie auch bei den Lichtsensoren signalisieren Überwachungskameras große Unterschiede den Nutzerinnen und Nutzern oder zeichnen diese auf. Im Unterschied zu den Lichtsensoren scannen sie nicht permanent nach Objekten, sondern nur bei Auffälligkeiten.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Überwachungskamera mit Licht- und PIR-Sensoren?

Vorteile Lichtsensor:

  • Arbeitet generell zuverlässig
  • Unterscheidung von Menschen und Tieren sowie kleineren Tieren möglich
  • Schnelle Aufnahme durch permanentes Scannen

Nachteile Lichtsensor:

  • Schnelle Witterungsänderungen stellen aufgrund der Änderung der Lichtverhältnisse Probleme dar und sind für Kamera schwierig einzuordnen
  • Objekte aus mehreren Metern Entfernung erkennen die Kameras nur unzureichend
  • Bei Dunkelheit ist die Erkennung schwächer

Vorteile PIR-Sensor:

  • Generell zuverlässigere Ergebnisse als bei Lichtsensoren
  • Schnelle Witterungsänderungen sind kein Problem
  • Funktionieren auch sehr gut in der Dunkelheit
  • Gerade im Akku-Betrieb spart man Strom, da kein permanenter Scan stattfindet

Nachteile PIR-Sensor:

  • Manchmal leicht verzögerte Aufnahme durch nicht konstantes Scannen

Wo darf man eine Überwachungskamera anbringen?

Rechtlich gesehen ist eine Anbringung nur innerhalb des privaten oder betrieblichen Grundstückes erlaubt. Dabei ist darauf zu achten, dass kein fremdes Grundstück oder der öffentliche Raum (Straßen, Gehwege etc.) im Sichtfeld der Kamera liegen. Dies ist strafbar und nicht gestattet. Zudem ist darauf zu achten, dass der Einsatz einer Überwachungskamera im Außenbereich mit einem Hinweisschild kenntlich gemacht ist. Im Innenbereich sollte man die Gäste über die Kameras aufmerksam machen.

Sind diese Bedingungen gegeben, ist es egal, wo im Bereich des eigenen Grundstückes die Nutzerinnen und Nutzer ihre Kamera anbringt. Wichtig ist nur, dass die zu beobachtenden Objekte im Sichtfeld der Kamera liegen.

Wofür kann man eine Überwachungskamera einsetzen?

Das wichtigste Einsatzgebiet von Überwachungskameras ist die Einbruchsprävention. Egal ob bei Firmen- oder Privatgebäuden, eine Überwachungskamera kann – geschickt angebracht – die erste Hürde für Diebe sein. In Firmen können zudem Prozesse und Arbeitsvorgänge überwacht werden. Auch im privaten und familiären Bereich kann der Einsatz einer Kamera sinnvoll sein, etwa bei der Beobachtung von Pflegefällen oder Kleinkindern. Tiere im Haus oder in freier Wildbahn lassen sich ebenfalls mit einer Überwachungskamera beobachten. So sind sie auch für Haustierhalter sowie Jäger und Förster interessant.

Was kostet eine Überwachungskamera?

Dies ist unter anderem von der Ausstattung und dem Typ der Kamera abhängig. Kameras für den Innenbereich sind den widrigen Witterungsbedingungen außerhalb des Hauses nicht ausgesetzt und benötigen daher keinen besonderen Schutz gegenüber Regen oder anderen Verschmutzungen. Daher sind Kameras für den Innenbereich tendenziell etwas günstiger als ihre Pendants für den Außenbereich. Für den Innenbereich gibt es bereits gute Überwachungskameras zwischen 45 und 55 Euro, wie die eufy Security Indoor Cam 2K. Wer Modelle für Draußen sucht, muss dagegen für gute Modelle wie die Reolink Argus 3 Pro mindestens 100 Euro ausgeben.

Was ist beim Kauf wichtig?

Eine gute Überwachungskamera für die eigenen Bedürfnisse zu finden, ist nicht immer einfach. So gibt es doch zahlreiche Punkte, an die man vor einem Kauf denken sollte. Die Testsieger.de-Redaktion zeigt im Folgenden, auf was es wirklich ankommt.

Datenübertragung: Mit WLAN oder LAN-Kabel?

Immer mehr Modelle sind mit dem Internet verbunden, um die gemachten Aufnahmen über eine App einsehen zu können oder bei verdächtigen Bewegungen Benachrichtigungen auf dem Smartphone oder der Smartwatch zu erhalten. Um eine Internetverbindung zwischen Handy und dem Überwachungsgerät herzustellen, ist eine Verbindung zum hauseigenen Internet-Router nötig. Dies kann via Ethernet (kabelgebunden) oder kabellos via WLAN erfolgen. Dann spricht man von einer sogenannten WLAN-Überwachungskamera. Neue Möglichkeiten ergeben sich auch durch Power-Lan-Netze. Hier werden die Daten über die vorhandenen Stromleitungen übertragen.

