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Rasentraktoren Test & Vergleich

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Testberichte fĂĽr Rasentraktoren

3 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Rasentraktoren

selber machenselber machenJuli 2021
Wer einen großen Garten mit viel Grünfläche besitzt, muss im Sommer häufig den Rasen mähen. Das kann schnell ziemlich anstrengend werden und deshalb greifen einige Personen auf einen Rasentraktor zurück. Aber welches Modell ist wirklich ein fleißiger Helfer im Außenbereich und welches ist eher nicht zu empfehlen? Selber machen hat sieben Modelle getestet und den Honda HF 2317 zum Testsieger gekürt. Der Rasentraktor konnte durch die tolle Motorleistung und dem dennoch geringen Lärm überzeugen. Die Empfehlung von Selber machen ist der Herkules HT 92-16, welcher nur knapp am 1. Platz vorbei gelandet ist.
Das Do-it-yourself-Magazin "selbst ist der Mann" hat vier Aufsitzmäher mit Fangkorb einmal genauer unter die Lupe genommen und sie hinsichtlich ihrer Fang- und Mähqualität getestet. Als Sieger ging der Viking MR 4082 hervor, der in beiden Bereichen volle Punktzahl erzielen konnte. Zudem kann er auch noch einfach und komfortabel bedient werden. Platz zwei ging an den Honda HF 1211 HE, der das Schnittgut, verglichen mit den beiden anderen Aufsitzmähern, besser einsammeln konnte. Gerade noch auf das Treppchen schaffte es der Wolf Garten Hydro Scooter Junior, der sich allerdings nicht ganz so einfach bedienen lässt.
Die Redaktion von "Selbst ist der Mann" hat vier Aufsitzmäher mit Fangkorb auf Herz und Nieren geprüft und vor allem die Lenkung der Mäher ins Visier genommen. Den ersten Platz sicherte sich der Husqvarna R 214 T AWD, der neben einer enormen Wendigkeit auch mit einer günstigen Gewichtsverteilung auf sich aufmerksam machte. Platz zwei ging an den Stiga Park 220, Combi 95, auch wenn dessen Lenkung durchaus etwas Kraft bedarf. Ebenfalls auf das Siegertreppchen sprang der Gardol Front Mower G125-85F, dessen Geschwindigkeit sich etwas kompliziert einstellen lasst, er dafür aber mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis punktet.

Rasentraktor Kaufberatung 2026: Den passenden Aufsitzmäher finden

Welcher Rasentraktor passt zu deinem Garten? Alles zu Schnittbreite, Leistung und Komfort für die perfekte Rasenpflege auf großen Flächen.

Zuletzt aktualisiert: 31.03.2026

Die besten Rasentraktoren im Ăśberblick

Ab einer gewissen Grundstücksgröße macht das Mähen zu Fuß keinen Spaß mehr und kostet schlicht zu viel Zeit. Ein Rasentraktor verwandelt die anstrengende Gartenarbeit in eine komfortable Fahrt und sorgt durch große Schnittbreiten für ein effizientes Ergebnis. Wir zeigen dir, worauf es bei der Technik ankommt und welches Modell für deine Rasenfläche geeignet ist.

Honda Rasentraktor HF 2317 HM – Testsieger Selber machen (08/2021)
Honda Rasentraktor HF 2317 HM, 1,8 m Wendekreis, 92 cm Schnittbreite

Honda Rasentraktor HF 2317 HM1,8 m Wendekreis, 92 cm Schnittbreite

ab 3.935 €
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Honda Rasentraktor HF 2317 HM

Vorteile
  • Kraftvoller und laufruhiger Zweizylindermotor
  • Sehr ĂĽbersichtliches Cockpit mit intuitiver Bedienung
  • Hohe Vielseitigkeit durch optionales Zubehör (z. B. Winterpaket)
  • Hervorragende Schnitt- und Fangleistung
Nachteile
  • Relativ hoher Mitteldurchstieg erschwert das Aufsteigen
  • Gehört preislich zur gehobenen Oberklasse

Fazit: Ein erstklassiger Allrounder für große Flächen, der durch hohen Bedienkomfort und starke Motorleistung überzeugt.

Worauf beim Kauf achten?

Grundstücksgröße und Schnittbreite

Die Fläche deines Gartens ist der entscheidende Faktor für die Wahl der richtigen Schnittbreite. Unter 500 Quadratmetern lohnt sich ein Traktor in der Regel kaum (hier ist ein Mähroboter oft sinnvoller). Für Gärten zwischen 500 und 1.500 Quadratmetern sind kompakte Modelle mit einer Breite von etwa 70 bis 90 Zentimetern ideal. Wer ein parkähnliches Grundstück über 2.000 Quadratmeter pflegt, sollte zu einer Mähbreite von über 100 Zentimetern greifen, um die Arbeitszeit spürbar zu verkürzen.

