Digitalkameras im aktuellen Vergleich 02/2026

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Kaufberatung fรผr Digitalkameras


Letztes Update: 23.01.2026 โ€“ Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Vtech Digitalkameras fรผr Kinder).

Besondere Momente โ€“ ob Geburtstage oder Urlaubsreisen โ€“ halten wir heute mit Digitalkameras fest. Diese Kameras besitzen im Gegensatz zu analogen Fotoapparaten keine Filmrolle auf chemischer Basis, sondern fangen das Licht auf digitalen Chips ein und speichern Aufnahmen auf Speicherkarten. So kรถnnen wir die Bilder ohne langwierige Laborentwicklung sofort betrachten. Wie das genau funktioniert, welche unterschiedlichen Digitalkamera-Typen es gibt und welche sich am besten fรผr dich eignet, liest du im Folgenden. Du erfรคhrst auch, worauf du beim Kauf einer Digitalkamera achten solltest, und wir verraten dir darรผber hinaus wertvolle Tipps in Sachen Bedienung und Fotopraxis.

So funktioniert eine Digitalkamera

Das Motiv durch den Sucher anvisieren, den Auslรถser betรคtigen, per Ratsche den Film weiter befรถrdern und die volle Rolle anschlieรŸend im Fotoladen abgeben oder selbst in der Dunkelkammer entwickeln โ€“ diesen groben Ablauf dรผrften nur noch die รคlteren Semester oder Nostalgiker mit Fotografie verbinden. Fotos nehmen wir heute รผberwiegend nicht mehr mit analogen Fotoapparaten auf, sondern mit digitalen Kameras. Erstere bannen das vom Objektiv gebรผndelte Licht auf einem Film, auf dem durch chemische Reaktionen ein Abbild entsteht. Bei den digitalen Pendants ersetzt ein Siliziumchip, der Bildsensor, den Film. Vereinfacht gesagt wandelt der Sensor das durch das Objektiv einfallende Licht in elektrische Signale um, die der Bildverarbeitungsprozessor weiterverarbeitet und schlieรŸlich als Bilddatei auf der Speicherkarte abspeichert. Wie die Bauteile einer Digitalkamera im Einzelnen funktionieren, liest du im Folgenden.

Das Herzstรผck einer Digitalkamera: Der Bildsensor

Der Bildsensor ist ein Chip, der das auftreffende Licht in elektrische Spannung umwandelt. Vergleichbar ist er mit der Netzhaut des menschlichen Auges. Im Einzelnen besteht der Bildsensor aus vielen kleinen Fotodioden โ€“ allgemein als Pixel bekannt. Am weitesten verbreitet sind aktuell CMOS-Sensoren. CMOS steht fรผr Complementary Metal Oxid Semiconductor. Bei dieser Art Chip ist jedes einzelne Pixel durch eigene Transistoren einzeln auslesbar. Modernere rรผckwรคrtig beleuchtete CMOS-BSI-Sensoren (Back Side Illuminated) haben die Transistoren unter der Diodenebene angeordnet. So muss das Licht sich nicht erst mit Verlusten durch diese Elektronikschicht kรคmpfen und der Sensor ist lichtempfindlicher.

Damit auch die Farbinformationen des Bildes verarbeitet werden, mรผssen auch die unterschiedlichen Wellenlรคngen Rot, Grรผn und Blau in elektrische Signale umgewandelt werden. Das geschieht durch dem Pixeln vorgeordnete Farbfilter. Das gelรคufigste Anordnungsmuster ist das sogenannte Bayer-Muster. Es besteht aus zwei diagonal angeordneten grรผnen und je einem roten und einem blauen Feld. Da das menschliche Auge empfindlicher fรผr grรผne Farbtรถne ist, ist Grรผn in stรคrkerer Anzahl vertreten. So sind aus den drei Grundfarben alle Farbnuancen mischbar. Alternativ existieren noch Foveon-Sensoren, die fรผr jede der drei Grundfarben eine eigene Schicht vorsehen und auf diese Weise hรถhere Farbbrillanz versprechen.