Allgemein ist die kabelgebundene Anbindung via Ethernet oder Power-Lan empfehlenswert, da die Verbindung im Vergleich zur kabellosen Variante deutlich weniger Verzögerungen bei der Aufzeichnung oder Benachrichtigung von Auffälligkeiten hat. Außerdem ist die Störungsanfälligkeit deutlich geringer.

Wer jedoch kein Power-Lan hat oder anschaffen möchte, keine LAN-Kabel im Haus verlegt hat oder keine Leerrohre zur Verlegung der entsprechenden Verkabelung hat, kann auch auf die kabellose Verbindung via WLAN setzen. Sie ist zwar nicht die beste Möglichkeit, für den Einsatz im privaten Bereich jedoch ausreichend.

Bild- und Videoqualität: Mindestens zwei Megapixel sollten es sein

Wer bei Tag und Nacht nicht nur unscharfe Aufnahmen, sondern scharfe und erkennbares Videomaterial haben will, der muss auch auf das Objektiv achten, dass die bewegten Bilder aufnimmt. Es sollte möglichst lichtstark sein und mit mindestens 2 Megapixeln filmen können. Interessant ist hier auch eine Zoom-Funktion, die bestimmte Bewegungen und Personen aus der Ferne vergrößern kann. Vor allem beim Videomaterial ist zusätzlich zu den Megapixeln generell die Auflösung der Kamera relevant. Je höher die Auflösung, desto schärfer ist in der Regel auch das Bild. Diese sollte für eine ausreichende Schärfe 1920 x 1080 Pixel (Full HD) wie bei der Arlo Essential Indoor Überwachungskamera betragen. Optional gibt es auch noch höher auflösendere Modelle in 4K wie bei der Arlo Ultra Überwachungskamera & Alarmanlage, 4K UHD. Eine solche Auflösung ist jedoch zu Hause nicht erforderlich, da der Gewinn an Schärfe den hinzukommenden Energieaufwand nicht rechtfertigt.

Aufnahme: Nur tagsüber oder auch nachts?

Die Überwachung von Eigentum ist mit einer Überwachungskamera bei Tag und bei Nacht möglich. Voraussetzung ist dafür das passende Gerät mit RIP-Sensoren (infrarot). Modelle mit Lichtsensor können nur tagsüber brauchbare Aufnahmen liefern.  

Während des Tages sind Aufnahmen in Farbe möglich, nachts ist entsprechendes Videomaterial nur in Schwarz-Weiß möglich. Die Infrarot-Kameras nutzen hierfür das verbleibende Umgebungslicht und können so immer eine hohe Bildauflösung produzieren, auch wenn sie nicht mehr in voller Farbpracht erscheinen können.

Speicherung der Aufnahmen: Wo und wie?

Wenn man sich das von der Kamera gemachte Bildmaterial nachträglich nochmal anschauen möchte, muss man sie speichern. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: lokal oder in der Cloud. Lokal bedeutet, dass man die Aufnahmen auf einer mit dem Internet und damit der Kamera verbundenen Festplatte speichert. Hier eignen sich besonders Netzwerkrecorder für einen komfortablen Einsatz. Diese haben eine Festplatte eingebaut, dessen Aufnahmen sich in Verbindung mit einem PC oder Smartphone abrufen lassen. Einige Modelle wie die TP-Link Tapo C100 WLAN IP Kamera Überwachungskamera haben zudem einen Steckplatz für Speicherkarten im SD- oder micro SD-Format integriert. Hier lässt sich eine Speicherkarte einfach in das Gerät einführen und bei Bedarf anschauen.

Wer neben einer Kamera nicht auch noch einen Recorder anschaffen will, kann die Daten auch im in einer Cloud speichern. Die Datensicherung übernimmt der Anbieter und man selbst muss sich um wenig kümmern. Hierfür fallen jedoch monatliche Kosten in Form eines Abos an. Die Zusatzfunktionen kosten in der Regel 3 bis 10 Euro. Ein entsprechendes Modell ist zum Beispiel die Ring Indoor Cam.

Welche Zusatzfunktionen sind wichtig?

