Soundbars Vergleich, Tests und Testsieger

Bestenliste für Soundbars

Die Sortierung der Bestenliste berücksichtigt die Testergebnisse der Fachpresse, Kundenmeinungen sowie die Beliebtheit für 1.281 Soundbars.

Unsere Testsieger.de-Note setzt sich zusammen aus Testberichten (75% Gewichtung) und Kundenbewertungen (25% ab 100 Bewertungen).

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Testberichte für Soundbars



Ausgabe 03/2023

Soundbar-Test: Welcher ist der beste Lautsprecher um 350 Euro? Die Computer Bild (03/2023) macht den Vergleich und nimmt 7 Modelle unter die Lupe

Soundbars der Spitzenklasse können schnell mal mehr als 600 Euro kosten. Diese hohen Preise sind jedoch nicht für jeden stemmbar. Daher prüft die Fachpresse deutlich günstigere Geräte für etwa 350 Euro. 6 von 7 Soundbars können im Test überzeugen und sichern sich die Note gut. Der Testsieg geht an die JBL Bar 300. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die LG DQP5. Nicht überzeugen kann die Sonos Ray.

JBL BAR 300 5.0 Soundbar ohne Subwoofer

Testsieger
JBL BAR 300 5.0 Soundbar ohne Subwoofer
gut (2,0)

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Ausgabe 02/2023

Auch für den PC geeignet: PCGo testet 5 kompakte Soundbars 2023

Soundbars assoziiert man in erster Linie mit Fernsehern. Doch auch die Verwendung am PC kann sinnvoll sein – gerade für Nutzerinnen und Nutzer, die auf ein Headset verzichten müssen. Im PCGo-Check erhalten gleich 4 Produkte die bestmögliche Wertung „sehr gut“. Über den Titel Testsieger dürfen sich unter anderem die Teufel Cinebar One und die Samsung HW-S66B freuen.

Testsieger
Creative Katana V2X
sehr gut (1,0)

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Ausgabe 01/2023

Soundbar-Test 2022: Gibt es für 700 Euro schon Spitzenklang? Die Audio Video Foto Bild (01/2023) testet 7 Modelle und kürt Samsung zum Testsieger

700 Euro für eine Soundbar sind schon viel Geld, doch lohnt sich diese Investition wirklich? Der Test zeigt, dass die teuren Modelle gegenüber den Produkten in anderen Preissegmenten deutliche Klangvorteile haben und der Preis auch in Relation zum Klang steht. Der Testsieg geht an Samsung mit der HW-Q710B, die auf 86 von 100 Punkte kommt. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Klasse bietet JBL mit der Bar 500. Insgesamt vergeben die Testerinnen und Tester 7* die Note "gut".

Samsung HW-Q710B 3.1.2 Soundbar mit Subwoofer

Testsieger
Samsung HW-Q710B 3.1.2 Soundbar mit Subwoofer
gut (1,7)

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Ausgabe 01/2023

Soundbars für circa 350 Euro im Test 2022: Welches Modell ist das beste in dieser Preisklasse? Die Audio Video Foto Bild (01/2023) macht den großen Vergleich…

Mit etwa 350 Euro gelangt man in die Mittelklasse der Soundbars, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung bieten wollen. Doch klappt das und welchem Modell gelingt das am besten? In der vorgegebenen Preisklasse sichert sich die JBL Bar 300 den ersten Platz und punktet mit gutem Klang sowie vielen Streaming-Quellen. Die Fachpresse vergibt 6* die Note "gut" und 1 * die Bewertung „befriedigend“. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet LG mit der DQP5, die auch guten Klang liefert, aber Abstriche bei der Ausstattung machen muss.

JBL BAR 300 5.0 Soundbar ohne Subwoofer

Testsieger
JBL BAR 300 5.0 Soundbar ohne Subwoofer
gut (2,0)

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11/2022

Welche ist die beste Soundbar bis 300 Euro 2022? Die Computer Bild macht den großen Vergleich und kürt die Yamaha YAS-209 zum Testsieger

Soundbars sollen den Ton des Fernsehers deutlich verbessern, da die im Fernseher integrierten Lautsprecher oft nicht glänzen können. Im Test der Fachpresse kommen 19 Modelle unter 300 Euro auf den Prüfstand. Überzeugen können 8 von 16 Modellen und erhalten die Note "gut". Neben dem Testsieger, der Yamaha YAS-209, kann Samsung den 2. Platz für sich reklamieren.