Bildsensoren gibt es in verschiedenen GrรถรŸenformaten. Die Palette reicht von winzigen 1/2,7 Zoll in der Diagonale messenden Bildwandlern in Kompaktkameras รผber APS-C-Sensoren in Systemkameras und dem analogen Kleinbildfilm entsprechende Vollformat-Chips in Spiegelreflexkameras bis hin zum riesigen Mittelformat in ausgewachsenen Profi-Kameras. Nรคheres hierzu erfรคhrst du im vierten Kapitel.

Fรคngt das Licht ein: Das Objektiv

Wรคhrend der Bildsensor also Parallelen zur menschlichen Netzhaut aufweist, bildet das Objektiv einer Kamera das Pendant zu gleich mehreren Bestandteilen des biologischen Auges: der Linse, der Iris und der Pupille. Ebenso komplex wie dieses ist auch das optische System von Digitalkameras aufgebaut. Neben den Linsen, die fรผr ein scharfes Bild sorgen, verfรผgt ein Objektiv รผber eine Blende (= Iris), die das durch die Blendenรถffnung (= Pupille) einfallende Licht reguliert. Mit Linsenelementen vergrรถรŸert ein Objektiv entfernt stehende Motive oder beugt ganze Landschaftspanoramen optisch mittels Lichtbrechung, um das Motiv auf den Bildsensor zu bannen. Dabei spielt ein Wert die entscheidende Rolle: die Brennweite. Sie beschreibt den Abstand zwischen der Linsenebene und dem Brennpunkt (Fokuspunkt), an dem die Lichtstrahlen gebรผndelt auftreffen. Bei mehreren, nacheinander angeordneten und verschiedenartig geformten Linsen kann die Brennweite mechanisch durch Abstandsverรคnderung variiert werden. Ist die Brennweite verรคnderbar, handelt es sich um ein Zoom-Objektiv, ist die Brennweite nicht variabel, um eine Festbrennweite.

Im vierten Kapitel erfรคhrst du mehr รผber Brennweiten und Objektive und wir beraten dich, welche davon sich am besten fรผr dich eignen.

Zu den Objektiven

Kompakt bis Spiegelreflex โ€“ Digitalkamera-Typen im รœberblick

Digitalkameras gibt es in verschiedenen GrรถรŸen und mit unterschiedlicher Ausstattung. Generell unterscheidet man zwischen Kameras mit fest eingebauten Objektiven und solchen mit auswechselbaren Linsensystemen. Zu ersteren zรคhlen Kompaktkameras, Superzoomkameras und Bridgekameras. Ist das Objektiv auswechselbar, handelt es sich um spiegellose Systemkameras oder um Spiegelreflexkameras. Im Folgenden stellen wir dir die verschiedenen Digitalkamera-Arten vor und zeigen dir die typischen Merkmale.

Kompaktkameras โ€“ Handliche Multitalente von gรผnstig bis edel

Unter der Rubrik Kompaktkameras tummeln sich ganz verschiedene handliche Modelle, die sich sowohl in Sachen Ausstattung als auch beim Preis erheblich unterscheiden kรถnnen. So bilden einfache Kompaktkameras oft den Einstieg in die digitale Fotografie. Einsteiger-Kompaktkameras bieten mittlere Bildauflรถsung auf einer relativ kleinen Bildsensor-Flรคche. Das Objektiv verfรผgt โ€“ wenn รผberhaupt โ€“ lediglich รผber einen kleinen Brennweitenbereich, also kleinen Zoomfaktor. Die Bildstabilisierung erfolgt oft noch digital, optische Bildstabilisatoren sind selten anzutreffen. Das Einsteigersegment bei Kompaktkameras erstreckt sich etwa zwischen 50 und 200 Euro.