Wer Wert auf Komfort legt, sollte eine App-Anbindung der Kamera mit dem Smartphone prüfen. So lässt sich live auf das Bild der Kamera zugreifen, bei eventuellen Ereignissen gibt es eine Benachrichtigung des Handys und die Einstellungen sind meistens konfigurier- und veränderbar. Neben Benachrichtigungen bieten einige Modelle auch eine Sprech-Funktion an. Damit ist es möglich, dass man nicht nur das Bild der Kamera auf einem Endgerät ansehen kann, sondern beispielsweise auch mit der in der Kamera zu sehenden Person sprechen kann.

Neben einer Smartphone-App kann auch ein eingebauter Akku hilfreich sein. Dieser hilft beispielsweise, wenn keine Stromleitungen in der Nähe sind oder auch Aufnahmen möglich sein sollen, wenn kein Strom verfügbar ist. Im Falle eines Stromausfalls ist die Kamera dann zwar weiter betriebsfähig, kann wegen der fehlenden Internetverbindung jedoch keine Daten an das Handy oder den Netzwerkrecorder senden. Eine Lösung für dieses Problem stellen entsprechende Modelle mit Akku- und Mobilfunkbetrieb wie die VOSKER V150 LTE Überwachungskamera dar. Diese funktionieren auch bei einem lokalen Strom- und Internetausfall und können über eine Mobilfunkverbindung weiterhin Aufnahmen an das Handy senden (vorausgesetzt dieses hat einen entsprechenden Mobilfunk-Tarif aktiv).

Was muss ich zusätzlich bei einer Außen-Überwachungskamera beachten?

Wer seine Kamera nicht im Innen-, sondern Außenbereich nutzen möchte, muss auf ein paar gesonderte Punkte achten. Zum einen ist hier ein ausreichender Schutz der Kamera-Modelle gegenüber Verschmutzungen und Wasser in Form von Regen wichtig. Damit dieser gesichert ist, ist eine entsprechende IP-Zertifizierung hilfreich. IP bedeutet in diesem Zusammenhang International Protection und steht für den Schutz gegenüber Fremdkörpern. Hier ist die Stufe IP65 empfehlenswert. Diese schützt vor Staub und Wasser. Ein Modell mit entsprechender Schutzart ist zum Beispiel die Reolink Argus 3 Pro 2K

Da gerade draußen eine Stromverbindung meistens nicht vorhanden ist, sollte man sich besonders über die Energieversorgung Gedanken machen. Neben den zuvor erwähnten Möglichkeiten mittels Akku, gibt es im Außenbereich die zusätzliche Möglichkeit der Energieversorgung mittels Solarpanel. Das Solarpanel versorgt dabei den Akku mit Strom. So muss dieser nicht mehr von Hand bei niedrigem Stand selbst aufgeladen werden.

Neben der IP-Zertifizierung und der Energieversorgung ist gerade auch die Stärke der Internetverbindung zentral. Wer sein Endgerät nicht via Kabel anbinden kann, sollte unbedingt das WLAN-Signal am Standort der Überwachungskamera testen. Ist dieses schwach, macht ein Wi-Fi-Repeater zur Verstärkung des Signals Sinn. Ist die Verbindung zu schwach, drohen Verbindungsabbrüche zwischen der Kamera und dem Speichermedium oder dem Smartphone.

Welche sind die bekanntesten Hersteller?

Einer der bekanntesten und größten Hersteller für Überwachungskameras ist sicherlich die Amazon-Tochter Ring. So überzeugen auch die Produkte von Amazon unsere Testsieger.de-Redaktion mit guten Noten. Besonders hebt sich hier die Ring Video Doorbell (2. Generation) hervor. In unserem Test erhält sie die Testnote „gut“ und punktet mit einem umfangreichen Zubehör, integriertem Akku und einer sehr einfachen Einrichtung. Kritikwürdig ist für uns der manchmal etwas kratzige Ton und die vereinzelte Artefaktbildung.

Ebenfalls bekannt ist der deutsche Hersteller Arlo. In den Überwachungskamera-Tests von 2022 und 2021 kürt die Fachpresse die Produkte von Arlo mehrmals zum Testsieger. So verleiht die Stiftung Warentest in der Ausgabe 06/2020 der Arlo Essential Indoor Überwachungskamera die beste Note. Sie kann die Testerinnen und Tester vor allem im Bereich der Bildqualität, der Handhabung sowie dem Stromverbrauch überzeugen. Gravierende Kritikpunkte gibt es nicht. Weitere bekannte Hersteller neben Arlo und Ring sind Reolink und Logitech.

