Rasentrimmer

Ratgeber


Für schwer zugängliche Stellen einer Rasenfläche sind Rasentrimmer das richtige Werkzeug: egal ob an der Rasenkante der um Bäume herum, mit dem richtigen Rasentrimmer wird der Rasen in Form gebracht. Testsieger.de erklärt die verschiedenen Modelle inklusive ihrer Technik.

Rasentrimmer kommen an für Rasenmäher nicht zugänglichen Stellen zum Einsatz. In der großen Variante werden sie als Motorsense bezeichnet. Neben der Antriebsart (Benzin- oder Elektro-Motor) gibt zwei grundlegende Unterschiede bei der Bauform: Trimmer arbeiten entweder mit Messern

Rasentrimmer mit Messer: Für Wildwuchs und kleine Äste

Bei dieser Variante wird der Rasen mit Hilfe eines rotierenden Messers getrimmt. Der Vorteil ist, dass damit auch Wildwuchs gekürzt werden kann, dickere Halme oder kleine Äste sind für diese Geräte meist kein Problem. Der größte Nachteil: die Messer hinterlassen deutliche Spuren an Stämmen und Stein-Einfassungen und können dabei auch selbst Schaden nehmen. Daher sollten die von der Abdeckung vorgegebenen Abstände eingehalten werden.

Faden-Technik: Flexible Handhabung

Verbreiteter bei den getesteten Geräten ist die sogenannte Faden-Technik. Diese Bezeichnung geht auf die Funktionsweise zurück, denn es wird das Ende eines stabilen Kunststoff- oder Nylon-Fadens in Rotation versetzt. Durch die hohe Geschwindigkeit ist der Faden scharf wie ein Messer. Der Vorteil: der Faden ist immer noch ein wenig flexibel und hinterlässt meist keine bleibenden Spuren an festen Hindernissen. Damit kann der Rasen präzise getrimmt werden.

Antrieb: Benzin oder Elektro

Rasentrimmer gibt es sowohl mit Benzin- als auch mit Elektro-Motor. Letztere gibt es sowohl mit 220 Volt Hausstrom-Anschluss als auch mit Akku für mehr Freiheit. Die Leistungs-Staffelung bei den Antrieben ist einfach: Benzinmotoren bieten die größte Leistung, sind dafür jedoch auch schwerer und sind wartungsanfälliger. Elektromotoren sind sinnvoll einzusetzen, wenn man in Reichweite einer Steckdose bleibt und bieten dann eine zeitlich unbegrenzte Einsatzdauer.

Akku-Rasentrimmer eignen sich nur für kürzere Rasenkanten, da hier die Akkulaufzeit der begrenzende Faktor ist. Je dicker die Halme, desto schneller ist der Akku auch leer. Dafür sind Akku-Geräte besonders leicht und handlich.

Schutzausrüstung: Brille und Kopfschutz sind Pflicht

Es kann leicht passieren, dass kleine Steine oder Holzstückchen durch die Rotation von Messer oder Faden aufgewirbelt und zu gefährlichen Geschossen werden. Daher sollten Sie beim Trimmen unbedingt eine Schutzbrille und einen Kopfschutz tragen. Zum Teil gehören Schutzbrillen sogar zum Lieferumfang der Geräte. Falls nicht, lohnt sich eine Anschaffung.

 

Bestenliste: Rasentrimmer

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Rasentrimmer. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.