Die besten Gaming-Monitore mit 24 Zoll im Überblick
Ein Monitor mit 24 Zoll (ca. 61 cm) Diagonale ist für viele Spieler der Einstieg in die Welt des kompetitiven Gamings. Diese Größe erlaubt es dir, das gesamte Spielfeld ohne große Kopfbewegungen im Blick zu behalten, was in schnellen Shootern oft über Sieg oder Niederlage entscheidet. Da die Hardwareanforderungen für die typische Full-HD-Auflösung moderat ausfallen, erreichst du auch mit Mittelklasse-PCs hohe Bildraten.
Worauf beim Kauf achten?
Auflösung und Pixeldichte
Bei einer Diagonale von 24 Zoll hat sich die Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) als Standard etabliert. Da der Bildschirm im Vergleich zu 27-Zoll-Modellen kleiner ist, wirkt das Bild schärfer, weil die Pixeldichte höher ausfällt. Höhere Auflösungen wie WQHD sind in dieser Größenklasse eher selten anzutreffen und lohnen sich meist erst bei größeren Geräten, da die Symbole und Texte sonst zu klein dargestellt werden.
Bildwiederholrate und Flüssigkeit
Die Bildwiederholrate (gemessen in Hertz) bestimmt, wie viele Bilder der Monitor pro Sekunde anzeigen kann. Ein herkömmlicher Office-Monitor bietet meist nur 60 Hz, was bei schnellen Kamerabewegungen zu Rucklern führt.
- 144 Hz bis 165 Hz: Dies stellt heute die Basis für flüssiges Gaming dar. Die Bewegungen wirken deutlich sauberer und die Eingabeverzögerung sinkt spürbar.
- 240 Hz und mehr: Diese hohen Werte richten sich an ambitionierte E-Sports-Teilnehmer, die in Titeln wie Counter-Strike oder Valorant jedes Quäntchen Geschwindigkeit benötigen.
Tipp
Setze beim Kauf auf mindestens 144 Hz. Der Unterschied zu 60 Hz ist gewaltig und sorgt für ein deutlich angenehmeres Spielgefühl, das deine Augen bei langen Sessions schont.
Panel-Technologien im Vergleich
Die Wahl des Panels entscheidet über Farbdarstellung, Kontrast und Geschwindigkeit. Moderne IPS-Panels haben die früher dominierenden TN-Panels fast vollständig verdrängt, da sie mittlerweile ähnlich schnell sind, aber viel bessere Farben bieten.
- IPS (In-Plane Switching): Bietet die besten Farben und eine hohe Blickwinkelstabilität. Das Bild sieht auch von der Seite betrachtet noch gut aus.
- VA (Vertical Alignment): Diese Panels punkten mit einem tiefen Schwarz und hohen Kontrasten, neigen aber bei sehr schnellen Bewegungen manchmal zu Schlierenbildung (Ghosting).
- TN (Twisted Nematic): Früher die erste Wahl für Profis wegen der extrem kurzen Reaktionszeiten. Heute spielen sie aufgrund der blassen Farben kaum noch eine Rolle.
Hinweis
Die angegebene Reaktionszeit von 1 ms (Grau-zu-Grau) ist ein theoretischer Wert der Hersteller. In der Praxis ist wichtiger, ob der Monitor eine gute "Overdrive"-Einstellung besitzt, um Bewegungsunschärfe ohne Bildfehler zu reduzieren.
Synchronisation gegen Bildfehler
Damit das Bild nicht "zerreißt", wenn die Grafikkarte mehr oder weniger Bilder liefert, als der Monitor anzeigen kann, gibt es Adaptive Sync. AMD FreeSync und NVIDIA G-Sync sorgen dafür, dass Monitor und Grafikkarte im Gleichtakt arbeiten. Dies verhindert das sogenannte Tearing (horizontale Bildrisse) und macht das Spielerlebnis wesentlich geschmeidiger.
Für wen eignet sich welcher Monitor-Typ?
| Kriterium | E-Sports-Enthusiast | Gelegenheitsspieler |
|---|---|---|
| Priorität | Maximale Geschwindigkeit | Bildqualität und Atmosphäre |
| Bildwiederholrate | 240 Hz oder höher | 144 Hz bis 165 Hz |
| Panel-Empfehlung | Schnelles IPS oder TN | IPS oder VA |
Ergonomie und Komfort am Schreibtisch
Wer täglich mehrere Stunden vor dem Bildschirm verbringt, sollte die Ergonomie nicht vernachlässigen. Ein guter Gaming-Monitor lässt sich in der Höhe verstellen, neigen und im besten Fall auch seitlich drehen.
Achtung
Spare nicht am Standfuß. Viele günstige Modelle lassen sich nur neigen. Ein starrer Monitor zwingt dich oft in eine ungesunde Sitzposition, was langfristig zu Nackenschmerzen führen kann.
Häufige Fragen
Keineswegs. In der E-Sports-Szene ist 24 Zoll nach wie vor die meistgenutzte Größe. Du hast alles im Blick, ohne die Augen ständig hin und her bewegen zu müssen. Für immersive Open-World-Spiele kann ein größerer Bildschirm jedoch mehr Atmosphäre bieten.
Auf 24 Zoll ist Full HD weiterhin absolut sinnvoll. Die Pixeldichte ist ausreichend hoch, damit keine störende Treppchenbildung entsteht. Zudem schont es dein Budget, da du keine extrem teure Grafikkarte benötigst, um hohe Bildraten zu erzielen.
Verwende für Gaming nach Möglichkeit immer den DisplayPort-Anschluss. Nur so ist sichergestellt, dass hohe Bildwiederholraten und Synchronisationstechniken wie G-Sync reibungslos funktionieren. HDMI ist oft in der Bandbreite limitiert, besonders bei älteren Kabelversionen.
Ghosting tritt auf, wenn die Pixel nicht schnell genug ihre Farbe ändern können. Dann zieht ein sich bewegendes Objekt einen dunklen Schatten oder Schleier hinter sich her. Das tritt vor allem bei günstigen VA-Panels auf.