Yamaha YAS-209 2.1 Soundbar mit Subwoofer, Amazon Alexa, kabellos/kabelgebunden, geeignet für TV, schwarz (2019)

Testsieger
Yamaha YAS-209 2.1 Soundbar mit Subwoofer, Amazon Alexa, kabellos/kabelgebunden, geeignet für TV, schwarz (2019)
gut (2,1)

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Ausgabe 11/2022

Stiftung Warentest vergleicht 6 Soundbars ohne externen Subwoofer: Welches Gerät rockt die Fußball-WM 2022?

Soundbars sind auch ohne externen Subwoofer erhältlich. Doch kann der Bass der integrierten Tieftöner mithalten? Stiftung Warentest vergleicht anlässlich der Fifa Fußball-Weltmeisterschaft 2022 6 Geräte. Vor allem die Denon DHT-S217 kann sich im Soundbar-Test hervortun und sich mit deutlichem Abstand den Award Testsieger sichern. Vor allem die Handhabung und der Stromverbrauch überzeugenden die Testerinnen und Tester.

Denon DHT-S217 Soundbar ohne Subwoofer

Testsieger
Denon DHT-S217 Soundbar ohne Subwoofer
befriedigend (2,6)

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Ausgabe 11/2022

Perfekter Klang für die Fußball-WM 2022 in Katar: Stiftung Warentest sucht den Testsieger im großen Soundbar-Vergleich

Die Fußball-WM in Katar ist das Sport-Großereignis 2022. Auch wenn die Weltmeisterschaft im Winter stattfinden, gehört ein ausgezeichneter Klang zu einer perfekten TV-Übertragung dazu. Hier eignen sich hervorragend Soundbars, zumindest wenn die Qualität stimmt. Um das herauszufinden, macht das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest den großen Vergleich. Nutzerinnen und Nutzer sind vor allem bei LG gut aufgehoben. Aber auch Samsung schneidet gut ab.

LG DSP8YA 3.1.2 Soundbar mit Subwoofer

Testsieger
LG DSP8YA 3.1.2 Soundbar mit Subwoofer
gut (2,1)

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Ausgabe 10/2022

Raumklang Gewinner: Diese Soundbar wird Testsieger im Audio Video Foto BILD Vergleichstest 2022

Immer mehr Haushalte legen sich eine Soundbar zu, um ihre eigene Musik oder die Klänge des Fernsehers besser zu hören. Durch gute Modelle kann dadurch ein echten Kinoerlebnis entstehen. Aber welche Soundbar macht klanglich wirklich etwas aus? Die Audio Video Foto BILD hat 8 Modelle unter anderem auf die Klangqualität und die Anschlüsse getestet, wobei sich die Samsung HW-Q950A über den Titel zum Testsieger freuen kann. Die Soundbar konnte unter anderem mit dem tollen Sound und dem Lieferumfang überzeugen. Knapp dahinter folgt auf dem 2. Platz die LG DSP11RA mit einer sehr guten Endwertung von 1,4.

Samsung HW-Q950A 11.1.4 Soundbar mit Subwoofer und Surround Lautsprechern

Testsieger
Samsung HW-Q950A 11.1.4 Soundbar mit Subwoofer und Surround Lautsprechern
sehr gut (1,3)

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Ausgabe 10/2022

Der Soundbar Test 2022 in der What Hi-Fi: Welches Modell überzeugt am meisten?

Mit Soundbars kann zuhause ein toller Klang beim Fernsehen entstehen, sodass Nutzerinnen und Nutzer das Gefühl haben im Kino zu sitzen. Aber nur Modelle mit guter Leistung können dieses Feeling wirklich erzeugen. Deshalb hat What Hi-Fi 6 Soundbars auf Klang, Bauweise und Funktionen getestet und bewertet. Zwei Modelle konnten dabei in allen Kategorien vollkommen überzeugen: die Sony HT-A7000 und die Sonos Beam (Gen 2). Somit wurden die beiden Produkte Testsieger des Tests.

Sonos Beam Gen 2 mit Dolby Atmos

Testsieger
Sonos Beam Gen 2 mit Dolby Atmos
sehr gut (1,0)

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07/2022

Stiftung Warentest: Welche ist die beste einteilige Soundbar 2022?

Soundbars verfügen nicht immer über einen externen Subwoofer. Häufig ist das Tieftonchassis auch in das Gehäuse integriert. Doch welche ist die beste Soundbar 2022? Diese Frage möchte das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest beantworten und lässt 9 Geräte gegeneinander antreten. Sony, Bang & Olufsen und Bose sind vorne mit dabei.

