Dörrautomaten Vergleich, Tests und Testsieger

Beliebte Dörrautomaten auf einen Blick

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Vergleich für Dörrautomaten


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Max. Leistung in W
Max. Leistung in W 600 250 350 900 350 280 500 630 800 1000 240 - 500 700 250 650 550 250 550 350
Anzahl Ebenen
Anzahl Ebenen 6 5 5 10 4 5 5 6 10 10 5 5 6 4 5 6 6 5 11 5
Material
Material Edelstahl Kunststoff, Edelstahl Kunststoff, Edelstahl Edelstahl - Kunststoff Edelstahl - - Edelstahl - - - Kunststoff Kunststoff Edelstahl Kunststoff Kunststoff Kunststoff Edelstahl, Kunststoff
Bauart
Bauart Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät - Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät Standgerät
Farbe
Farbe schwarz silber Edelstahl, schwarz edelstahl, schwarz silber silber weiß silber - silber weiß, grün - weiß weiß weiß silber grün weiß - silber, schwarz
Lieferumfang
Lieferumfang 1 Dörrgitter, 1 Dörrmatte - - - - - - - - - - - - - - Dörrautomat mit 6 Einschüben, 3 Dörrmatten, 3 Dörrgittern, Rezeptbuch und Gebrauchsanleitung - - - -
Preis
Preis 169,99 € 99,49 € 76,49 € 239,94 € 48,28 € 37,71 € 548,00 € 163,99 € 66,99 € 188,99 € 57,04 € 60,98 € 73,10 € 83,80 € 79,78 € 179,99 € - 59,99 € - 85,49 €
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Kaufberatung für Dörrautomaten


Das Wichtigste zu Dörrautomaten in Kürze

  • Er eignet sich zum Konservieren von Nahrungsmitteln
  • Es gibt Stapel- und Einschubsysteme
  • Das Einschubsystem ist aufgrund seiner einfachen Handhabung beliebter
  • Alternativ lassen sich Nahrungsmittel im Backofen oder an der Luft trocknen
  • Wichtige Ausstattungsmerkmale eines Dörrautomaten sind einstellbare Etagen sowie das Material

Dörren ist eine altbekannte Methode, um Nahrungsmittel zu konservieren. Aktuell ist das Dörren wieder beliebter denn je. Der folgende Ratgeber gibt den Leserinnen und Lesern einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu Dörrautomaten.

Was sind die Vor- und Nachteile von Dörrautomaten?

Vorteile:

  • Größere Flächen als bei einem Backofen
  • Auch günstige Geräte sind qualitativ hochwertig
  • Ermöglichen eine schonende Trocknung
  • Haben Lüftungsschlitze
  • Einfache Reinigung

Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Bei unsorgfältigem Dörren können Lebensmittel schlecht werden
  • Nach dem Dörrvorgang müssen die Lebensmittel luftdicht verschlossen werden

Was ist ein Dörrautomat?

Ein Dörrautomat ist ähnlich konzipiert wie ein Einbaubackofen mit Umluft-Funktion. Er lässt sich zum Konservieren von Lebensmitteln einsetzen. In der Regel geschieht dies bei 40 – 70 Grad Celsius. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Modellen mit einer differierenden Anzahl an Etagen und Einschubfächern. Dörrautomaten vielseitig einsetzbar und sorgen  dafür, dass wichtige Nährstoffe während des Konservierungsvorgangs erhalten bleiben.

Ist ein Stapel- oder Schubsystem besser?

In der Regel ist ein Stapelsystem bei Nutzerinnen und Nutzer beliebter, da sich während des Dörrvorgangs einzelne Einschübe entnehmen lassen können, um beispielsweise weitere Speisen auf den Einschub zu legen, welche eine kürzere Konservierungszeit benötigen. Zu beachten ist hier, dass zwischen dem Dörrgut ausreichend Abstand sein muss, um das Zirkulieren der Wärme nicht zu beeinträchtigen. Feine Gitter sind für eine gute Luftzirkulation besonders gut geeignet und lassen sich zudem auch einfach im Geschirrspüler reinigen.

Dörrautomaten mit Stapelsystemen unterscheiden sich insofern, dass mehrere Behälter aufeinandergestapelt sind. Größter Vorteil bei dieser Bauweise ist die flexible Anpassung an die individuellen Vorhaben. Ein Nachteil liegt vor allem in der Flexibilität während des Betriebs. Einige Lebensmittel brauchen weniger Zeit beim Konservieren als andere. Aus diesem Grund müssen die Nutzerinnen und Nutzer einige Behälter früher entfernen als die anderen, sodass es zu einer Unterbrechung des Konservierungsvorgangs der übrigen Lebensmittel kommt. Ebenfalls nachteilig ist die Tatsache, dass das Dörrgut im Stapelsystem regelmäßig umgelagert werden muss, da das Gerät dann in den verschiedenen Bereichen des Geräts unterschiedlich trocknet. Ein Einschubsystem eignet sich demnach vor allem, wenn eine leichte Handhabbarkeit wichtig ist und ein Stapelsystem, wenn eine flexible Erweiterung gewünscht ist.