Darรผber, in Preisregionen zwischen 200 und 500 Euro, positionieren sich Kompaktkameras der Mittelklasse, die in Sachen Ausstattung mehr zu bieten haben. So verfรผgen sie in der Regel รผber ein optisch oder mechanisch stabilisiertes Objektiv mit grรถรŸerem Brennweitenbereich, das nicht selten Zoomfaktoren von รผber 20 ermรถglicht. Zudem kรถnnen bereits Komfortfunktionen wie ein groรŸer, klappbarer Bildschirm, ein kleiner elektronischer Sucher fรผr eine bessere Sicht aufs Motiv, Drahtlos-Schnittstellen zur Datenรผbertragung oder Fernsteuerung Ausstattungsbestandteile sein. Auch die bessere Fertigungsqualitรคt mit hochwertigeren Materialien wie Metall ist im Vergleich zu Einsteiger-Knipsen oft spรผrbar.

Am preislichen Gipfel, ab zirka 800 Euro, sind Edelkompaktkameras angesiedelt. In dieser Kategorie stecken die Hersteller ihre Spitzentechnologie in kleine, besonders hochwertig anmutende Gehรคuse. Hier sind nicht selten groรŸformatige Sensoren aus hรถherklassigen Kameratypen und besonders lichtstarke Zoom- oder Festbrennweiten-Objektive von Premiumherstellern mit hoher Linsengรผte verbaut. Die Ausstattung kann umfangreich sein, einige Hersteller verzichten jedoch auch bewusst auf einige Merkmale, um luxuriรถsen Minimalismus zu suggerieren.

Zu den Kompaktkameras

Bridgekameras โ€“ Vielseitige Brรผckenschlรคger

Bridgekameras besetzen die Lรผcke zwischen Kompaktkameras und Systemkameras mit Wechselobjektiven. Sie bilden wie ihr Name bereits andeutet eine Brรผckenkategorie. Bridgekameras besitzen fest verbaute Objektive, die jedoch im Gegensatz zu den Optiken einfacher Kompaktkameras hรคufig eine grรถรŸere Brennweite und eine hรถhere Lichtstรคrke vorweisen. Entsprechend fallen die Kameragehรคuse voluminรถser aus. Das kann aber auch Vorteile haben. So sind Bridge-Modelle in der Regel bullig geformt und bieten durch eine Griffmulde, รคhnlich wie von groรŸen Spiegelreflexkameras gewohnt, sicheren Halt. Das Gehรคuse bietet auรŸerdem mehr Platz fรผr Schalter und Knรถpfe, wodurch Einstellungen direkt und ohne umstรคndliches Navigieren im Menรผ ausgewรคhlt werden kรถnnen. Neben den von Kompaktkameras her bekannten Programmautomatiken bieten Bridgekameras zusรคtzlich manuelle Modi an โ€“ so kรถnnen sich ambitioniertere Anfรคnger an den Grundlagen der Fotografie versuchen und sich kreativ austoben. Auch einen elektronischen Sucher fรผr die ungestรถrte Sicht auf das Motiv bieten einige Bridgekameras zusรคtzlich zum obligatorischen Display.

Zu den Bridgekameras

Systemkameras โ€“ Modular und modern

Das Gegenstรผck zu Kameras mit fest eingebautem Allround-Objektiv bilden Systemkameras. Systemkameras ermรถglichen das Auswechseln von Objektiven und anderem Zubehรถr, wie etwa Blitzgerรคten. Das Kameragehรคuse (auch englisch โ€žBodyโ€œ genannt) bildet also mit den modularen Anbauteilen ein System. Die Bodies unterscheiden sich erheblich in ihrer GrรถรŸe. Es gibt Gehรคuse, die kaum grรถรŸer als eine Kompaktkamera sind. Andere Systemkameras erreichen MaรŸe, die an Spiegelreflexkameras heranreichen. Ausschlaggebend sind dabei der Ausstattungsumfang und die verbauten Bestandteile. Die kleinsten Modelle besitzen Bildsensoren im mittelgroรŸen Four-Thirds- oder APS-C-Format. Im Vergleich zu den meisten Kompaktkameras sind das bereits enorme Flรคchenzuwรคchse des Bildsensors. Mittelklasse-Systemkameras besitzen etwas grรถรŸere Gehรคuse mit ausgeprรคgtem Griff fรผr ergonomisches Handling.