Sony HT-A7000 7.1.2 Soundbar mit internem Subwoofer, Dolby Atmos, Bluetooth, WLAN, Google Assistant kompatibel, schwarz (2019)

Testsieger
Sony HT-A7000 7.1.2 Soundbar mit internem Subwoofer, Dolby Atmos, Bluetooth, WLAN, Google Assistant kompatibel, schwarz (2019)
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Vergleich für Soundbars


Kundenbewertungen
Kundenbewertungen
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Lautsprecher-System
Lautsprecher-System 5.0 3.1.2 5.1 (virtuell), 3.0 11.1.4 2.0 11.1.4 2.1 2.0 2.1 3.1.2 - 2.1 - - 2.0 - 2.1 7.1.2 - 3.1.2
Gesamtleistung
Gesamtleistung 200 W 320 W - 656 W - 656 W - - - 630 W - - - - - - - - - 330 W
Sprachassistenten
Sprachassistenten Alexa Alexa kompatibel (Amazon), Google Assistant kompatibel Amazon Alexa, Google Assistant Amazon Alexa Amazon Alexa, Google Assistant Alexa kompatibel (Amazon), Google Assistant kompatibel - Amazon Alexa, Google Assistant - - Amazon Alexa, Google Assistant Amazon Alexa - Amazon Alexa, Google Assistant, Apple Siri Amazon Alexa - - Google Assistant - Alexa
Anschlusstechnik
Anschlusstechnik HDMI, optisch (TOSLINK), WiFi HDMI, optisch (TOSLINK), WiFi HDMI-Ausgang, HDMI-Anschluss, optischer Digitaleingang, HDMI-Eingang, Amazon Alexa, Google Assistant HDMI, USB, optisch (TOSLINK), Wi-Fi, Bluetooth 4.2 HDMI eARC, optischer Anschluss, Bluetooth, HDMI-Anschluss, Ethernet, ADAPTiQ-Eingang, USB 2x HDMI, USB, Wi-Fi, Bluetooth HDMI-Ausgang, HDMI-CEC, Bluetooth, HDMI-Anschluss, optischer Digitaleingang, Audio Return Channel (ARC), HDMI-Eingang HDMI eARC, optischer Anschluss, Bluetooth, HDMI-Anschluss, Ethernet, ADAPTiQ-Eingang, USB HDMI-Ausgang, HDMI-CEC, Bluetooth, HDMI-Anschluss, optischer Digitaleingang, Audio Return Channel (ARC), 3,5mm Klinke HDMI, USB, optisch (TOSLINK), Wi-Fi, Bluetooth 5.0 Apple AirPlay 2, WLAN, HDMI eARC, Ethernet-Port, Infrarot-Empfänger (IT), NFC Bluetooth, HDMI-Anschluss, optisch optischer Anschluss, LAN - HDMI-Ausgang, Bluetooth, HDMI-Anschluss, USB-Anschluss, optischer Digitaleingang, Audio Return Channel (ARC), AUX, HDMI-Eingang, Amazon Alexa, 3,5mm Klinke - Bluetooth, HDMI-Anschluss, Audio Return Channel (ARC), HDMI-Eingang Bluetooth, HDMI-Anschluss, USB-Anschluss, Google Assistant - HDMI, optisch (TOSLINK), WiFi
Preis
Preis 319,00 € 389,00 € 746,00 € 968,00 € 777,00 € 943,01 € 149,99 € 769,99 € 204,13 € 851,11 € 424,00 € 304,99 € 222,00 € 499,00 € 149,99 € 419,00 € 179,99 € 999,00 € 299,00 € 459,90 €
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Kaufberatung für Soundbars


Das Wichtigste zu Soundbars in Kürze

  • Soundbars dienen der Verbesserung des Klangs eines Fernsehers
  • Am meisten Bass bringen Soundbars mit externem Subwoofer. Kombinationen mit internem Subwoofer könne zwar auch eine Menge Bass liefern, kommen aber nicht an das Niveau der Modelle mit externem Tieftöner heran
  • Das Abspielen von Filmen und Musik gelingt über HDMI, WiFi, Bluetooth, USB, Toslink oder auch Chinch/Klinke

Moderne Flachbildfernseher haben häufig mit einem Problem zu kämpfen: Da der nötige Resonanzkörper fehlt, hält der dünne Klang häufig nicht mit dem scharfen Bild mit. Hier können zusätzliche Lautsprecher helfen. Am einfachsten geht dies mit einer Soundbar. In dem meist länglichen Gehäuse befinden sich mehrere Lautsprecher und selbst günstigere Modelle können den TV-Klang bereits merklich aufwerten. Um eine Orientierung für Verbraucher zu bieten, beantwortet die Testsieger.de-Redaktion in diesem Ratgeber die wichtigsten Fragen rund um das Thema Soundbar.

