Test: Samsung Galaxy Note 10 Smartphone

Als im Oktober 2011 das erste Samsung Galaxy Note vorgestellt wurde, hat das südkoreanische Elektronikunternehmen kaum mit einem so durchschlagenden Erfolg gerechnet. Das Alleinstellungsmerkmal ist und bleibt der sogenannte S-Pen, mit dem das Phablet bedient und gesteuert wird. Ob das aktuelle Samsung Galaxy Note 10 (seit Oktober 2019) neben dem elektronischen Stift noch mehr Kaufargumente (gerade in Hinblick auf die hauseigene Konkurrenz mit der S10-Reihe) für sich vereinen kann, klären wir im Test.

Design und Verarbeitung

Es gibt erstmals in der Note-Reihe gleich zwei Versionen: Das „normale“ Note 10 mit einem 6,3 Zoll großen Super-AMOLED Display und Full HD-Auflösung (2.280 x 1.080 Pixel) sowie das High-End-Modell Note 10+ mit einem 6,8 Zoll Bildschirm und QHD-Auflösung (3.040 x 1.440 Pixel). Beide Varianten sind im Gegensatz zur S10-Reihe und dem Note 9 etwas kantiger geworden. Die seitlichen Biegungen des Displays sind auf ein Minimum reduziert worden, sodass das klassische flache Display langsam wieder „Mode“ ist. Das Note 10 misst 71,8 Millimeter in der Breite, 151 Millimeter in der Höhe und lediglich 7,8 Millimeter in der Tiefe, liegt aber trotz seiner Größe sehr angenehm in der Hand. Es wiegt 168 Gramm und ist damit keineswegs zu schwer für den Alltagsgebrauch.

Das Alleinstellungsmerkmal des Note 10, der S-Pen, lässt sich an der Unterseite des Gehäuses recht gut mit einem leichten Druck mit dem Fingernagel aus dem Rahmen entriegeln und entnehmen. Bei eingesetztem Stift sieht (und fühlt) der Nutzer kaum einen Unterschied zum Beispiel zum Samsung Galaxy S10.

Die Verarbeitung und das Design sind erstklassig. Es sind keine störenden Spaltmaße zu erkennen. Vorder- und Rückseite bestehen aus kratzfestem Glas (Gorilla Glass 6) und werden durch einen kaum wahrnehmbaren Metallrahmen zusammengehalten. Die kleine tropfenförmige Notch für die Frontkamera liegt jetzt mittig am oberen Bildschirmrand und ist sehr unauffällig. Auf der Rückseite ist nun die Triple-Kamera links oben vertikal anstatt horizontal angeordnet. Sie steht merklich hervor und das Gehäuse liegt wegen der fehlenden Symmetrie nun auch nicht mehr gleichmäßig auf dem Tisch. Eine weitere spürbare Designänderung betrifft die physischen Tasten. Statt wie bisher rechts und links gibt es jetzt nur noch die Lautstärkewippe und den Power-Button auf der linken Seite. Mit ihnen lässt sich das Gerät wie bisher bedienen, auch wenn die Umstellung ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist. So ist ein Neustart des Note 10 nur noch per Tastenkombination „Lautstärke minus“ und „Power-Button“ möglich. Wer das nicht weiß, sucht zunächst vergeblich nach einer Möglichkeit, das Gerät neu zu starten oder einfach nur herunterzufahren. Nach kurzer Zeit fällt die Umstellung allerdings nicht mehr so schwer und das Gerät lässt sich wie gewohnt komfortabel bedienen. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und sind – wie das ganze Smartphone – hervorragend verarbeitet.

Das Note 10 gibt es in drei Farbvarianten – Aura Black, Aura Pink und Aura Glow. Das uns vorliegende schwarze Modell ist auch optisch ein echter Hingucker. Je nach Lichteinfall können wir sehr schöne Lichteffekte auf der Rückseite bewundern. Des Weiteren ist das Gehäuse nach IP68 staub- und wassergeschützt. Davon können wir uns auch praktisch überzeugen. Das Untertauchen in recht kühles Süßwasser in etwa 50 Zentimeter Tiefe macht dem Smartphone nichts aus. Es lässt sich auch danach ohne Einschränkungen bedienen. Sehr gut!