Top-Systemkameras รคhneln vom Design her Spiegelreflexkameras, besitzen einen elektronischen Sucher und bieten durch dedizierte Bedienelemente auch Profis direkte und vielfรคltige Einstellmรถglichkeiten. Allen GrรถรŸenklassen ist gemein: Sie besitzen keinen Spiegel, der das Licht durch das Objektiv an einen optischen Sucher umlenkt. Daher wird dieser Kameratyp auch als spiegellose Systemkamera, englisch Digital Single Lens Mirrorless (DSLM), bezeichnet. Die Scharfstellungssensoren sitzen bei DSLMs entweder neben oder in den Bildsensor integriert. Der Sucher funktioniert nicht mehr optisch, sondern elektronisch โ€“ er besteht also aus einem kleinen Monitor.

Zu den Systemkameras

Spiegelreflexkameras โ€“ Feinmechanik fรผr unverfรคlschte Sicht

Prinzipiell handelt es sich auch bei Spiegelreflexkameras um Systemkameras, denn auch sie bestehen aus einem Body und lassen sich modular mit unterschiedlichen Objektiven und Zubehรถr bestรผcken. Gรคngiger ist jedoch die Bezeichnung Spiegelreflexkamera, englisch Digital Single Lens Reflex (DSLR). Im Gegensatz zu vorherigen Kameratypen besitzen DSLRs einen Spiegel im Innern, der das Licht an den Bildsensor, den optischen Sucher und gegebenenfalls an den separaten Autofokus-Sensor weiterleitet. Der Spiegel ist meist als Schwingspiegel konstruiert. Im Ausgangszustand leitet er Licht รผber ein Prisma an den optischen Sucher weiter, sodass du das Motiv unvermittelt siehst. Beim Auslรถsen klappt der Spiegel nach oben und gibt den Weg frei zum Bildsensor, was den Sucher kurzzeitig abdunkelt.

Eine Alternative ist ein halbdurchlรคssiger, fester Spiegel, der Licht sowohl zum Bildsensor hindurchlรคsst als auch an den Sucher weiterleitet. Vorteile sind, dass dein Motiv beim Auslรถsen sichtbar bleibt und der Autofokus frรผher und kontinuierlich arbeiten kann. Vibrationen und Gerรคusche entfallen ebenfalls.

Zu den Spiegelreflexkameras

Welche Digitalkamera eignet sich fรผr wen?

So verschieden die Kameratypen sind, so unterscheiden sich auch die Bedรผrfnisse der Nutzer. Nicht jeder wird bei einem Kindergeburtstag oder einer Wandertour mit einer klobigen Spiegelreflexkamera samt Wechselobjektiven hantieren wollen. Ein erfahrener Fotograf wird sich kaum auf Programmautomatiken und einfache Optiken einer Kompaktkamera verlassen, wenn er sich kreativ austoben mรถchte. Welche Vorzรผge und Nachteile die verschiedenen Kategorie haben und welche Gerรคtetypen sich fรผr welchen Nutzer am besten eignen, erfรคhrst du in diesem Kapitel.

