Elektrogrills

Ratgeber


Wer auf dem Balkon grillen will, sollte schon aus Rücksicht auf die Nachbarn auf einen Gas- oder Holzkohlgrill verzichten. Meist sind diese zudem durch die Hausordnung verboten, sodass nur das Ausweichen auf einen Elektrogrill übrig bleibt. Testsieger.de hat für Sie zusammengestellt, worauf es beim Kauf ankommt.

Bei einem Elektrogrill wird die Grillfläche mittels Strom erhitzt, ein Steckdose muss also immer in Reichweite sind. Der Stromverbrauch entspricht dabei einem Elektroherd: Elektrogrills erreichen ca. 2.000 Watt Heizleistung.

Oft ist die Grillfläche in zwei Zonen unterteilt, eine als klassisches Grillrost und eine als durchgehende Platte für Gemüse oder auch kleineres Grillgut wie Shrimps.

Vorteile: Wenig Rauchentwicklung

Kritiker bemängeln bei dieser Grillmethode das fehlende rauchige Aroma, wie es bei Holzkohlegrills entsteht. Hier kommt es auf Ihren Geschmack an. Fest steht, dass Grillen mit Strom Vorteile bietet, die sich nicht von der Hand weisen lassen:

  • Rauchentwicklung vergleichbar mit dem Braten in der Pfanne, daher auch in geschlossenen Räumen oder auf dem Balkon möglich
  • Schnell einsatzbereit, das Anfeuern entfällt
  • Weniger gesundheitsschädlich: wo Grillen mit Holzkohle dazu führt, dass sich Rückstände des Rauchs im Grillgut ablagern, ist das Grillen mit einem Elektrogrill unbedenklich
  • Abgesehen von einer Steckdose nichts weiter nötig. Ein Elektrogrill benötigt keinen Brennstoff
  • Leicht zu reinigen: Da keine Grillkohle den Grill verschmutzt, ist ein Elektrogrill leicht zu reinigen

Da keine Hitze nach unten abgegeben wird, kann ein Elektrogrill theoretisch als Tischgrill gebaut werden. Alternativ gibt es Elektro-Standgrills, die ohne einen Tisch auskommen und zum Beispiel auch auf der Terrasse verwendet werden können.

Varianten: Stand- und Tischgrills

Klassische Elektrogrills

Neben Kontaktgrills, bei denen eine durchgehende Platte von darunterliegenden Heizspiralen auf Temperatur gebracht wird, gibt es Modelle mit einem klassischen Grillrost, das getrennt durch eine Tropfschale über den Heizspiralen angebracht ist. Eine Sonderform sind Grills, bei denen die Heizspiralen direkt in die Grillfläche eingelassen sind. Der Vorteil: ein sehr guter Hitzeübergang sowie eine einfache Reinigung, da kein Fett oder Bratensaft auf die Heizelemente tropfen kann.

Tisch- und Kontaktgrills

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, bieten Tischgrills eine gute Alternative zum Holzkohle- und Gasgrill. Würstchen, Steaks und Gemüse werden mit dem richtigen Modell ebenso schön gebräunt wie auf einem klassischen Gerät. Während Rauch und Qual entfallen, entsteht dennoch appetitlicher Grill-Duft.

Da die Hitze bei der Kontaktgrills von oben und von unten einwirkt, können Gerichte schneller serviert werden. Wichtig ist dabei eine gleichmäßige Hitzeverteilung, damit die Lebensmittel gut durch werden. Die Leistung sollte mindestens 2.000 Watt betragen. Eine Antihaftbeschichtung verhindert, dass Ihre Gerichte anbrennen. Das Gerät lässt sich dann auch leichter reinigen.

Zudem sind Gerichte vom Tischgrill in der Regel gesünder. Beim Grillen mit Holzkohle kann gefährlicher Rauch entstehen, wenn Fett in die Glut tropft, was beim Elektrogrill nicht passieren kann. Zudem ist beim Kontaktgrillen nur wenig Fett nötig. Viele Modelle sind außerdem mit einer Abtropfschale ausgestattet, die überschüssiges Fett aufnimmt.

Bekannte Hersteller

Grills die mit Strom arbeiten gibt es von einer Vielzahl von Herstellern. Bekannte Marken sind Tefal aus Frankreich sowie Unold und Severin aus Deutschland. Auch der bekannte US-Hersteller Weber ist mittlerweile im Markt für Elektrogrills vertreten.

Bestenliste: Elektrogrills

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Elektrogrills. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.