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So findest du den richtigen Einkochautomaten für Vorräte und Heißgetränke. Tipps zu Volumen, Material und Funktionen im Überblick.
Zuletzt aktualisiert: 16.04.2026
Mit einem Einkochautomaten machst du dich unabhängig von saisonalen Ernten und konservierst Lebensmittel ohne künstliche Zusätze. Diese Geräte bieten im Vergleich zum klassischen Kochtopf eine präzise Temperatursteuerung und deutlich mehr Komfort bei der Vorratshaltung.
Fazit: Ein langlebiger Klassiker, der besonders durch seine exakte Wärmeregulierung bei großen Mengen überzeugt.
Die meisten Standardgeräte bieten ein Volumen zwischen 25 und 30 Litern. Diese Größe ist ideal, da du bis zu 14 Ein-Liter-Gläser gleichzeitig in zwei Lagen übereinander stapeln kannst. Wenn du nur kleine Mengen für einen Single-Haushalt verarbeitest oder den Automaten primär als Heißgetränkespender nutzt, reichen kompaktere Modelle mit 7 bis 10 Litern oft aus.
Du hast meist die Wahl zwischen Edelstahl und emailliertem Stahlblech. Edelstahl wirkt modern und ist extrem unempfindlich gegenüber Säuren, während eine hochwertige Emaillierung, wie sie oft bei Weck-Modellen zum Einsatz kommt, besonders kratzfest und leicht zu reinigen ist. Achte darauf, dass Griffe und Deckel aus hitzebeständigem Kunststoff bestehen, damit du das Gerät auch im Betrieb sicher berühren kannst.
Hinweis
Beim Einkochen werden Mikroorganismen durch Sterilisation abgetötet. Ein integriertes Thermostat hält die Temperatur über den gesamten Zeitraum konstant, was entscheidend für die spätere Haltbarkeit deiner Lebensmittel ist.
Eine Leistung zwischen 1.800 und 2.000 Watt stellt sicher, dass das Wasserbad zügig die Zieltemperatur erreicht. Für zusätzlichen Komfort sorgt eine integrierte Zeitschaltuhr. Bei diesen Modellen startet die Zeitmessung erst, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, und das Gerät schaltet sich nach Ablauf der Zeit automatisch ab.
Tipp
Falls du den Automaten oft für Feiern nutzt, ist ein Modell mit Ablaufhahn unverzichtbar. So lassen sich Glühwein, Suppen oder Säfte sauber und direkt in Tassen portionieren, ohne den schweren Deckel abnehmen zu müssen.
Die Entscheidung für einen elektrischen Automaten hängt vor allem davon ab, wie oft du konservierst und wie viel Komfort du erwartest.
| Kriterium | Einkochautomat | Klassischer Einkochtopf |
|---|---|---|
| Hitzequelle | Integrierte Heizspirale (Steckdose) | Erfordert Herd oder Kochplatte |
| Temperatur | Automatisches Thermostat | Manuelle Messung per Thermometer |
| Flexibilität | Überall einsetzbar | An die Küche gebunden |
Achtung
Nicht alle Lebensmittel sind für das Einkochen geeignet. Vermeide Produkte mit hohem Fettgehalt, Milchprodukte wie Sahne oder Mehlschwitze, da diese trotz Hitzebehandlung schnell verderben oder den Geschmack negativ verändern können.
Prüfe nach dem vollständigen Abkühlen das Vakuum. Bei Gläsern mit Gummiring sollte der Deckel fest sitzen, wenn du die Klammern entfernst. Bei Schraubdeckeln (Twist-off) wölbt sich die Mitte des Deckels leicht nach innen und gibt beim Drücken nicht nach.
Ein Gerät mit 2.000 Watt verbraucht pro Stunde etwa 2 Kilowattstunden (kWh). Da der Automat nach dem Aufheizen nur noch stoßweise Energie benötigt, um die Temperatur zu halten, liegen die tatsächlichen Kosten oft etwas darunter.
Ja, viele Hersteller bieten spezielle Entsafter-Aufsätze an. Dabei wird das Obst durch aufsteigenden Wasserdampf schonend erhitzt, bis die Zellen platzen und der Saft austritt, den du dann über den Ablaufhahn abfüllen kannst.
Ja, ein Einlegerost ist wichtig, damit die Gläser keinen direkten Kontakt zum Boden und zur Heizquelle haben. Dies verhindert Spannungsrisse im Glas und sorgt für eine bessere Wasserzirkulation unter den Vorräten.
Fazit: Ein solider und vielseitiger Einkochautomat, der sich ideal für die Konservierung großer Mengen und die Zubereitung von Heißgetränken eignet.