Test: Megasmile Sonic Black Whitening II Elektrische Zahnbürste

In diesem Testbericht wollen wir wieder einer Schallzahnbürste auf den Zahn fühlen: der Megasmile Sonic Black Whitening II. Sie verspricht eine tiefenwirksame Reinigung der Zähne, ohne sie zu schädigen.

Design und Verarbeitung

Die Bürste ist in drei leuchtenden Neon-Farben erhältlich: Blau, Pink und Gelb. Das Gehäuse erscheint dabei qualitativ hochwertig und edel. Bis auf den Bedienknopf, ist die komplette Zahnbürste mit Silikon überzogen. Das gummiartige Material fühlt sich angenehm an und bietet einen guten Griff. Sollte der Zahnreiniger trotzdem einmal aus der Hand rutschen, überlebt er Stürze unbeschadet. Lediglich der Bürstenkopf löst sich beim Aufprall vom Schaft.

Der Power-Button punktet durch einen angenehmen Druckpunkt.

Der Power-Knopf besteht aus glänzendem Kunststoff und ist leicht zu bedienen. Er fügt sich bündig in das Gehäuse ein und steht weder über noch sinkt er zu tief ein. Beim Drücken des Knopfes, wackelt nichts, was auch hier eine hohe Qualität vermuten lässt. Der Bürstenkopf lässt sich leicht aufsetzen und wieder abnehmen. Der Vorgang verläuft flüssig, ohne stellenweises Stocken oder Hängenbleiben. Beim Putzen sitzt er fest auf dem Schaft, ohne sich zu drehen. Auch unter starkem Putzdruck, ist dies gegeben.

Ein einziges Manko sehen wir hinsichtlich des Ladeprozesses. Das Aufstecken der Bürste auf den Ladesockel gestaltet sich zu leicht. Da keinerlei Widerstand gegeben ist, rutscht die Bürste dementsprechend leicht hin und her. Bei ungewollten Berührungen kann sie, samt Station, leicht umfallen.

Ausstattung und Bedienung

Erfreulicherweise befinden sich zwei Bürstenköpfe im Lieferumfang.

Die Schallzahnbürste kommt in einer Plastikverpackung mit nützlichem Zubehör. Dazu zählen zwei Bürstenköpfe, ein Bürstenschutz aus Kunststoff, ein USB-Verbindungskabel mit USB-Adapter und USB-Ladestation, sowie eine leicht verständliche Bedienungsanleitung. Um die Zahnbürste aufzuladen, werden Ladestation, Adapter und Kabel durch Zusammenstecken kombiniert. Die Bürste lädt sich induktiv auf. Das bedeutet, dass sie einfach auf dem kleinen Sockel der Ladestation platziert wird und dann ohne weitere Kabel ihren Ladevorgang startet. Erkennbar ist dies an den leuchtenden LED-Lämpchen, die den Akkustand anzeigen. Diese leuchten jedoch nur einige Sekunden. Mit dem Erlischen der Lämpchen haben wir zunächst einen abgebrochenen oder abgeschlossenen Ladevorgang missinterpretiert. Die Bedienungsanleitung klärt jedoch auf.

Der komplett leere Akku benötigt für eine vollständige Aufladung, laut Herstellerangaben, circa 16 Stunden. Das können wir bestätigen. Herstellerseitig wird empfohlen, das Zahnreinigungsgerät vor der ersten Benutzung komplett aufzuladen. Um von der maximalen Akku-Lebensdauer zu profitieren, soll die Schallbürste nur bei niedrigem Akkustand aufgeladen werden. Laut Herstellerangaben enthalten die Borsten Mikro-Kohlepartikel, die für eine noch gründlichere Reinigung sorgen sollen. In unserem Test stellen wir jedoch keine besonderen Unterschiede zu herkömmlichen Schallzahnbürsten-Köpfen fest.

Insgesamt verfügt die Zahnbürste über vier Putzmodi.

Die elektrische Zahnbürste verfügt über vier verschiedene Putzmodi, die über den Power-Knopf reguliert werden. Welcher Putzmodus gerade aktiv ist, erkennt der Nutzer an den leuchtenden Lämpchen. Im Sensitiv-Modus startet das Gerät mit 42.000 Bewegungen pro Minute. Hierbei leuchtet eine LED-Lampe. Bei einmaligem Umschalten gelangen Sie in den Intensiv-Modus. Die Geschwindigkeit reduziert sich im Vergleich zur ersten Variante. Ein weiteres Drücken auf den Power-Knopf bringt die Zahnbürste in den Tiefen-Modus. Zur Folge hat dies eine nochmalige Geschwindigkeitsreduzierung. Der Polier-Modus unterscheidet sich von den vorhergehenden Modi darin, dass langsame, rhythmische Bewegungen sanft das Zahnfleisch massieren.

