Warmluftbürsten

Ratgeber


Warmluftbürsten sind wahre Allrounder unter den Haarstylern. Mit ihnen gelingen schwungvolle Wellen sowie glatte oder voluminöse Looks. Sie kombinieren zwei Techniken: Zum einen trocknen sie die Haare, zum anderen übernehmen sie gleichzeitig das Stylen mit einer Rundbürste. Frisuren wie vom Profi stehen also nichts im Weg.
Als Faustregel gilt: Günstigere Modelle bringen auch die geringere Ausstattung mit. Für ein besonders schonendes Styling sollte der Nutzer deshalb das Augenmerk auf die qualitative Verarbeitung der Bürste legen. Zu hohe Temperaturen und eine ungleichmäßige Hitzeverteilung setzen dem Haar unnötig zu. In unserem Ratgeber befinden sich die wichtigsten Tipps, die bei der Kaufentscheidung Beachtung finden sollten.

Wie verwendet man eine Warmluftbürste?

  • Die Haare sollten frisch gewaschen oder zumindest an
    gefeuchtet sein, damit die Frisur auch wirklich gelingt. Sie sollten außerdem gut durchgekämmt sein.
  • Nicht vergessen: Hitzeschutz! Schaumfestiger sorgen für zusätzliches Volumen.
  • Die Haare in mehrere Partien teilen. Haargummis oder -spangen helfen beim Fixieren der abgeteilten Strähnen.
  • Die Warmluftbürste in Betrieb nehmen, wenn nötig aufheizen. Temperatur einstellen und los geht’s.
  • Für mehr Volumen die Haare hauptsächlich am Ansatz bearbeiten. Für einen tollen Schwung bis in die Haarspitzen werden diese nach außen gedreht und so in Form gebracht. Für Locken einzelne Strähnen bis zum Ansatz hin aufdrehen.
  • Aufgewickeltes Haar immer erst mit warmer Fönluft in Form bringen. Anschließend die Frisur mit kalter Fönluft fixieren. Für einen besonders langen Halt anschließend Haarspray in die Haare sprühen.

Welche Geräte gibt es?

Die elektrische Rundbürste ist das einfachste Modell unter den Warmluftbürsten. Ihr Aufsatz ist fixiert und dreht sich nicht um die eigene Achse. Sie sind besonders leicht zu handhaben und daher auch für Styling-Einsteiger geeignet. Trotzdem gilt auch hier: Augen auf bei der Ausstattung! Da jedes Haar andere Bedürfnisse hat, sind verschiedene Temperatur- oder Gebläsestufen immer von Vorteil. Vergleichsweise geringere Leistungswerte sind hier kein Grund zur Irritation. Warmluftbürsten legen eine Leistung zwischen 200 und 1.200 Watt an den Tag, also weniger als ein klassischer Fön. Dies gewährleistet ein besonders schonendes Trocknen und schützt automatisch davor, die Haare mit zu viel Hitze zu stylen. Wer es oft eilig hat, sollte zu Geräten ab 1.000 Watt greifen, am besten mit Schnellaufheizfunktion.

Die rotierende Heißluftbürste bietet nun den Vorteil, dass sie das Haar per Knopfdruck nach links oder rechts eindreht. Hier ist es wichtig, auf den Durchmesser des Aufsatzes zu achten. Meistens sind gleich mehrere im Lieferumfang enthalten. Für kurzes bis kinnlanges Haar sind eher kleinere Rundbürsten ideal, für längeres Haar eignen sich große Aufsätze. Hier lohnt es sich, einen Blick auf die Verarbeitung zu werfen – lassen sich Abstände zwischen der Rotationsbürste und dem Griff finden, so ist natürlich das Risiko höher, sich hier die Haare einzuklemmen. Ein Keramik- oder Turmalin-Besatz garantiert zudem eine gleichmäßige Hitzeverteilung und schützt gleichzeitig das Haar. Auch hier gibt es Modelle, die mit zusätzlichen Pflegestoffen angereicht sind, z.B. Keratin, Öl oder Aktivkohle.

Manche Geräte verfügen zusätzlich über besondere Techniken oder Funktionen, die sie klar vom Rest abheben. Eine kleine Sondergruppe sind die Warmluftbürsten mit Dampf-Funktion, oft auch Steam Power genannt. Diese Art das Haar zu bändigen ist nämlich besonders schonend und eignet sich hervorragend für krauses oder lockiges Haar. Eine weitere Besonderheit findet sich bei Bürsten, die sich die statische Anziehung zu Nutze machen. Sie wickeln das Haar automatisch auf ihren Locken-Aufsatz auf. Bei Dyson heißt diese Methode z.B. Coandă-Effekt.

Auf die Ausstattung kommt es an

  • Nicht jede Warmluftbürste eignet sich für jedes Haar. So sollte feines, coloriertes oder geschädigtes Haar stets auf niedrigen Temperaturn gestylt werden. Besonders kräftiges Haar benötigt allerdings eine höhere Temperaturstufe – deshalb ist ein Temperaturregler immer von Vorteil.
  • Flexibel bleiben: Verschiedene Aufsätze sorgen für Abwechslung. Wer experimentieren möchte, greift am besten zu einem Gerät mit verschiedenen Locken-, Bürsten- und Stylingaufsätzen.
  • Eine Abschaltautomatik macht genau das, was der Name schon sagt: es schaltet das Gerät nach einiger Zeit automatisch ab, insofern es nicht in Betrieb ist. Stylen und unbesorgt aus dem Haus gehen ist damit kein Problem mehr.
  • Eine hitzeisolierte Spitze ist auch von Vorteil. Wer hat schon Lust auf Brandblasen?
  • Auch bei den Borstentypen gibt es einige Unterschiede. Kunststoffborsten sind meist die günstigste Variante. Allerdings sind sie auch weniger sanft zum Haar. Wer Wert darauf legt, die Mähne nicht noch mehr zu strapazieren, greift zu Thermo- oder Naturborsten.
  • Vor allem im Winter kennt man dieses Problem: die Haare fliegen. Abhilfe schafft die Ionentechnologie. Wer anfälliges Haar hat, sollte unbedingt darauf achten.

Bestenliste: Warmluftbürsten

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Warmluftbürsten. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.