Gibt es einen Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in der Ausgabe 06/2022 einen Überwachungskamera-Test durchgeführt. Dabei haben die Testerinnen und Tester unter anderem 10 WLAN-Überwachungskameras für den Außenbereich unter die Lupe genommen. Testsieger ist die Reolink Argus 3 Pro. Die kompletten Ergebnisse haben wir hier aufgelistet. Daneben hat die Stiftung auch 8 Modelle für den Innenbereich gecheckt. Testsieger ist hier die Arlo Essential Indoor Überwachungskamera, die sich besonders für zu Hause eignet. Eine Übersicht alle getesteten Modelle gibt es hier.


Das sind die Testsieger

Reolink Argus 3 Pro Überwachungskamera inkl. 64 GB SD-Speicherkarte Weiß(17742050880): Testsieger bei Stiftung Warentest (06/2022)

zum Produkt

Wer nach einem Testsieger von Stiftung Warentest sucht, sollte sich das Modell des Herstellers Arlo einmal näher anschauen. Es überzeugt im Überwachungskamera-Test mit gutem Bild und zahlreichen Zusatzfunktionen wie einem Zeitraffer-Modus. Im Bereich des Schutzes der persönlichen Daten schneidet die WLAN-Überwachungskamera von Arlo schlechter ab und bekommt aber trotzdem noch die Note "gut".

Note von Stiftung Warentest: 2,1

Pro:

  • Bildqualität
  • Einfache Handhabung
  • Scharfe Auflösung

Contra:

  • Datenschutz
  • Keine Verschlüsselung der Daten auf SD-Karte möglich

Arlo Pro 4 Spotlight VMC4050B WLAN Überwachungskamera: Testsieger bei Connect (06/2022)

zum Produkt

Unter den Testerinnen und Testern der Connect sichert sich die Außenkamera Arlo Pro 4 den Titel "Testsieger". Hervorzuheben sind die einfache Einrichtung und Handhabung der Kamera mit der Arlo-App und ein austauschbarer Akku. Kritik gibt es von der Fachpresse für das Arlo-Abo. Wer die Funktionen der Arlo-App nutzen möchte, benötigt unbedingt ein kostenpflichtiges Abo. Trotz der Kritik überwiegen die positiven Punkte. Insgesamt reicht es damit für den Testsieg mit der Note "gut".

Note von Connect: 1,7

Pro:

  • Wechsel-Akku
  • Lässt sich gut mit anderen Arlo-Geräten verbinden
  • Bewegungserkennung

Contra:

  • Für sinnvolle Nutzung ist ein kostenpflichtiges Abo notwendig

Yale SV-DPFX-B Smart Living Wi-Fi Schwenk- und Neigekamera Innen, 1080p: Testsieger bei Computer Bild (23/2021)

zum Produkt

Wer eine WLAN-Überwachungskamera für den Einsatz im Innenbereich sucht, bekommt mit der Yale SV-DPFX-B einen Testsieger. Sie punktet bei der Fachpresse mit einem Speicherschacht für SD-Karten, der Bildqualität und dem einfachen Handling.

Note von connect: 2,1

Pro:

  • Ausrichtung der Kamera flexibel verstellbar
  • Speicherung auf SD-Karte möglich
  • Komfortables Handling

Contra:

  • Ton der Sprechanlage ausbaufähig
  • Helligkeit der Aufnahmebilder mäßig

Die wichtigsten Fragen und Antworten in Kurzform

Welche ist die beste Überwachungskamera? 

In den Überwachungskamera-Tests 2022 sichern sich Arlo und Reolink die Testsiege. Ebenfalls überzeugend ist Ring mit der Floodlight Cam Wired Pro.

Was ist für eine Überwachungskamera für Aussen wichtig?

Hier sind die IP-Zertifizierung 65, ein PIR-Sensor und der kabellose Betrieb über WLAN und Akku besonders relevant.

Welche Zusatzfunktionen sind nützlich?

Eine App-Anbindung, Akku-Betrieb sowie eine Mobilfunk-Anbindung.

Was kostet eine gute WLAN-Überwachungskamera?

Im Innenbereich sollten es mindestens circa 50 Euro sein. Im Außenbereich sind gute Kameras ab 100 Euro erhältlich.

Wie funktioniert eine Überwachungskamera?

Das Gerät nutzt entweder Licht oder Wärmebild-/Infrarotsensoren, die Veränderungen des Lichtes und des Wärmebildes in der Umgebung wahrnehmen. Aus diesen Veränderungen schließen sie auf mögliche Objekte, über die Nutzerinnen und Nutzer zu informieren sind.

Welches Modell bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Soll es ein einfaches Model für den Außenbereich sein, bietet die TP-Link Tapo C310 ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Test der Stiftung Warentest (06/2022) erhält sie sogar die Note „gut“.