Bildschirm

Samsung Galaxy Note 10
Das Super-AMOLED-Infinity-Display mit Full HD-Auflösung ist durchgehnd scharf und hervorragend ablesbar.

Samsung verbaut im Samsung Galaxy Note 10 weiter ein sehr leuchtstarkes und mit sehr guten Schwarzwerten glänzendes Super-AMOLED-Infinity-Display. Es löst im Gegensatz zum Note 10+ (6,8 Zoll, QHD mit 3.040 x 1.440 Pixel) allerdings nur in Full HD (2.280 x 1.080 Pixel) auf. Im Alltag fällt dieser Unterschied beim 6,3 Zoll (16 cm) großen Display aber kaum ins Gewicht. Denn selbst bei starker Sonneneinstrahlung lässt sich der Screen hervorragend ablesen. Die Pixeldichte beträgt ordentliche 401 ppi, wobei auch bei näherer Betrachtung keine Unschärfen oder Pixelfehler zu erkennen sind. Die dynamisch und automatisch geregelte Helligkeit passt den Smartphone-Monitor sehr gut an die äußeren Lichtverhältnisse an. Bei Bedarf kann dies natürlich auch über das Screen-Menü manuell nach den persönlichen Bedürfnissen eingestellt werden.

Was Kontrast und Farbwiedergabe betrifft, ist das Display übe jeden Zweifel erhaben. Dank HDR10+ kommen selbst feinste Farbnuancen und Kontraste bei Filmen und Spielen sehr gut zur Geltung. Insbesondere beim Betrachten von Filmen ist kaum noch ein Rand am Display ausmachbar. Insgesamt stellt das Display durch den verminderten Rand mehr Inhalte dar, wobei die Gerätegröße kaum anwächst. Wie nicht anders zu erwarten  sind sowohl auf dem Display als auch auf der übrigen Geräteoberfläche mit der Zeit zahlreiche Fingerabdrücke wahrnehmbar. Die Ablesbarkeit oder Bedienung beeinflussen sie aber kaum.

Hardware

Samsung Galaxy Note 10 Hardware
Die Leistungsfähigkeit des Samsung Galaxy Note 10 lässt keine Wünsche offen.

Leistungstechnisch ist das Samsung Galaxy Note 10 nicht einfach nur ein etwas „neueres“ Samsung Galaxy S10 mit S-Pen. Den besten Beweis liefert ein Benchmark-Test mit AnTuTu 8. Hier schnitt das Phablet mit etwas über 438.000 Punkten deutlich besser ab als das vergleichbare S10 mit 390.000 Punkten und selbst das S10 5G liegt mit 396.000 Punkten noch klar hinter dem Note 10. Aber woran liegt das?

Die Standardversion wird mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte internen Speicher ausgeliefert. Das unterscheidet sich nicht groß von der S10-Reihe. Einen kleinen aber feinen Unterschied gibt es aber schon. Das Note 10 hat bereits den neueren und vor allem energieeffizienteren Prozessor mit dem Samsung Exynos 9 9825 an Board. Der 8-Kernprozessor läuft mit einer maximalen Taktfrequenz von 2,7 GHz. Das klingt zwar nicht nach einem sonderlich großen Fortschritt – das Gesamtpaket mit dem deutlich schnelleren internen Speicher (UFS-3) setzt sich aber klar im Benchmark-Test durch.

Allerdings merkt der Nutzer im täglichen Gebrauch keinen klaren Unterschied. Lediglich beim Spielen von rechen- und grafikintensiven Games wie Asphalt 9 und Call of Duty Mobile, macht sich die neuere Prozessorgeneration bemerkbar. Die Darstellung ist selbst bei hohen Detaileinstellungen flüssig und das Spielen macht mit dem sehr guten Display wirklich Laune. Schade finden wir hingegen, dass bei der Standardvariante des Galaxy Note keine Speichererweiterung über die 256 Gigabyte hinaus möglich ist. Sowohl beim Samsung Galaxy Note 10+ als auch in der S10-Reihe ist das großzügig möglich. Warum nicht auch beim Note 10? Auf einen 3,5mm Kopfhörer-Anschluss wurde ebenfalls verzichtet. Per USB-Adapter lassen sich zwar auch kabelgebundene Kopfhörer wie die beiliegenden In-Ear von AKG anschließen – aber der Trend scheint ganz klar zur Nutzung von Bluetooth-Kopfhörern zu gehen.

