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Letztes Update: 14.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: B+W 010 UV-Haze- und Schutz-Filter, Hoya UX II CIR-PL 55mm, Rollei F:X Pro ND Filterset) und veraltete Testberichte entfernt.
Kamera-Filter sind Zubehörteile, die vor das Objektiv einer Kamera gesetzt werden, um bestimmte optische Effekte zu erzielen. Sie können das Licht, das durch das Objektiv eintritt, auf verschiedene Weisen modifizieren und so das endgültige Bild beeinflussen. Filter können beispielsweise dazu verwendet werden, um Blendungen zu reduzieren, die Farbsättigung zu verbessern, spezielle Effekte zu erzeugen oder bestimmte Wellenlängen des Lichts zu blockieren.
Es gibt eine beeindruckende Auswahl an Kamera-Filtern auf dem Markt, von denen jedes auf seine eigene Art und Weise dazu beiträgt, die endgültige Bildqualität zu verbessern. Hier sind einige der gebräuchlichsten Typen, die von Fotografen verwendet werden:
UV-Filter: Diese Filter dienen hauptsächlich als Schutzschicht für das Objektiv. Sie schützen das empfindliche Glas vor potenziellen Kratzern, Staub und anderen Schäden, die die Qualität Deiner Aufnahmen beeinträchtigen könnten. Darüber hinaus helfen UV-Filter, den bläulichen Dunst zu reduzieren, der oft in Landschaftsaufnahmen auftritt, besonders in höheren Lagen oder in Meeresnähe, indem sie die ultraviolette Strahlung filtern, die den Dunst verursacht.
Polarisationsfilter: Polarfilter sind eine ausgezeichnete Wahl, um Reflexionen und Blendungen von nichtmetallischen Oberflächen wie Wasser oder Glas zu reduzieren. Sie können auch dazu verwendet werden, um die Farbsättigung zu erhöhen und den Himmel blauer erscheinen zu lassen, da sie das polarisierte Licht herausfiltern, das oft zu einer gewissen Auswaschung der Farben führt.
Neutraldichtefilter (ND-Filter): Diese Filter reduzieren die Menge an Licht, die durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera trifft. Sie tun dies auf eine Weise, die die Farbbalance des Bildes nicht beeinträchtigt, weshalb sie "neutral" genannt werden. ND-Filter sind besonders nützlich, wenn Du in hellen Umgebungen fotografierst und eine längere Belichtungszeit benötigst, zum Beispiel um das fließende Wasser eines Wasserfalls weicher aussehen zu lassen.
Verlaufsfilter: Diese Filter haben eine interessante Eigenschaft: Sie sind nur auf einer Seite getönt, wobei der Tönungsgrad allmählich von einer Seite zur anderen variiert. Dies ermöglicht es Dir, eine unterschiedliche Belichtung für unterschiedliche Teile des Bildes zu erzielen. Ein typisches Anwendungsbeispiel wäre, den Himmel in einer Landschaftsaufnahme abzudunkeln, um Details in den Wolken zu erhalten, ohne dass der Vordergrund zu dunkel wird.
Farbfilter: Farbfilter können eine Vielzahl von Effekten erzielen, je nachdem, welche Farbe sie haben. In der Schwarzweißfotografie werden sie oft eingesetzt, um bestimmte Farben heller oder dunkler erscheinen zu lassen. Ein roter Filter zum Beispiel lässt ein blauer Himmel dunkler und dramatischer erscheinen, während grüne Filter Hauttöne weicher wirken lassen.
Vorteile:
Nachteile:
Zweck: Es ist entscheidend, sich zunächst über den speziellen Effekt im Klaren zu sein, den Du mit Deiner Fotografie erzielen möchtest. Dies wird Dir dabei helfen, den passenden Filtertyp zu bestimmen. Möchtest Du beispielsweise Wasserflächen oder Glas ohne Reflexionen und Blendungen ablichten, wäre ein Polarisationsfilter eine geeignete Wahl. Wenn Du dagegen in sehr hellen Umgebungen fotografierst und die Bewegung in Deinen Bildern einfangen möchtest, könnten ND-Filter die richtige Wahl sein. Jeder Filter hat seine spezifischen Einsatzgebiete und Kenntnisse darüber helfen Dir, die richtige Wahl zu treffen.
Art der Kamera: Die Art der Kamera und insbesondere das verwendete Objektiv spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des richtigen Filters. Zunächst einmal muss der Durchmesser des Filters zur Größe des Objektivgewindes passen. Achte also auf die entsprechende Kennzeichnung auf Deinem Objektiv. Darüber hinaus ist es wichtig zu beachten, dass nicht alle Filtertypen für jede Kamera oder jedes Objektiv geeignet sind. Weitwinkelobjektive zum Beispiel können Probleme mit dicken Filtern oder Filterhalterungen haben, da sie Teile des Filters im Bild sichtbar machen können (Vignettierung).
Art des Filters: Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Arten von Filtern, die jeweils unterschiedliche Effekte erzeugen. UV-Filter sind zum Beispiel eher Schutzfilter, während Polarisationsfilter und ND-Filter bestimmte kreative Effekte ermöglichen. Farbfilter hingegen können in der Schwarzweißfotografie eingesetzt werden, um bestimmte Farben heller oder dunkler erscheinen zu lassen. Es ist wichtig, dass Du die Unterschiede zwischen den verschiedenen Filtertypen verstehst, um den am besten geeigneten Filter für Deine fotografischen Bedürfnisse zu wählen.
Spezifische Anforderungen: Abhängig von den spezifischen Bedingungen Deiner Fotografie kann es sein, dass Du spezielle Anforderungen an Deine Filter hast. Wenn Du zum Beispiel in sehr hellen Umgebungen fotografieren möchtest, benötigst Du möglicherweise einen stärkeren ND-Filter, der mehr Licht blockiert. Wenn Du in einer sehr feuchten oder staubigen Umgebung fotografierst, solltest Du vielleicht einen Filter mit einer besonders robusten Beschichtung in Betracht ziehen, der vor Witterungseinflüssen schützt und leicht zu reinigen ist. Die Kenntnis Deiner speziellen Anforderungen kann Dir dabei helfen, den am besten geeigneten Filter für Deine Bedürfnisse zu finden.
Der B+W 010 UV-Haze- und Schutz-Filter schützt Dein Objektiv zuverlässig vor Kratzern, Staub und UV-störenden Einflüssen, während er gleichzeitig die Bildqualität durch 16-fache Mehrfachvergütung erhält.
Vorteile:
Nachteile:
Geeignet für: Anspruchsvolle Fotografen, die ihr Objektiv langlebig schützen und Bildqualität auf hohem Niveau halten möchten.
Dieser Polarisationsfilter minimiert Vignettierung und Reflexionen durch seinen schlanken Aluminiumrahmen und die 10-lagige HMC-WR-Vergütung – für klare und satte Bilder unter wechselhaften Lichtverhältnissen.
Vorteile:
Nachteile:
Geeignet für: Landschafts- und Outdoor-Fotografen, die Reflexionen und Blendungen vermeiden möchten.
Dieses Set enthält drei Neutraldichtefilter mit unterschiedlichen Lichtblockierungen und eignet sich hervorragend, um Belichtungszeiten kreativ zu steuern und Licht einzusparen – perfekt für Langzeitbelichtungen bei Tageslicht.
Vorteile:
Nachteile:
Geeignet für: Fotografen, die mit Belichtungszeiten experimentieren oder Bewegungseffekte bei Tageslicht erzeugen möchten.