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Letztes Update: 02.03.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: AL-KO Benzin-Rasentraktor Easy 15-93.2 HD-A).
Ein Rasentraktor ist eine Art von Rasenmäher, der sich durch seine Größe und Leistungsfähigkeit auszeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rasenmähern, die von Hand geschoben werden, wird ein Rasentraktor von einem Fahrer auf einem Sitz gelenkt. Rasentraktoren haben typischerweise eine größere Mähbreite und einen stärkeren Motor als herkömmliche Rasenmäher. Sie sind in der Regel für das Mähen von größeren Rasenflächen und -bereichen konzipiert, bei denen der Komfort und die Leistungsvorteile des Aufsitzrasenmähers zum Tragen kommen.
Einige Rasentraktoren sind auch mit Zubehör wie Anhängern, Schaufeln oder Schneepflügen ausgestattet, da diese die Vielseitigkeit und den Nutzen des Geräts erweitern. Es gibt verschiedene Arten von Rasentraktoren, von kleinen Modellen für den Heimgebrauch bis hin zu größeren Modellen für den professionellen Einsatz. Für Rasenflächen unter ungefähr 500 Quadratmetern lohnt sich ein Rasentraktor kaum und ist oft ein unnötig teures Investment.

Für kleine Gärten bis etwa 500 Quadratmetern reichen meist handbetriebene oder elektrische Rasenmäher aus. Eine Übersicht aller Rasenmähertypen findest du hier.
Bei mittelgroßen Gärten von 500 bis 1500 Quadratmetern kannst du über die Anschaffung eines kleineren Rasentraktors nachdenken. Ein Beispiel dafür ist der AL-KO Benzin-Rasentraktor Easy 15-93.2 HD-A mit 2-in-1-Funktion (Mähen und Fangen) und einer großen Fangbox von 220 Litern.
Für Flächen von über 1500 Quadratmetern sind größere Rasentraktoren mit Schnittbreiten über 90 Zentimetern sinnvoll, wie zum Beispiel der Honda Rasentraktor HF 2317 HM.
Die Motorleistung ist ein entscheidender Faktor. Ein starker Motor ermöglicht das effiziente Mähen auch bei hohem Gras und unebenem Gelände. Viele Modelle haben Motoren mit mindestens 10 bis 20 PS. Der Honda Rasentraktor HF 2317 HM bietet knapp 18 PS.
Höhere Motorleistung bedeutet meistens auch höheren Kraftstoffverbrauch und damit höhere Betriebskosten. Wie viel Kraftstoff benötigt wird, hängt zudem von der Geländeart ab. Hügeliges Gelände erfordert mehr Energie.
Es gibt auch elektrische Modelle wie den Stiga Swift 372e, die keinen Kraftstoff benutzen. Diese sind leiser, umweltfreundlicher, aber meist teurer und mit geringerer Laufzeit und Mähgeschwindigkeit, eignen sich jedoch für Flächen bis etwa 1500 Quadratmeter.
Die Schnitthöhe ist wichtig für die Rasengesundheit. Die meisten Rasentraktoren – etwa auch der AL-KO Easy 15-93.2 HD-A – bieten eine verstellbare Schnitthöhe. Im Frühjahr und Herbst empfiehlt sich eine höhere Schnitthöhe, um das Wurzelwachstum zu fördern, im Sommer eher etwas niedriger, um Unkraut entgegenzuwirken. Schrittweises Anpassen der Schnitthöhe sorgt für optimale Ergebnisse.

Die Mähbreite beschreibt die Breite des Schnittbereichs des Mähdecks. Breitere Mähdecks reduzieren die benötigte Mähzeit, können aber die Manövrierfähigkeit beeinträchtigen. Modelle haben Schnittbreiten von 76 bis 152 Zentimetern. Der Honda HF 2317 HM hat beispielsweise eine Schnittbreite von 92 Zentimetern.
Auf kleinen Grundstücken kann daher auch eine kleinere Mähbreite sinnvoll sein, um besser manövrieren zu können. Je größer dein Grundstück, desto mehr Zeit sparst du mit einer breiteren Mähfläche.
Die Fangkorb-Größen liegen meist zwischen 200 und 400 Litern. Für Flächen bis 1000 Quadratmeter sind etwa 200-Liter-Körbe ausreichend, bei Flächen bis 4000 Quadratmeter empfehlen sich Körbe mit bis zu 500 Litern, wie beim Güde GAR 685 T. Wenn du den Korb selten leeren möchtest, solltest du entsprechend größere Körbe wählen.
Das Tankvolumen liegt üblicherweise zwischen 5 und 12 Litern. Ein größerer Tank erlaubt längere Mähintervalle ohne Nachfüllen. Zum Beispiel hat der Honda HF 2317 HM einen 8,5-Liter-Tank und ist für Flächen bis etwa 5000 Quadratmeter gut geeignet.
Rasentraktoren sind bedingt durch ihre Größe generell weniger wendig als herkömmliche Rasenmäher oder Mähroboter. Für enge Passagen empfiehlt sich daher ein Nullwendekreismäher wie zum Beispiel der Husqvarna Z242F, der sich auf der Stelle drehen kann.
Um den Komfort bei längerer Fahrt zu erhöhen, bieten manche Modelle verstellbare Sitze, Armlehnen oder Federungen. Ein verstellbarer Sitz wie beim Husqvarna TC 138L ist sehr zu empfehlen, damit du eine ergonomische Sitzposition findest und eine bessere Sicht hast.
Rasentraktoren sind oft modular erweiterbar. Standardzubehör umfasst Mähklingen, Grasfangkörbe, Anhängerkupplungen, Reinigungs- und Wartungswerkzeuge sowie Ladegeräte oder Batterien bei Akkumodellen.
Besonderes Zubehör, welches die Einsatzmöglichkeiten erweitert, sind zum Beispiel das "Gator Blades"-Mähmesser, Kehrvorrichtungen, Schneepflüge, Schneefräsen oder Düngerstreuer. So kann beispielsweise der Honda HF 2317 HM mit einem optionalen Winterpaket ausgestattet werden.