Was ist eine Soundbar?

Hierbei handelt es sich um eine längliche Lautsprecherbox, die eine Alternative zu einem klassischen Surround-System darstellt. Innerhalb des Gehäuses sind mehrere einzelne Lautsprecher untergebracht, die in Kombination mit künstlichen Effekten einen virtuellen Raumklang versprechen. Zu diesem Zweck sind die Lautsprecher im Inneren in verschiedenen Richtungen ausgerichtet und strahlen den Klang zu den Wänden hin ab. Der Klang prallt von den Wänden ab und es entsteht der Eindruck, dass der Sound den ganzen Raum füllt.

Brauche ich ein Surround-System oder reicht auch eine Soundbar?

Um das Hörerlebnis am Fernseher oder dem Smartphone merklich zu verbessern, bestehen mehrere Lösungen: Surround-Systeme, Soundbars oder Soundbases. Bei einem klassischen Surround-System stellen Nutzerinnen und Nutzer mehrere Lautsprecher in verschiedenen Hörzonen auf. Bei einem klassischen 5.1-System kommen ein Center-Lautsprecher, zwei Satelliten- und zwei Rücklautsprecher zum Einsatz. Ein Subwoofer sorgt für die Bassunterstützung. Damit Raumklang entsteht, platzieren Nutzerinnen und Nutzer die Lautsprecher um seine Hörposition. Insgesamt sind hier sechs Boxen nötig. Zusätzlich empfiehlt sich ein AV-Receiver, der als Schnittstelle dient, da sich so viele Lautsprecher nicht direkt mit dem TV-Gerät verbinden lassen.

Was sind die Vorteile eines Surround-Systems?

  • Echter Raumklang
  • AV-Receiver des Surround-Systems bietet mehr Anschlüsse als eine Soundbar
  • Anzahl der Lautsprecher ist erweiterbar

Was sind die Nachteile eines Surround-Systems?

  • Einrichtung nicht für Einsteiger geeignet
  • Benötigt nicht gerade wenig Platz
  • In der Regel teurer als eine Soundbar

Was sind die Vorteile einer Soundbar?

  • Meistens günstiger als ein Surround-System
  • Benötigt wenig Platz
  • Auch bei kleinerem Budget eine merkliche Aufwertung des Sounds im Vergleich zu dem eines Fernsehers oder Smartphones
  • In Surround-Systeme integrierbar

Was sind die Nachteile einer Soundbar?

  • Reicht beim Klang nicht an ein Surround-System heran

Was unterscheidet eine Soundbar von einer Soundbase?

Neben dem Surround-System und einer Soundbar gibt es auch sogenannte Soundbases, die vom Konzept her einer Soundbar relativ ähnlich sind und aus einem Gehäuse bestehen. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Bauart. Während Soundbars vor allem lang sind, sind Soundbases neben ihre Länge zudem auch noch besonders tief. Dadurch ergibt sich eine größere Auflagefläche, die zum Beispiel als Fernsehständer genutzt werden kann.

Vorteile einer Soundbase:

  • Kann als Fernsehständer dienen
  • Einfache Installation
  • Platzsparend, da Subwoofer integriert
  • Integrierte Subwoofer sind besser als die bei Soundbars

Nachteile einer Soundbase:

  • Deutlich größer als Soundbar

Wer sollte sich für eine Soundbar und gegen eine Soundbase und ein Surround-System entscheiden?

  • Wenn wenig Platz zur Verfügung steht
  • Wenn das Budget nicht höher als 300 Euro liegt
  • Keine Stellfläche für Fernseher nötig ist

Was ist bei einem Kauf einer Soundbar wichtig?

Hat man sich generell für eine Soundbar entschieden, bleibt die Frage, welche Kriterien beim Kauf einer Soundbar wichtig sind.