Motorisierung und Antrieb

Die Leistung wird meist in PS oder kW angegeben. Für ebenes Gelände und regelmäßiges Mähen genügen 10 bis 12 PS vollkommen aus. Besitzt dein Garten jedoch Hanglagen oder mähst du nur sporadisch sehr hohes Gras, ist ein Zweizylindermotor mit 15 bis 20 PS die bessere Wahl. Diese Aggregate laufen ruhiger, sind langlebiger und bieten das nötige Drehmoment für schwierige Bedingungen.

Tipp

Achte auf einen hydrostatischen Antrieb. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Automatikgetriebe beim Auto. Du steuerst die Geschwindigkeit stufenlos über ein Pedal, was das Manövrieren um Bäume und Beete massiv erleichtert.

Fangkorb, Mulchen oder Seitenauswurf?

Überlege dir vorab, wie du den Grasschnitt entsorgen möchtest. Ein großer Fangkorb mit 200 bis 400 Litern Volumen ist perfekt, wenn der Rasen absolut sauber sein soll. Mulch-Systeme zerkleinern das Gras so fein, dass es als natürlicher Dünger auf der Fläche liegen bleiben kann. Viele moderne Modelle bieten Kombi-Lösungen an, bei denen du per Hebel zwischen Fangen und Mulchen wechselst, ohne das Messer tauschen zu müssen.

Hinweis

Ein verstellbarer Sitz und ein ergonomisches Lenkrad sind kein Luxus, sondern bei längeren Mähzeiten wichtig für deinen Rücken. Gute Modelle bieten zudem eine mechanische oder elektrische Korbentleerung direkt vom Fahrersitz aus an.

Wendigkeit und Geländeform

Hast du viele Hindernisse wie Beete, Bäume oder Spielgeräte im Garten? Dann ist die Wendigkeit entscheidend. Klassische Rasentraktoren haben oft einen recht großen Wendekreis. Für verwinkelte Flächen eignen sich daher spezielle Nullwendekreismäher (Zero-Turn), die sich auf der Stelle drehen können.

FĂĽr wen eignet sich welches Modell?

Die Preisspanne bei Rasentraktoren ist groß. Einsteigermodelle zwischen 1.500 und 2.500 Euro richten sich an private Gartenbesitzer mit einer überschaubaren Rasenfläche ohne extreme Steigungen. Wer mehr Komfort wie einen Tempomat, eine elektrische Mähwerkszuschaltung oder eine höhere Motorleistung sucht, landet in der Mittelklasse bis 5.000 Euro. Profi-Geräte darüber hinaus sind für den täglichen Dauereinsatz und extrem große Areale konzipiert und bieten oft Allradantrieb für steile Hänge.

Achtung

Vernachlässige niemals die Reinigung des Mähdecks. Grasreste sind feucht und begünstigen Korrosion. Viele Modelle besitzen einen praktischen Wasseranschluss am Mähdeck, mit dem du die Messer nach der Arbeit einfach sauber spülen kannst.

Antriebsarten im Vergleich

KriteriumBenzin-RasentraktorAkku-Rasentraktor
EinsatzdauerNahezu unbegrenzt (durch Nachtanken)Begrenzt durch Akkulaufzeit
WartungÖlwechsel, Zündkerzen, Filter nötigSehr wartungsarm
LautstärkeDeutlich hörbar (ca. 85-100 dB)Angenehm leise

Häufige Fragen

Für normale Hausgärten bis 2.000 Quadratmeter sind 12 bis 15 PS absolut ausreichend. Höhere Leistungen von 18 PS oder mehr sind erst nötig, wenn du steile Hänge mähst oder den Traktor im Winter mit einem Schneeschild zum Räumen nutzen möchtest.

Die Begriffe werden oft verwechselt. Ein Aufsitzmäher ist meist kompakter, der Motor sitzt unter oder hinter dem Fahrer. Er ist wendiger, aber weniger leistungsstark. Ein Rasentraktor hat den Motor vorne unter einer Haube (wie ein echter Traktor), ist robuster und kann vielseitiger mit Anhängern oder Kehrmaschinen erweitert werden.

Ja, besonders wenn du in einer lärmsensiblen Wohngegend lebst. Moderne Akku-Traktoren schaffen heute problemlos Flächen bis 1.500 Quadratmeter. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung, sparen dir aber die Kosten für Benzin und Motorwartung.

Das hängt von der Nutzung ab, aber im Schnitt solltest du die Messer einmal pro Saison schärfen lassen. Stumpfe Messer schlagen das Gras eher ab, als es sauber zu schneiden, was zu braunen Grasspitzen führt.

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