Betriebssystem und Bedienung

Samsung Galaxy Note Betriebssystem
Das flüssig laufende Betriebsssytem und die durchdachte Bedienung sind ein großes Plus des Note 10.

Was Bedienung, Menüführung und Komfort betrifft, macht dem Samsung Galaxy Note 10 kaum ein Konkurrenzgerät etwas vor. Die Einrichtung und Grundeinstellungen geschehen per Schritt-für-Schritt-Schnellanleitung nach dem Einschalten. Google-Konto und WLAN verknüpfen und schon kann es losgehen. Das Note 10 wird standardmäßig mit Android 9 (Pie) ausgeliefert. Ein Update auf das aktuelle Android 10 ist jedoch direkt verfügbar. Samsung legt wie üblich seine eigene Benutzeroberfläche (One UI 2.0) über das Google-Betriebssystem, was die Bedienung noch komfortabler macht.

Apropos Komfort: Der S-Pen liefert dem Galaxy Note 10 gegenüber seinen Konkurrenten ein wirkliches Kaufargument. Der ständig weiterentwickelte elektronische Eingabestift reagiert mit seinen über 4.000 Druckstufen hervorragend auf die Wünsche des Anwenders. Die Handschrifterkennung ist ein wirkliches Highlight und funktioniert im Test bei SMS und Co. ausgezeichnet. Als sehr nützlich erwies sich zudem die Funktion, selbst bei ausgeschaltetem Display handschriftliche Notizen auf dem Bildschirm zu verfassen und zu speichern. Für spontane Ideen, die nicht warten können, eine super Sache und nachhaltig noch dazu. Per Gesten lässt sich zudem die Lautstärke bei der Musikwiedergabe steuern, Seiten bei einer Präsentation wechseln oder auch der Auslöser/der Bildausschnitt bei der Nutzung der Kamera bedienen. Das funktioniert sehr zuverlässig, erfordert aber ein wenig Übung. Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer nützlicher Funktionen, die sich mit dem S-Pen ausführen lassen. Dabei ist er sehr handlich und auch beim Zeichnen lassen sich kleinste Nuancen, zum Beispiel bei einer Skizze, sehr gut wiedergeben. Top!

Ansonsten ist die Bedienung selbsterklärend. Die Menüs sind übersichtlich, Smartphone-Detailfunktionen sind in den Einstellungen wie gewohnt erreichbar. Über das Screen-Menü am oberen Bildschirmrand kann zum Beispiel WLAN, Bluetooth oder NFC aktiviert/deaktiviert werden oder auch praktische Funktionen wie das sogenannte Wireless-Powershare. Damit können kompatible QI-fähige Samsung-Geräte direkt mit dem Note 10 kontaktlos aufgeladen werden. App-Icons und Schrift sind sehr klar und deutlich lesbar, lassen sich aber auch über die Einstellungen noch nach den persönlichen Vorstellungen anpassen. Das Smartphone liegt generell sehr gut in der Hand. Auch wenn die fehlenden Funktionstasten auf der rechten Seite zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sind, fällt die Umstellung nicht sehr schwer.

Wie gewohnt lässt sich im unteren Bildschirmbereich die klassische Touch-Navigation verwenden oder aber der Nutzer greift auf die Bedienung per Gesten zurück. An der Gehäuseaußenseite lässt sich zudem mit dem mitgelieferten Mini-Werkzeug die (Dual-)SIM einlegen und austauschen. Einen separaten Speicherkarten-Slot zur Speichererweiterung gibt es leider in der „normalen“ Note-Version nicht.