In der unteren Preisklasse zwischen etwa 1000 und 2000 Euro findest du Rasentraktoren mit einfacherer Ausstattung und geringerer Leistung. Diese eignen sich meist für kleinere Flächen. Ein Beispiel hierfür ist der AL-KO Easy 15-93.2 HD-A.
Teurere Modelle ab circa 3000 Euro bis 10.000 Euro oder mehr bieten meist höhere Leistung, mehr Komfort und umfangreicheres Zubehör. Sie sind ideal für große Flächen oder den professionellen Einsatz. Ein Beispiel ist der Honda HF 2317 HM.
Husqvarna ist ein renommierter schwedischer Hersteller von Garten- und Forstgeräten. Die Marke ist bekannt für hochwertige und langlebige Geräte wie den Husqvarna R 112C. Zudem erzielt Husqvarna vor allem im Bereich der Mähroboter regelmäßig gute Testergebnisse.
AL-KO ist ein deutscher Hersteller, der neben Gartengeräten auch Rasentraktoren wie den komfortablen Easy 15-93.2 HD-A anbietet, der mit einer 2-in-1-Mäh- und Fang-Funktion punktet.
Cub Cadet ist eine amerikanische Marke, spezialisiert auf Rasenmäher-Produkte. Zum Sortiment gehört auch der Rasentraktor XT2 PS117i. Neben motorisierten Gartengeräten vertreiben sie auch Haushaltswaren und Schneewerfer.
Stiga ist ein italienischer Hersteller, der hochwertige Gartengeräte, darunter Rasentraktoren wie den Tornado 398 M, produziert. Sie bieten auch professionelle Geräte für den Gartenbereich an.
Weitere bekannte Marken sind MTD, GĂĽde und Black Edition.
Der Honda Rasentraktor HF 2317 HM überzeugt mit seinem kraftvollen, aber dennoch vergleichsweise leisen Zweizylindermotor und einer komfortablen Sitzposition. Das übersichtliche Cockpit und die gute Anordnung der Bedienhebel erleichtern die Handhabung. Zudem bietet er vielfältige Anbaumöglichkeiten wie Schneeschild, Bürste oder Anhänger.
Das beste Modell hängt von deinen Anforderungen ab. Was für dich ideal ist, kann für andere zu teuer oder nicht leistungsstark genug sein. Der bestätigte Testsieger im Rasentraktor-Test der Selber machen (08/2021) ist der Honda Rasentraktor HF 2317 HM.
Die Größe richtet sich nach der zu mähenden Rasenfläche. Für Flächen unter 500 Quadratmetern sind Rasentraktoren meist zu groß. Für Flächen bis 1500 Quadratmeter sind kleinere Modelle wie der AL-KO Easy 15-93.2 HD-A optimal. Ab 1500 Quadratmetern sind größere Geräte wie der Honda HF 2317 HM empfehlenswert.
Die Leistung zwischen 10 und 20 PS ist für viele Nutzer ideal. Ein starkes Gerät wie der Honda HF 2317 HM mit ca. 18 PS bietet gute Performance.
Wichtige Funktionen sind verstellbare Schnitthöhen, unterschiedliche Mähfunktionen (Fangen, Mulchen, Auswerfen), Anbaumöglichkeiten für Zubehör und Komfortelemente wie Sitzverstellung. Mehr Funktionen bedeuten in der Regel höhere Preise.
Preise bewegen sich zwischen 1000 und 5000 Euro. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhältst du, wenn die Ausstattung und Leistung gut zu deinen Anforderungen passen.
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Aufsitzmäher sind meist unkompliziertere Geräte mit geringerer Leistung und eignen sich für kleinere Flächen. Rasentraktoren sind leistungsstärker und vielseitiger, insbesondere bei größeren Flächen.