Lautsprecherkonfiguration

Wie bereits erwähnt, beherbergt eine Soundbar mehrere Lautsprecher. Wie viele gibt die Lautsprecherkonfiguration an. In der Regel finden Nutzerinnen und Nutzer sie als Zahlenfolge vor, beispielsweise 2.1, 5.1 oder 7.1. Die erste Zahl steht dabei für Anzahl der Hörzonen. Sie ist also nicht unbedingt mit der Anzahl an eingebauten Treibern identisch, auch wenn sie häufig übereinstimmt. Die Zahl hinter dem Punkt gibt die Anzahl der Subwoofer an. Bei einem 2.1-System liefert die Soundbar also zwei Hörzonen und einen Subwoofer. Dabei muss sich der Subwoofer nicht unbedingt im Inneren der Soundbar befinden, sondern kommt für eine druckvollere Wiedergabe häufig in einem separaten Gehäuse.

Die mit am häufigsten verbreitete Konfiguration ist die oben bereits erwähnte 2.1-Variante. Hier verfügt die Soundbar über ein Stereo-Lautsprecher-Paar. Virtueller Raumklang ist hier nicht möglich. Das Geschehen bleibt stets vor dem Hörenden. Trotzdem können Stereo-Soundbars eine breite Klangbühne erzeugen und Klangobjekte in Filmen oder Serien korrekt links, rechts oder mittig platzieren, indem sie entweder nur einen der beiden Treiber oder beide gleichzeitig ansteuern. Die Geräte sind trotz des häufig moderaten Preises bereits in der Lage, den Klang modernen Flachbildschirme deutlich aufzuwerten. Wer Geld sparen möchte und mit gutem Stereo-Sound zufrieden ist, dürfte hier glücklich werden. Vereinzelt sind auch 2.0-Varianten erhältlichen. Hier fehlt also der Tieftöner, weshalb wir davon abraten. Zwar sind auch 3.1- oder 4.1-Varianten erhältlich, den nächsten großen Sprung stellen jedoch 5.1-Soundbars dar. Diese sollen eine ausgewachsene Surround-Sound-Anlage ersetzen und einen virtuellen Raumklang erzeugen. Virtuell deshalb, da die Rückkanäle durch einen Trick simuliert werden. Im Chassis der Soundbar ist je ein Lautsprecher nach schräg links und schräg rechts ab. Trifft der Schall auf eine Wand prallt er wieder schräg ab. Der Nutzer oder die Nutzerin hat so den Eindruck als käme der Klang von hinten. Der virtuelle Raumklang funktioniert gerade bei teureren Soundbars überraschend gut auch wenn er in der Regel nicht ganz an ein „echtes“ Lautsprecher-System heranreicht.

Oberklasse-Soundbars verfügen vermehrt über nach oben abstrahlende Lautsprecher, die die Höhenkanäle simulieren sollen. So entsteht der Eindruck, der Klang würde von der Decke kommen, beispielsweise bei Regeneffekten. Die Deckenkanäle werden separat hinter der Anzahl der Subwoofer angegeben. Die Lautsprecherkonfiguration wird dann etwas wie folgt benannt: 7.1.4.

Bauweise und Aufstellort

Je mehr Lautsprecher verbaut sind, desto breiter ist auch die Soundbar. Um nicht in das TV-Bild zu ragen, sind sie meistens recht flach gebaut. Der Nutzer oder die Nutzerin sollte jedoch vor dem Kauf abmessen, ob sein TV-Standfuß hoch genug ist. Die Tiefe hält sich ebenfalls in Grenzen, damit der Klangriegel vor dem Fernseher noch Platz hat. Viele Soundbars lassen sich allerdings auch an der Wand befestigen – die entsprechenden Halterungen an der Rückseite vorausgesetzt. Egal ob an der Wand oder nicht, die Soundbar sollte am besten Mittig vor oder über dem Fernseher platziert sein. Nur dann haben die Nutzenden das Gefühl, den Klang aus dem TV-Gerät und nicht versetzt zu hören. Auch der virtuelle Raumklang kommt nur dann zur Geltung.

Welche Anschlüsse hat eine Soundbar?

Soundbars werden in der Regel direkt mit dem Fernseher verbunden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten und beinahe jede Soundbar bietet eine andere Schnittstellen-Kombination. Als Faustregel gilt jedoch: Je teurer die Soundbar, desto besser und vielfältiger sind die Anschlussmöglichkeiten. Grundsätzlich lässt sich zwischen digitalen und analogen Varianten unterscheiden. Hinzu kommen mittlerweile verschiedene kabellose Möglichkeiten.