Aufpassen muss der Anwender, wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt. Die doch recht weit herausstehende Triple-Kamera auf der Rückseite ist recht anfällig für Kratzer. Das Gehäuse sollte daher dringend mit einer entsprechenden Schutzhülle umgeben werden. Gleiches gilt für eine Displayschutzfolie. Wird diese verwendet, empfiehlt sich die Option für die „Handschuhbedienung“ im Einstellungsmenü auszuwählen, da der Fingerabdrucksensor sonst nicht zuverlässig reagiert.

Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor sitzt im unteren mittleren Drittel des Displays, wandert aber im Gegensatz zum Vorgänger ein Stück nach oben. Er funktioniert einwandfrei und wesentlich zügiger als in der Vergangenheit. Des Weiteren lässt sich das Note 10 auch per Muster, Passwort oder auch Gesichtserkennung sicher entsperren. Wir empfehlen eine Kombination aus Fingerabdrucksensor und Gesichtserkennung, da sie sicher vor ungewollter Benutzung schützen.

Kamera

Samsung Galaxy Note 10 Kamera
Die Triple-Kamera mit Normal-/Weitwinkel- und Tele-Objektiv macht bei guten Lichtverhältnisse sehr ansprechende Bilder und Videos.

Gewohnt hochwertig kommt auch die Triple-Kamera auf der Rückseite des Note 10 daher. Sie ist neuerdings vertikal links oben angeordnet. Die drei Hauptkamera-Linsen mit jeweils 12 Megapixel für Standardbereich (variable lichtstarke Blende: F1,5, F1,8 und F2,4) und Telebereich (F2,1) sowie eine 16 Megapixel Ultraweitwinkel-Linse mit einer Blende von F2,2. Im Tele-Modus kann zudem ein 2-facher optischer Zoom verwendet werden. Das Smartphone nimmt auch 4K-Videos mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel auf. Die Bild- und Videoqualität kann sich bei guten bis normalen Lichtverhältnissen wirklich sehen lassen. Insbesondere Makroaufnahmen gelingen mit dem Samsung Galaxy Note 10 sehr gut und auch das Bokeh sieht sehr ansprechend aus. Es ist kaum Bildrauschen erkennbar. Durch den integrierten Bildstabilisator verwackeln kaum Bilder oder Video-Aufnahmen. Sehr gut!

Sehr schön ist auch, dass der Nutzer direkt im Kamera-Menü unten mittig den jeweiligen Kamera-Modus (Normal, Weitwinkel, Tele) auswählen kann. Das Ganze lässt sich ebenfalls noch komfortabler mit dem S-Pen bedienen und steuern, da die Symbole recht klein sind. Er kann beispielsweise auch als Selbstauslöser verwendet werden, was Gruppenfotos wesentlich erleichtert. Sehr praktisch ist auch die Einstellung des sogenannten Live-Fokus, mit dem der Fokus des Bildes vor der Aufnahme auf ein bestimmtes Objekt/Bildbereich per Touch festgelegt werden kann. Zudem können auch nette Effekte in mehreren Varianten hinzugefügt werden, die den Bildern etwas Besonderes verleihen. Der Funktionsumfang des Note 10 ist auch im Kamerabereich beeindruckend – mit ausgewachsenen Spiegelreflex- oder Systemkameras können die Linsen aber nur bei Idealbedingungen einigermaßen mithalten.

Das ist aber bedingt durch die Größe der Kameralinsen und dem deutlich weniger einfallenden Licht auch nicht anders zu erwarten. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnisse oder auch bei Nacht erkennt man beim Note 10 doch ein deutliches Bildrauschen im Normal-/Tele- und Weitwinkelbereich. Kleiner Trost – hier haben nahezu alle Smartphone-Kameras Probleme, auch wenn die Konkurrenz zum Teil die Aufnahmen automatisch nachbearbeiten lässt, sodass sie künstlich weichgezeichnet oder heller werden. Richtig ausgereifte Low-Light-Bilder kommen so aber nicht zustande.

Für die Freunde von Selfies und Video-Telefonie bietet das Note 10 natürlich auf der Vorderseite wie gewohnt eine Front-Kamera, die mit einer Auflösung von 10 Megapixel eine gute Figur macht. Insgesamt kann das Kamera-System des Phablets also durchweg überzeugen.

