Die CHIP Foto-Video hat zwei Objektive von Nikon getestet und bewertet: die Nikon Nikkor Z 50 mm f/2,8 Micro und die Nikon Nikkor Z 105 mm f/2,8 Micro. Letztere konnte mit einer Gesamtwertung von 1,0 die Bestleistung erreichen und landet damit auf dem 1. Platz. Aber auch die Nikon Nikkor Z 50 mm f/2,8 Micro konnte mit einer Endnote von 1,2 sehr gut abschneiden.
Makro-Objektive Test & Vergleich
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8 Makro-Objektive für Sony stellen sich dem kritischen Urteil der CHIP Foto-Video. Mit einer Gesamtwertung von 96,8 von 100 Punkten sichert sich das Sigma 105 mm f/2,8 EX DG OS HSM Makro den ersten Platz auf dem Siegertreppchen. Das Makro-Objektiv glänzt mit einer sehr guten AF-Trefferquote sowie einer erstklassigen Schärfe. Den zweiten Platz sichert sich das Sony 100 mm f/2,8 Makro, welches mit sehr guten Leistungen in allen vier Testkategorien (Auflösung, Objektivgüte, Ausstattung, Autofokus) überzeugen kann. Mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis punktet das siebtplatzierte Sony DT 30 mm f/2,8 Makro SAM.
Makro-Objektive: Die besten Linsen für extreme Details
Entdecke die Welt der Makrofotografie. Wir zeigen dir, worauf du bei Abbildungsmaßstab, Brennweite und Lichtstärke für perfekte Nahaufnahmen achten musst.
Zuletzt aktualisiert: 18.04.2026
Die besten Makro-Objektive im Überblick
Kleine Details ganz groß herauszubringen, erfordert spezialisierte Optiken. Ein echtes Makro-Objektiv ermöglicht dir Einblicke in Welten, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben, von filigranen Insektenflügeln bis hin zu winzigen Kristallen.
Sony SEL-90M28G G Makro Objektiv(Festbrennweite, 90 mm, F2.8, Vollformat, geeignet für A7, A6000, A5100, A5000 und Nex Serien, E-Mount) schwarz
Sony SEL-90M28G G
Vorteile
- Hervorragende optische Schärfe bis in die Bildränder
- Effektiver optischer Bildstabilisator für Aufnahmen ohne Stativ
- Intuitiver Schiebemechanismus für den Wechsel zwischen AF und MF
- Minimale Verzeichnungen und Farbsäume
Nachteile
- Relativ hohes Gewicht im Vergleich zu Standardobjektiven
- Fokusmotor bei schlechten Lichtbedingungen gelegentlich langsamer
Fazit: Ein erstklassiges Profi-Werkzeug, das durch seine Schärfeleistung und die durchdachte Bedienung am Gehäuse überzeugt.
Worauf beim Kauf achten?
Der Abbildungsmaßstab
Das wichtigste Merkmal ist das Verhältnis der Abbildungsgröße zum realen Gegenstand. Für echte Makrofotografie ist ein Maßstab von 1:1 notwendig. Das bedeutet, dass ein Objekt in seiner tatsächlichen Größe auf dem Kamerasensor abgebildet wird. Günstigere Objektive werben oft mit dem Begriff Makro, erreichen aber nur Maßstäbe von 1:2 oder 1:4, was lediglich für größere Blumenmotive ausreicht.
Tipp
Achte beim Kauf auf den Zusatz "echtes Makro". Nur wenn der Maßstab 1:1 erreicht wird, kannst du kleinste Details wie die Facettenaugen einer Libelle formatfüllend und scharf einfangen.
Brennweite und Fluchtdistanz
Die Wahl der Brennweite hängt von deinen bevorzugten Motiven ab. Kurze Brennweiten (30 bis 60 mm) sind leicht und kompakt, zwingen dich aber dazu, sehr nah an das Objekt heranzugehen. Bei Insekten ist das problematisch, da du die Fluchtdistanz unterschreitest. Hier sind Brennweiten zwischen 90 und 105 mm die ideale Wahl, da sie einen komfortablen Arbeitsabstand ermöglichen.
Lichtstärke und Schärfentiefe
In der Makrowelt arbeitest du oft mit einem sehr schmalen Schärfebereich. Eine hohe Lichtstärke von f/2.8 ist zwar hilfreich für den Autofokus und ein schönes Bokeh im Hintergrund, doch für maximale Details musst du die Blende häufig auf f/8 oder f/11 schließen.
Hinweis
Die reine Megapixel-Zahl deiner Kamera bringt wenig, wenn das Objektiv die Details nicht auflösen kann. Makro-Optiken sind speziell darauf korrigiert, im Nahbereich eine extrem hohe Auflösung zu liefern.