Innerhalb drei Sekunden nach Einschalten der Zahnbürste, kann der Nutzer zwischen den Modi wechseln. Eine spätere Betätigung des Knopfes schaltet die Zahnbürste aus. Beim nächsten Einschalten beginnt die Zahnbürste ihr Programm, dank Memory-Funktion, im zuletzt gewählten Modus. Eine weitere Funktion schützt das ungewollte Einschalten der Zahnbürste auf Reisen. Die Reiseverriegelung aktivieren Sie durch Drücken des Powerknopfs für drei Sekunden. Sobald alle Lichter aufleuchten, ist das Gerät gesperrt. Durch erneutes Drücken für drei Sekunden, wird die Sperre wieder aufgehoben.

Betrieb

Megasmile Sonic Black Whitening II
Vibrationen pro Minuten 45.000
Integrierter Akku Lithium-Ionen-Akku
Anzahl Köpfe im Lieferumfang2
PutzmodiSensitive, Tiefenreinigung, Polieren, Intensiv
Während des Testzeitraums verwenden wir die Zahnbürste standardmäßig im Tiefen-Modus. Abschließend beenden wir den Putzvorgang mit dem Polier-Modus, um das Zahnfleisch zu massieren. Negativ fällt der starke Sensitiv-Modus auf. Hier ist die Zahnbürste extrem laut. Auch das Putzgefühl ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es entsteht leicht ein Kitzel-Gefühl. Nach regelmäßiger Verwendung gewöhnen wir uns aber daran.

Ein Pluspunkt ist der Quadranten-Timer. Alle 30 Sekunden stoppt die Zahnbürste ganz kurz und empfiehlt damit den Wechsel des Kieferquadranten. Nach insgesamt zwei Minuten beendet das Gerät sein Putzprogramm automatisch. Schade ist nur, dass beim Unterbrechen des Programms zwar der letzte Modus beim Neustart beibehalten wird, jedoch die Zeit wieder von Neuem beginnt. Wer also gerne zwischendrin ausspucken möchte, muss die Zahnbürste weiterlaufen lassen, was zu unschönen Spritzern in der Umgebung führt.

Das Putzergebnis ist sehr zufriedenstellend. Unseren Plaque-Test meistert die Zahnbürste souverän. Alle eingefärbten sind nach gründlichem und ausgiebigem Putzen verschwunden. Die Zähne fühlen sich glatt und sauber an – schon fast wie nach einem Zahnarztbesuch. Was wir vermisst haben ist eine Druck-Kontrolle. Die Borsten der Zahnbürste sind sehr weich, sodass sie auf den Zähnen kaum gespürt werden. Eine Druckkontrolle wäre daher sinnvoll, um eine falsche Handhabung zu vermeiden.

Fazit

Die Megasmile Sonic Black Whitening II ist ein überzeugendes Putzgerät für den Alltag. Sie sorgt in jedem Modus für saubere und glatte Zähne. Anfängliche Missverstände hinsichtlich der Nutzung können mithilfe der Bedienungsanleitung vermieden werden. Hier und da gibt es ein paar Optimierungsmöglichkeiten, die einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch nicht im Weg stehen. Besonders gefallen hat uns der zweite mitgelieferte Bürstenkopf und die Auswahl zwischen vier verschiedenen Modi. Vermisst haben wir eine Druck-Kontrolle beim Putzen, sowie eine Memory-Funktion für die Putzzeit. Als ebenfalls störend empfanden wir den zu wackeligen Ladeprozess.

Wertung

: Megasmile Sonic Black Whitening II

Megasmile Sonic Black Whitening II
  1. Verarbeitung
    1,3
    • Bedienung & Handhabung
      2,8
      • Ausstattung
        1,3
        • Betrieb
          2,0

          Pros

          • Zusätzlicher Bürstenkopf
          • Auswahl zwischen vier verschiedenen Modi
          • Perfekt auf Reisen
          • Saubere und glatte Zähne
          • Quadranten-Timer
          • Wirkt hochwertig

          Cons

          • Fehlende Druck-Kontrolle
          • Fehlende Memory-Funktion für die Putzzeit
          • Lange Ladezeiten
          • Wackelige Ladestation
          • Anfängliche Schwierigkeiten bzgl. der Lichterinterpretation