Akku und Anschlüsse

Ein topausgestattetes Smartphone verlangt heute auch immer mehr Akkuleistung. Was diesen Punkt betrifft muten die 3.500 mAh des Note 10 nicht gerade üppig an, zumal im Vergleich zum Note 9 gut 500 mAh weniger zur Verfügung stehen. Doch dank des energiesparenden, schnellen Prozessors reicht eine Akkuladung bei moderater Nutzung auf jeden Fall für einen Tag. Selbst Power-Nutzer können mit mehr als 10 Stunden in unserem Test durchaus sehr zufrieden sein. Das Note 10 kann klassisch mit dem Schnelllade-Netzteil in knapp 110 Minuten von 0 auf 100 Prozent geladen werden. Ebenfalls sehr beeindruckend fanden wir, dass das Samsung Galaxy Note 10 schon nach dreißig Minuten wieder fast zur Hälfe aufgeladen ist (45 Prozent). Sehr praktisch, wenn das Gerät schnell wieder zur Verfügung stehen muss. Ebenfalls angenehm ist das kontaktlose Aufladen mit QI-fähigen Ladegeräten bis 12 Watt. Das dauert zwar etwas länger als die kabelgebundene Variante, ist dafür aber doch sehr komfortabel.

Ansonsten bietet das Note 10 (fast) alle Anschlüsse, die sich der Anwender wünschen kann. Von WLAN der aktuellsten Generation über NFC bis zu Bluetooth 5.0 ist alles dabei. Wie bereits erwähnt fiel der sonst übliche 3,5mm-Kopfhöreranschluss der Designoptimierung zum Opfer. Das mag für die meisten Anwender durchaus verschmerzbar sein, da viele ohnehin Bluetooth-Kopfhörer besitzen. Die Entscheidung stößt aber jene Nutzer vor den Kopf, die bisher auf Samsung als einen der wenigen Hersteller gebaut haben, die diesen Anschluss noch boten. Per USB-Adapter können aber auch beim Note 10 noch alle handelsüblichen kabelgebundenen Kopfhörer angeschlossen werden. Der Komfort geht aber dadurch etwas verloren.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 10 ist ein sehr gut gelungenes Smartphone mit ausgezeichneter Verarbeitung und Design, unerschöpflichen Funktionsumfang und einer über weite Strecken guten Triple-Kamera. Das größte Unterscheidungsmerkmal und wohl auch Kaufargument ist jedoch der elektronische Eingabestift (S-Pen). Er erweitert die Verwendungsmöglichkeiten für das Note insbesondere im Business-Bereich doch erheblich. Auch die Akkuleistung und Geschwindigkeit des Note 10 in der Grundvariante können komplett überzeugen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht mittlerweile klar für das Note 10, da es im Vergleich zum S10 den S-Pen und die aktuellere/stromsparendere Prozessorgeneration besitzt. Minuspunkte gibt es dagegen für die fehlende Speichererweiterung und dem nicht mehr vorhandenen 3,5mm-Kopfhöreranschluss. Wer die Annehmlichkeiten und Vorteile der Stiftbedienung zu schätzen weiß, kommt aber am Samsung Galaxy Note 10 nicht vorbei. Klare Kaufempfehlung!

Wertung

: Samsung Galaxy Note 10

Samsung Galaxy Note 10
  1. Design und Verarbeitung
    1,2
    • Bildschrim
      1,4
      • Hardware, Betriebssystem und Bedienung
        1,3
        • Kamera
          1,6
          • Akku und Anschlüsse
            1,7

            Pros

            • Sehr gutes Full HD-Display
            • Ausgerifter Eingabestift (S-PEN)
            • Gute Akkulaufzeit durch energiesparenden Prozessor
            • Hervorragende Verarbeitung
            • Wasser- und Staubdicht nach IP68
            • Schneller interner Speicher (UFS-3)

            Cons

            • keine Speichererweiterung
            • fehlender 3,5mm-Kopfhöreranschluss