Für wen eignet sich was?
Wer erste Erfahrungen sammeln möchte, nutzt oft Nahlinsen oder Zwischenringe. Diese sind kostengünstig, erreichen aber nie die Randschärfe eines dedizierten Objektivs. Wenn du ernsthaft in die Makrofotografie einsteigen willst, solltest du direkt in eine Festbrennweite investieren. Diese Linsen sind zudem hervorragende Porträt-Objektive, da sie Gesichter sehr natürlich und ohne Verzerrungen abbilden.
| Kriterium | Kurze Brennweite (ca. 40mm) | Lange Brennweite (ca. 100mm) |
|---|---|---|
| Haupteinsatz | Statische Objekte, Pflanzen | Insekten, scheue Kleintiere |
| Arbeitsabstand | Sehr gering (wenige Zentimeter) | Komfortabel (ca. 30 Zentimeter) |
| Gewicht & Größe | Kompakt und leicht | Deutlich schwerer und länger |
Achtung
Vermeide den Fehler, Makro-Aufnahmen bei leichtem Wind ohne Hilfsmittel zu versuchen. Schon kleinste Bewegungen der Pflanze führen bei dem geringen Schärfebereich sofort zu Unschärfe im Bild.
Häufige Fragen
Ja, Makro-Objektive sind vollwertige Festbrennweiten. Sie eignen sich aufgrund ihrer hohen Abbildungsleistung und der meist vorteilhaften Brennweite sehr gut für Porträts oder Sachfotografie.
Für maximale Schärfe bei unbewegten Motiven ist ein Stativ fast unverzichtbar. Bei Insekten ist man oft freihändig unterwegs, hier hilft ein Objektiv mit integriertem Bildstabilisator enorm.
Eine Nahlinse wird wie ein Filter vorne auf das Objektiv geschraubt. Sie ist eine günstige Lösung für den Einstieg, bietet aber meist eine geringere Bildqualität und stärkere Verzeichnungen an den Rändern.
Die Linsenelemente müssen für den Nahbereich sehr weite Wege zurücklegen. Viele Modelle haben deshalb einen Fokusbegrenzer-Schalter, der den Suchbereich eingrenzt und so das Scharfstellen deutlich beschleunigt.
Beliebte Makro-Objektive
Canon Objektiv RF35mm F1.8 IS STM Makro für EOS R (Festbrennweite, 52mm Filtergewinde, Bildstabilisator, Autofokus) schwarz
Samyang AF85mm F1,4 II FE für Sony E – Autofokus Vollformat & APS-C Portait Festbrennweite für spiegellose Systemkameras Alu Gehäuse Wetterschutz Objektiv
Panasonic H-ES045E LEICA DG ELMARIT Makro45 mm F2.8 ASPH. Objektiv (Hochleistungs-Makro Objektiv, 90 mm KB, O.I.S.) schwarz
Nikon Z MC105 mm 1:2,8 VR S schwarz
Nikon Z MC 105 mm 1:2,8 VR S
Vorteile
- Hervorragende optische Schärfe und Detailwiedergabe über das gesamte Bildfeld.
- Effektiver Bildstabilisator für scharfe Aufnahmen aus der freien Hand.
- Sehr schneller und präziser Autofokus für ein Makro-Objektiv.
- Hochwertige Verarbeitung mit effektivem Schutz gegen Staub und Spritzwasser.
Nachteile
- Relativ hoher Anschaffungspreis im Vergleich zu Alternativen von Drittanbietern.
- Das Objektiv ist für ein 105-mm-Modell vergleichsweise groß und schwer.
Fazit: Ein exzellentes Profi-Objektiv, das durch seine überragende Bildqualität sowohl in der Makrofotografie als auch bei Porträts überzeugt.
Sigma105mm f2,8 DG DN Macro (A) für Sony-E
Sigma 105mm f2,8 DG DN Macro
Vorteile
- Hervorragende optische Schärfe über das gesamte Bildfeld.
- Sehr hochwertige Verarbeitung mit Staub- und Spritzwasserschutz.
- Effektiver Blendenring mit optionaler De-Click-Funktion für Video.
- Nahezu keine chromatischen Aberrationen oder Verzeichnungen.
Nachteile
- Kein optischer Bildstabilisator im Objektiv verbaut.
- Autofokus ist bei schnellen Bewegungen etwas langsamer als bei Sony-Originalobjektiven.
- Kein Begrenzungsschalter für den Fokusbereich vorhanden.
Fazit: Ein exzellentes Makro-Objektiv mit erstklassiger Abbildungsleistung, das besonders durch seine Schärfe und Haptik überzeugt.