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10 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Objektive

CHIP Foto VideoCHIP Foto VideoAugust 2024

Ob Profi-Fotograf oder ambitionierter Hobbyist – die Wahl des richtigen Kamera-Objektivs ist entscheidend für die Qualität und Ausdruckskraft Ihrer Bilder. Jedes Objektiv hat dabei eigene Stärken und Schwächen, weshalb das Magazin Chip Foto-Video sechs verschiedene Objektive testet. Das Ergebnis: Beinahe alle Objektive schneiden "sehr gut" ab, doch besonders überzeugen können das Nikon Nikkor Z 50 mm f/1,8 S sowie das Sigma 35 mm f/2 DG DN (C). Alle getesteten Objektive sind empfehlenswert.

Zur Testquelle

Das fotoMagazin vergleicht mit dem Sigma DG 4,5-6,3/60-600 mm DN OS SPORTS, einen Zehnfach-Telezoom, mit dem Tamron 4,5-6,3/50-400 mm Di II VC VXD. Beide Modelle bieten beeindruckende Qualität. Am Ende kann sich das um die 1000 Euro teurere Sigam Objektiv durchsetzen.
fotomagazin.defotomagazin.deApril 2023
Im Vergleich der 4 Super-Weitwinkelzoom-Objektive aus der Einsteigerklasse. Dabei kann sich keines der 4 klar durchsetzten. Vielmehr haben sie alle ihre eigenen Stärken und Schwächen, wobei sich die Schwächen auch insgesamt sehr in Grenzen halten.

Objektive Kaufberatung 2026

Finde das ideale Objektiv für deine Kamera. Wir erklären Brennweite, Blende und Bajonett-Typen für gestochen scharfe Fotos.

Zuletzt aktualisiert: 16.04.2026

Die besten Objektive im Überblick

Das Objektiv ist das Herzstück deiner Kamera-Ausrüstung und hat oft einen größeren Einfluss auf die Bildqualität als das Gehäuse selbst. Ob du weite Landschaften einfangen oder feine Details in Porträts betonen möchtest, die Wahl der richtigen Optik entscheidet über den Look und die Schärfe deiner Aufnahmen.

VILTROX AF 35mm F1.2 LAB

Vorteile
  • Extreme Lichtstärke von f/1.2 für kreative Freistellung
  • Präziser und schneller Autofokus
  • Hervorragende Schärfe bereits bei Offenblende
  • Hochwertige Verarbeitung der LAB-Serie
Nachteile
  • Vergleichsweise hohes Gewicht
  • Großer Filterdurchmesser

Fazit: Ein lichtstarkes Kraftpaket für Sony-Fotografen, die Wert auf erstklassiges Bokeh und starke Low-Light-Performance legen.

Worauf beim Kauf achten?

Brennweite und Bildwinkel

Die Brennweite bestimmt, wie viel von der Umgebung auf dein Foto passt. Weitwinkelobjektive mit weniger als 35 mm eignen sich hervorragend für Architektur und weite Panoramen. Standardbrennweiten um 50 mm entsprechen in etwa dem menschlichen Sehfeld und gelten als vielseitige Allrounder. Teleobjektive ab 85 mm holen weit entfernte Motive nah heran und komprimieren die Perspektive, was sie zur ersten Wahl für die Porträt- und Sportfotografie macht.

Tipp

Wenn du eine Kamera mit einem APS-C-Sensor nutzt, musst du den Crop-Faktor (meist 1,5x oder 1,6x) einplanen. Ein 50-mm-Objektiv wirkt an einer solchen Kamera wie ein 75-mm-Teleobjektiv.

Lichtstärke und Blendenöffnung

Die Lichtstärke erkennst du an der kleinsten Blendenzahl, wie zum Beispiel f/1.8 oder f/2.8. Je kleiner dieser Wert ausfällt, desto mehr Licht gelangt auf den Sensor. Das ist entscheidend für Aufnahmen in dunklen Umgebungen und ermöglicht einen unscharfen Hintergrund (Bokeh), der dein Hauptmotiv plastisch hervorhebt.

Bajonett und Kompatibilität

Das wichtigste technische Kriterium ist der Anschluss, auch Bajonett genannt. Jedes Kamerasystem (etwa Sony E-Mount, Canon RF oder Nikon Z) nutzt eigene Anschlüsse. Während Originalobjektive der Kamerahersteller nahtlos passen, bieten Dritthersteller wie Sigma oder Tamron oft preiswerte Alternativen an. Prüfe vorab genau, ob das Objektiv für Vollformat-Sensoren oder für die kleineren APS-C-Varianten gerechnet wurde.

Hinweis

Viele moderne Objektive besitzen einen integrierten Bildstabilisator. Dieses Feature hilft dir dabei, auch bei längeren Belichtungszeiten aus der Hand zu fotografieren, ohne dass das Bild durch leichtes Zittern verwackelt.

Festbrennweite vs. Zoom: Was passt zu dir?

KriteriumFestbrennweiteZoomobjektiv
FlexibilitätGering (fester Bildausschnitt)Hoch (variabler Bereich)
LichtstärkeMeist sehr hoch (f/1.2 bis f/2.0)Oft geringer (f/2.8 bis f/6.3)
BildqualitätIn der Regel schärfer und leichterGut, aber oft konstruktionsbedingte Kompromisse

Häufige Fragen

Ja, Marken wie Sigma, Tamron oder Viltrox bieten oft eine vergleichbare oder teilweise sogar bessere optische Leistung zu einem attraktiveren Preis als die Originalhersteller. Achte lediglich darauf, dass der Autofokus vollständig mit deinem Kameramodell kompatibel ist.

Echte Makroobjektive erlauben einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Das bedeutet, dass ein kleines Objekt auf dem Kamerasensor genauso groß abgebildet wird, wie es in der Realität ist. Das ermöglicht faszinierende Detailaufnahmen von Insekten oder Pflanzen.

Nutze einen Blasebalg für losen Staub und einen speziellen Linsen-Stift oder ein sauberes Mikrofasertuch für Fingerabdrücke. Vermeide kreisende Bewegungen mit starkem Druck, um die empfindliche Vergütung der Frontlinse nicht zu beschädigen.

Hohe Lichtstärken und eine aufwendige Korrektur von Abbildungsfehlern erfordern große, massive Glaslinsen. Besonders hochwertige Optiken mit Metallgehäuse und Wetterschutz bringen daher oft ein spürbares Gewicht auf die Waage.

Beliebte Objektive

CANON RF 45mm F1.2 STM

Vorteile
  • Herausragende Abbildungsleistung
  • Sehr harmonisches Bokeh
  • Schneller und leiser STM-Fokusmotor
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kein integrierter Bildstabilisator

Fazit: Eine erstklassige Wahl für anspruchsvolle Canon-Nutzer, die eine universelle Brennweite mit maximaler Lichtstärke suchen.

Tamron 16-30 mm F/2.8 Di III VXD G2

Vorteile
  • Großer Weitwinkelbereich für Landschaften
  • Durchgehende Blende von f/2.8
  • Wetterfestes Gehäuse
Nachteile
  • Leichte Randabschattung im extremen Weitwinkel

Fazit: Dieses Weitwinkel-Zoom für das Nikon Z-System überzeugt durch seine Robustheit und optische Klarheit bei Architektur- und Naturaufnahmen.