Einsteiger und Gelegenheitsknipser

Bei den ersten Schritten in der Digitalfotografie kommt es vor allem auf das Erlernen der richtigen Handhabung an. Die passende Motivauswahl sowie eine gute Bildkomposition stehen eher im Vordergrund als manuelle Einstellungen. Fรผr diese Zwecke reicht eine Einsteiger-Kompaktkamera mit einfachem Zoom-Objektiv meist aus. Eine intuitive, รผbersichtliche Menรผfรผhrung und klare Bedienelemente erleichtern die Handhabung. Auch wer selten fotografiert, ist mit einer einfach ausgestatteten Kompaktkamera gut bedient. Fรผr den Urlaub empfehlen sich handliche Reisezoom- oder Superzoom-Kameras mit grรถรŸerem Zoombereich. Ein Sucher kann hilfreich sein, um auch bei grellem Licht das Motiv problemlos zu erkennen.

Fรผr Kinder haben sich spezielle Digitalkameras bewรคhrt, die robust, kinderfreundlich und einfach zu bedienen sind, beispielsweise Modelle von Vtech oder OAXIS. Diese bieten neben Fotos auch viele Spiele und kreative Funktionen.

Ambitionierte und Experimentierfreudige

Wenn du Grundlagen beherrschst und mehr kreative Kontrolle wรผnschst, kommen besser ausgestattete Kameratypen in Frage. Bridgekameras mit fest eingebautem Zoomobjektiv bieten meist manuelle Einstellungsmรถglichkeiten. Der รœbergang zu hรถherwertigen Kompaktkameras ist flieรŸend.

Spiegelreflexkameras (DSLR) waren lange Zeit das Nonplusultra, besonders im Hobbybereich gewinnen jedoch spiegellose Systemkameras (DSLM) immer mehr an Bedeutung. Sie bieten Bildqualitรคt auf DSLR-Niveau bei kompakteren Gehรคusen und sind technisch hochmodern. Fรผr Fotografen mit Grunderfahrung und Wunsch nach manueller Kontrolle bieten DSLMs und DSLRs diverse manuelle und halbautomatische Modi. Das mitgelieferte Kit-Objektiv lรคsst sich bei Bedarf durch Spezialobjektive ergรคnzen.

Semi-Professionelle

Fortgeschrittene Fotografen, die hรคufig fotografieren oder Bilder eventuell als Stockfotos publizieren, bevorzugen Mittelklasse-Systemkameras oder -Spiegelreflexkameras. Sie legen Wert auf etablierte Marken und hochwertiges Zubehรถr. Lichtstarke Spezialobjektive und ein optischer oder elektronischer Sucher sind wichtig, um prรคzise zu arbeiten. Zusรคtzlich sind schnelle Serienaufnahmen und ein flotter Autofokus gefragt.

Auch Edel-Kompaktkameras mit groรŸem Sensor und lichtstarkem Objektiv sind fรผr Semi-Profis als Zweitkameras oder fรผr diskrete Einsรคtze wie Street-Fotografie interessant. Sie kosten meist รผber 1.000 Euro.

Erfahrene Professionelle

Profifotografen setzen auf Ausrรผstung hรถchster Qualitรคt und Zuverlรคssigkeit. Sie verwenden meist Spiegelreflexkameras aus dem oberen Preissegment mit groรŸen Bildsensoren im APS-C-, Vollformat- oder sogar Mittelformatbereich. Diese Kameras liefern auch bei schwierigen Lichtverhรคltnissen klare, rauscharme Aufnahmen und ermรถglichen mit lichtstarken Objektiven kreative Bildkompositionen mit attraktivem Bokeh.

Die Geschwindigkeit und Prรคzision von Autofokus sowie hohe Serienbildraten sind fรผr Profi-Aufnahmen von Tieren oder Sport entscheidend. Zusรคtzlich punkten Profi-DSLRs mit vielen individuell belegbaren Bedienelementen, Schulter-Displays und moderner Ausstattung mit drahtlosen Schnittstellen und klappbaren Touchscreens.

Auch spiegellose Systemkameras fรผr den Profimarkt sind im Anteil gewachsen und bieten aufgrund technischer Fortschritte attraktive elektronische Sucher und hohe Bildqualitรคt.