HDMI

Die wohl einfachste und damit auch für Einsteiger empfehlenswerte Variante ist der Anschluss per digitaler HDMI-Schnittstelle. Der HDMI-Standard übertragt Bild und Ton in einem Kabel, dementsprechend ist für die Verbindung auch nur eine Strippe nötig. Günstigere Soundbars verfügen dabei meistens nur über einen HDMI-Port, teurere können auch gerne 3 bis 4 Anschlüsse besitzen. Man unterscheidet zwischen HDMI-Eingang und HDMI-Ausgang. Die Eingänge sind für Zuspieler wie Blu-ray-Player oder aktuelle Spielekonsolen reserviert. Hier arbeiten die unterstützten Tonformate direkt mit der Soundbar zusammen. Auch Videosignale werden über die Soundbar an den Fernseher weitergeleitet. In diesem Fall spricht man von Passthrough. Verfügt die Soundbar also über eine 4K-Passthrough-Funktion, ist sie in der Lage 4K-Inhalte weiterzuleiten. Der HDMI-Ausgang ist für die Kopplung mit dem TV-Gerät vorgesehen. Dementsprechend ist ein Ausgang im Gegensatz zu Eingängen essentiell. So gut wie alle modernen Soundbars unterstützen dabei die ARC-Technologie. Die Abkürzung steht für Audio Return Channel oder im Deutschen Audiorückkanal. Hierbei muss sich der Nutzende keine Sorgen über die Tonformat-Unterstützung machen. Die Verarbeitung übernimmt das TV-Gerät, die Soundbar gibt abschließen nur noch den übermittelten Ton aus. Der HDMI-Anschluss am Fernseher muss dabei ebenfalls über die ARC-Technologie verfügen und ist entsprechend gekennzeichnet. Mittlerweile ist auch der verbesserte eARC-Standard (enhanced Audio Return Channel) verfügbar. Dieser punktet durch eine größere Bandbreite und unterstützt daher auch die unkomprimierte Übermittlung neuerer Audioformate wie Dolby Atmos oder DTS:X.

Toslink

Bei der zweiten wichtigen Digitalschnittstelle handelt es sich um eine optische Übertragung per Toslink-Anschluss. Das Signal wird dabei über Lichtimpulse weitergeleitet und gilt als störungsunempfindlich. Da ebenfalls nur ein Kabel benötigt wird, ist die Verkabelung recht einfach. Die Wichtigkeit von Toslink schwindet jedoch in Zeiten des HDMI-Standards. Toslink basiert auf der SPDIF-Schnittstelle. Diese erlaubt zwar bereits recht hohe Datenrate und die Übertragung von Mehrkanaldaten, allerdings stößt der Standard bei aktuellen HD-Formaten an seine Grenzen. Hier ist nur eine komprimierte Übertragung möglich. Viele – gerade günstigere – Soundbar-Modelle verfügen jedoch trotzdem noch über einen Toslink-Anschluss. Der Übertragungsweg ist auf 5 bis 10 Meter beschränkt, dann ist ein Repeater nötig. Da Soundbars jedoch in der direkten Umgebung des Fernsehers aufgestellt werden, ist das in diesem Fall kein Problem.

Cinch-Stecker

Die koaxiale Kabelarchitektur kommt bei der analogen und auch bei der digitalen Signalübertragung von Audio- und Videosignalen zum Einsatz. Bei der analogen Übermittlung wird ein Cinch-Stecker verwendet. Die Steckverbindungen sind Rot und Weiß gekennzeichnet. Das rote Verbindungsstück wird dabei mit dem weißen Eingang gekoppelt und das weiße mit dem roten. Die Signalübertragung erfolgt hier über elektrische Impulse.