Welche alternativen Möglichkeiten des Dörrens gibt es?

Im Backofen

Nicht jeder hat ausreichend Platz in der Küche, um noch ein weiteres, großes Küchengerät anzuschaffen. Deshalb stellt sich die Frage, ob ein herkömmlicher Backofen hier als Alternative einsetzbar ist. Hierbei gilt die Mindesttemperatur zu beachten. Ein Dörrvorgang findet im Optimalfall bei 40 Grad Celsius statt. Höhere Temperaturen würden zu einem Verlust der Nährstoffe führen. Die geringste einstellbare Temperatur bei Backöfen liegt in der Regel bei 50 Grad Celsius. Alternativ lässt sich hier die Temperatur weiter drosseln, indem man den Backofen ein kleines Stück offen lässt. Dies führt dann jedoch zu einem unnötigen Energieverlust. Auch die Luftzirkulation erfolgt in einem Backofen nicht. Da der Backofen für einen Dörrvorgang mehrere Stunden braucht, lässt sich das im Umkehrschluss auf der Stromrechnung sehen. Schlussfolgernd bietet sich ein Backofen zum Dörren nur an, wenn die Leserinnen und Leser nur selten und wenig dörren wollen.

Trocknen an der Luft

Das Trocknen von Lebensmitteln an der Luft ist wohl die sparsamste Methode. Sie ist immer und überall möglich, jedoch nimmt sie sehr viel Zeit in Anspruch. Bei hoher Luftfeuchtigkeit besteht zudem Schimmelgefahr. Sollten die Nutzerinnen und Nutzer sich für diese Methode entscheiden, empfiehlt es sich, die Lebensmittel kopfüber an eine Leine zu hängen oder einen Dörrkorb zu verwenden.

Welche Lebensmitte lassen sich mit einem Dörrautomaten konservieren?

Zu den häufigsten Lebensmitteln, die sich mit einem Dörrautomaten konservieren lassen, gehören vor allem:

  • Kern- und Steinobst
  • Gemüse, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Karotten
  • Diverse Kräuter und Gewürze
  • Brot und Ähnliches
  • Fisch, Fleisch und Geflügel

Lohnt sich ein Dörrautomat?

Ein Dörrautomat trägt zu einer gesunden Ernährung bei und lohnt sich demnach erstmal für jeden. Bei eigener Herstellung des Dörrguts sparen die Leserinnen und Leser zudem eine Menge Geld. Industriell zubereitetes Dörrgut ist im Vergleich wesentlich teurer. Zudem verzichtet man bei eigener Herstellung auf Konservierungsstoffe, welche bei industriellen Verfahren kaum wegzudenken sind. Insbesondere von einem Dörrautomaten profitieren tun vor allem Hobbygärtner, welche ihre frische Ernte längere Zeit aufbewahren wollen. Auch Pilzsammler zählen hierzu.

Was macht einen guten Dörrautomaten aus?

Einstellbare Etagen

Die meisten Modelle verfügen über mindestens zwei höhenverstellbare Einlegeböden. Dies ermöglicht bei Bedarf eine problemlose Konservierung von größerem Dörrgut wie ganzen Pilzen.

Timer

In der Regel verfügen Dörrautomaten über eine Zeitschaltuhr, um eine maximale Laufzeit einzustellen. Die maximale Laufzeit hängt hierbei vom Modell ab. Die Laufzeit befindet sich zwischen 12 und 99 Stunden.

Thermostat

Die meisten Lebensmittel lassen sich bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius konservieren. Doch es gibt auch Lebensmittel, welche eine andere Temperatur benötigen. Hierfür ist ein Thermostat essenziell. Es ermöglicht die Einstellung der Temperatur zwischen 30 und 70 Grad Celsius.

Das Material

Insbesondere bei Kunststoffgeräten wird in der Regel explizit darauf hingewiesen, dass keine hormonellen Gifte oder BPA zum Einsatz kommen. Bereits eine kleine Menge dieser Stoffe greifen das Immunsystem des Menschen an und können Krankheiten hervorrufen. Bei einem hohen Anteil an Metallelementen ist vor allem die Abwesenheit von Schwermetallen relevant.

Wie lässt sich Dörrgut korrekt lagern?