Digitalkamera-Kauf โ€“ Unser Tipp

Nachdem du dein Nutzungsprofil ausgemacht hast, gilt es natรผrlich, die passende Kamera zu finden. Auf welche Angaben du beim Kauf achten solltest und was sie tatsรคchlich aussagen, erfรคhrst du hier.

Auflรถsung: Megapixel vs. SensorgrรถรŸe

Megapixel geben die Auflรถsung der Bilder in Millionen Bildpunkten an. Je hรถher die Auflรถsung, desto grรถรŸer die mรถgliche Detaildarstellung und VergrรถรŸerung ohne Qualitรคtsverlust. Fรผr die Bildqualitรคt ist jedoch nicht nur die Megapixel-Anzahl entscheidend. Auch SensorgrรถรŸe und Lichtempfindlichkeit spielen eine groรŸe Rolle. Die SensorgrรถรŸe muss zur Pixelanzahl passen, damit Bildrauschen minimiert und Farbdarstellungen krรคftig bleiben.

GroรŸe Sensoren ab APS-C-Format bis Vollformat finden sich in System- und Spiegelreflexkameras, selten auch in teuren Edelkompakten. Kompaktkameras und Bridgekameras arbeiten meist mit kleineren Sensoren zwischen 1/2,7 Zoll und 1 Zoll, die bei wenig Licht an Grenzen stoรŸen und weniger gestalterische Mรถglichkeiten bieten.

Objektive: Brennweite und Zoom

Die Brennweite eines Objektivs beschreibt den Abstand zwischen Linsen- und Bildebene (Sensor) und bestimmt den Aufnahmewinkel. Weitwinkelobjektive erfassen grรถรŸere Szenerien, Teleobjektive vergrรถรŸern fern stehende Motive. Zoom-Objektive sind variabel, Festbrennweiten haben einen fixen Wert.

Bei Kompakt- und Bridgekameras werden Zoomfaktoren angegeben. Optischer Zoom verรคndert die Brennweite durch Linsenverschiebung โ€“ verlustfrei in der Bildqualitรคt. Digitale Zooms vergrรถรŸern nur das digitale Bild, mindern jedoch die Qualitรคt.

Je hรถher der Zoom, desto anfรคlliger sind Aufnahmen fรผr Verwacklungen. Hier lohnt sich die Nutzung eines Stativs, vor allem bei schlechten Lichtverhรคltnissen.

Fรผr verschiedene Einsatzszenarien gibt es passende Objektive: Weitwinkel fรผr weite Landschaften, Tele fรผr entfernte Motive und Makro fรผr Nahaufnahmen kleiner Details.

Lichtstรคrke: Blendenzahl und Bokeh

Die Lichtstรคrke eines Objektivs wird durch die Blendenzahl ausgedrรผckt (z. B. f/3,5-6,3). Je kleiner die Blendenzahl, desto mehr Licht dringt durch โ€“ gut fรผr schwaches Licht und geringere Schรคrfentiefe mit attraktivem Bokeh-Effekt. Objektive mit fester Blende (z. B. f/1,8) sind oft lichtstรคrker und besser fรผr kรผnstlerische Fotos geeignet.

Scharfstellung per Autofokus oder manueller Fokussierung

Moderne Objektive besitzen vorwiegend Autofokus mit Kontrasterkennung, oft unterstรผtzt durch Phasendetektion โ€“ fรผr schnelle und prรคzise Fokussierung. Hybride Systeme kombinieren diese Techniken. Manuelle Fokussierung erlaubt volle Kontrolle, ist aber langsamer. Ein Hybridmodus lรคsst halbautomatisches Fokussieren zu.

Fokusantriebe arbeiten meist per Ultraschallmotoren (Abkรผrzungen: AF-S, HSM, SDM, SSM, SWM, USM) โ€“ schnell und leise.