WLAN, Bluetooth und NFC

Mittlerweile verfügen viele Soundbars auch über kabellose Schnittstellen. Die am häufigsten Verbreitete ist sicherlich Bluetooth. Selbst viele Einsteiger-Modelle verfügen über die Technologie. Per Bluetooth lässt sich die Soundbar kabellos mit unterstützen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Notebooks koppeln. Dann kann der Nutzer oder die Nutzerin die Lieblingslieder kabellos direkt an die Soundbar streamen. Bei den meisten Soundbars liegt Bluetooth in der Version 4.2 oder höher vor. Unter 4.0 empfehlen wir nicht, da die Verbindungsqualität und die Reichweite zu stark abnehmen. Um eine bestmögliche Klangqualität zu erzielen, unterstützen einige Soundbars vor allem in der Oberklasse die lizenzpflichtigen Codecs aptX, AAC und aptX HD. Sie bieten eine verbesserte Bitrate, was dem Sound zu Gute kommt. Der Klang kommt dann sogar an CD-Qualität heran. Dabei muss jedoch auch das Abspielgerät die Standards unterstützen, damit der Vorteil zum Tragen kommt. Standardmäßig verfügen alle Soundbars über den SBC-Codec, der das Audio-Signal jedoch komprimiert. NFC (Near Field Communication) vereinfacht die Bluetooth-Verbindung. Unterstützt das Abspielgerät ebenfalls den NFC-Standard, genügt es, dieses an die entsprechende Stelle der Soundbar zu halten. Die Kopplung erfolgt automatisch. Unterstützt die Soundbar WLAN, lässt sie sich kabellos in das bestehende Heimnetzwerk des Nutzers oder der Nutzerin integrieren. Für eine kabelgebundene Kopplung verfügen einige Geräte auch über einen Ethernet-Anschluss. Viele Hersteller bieten eine zugehörige App, die per WiFi mit der Soundbar kommuniziert. Darüber lassen sich dann beispielsweise wichtige Funktionen steuern und eine separate Fernbedienung ist nicht mehr unbedingt notwendig. Zudem sind häufig bereits bekannte Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer oder Tidal in die Anwendung integriert. Aber auch die eigene Musiksammlung auf dem Abspielgerät lässt sich per WLAN streamen. Viele WLAN-Soundbars unterstützen zudem die Einbindung in ein Multiroom-System. Die meisten Hersteller wie Teufel, Denon oder Yamaha bieten ihr eigenes geschlossenes System an, es gibt jedoch auch offene Varianten wie Google Home. Über die entsprechende Multiroom-App des Herstellers wird die Soundbar in das System integriert. Dann hat der Nutzende mehrere Möglichkeiten, beispielsweise mehrere Lautsprecher zu einer Gruppe zusammenzufassen, um in verschiedenen Räumen das gleiche Lied abzuspielen. Gerade im Soundbar-Bereich ist das Thema Multiroom sehr spannend, da sich der Klangriegel über weiter Boxen beispielsweise zu einer ausgewachsenen 5.1-Anlage erweitern lässt.

Ist ein externer oder interner Subwoofer sinnvoll?

Für die nötige Tieftonunterstützung verfügen so gut wie alle Soundbars über einen Subwoofer. Allerdings muss der Hersteller bei jedem Modell die Entscheidung treffen, ob der Tieftöner im Soundbar-Gehäuse oder in einem externen Gehäuse verbaut ist. Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand. Das externe Gehäuse ist perfekt auf die Bedürfnisse des Subwoofers zugeschnitten – beispielsweise durch die Bauform und die verwendeten Materialien. Dementsprechend ist der Bass hier häufig wuchtiger und kommt besser zur Geltung. Allerdings kann auch die interne Variante ein gutes Tieftonfundament liefern und ist zudem platzsparender. Wir empfehlen dennoch: Wer auf satte Bässe steht, sollte sich im Zweifel für eine Soundbar mit externem Subwoofer entscheiden. Da sich letztere zumeist kabellos mit dem Klangriegel verbinden lassen, ist der Aufstellort flexibel.

Welche Leistung sollte eine Soundbar haben?

Die Leistung wird in Watt angegeben. Je höher die Leistung, desto größere Zimmer lassen sich mit der Soundbar beschallen. Allerdings ist die Leistung in puncto Klangqualität nur bedingt aussagekräftig. Hier sind eher Faktoren wie Lautsprecherkonfiguration, Chassisdurchmesser und Chassismaterial wichtig. Zumal der Klang bei hohen Lautstärken häufig schlechter wird. Trotzdem sollte die Soundbar mindestens eine Leistung von 50 Watt besitzen. Bei einer Leistung von 100 Watt lassen sich Räume mit einer Fläche von etwa 10 - 15 Quadratmetern gut beschallen. 200 – 300 Watt ist beim einer Fläche bis 25 Quadratmetern empfehlenswert. Darüber dürfen es auch gerne 400 Watt Leistung sein.

Welche sind die beliebtesten Hersteller unter den Soundbars?

Einer der größten Hersteller im Bereich der Soundbars ist der sonst auch für seine AV-Receiver bekannte japanische Hersteller Yamaha. Das Unternehmen bietet in seinem Sortiment sowohl Produkte mit integriertem als auch externem Subwoofer. Besonders beliebt ist die Yamaha YAS-209 2.1 Soundbar mit externem Subwoofer. Sie überzeugt die Tester von Audio Video Foto Bild (07/2022) im Soundbar-Test mit zusätzlichen HDMI-Steckplätzen, Sprachsteuerung und den Einstellungsmodi für Musik.