  • Zunächst ist es wichtig, dass der Lagerort kühl ist. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10 und 15 Grad Celsius liegen. Auch Temperaturschwankungen sollten die Nutzerinnen und Nutzer umgehen. Zudem sollte der Raum trocken und dunkel sein.
  • Vor dem Verpacken der Lebensmittel müssen diese erst komplett abkühlen, mindestens eine Stunde, ansonsten besteht die Gefahr einer Kondensation. Hierzu verbleibt das Dörrgut einfach im Dörrautomaten.
  • Die Behälter für das Dörrgut sollten dunkel sein, denn Licht entzieht Nährstoffe. Auch ratsam ist eine Beschriftung der Gläser mit dem Trocknungsdatum, um den Überblick nicht zu verlieren.
  • Die Vorratsgläser beziehungsweise Einmachgläser sollten nicht zu groß ausfallen, denn bei Entnahme gelangt Luft an das übrige Dörrgut.
  • Um eine luftdichte Verwahrung zu gewährleisten, eignet sich auch Küchenhelfer wie der Vakuumierer

Welche sind die bekanntesten Hersteller?

Bekannte Hersteller von Dörrautomaten sind unter anderem Stöckli, Severin und Rommelsbacher. Stöckli bietet verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen und wirbt vor allem mit einer aktiven Zirkulation der Warmluft. Zudem lässt sich auch praktisches Zubehör, wie zum Beispiel Silikoneinlagen, erwerben. Die Preise liegen zwischen 130 und 175 Euro. Severins Dörrautomaten wie der OD 2940 eignen sich für eine schonenden und natürliche Trocknung und Konservierung von Obst, Kräutern und Gemüse. Die Preise liegen zwischen 40 und 80 Euro.

Rommelsbacher Dörrautomaten wie der DA 900 liegen preislich etwas höher zwischen 100 und 250 Euro. Grundsätzlich verfügen aber auch günstige Modelle wie der ED4 von Steba über alle wichtigen Funktionen. Weitere bekannte Hersteller sind WMF, Klarstein und Silvercrest von Lidl.


Das sind die Testsieger und die besten Produkte unter den Dörrautomaten

Graef DA506EU Dörrautomat: Im Test bei Kitchen Cooking (02/2022)

Das Modell von Graef überzeugt im Test durch eine gute Leistung sowie den kompakten Formafaktor. Damit eignet er sich vor allem in eingen Umgebungen, in denen platzsparende Geräte nötig sind.

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Note von Kitchen Cooking: 1,0

Pro:

  • Viel Platz
  • Leichte Handhabung
  • Einfache Reinigung

Contra:

  • Keine

Domo DO353VD: Im Test beim ETM-Testmagazin (10/2019)

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In der Oktober-Ausgabe des ETM Testmagazin (10/2019) werden 5 Dörrautomaten miteinander verglichen. Hierbei gibt der Domo DO353VD eine solide Leistung ab und sticht vor allem mit seiner Energieeffizienz hervor.

Note des ETM Testmagazin: 2,2

Pro:

  • Niedriger Stromverbrauch
  • Gute Leistung bei Äpfeln, Mangos und Tomaten

Contra:

  • Mittelmäßige Leistung bei Kräutern

Graef DA506EU Dörrautomat: Im Test beim ETM-Testmagazin (10/2019)

zum Produkt

Ebenfalls überzeugen konnte der Graef DA506EU im Dörrautomaten-Test. Dieses Modell eignet sich vor allem für Personen mit eher kleineren Küchen.

Note von ETM Testmagazin 1,8

Pro:

  • Platzsparend
  • Gute Leistung bei Obst und Gemüse
  • Silikonmatte

Contra:

  • Bestandteile aus Kunststoff

Die wichtigsten Fragen und Antworten in Kurzform

Wie sinnvoll ist ein Dörrautomat?

Ein Dörrgerät bietet sich vor allem zum Konservieren von Obst, Gemüse, Kräutern und vieles mehr an und macht es demnach länger haltbar. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass man mit einem Dörrautomat zu einer gesunden Ernährung beiträgt.

Wie viel Watt muss ein guter Dörrautomat haben?

In der Regel liegt die Leistung eines Dörrautomaten zwischen 350 und 700 Watt. Dies hängt vom Modell ab. Es gilt jedoch, je mehr Leistung, desto besser das Ergebnis.

Verbraucht ein Backofen oder ein Dörrautomat mehr Strom?

Ein Backofen verbraucht im Gegensatz zu einem Dörrautomaten mehr Strom, da der Raum größer ist. Hierbei handelt es sich jedoch um geringe Centabweichungen je Stunde.

Kann man Tomaten im Dörrautomat trocknen?

Tomaten lassen sich am besten bei 60 – 65 Grad Celsius trocknen. Nach ungefähr 12 Stunden sollten die Tomaten fertig sein, dies hängt jedoch von der Dicke der Scheiben ab.

Wie gesund ist Dörren?

Industriell konservierte Lebensmittel sind nicht so gesund wie Lebensmittel aus eigener Herstellung. Die Industrie verwendet viele Konservierungsstoffe, während Dörren aus eigener Herstellung vitamin- und mineralstoffreich ist.

Ist Trockenobst besser als Süßigkeiten?

Im Gegensatz zu Süßigkeiten stellt Trockenobst eine bessere Alternative dar. Den Früchten wird das Wasser entzogen, Vitamine und Ballaststoffe bleiben jedoch erhalten.