Der Bildstabilisator: optisch/mechanisch vs. digital

Bildstabilisatoren in Objektiven oder รผber beweglich gelagerte Sensoren reduzieren Verwacklungen. Herstellerkennzeichnungen: OIS, IS. Digitale Stabilisatoren erhรถhen meist ISO-Werte, was zu mehr Bildrauschen fรผhren kann. Am besten sind optische oder mechanische Stabilisatoren.

Alles im Blick: das Display

Digitalkameras bieten meist 3-Zoll-Displays mit LCD- oder immer hรคufiger OLED-/AMOLED-Technologie. OLEDs punkten mit satteren Farben, hรถherem Kontrast und besserer Blickwinkelstabilitรคt bei geringerem Energieverbrauch, LCDs bieten oft hรถhere Spitzenhelligkeit und natรผrlichere Farben. Touchscreens werden bei allen Kameraklassen immer รผblicher und erleichtern das Zappen, Zoomen und Fokussieren.

Der Trend geht in Richtung beweglicher Displays, die auch fรผr ungewรถhnliche Aufnahmewinkel ideal sind.

Beliebte Digitalkameras fรผr Kinder

Fรผr die jรผngere Zielgruppe gibt es spezielle Digitalkameras mit einfacher Bedienung, robustem Design und spielerischen Features. Die folgenden Modelle sind bei Nutzern sehr beliebt โ€“ eine Bewertung als Testsieger liegt jedoch nicht vor.

Vtech KidiZoom Video Studio HD lila

Vtech KidiZoom Video Studio HD lila

HD-Foto- und Videokamera mit Greenscreen und Selfie-Funktion, ideal fรผr kreative Kinder zwischen 4 und 10 Jahren.

Vorteile
  • โ€ข Viele kreative Funktionen inklusive Greenscreen
  • โ€ข Robust und kinderfreundlich gestaltet
Nachteile
  • โ€ข Keine professionelle Bildqualitรคt
Geeignet fรผr: Kinder von 4 bis 10 Jahren, die spielerisch fotografieren und Videos erstellen mรถchten.

OAXIS myFirst Kinder Full HD 16MP Kamera

OAXIS myFirst Kinder Full HD 16MP Kamera

Digitalkamera mit Dual-Linse, Frontkamera und Front-Selfie-Objektiv, inkl. Silikon-Schutzhรผlle โ€“ robust und praktisch fรผr Kinder.

Vorteile
  • โ€ข Gute Foto- und Videoqualitรคt fรผr Kinderkameras
  • โ€ข Schutzhรผlle verbessert Haltbarkeit
Nachteile
  • โ€ข Fรผr komplizierte Fotografietechniken ungeeignet
Geeignet fรผr: Kinder, die ihre ersten Fotos und Videos machen wollen, mit Fokus auf SpaรŸ und einfache Bedienung.

VTech KidiZoom Duo Pro pink

VTech KidiZoom Duo Pro pink

Digitalkamera mit 2 Kameras, Foto- und Videofunktion, AR-Spielen und robustem Design โ€“ optimal fรผr Kinder von 4 bis 10 Jahren.

Vorteile
  • โ€ข Integrierte AR-Spiele fรผr kreativen SpielspaรŸ
  • โ€ข Doppelobjektiv fรผr Selfies und normale Fotos
Nachteile
  • โ€ข Nicht fรผr professionelle Aufnahmen gedacht
Geeignet fรผr: Kinder, die spielerisch ihre Kreativitรคt entwickeln und einfache Fotos und Videos aufnehmen mรถchten.

Welche weiteren Kategorien sind noch interessant?

  • Fotostudio-Equipment โ€“ Zubehรถr fรผr professionelle und kreative Lichtsetzung.
  • Kamera-Zubehรถr โ€“ Alles, was du zusรคtzlich fรผr deine Kamera brauchst.
  • Fotoalben โ€“ Fรผr die schรถne und sichere Aufbewahrung deiner Fotos.