Ebenfalls bekannt und beliebt ist das amerikanische Unternehmen Bose. Der vor allem für seine Heimkino-Systeme und Kopfhörer bekannte Konzern punktet im Bereich der Soundbars ohne externen Subwoofer. Hier überzeugt die Bose Soundbar 500 + Bass Module 500 Soundbar mit externem Subwoofer das Magazin Techstage (02/2021) im Soundbar-Test mit einem einfachem Aufbau, dem Klangerlebnis und der angebundenen App. Weitere Hersteller sind Sony, JBL, Denon, Samsung und LG. LG kann die Fachpresse mit seiner Soundbar MultiBeam 5.0 überzeugen. Die Samsung HW-Q900A kann sich den Testsieg der Auto Video Bild (01/2022) sichern und überzeugt mit starker Ausstattung sowie einem kräftigen Sound.

 

Das sind die Testsieger unter den Soundbars

LG DSP11RA 7.1.4 Soundbar mit Subwoofer: Testsieger bei der Stiftung Warentest (07/2022)

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Im Soundbar-Test der Stiftung Warentest setzt sich das Modell von LG gegen 21 andere Konkurrenten durch. Die Südkoreaner punkter vor allem mit einer einfachen Handhabung und einem starken Klangerlebnis. Abstriche sind bei dem Stromverbrauch zu zu machen, der vom Verbrauchermagazin nur mit befriedigend bewertet ist.

Note von Stiftung Warentest: 2,0

Pro:

  • Klangqualität
  • Einfach zu konfigurieren

Contra:

  • Stromverbrauch

Denon Home 550 2.0 Soundbar ohne Subwoofer: Testsieger bei Stuff (03/2022)

zum Produkt

Wer einen Testsieger ohne Subwoofer sucht, kommt mit dem Denon Home 550 2.0 voll auf seine Kosten. Das Gerät punktet im Soundbar-Test von Stuff (03/2022) durch vielseiteige kabelgebunde und kabellose Anschlüsse sowie eine Sprachsteuerung, Equalizer-Einstellungen und eine eigene App. Stuff gibt dem Denon dafür die höchstmögliche Punktzahl von 100.

Note von Stuff: 1,0

Pro:

  • Dolby Atmos
  • Alexa
  • Eigene App

Contra:

  • Kein Subwoofer verbaut
  • Relativ teuer

Samsung HW-Q900A-ZG 7.1.2 Soundbar mit kabellosem Subwoofer: Testsieger bei Audio Video Foto Bild (01/2022)

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Wer eine Soundbar sucht, die sich komplett in das bereits vorhandene Ökosystem von samsung integrieren lässt, sollte sich die HW-Q900A-ZG 7.1.2 einmal näher anschauen. Sie bietet einen externen Subwoofer und punktet mit einer guten Ausstattung sowie einer guten Verarbeitung.

Note von Auto Foto Video Bild: 1,4

Pro:

  • Gute Ausstattung
  • Viele unterstützte Soundformate wie Dolby Atmos
  • Guter Klang
  • Einfache Montage

Contra:

  • Verhältnismäßig hoher Stromverbrauch

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Soundbars in Kurzform

Welche ist die beste Soundbars?

In den Soundbar-Tests 2022 dürfen sich LG, Sony und Yamaha über Testsiege freuen. Im Vergleichstest von Heimkino sichert sich die Sony HT-A7000 7.1.2 den ersten Platz

Wann lohnt sich eine Soundbar?

Wenn man den Sound seiner Geräte wie den fernseher aufwerten will und nicht sehr viel Platz für eine Vielzahl an Lautsprechern hat.

Was kostet eine Soundbar?

Hier gibt es eine große Preisrange. Während viele Modelle 200 bis 400 Euro kosten, gibt es auch Premium-Modelle mit Anschaffungskosten von weit über 800 Euro.

Wie viel Watt sollte die Soundbar haben?

Das Mindestmaß sind 50 Watt. In kleinen Räumen bis 100 Quadratmetern sind 100 Watt ausreichend. In Räumen die größer sind, sollten es mindestens 200 Watt sein.

Kann eine Soundbar ein Surround-System ersetzen?

Klanglich kommt eine Soundbar fast an ein Surround-System heran und ist dazu noch deutlich flexibler und platzsparender.