Der Winter steht vor der Tür – höchste Zeit, die passenden Reifen zu wählen. Der ADAC Winterreifen-Test 2025 zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Modellen: Während der Goodyear UltraGrip Performance 3 mit starken Leistungen auf Schnee und Nässe überzeugt, punktet der Michelin Pilot Alpin 5 mit Top-Noten beim Trockenbremsen. Doch nicht jeder Reifen liefert ein sicheres Gesamtpaket – einige Modelle fallen sogar durch. Der Vergleich zeigt, welche Reifen wirklich überzeugen und welche Sie besser meiden sollten.
PKW-Winterreifen Test & Vergleich
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Der Winter kommt schneller als man denkt - und somit auch die glatten Straßen. Die Testerinnen und Tester haben 12 Reifen für die Kompaktklasse näher unter die Lupe genommen. Wir verraten, welche Modelle auch für einen plötzlich eintreffenden Winter geeignet sind. Lasst es uns gemeinsam herausfinden.
Der ADAC hat im Jahr 2023 Winterreifen der Größe 205/60 R16 getestet, wobei der Dunlop Winter Sport 5 und der Michelin Alpin 6 mit einer Gesamtnote von 2,2 und jeweils 76 von 100 Punkten am besten abschneiden. Der Dunlop überzeugt mit einer guten Fahrsicherheit und Umweltbilanz, während der Michelin durch die beste Bewertung in der Umweltbilanz hervorsticht. Am unteren Ende der Skala befinden sich der Lassa Snoways 4 und der Austone Athena SP 901, die aufgrund ihrer mangelhaften Fahrsicherheit deutlich schlechtere Ergebnisse erzielen.
16 Reifen der Größe 225/45 R17 müssen sich dem ADAC Winterreifentest 2023 stellen. Über die beste Note freut sich der CONTINENTAL WinterContact TS 870 und wird Testsieger. Die Redakteurinnen und Redakteure vergeben eine "gute" Note von 2,0. Auf dem zweiten Rang landen der MICHELIN ALPIN 6 und der GOODYEAR UltraGrip Performance + mit einer Wertung von 2,2.
Winterreifen Kaufberatung 2026: Sicher durch Eis und Schnee
Finde die passenden Winterreifen für dein Auto. Wir erklären Kennzahlen, Symbole und worauf du bei Sicherheit und Kraftstoffverbrauch achten musst.
Zuletzt aktualisiert: 30.03.2026
Die besten Winterreifen im Überblick
Sobald die Temperaturen sinken, wird die richtige Bereifung zur zentralen Sicherheitsfrage auf der Straße. Moderne Winterreifen bieten nicht nur Grip auf festgefahrenem Schnee, sondern verkürzen auch den Bremsweg bei Nässe und Kälte erheblich. In diesem Überblick zeigen wir dir, welche Modelle durch ihre Performance überzeugen und worauf du beim Kauf achten solltest.
Continental WinterContact TS 870 20555R16 94 H
Continental WinterContact TS 870
Vorteile
- Hervorragende Haftung auf Schnee und Eis
- Sehr sicheres Fahrverhalten bei nasser Fahrbahn
- Geringer Rollwiderstand für bessere Kraftstoffeffizienz
- Präzises Lenkverhalten in Kurven
Nachteile
- Höherer Anschaffungspreis im Premiumsegment
- Etwas erhöhter Verschleiß bei untypisch warmen Temperaturen
Fazit: Ein erstklassiger Premium-Reifen, der durch seine ausgewogene Leistung und maximale Sicherheit bei allen winterlichen Bedingungen überzeugt.
Worauf beim Kauf achten?
Die richtigen Maße und Kennzahlen
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, musst du die exakten Maße für dein Fahrzeug kennen. Ein Blick in den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) gibt hierüber Aufschluss. Bei Fahrzeugen mit Baujahr ab 2005 findest du die Angaben in den Feldern 15.1 und 15.2. Eine typische Angabe wie 205/55 R16 82T verrät dir die Reifenbreite in Millimetern, das Querschnittsverhältnis sowie den Felgendurchmesser in Zoll.
Traglast und Geschwindigkeitsindex
Die letzten Zeichen der Reifenkennung sind entscheidend für die Belastbarkeit und das maximale Tempo. Der Tragfähigkeitsindex beschreibt das Gewicht, mit dem ein einzelner Reifen belastet werden darf. Der Buchstabe am Ende steht für die Höchstgeschwindigkeit. Ein "T" erlaubt beispielsweise Fahrten bis 190 km/h, während ein "H" für bis zu 210 km/h ausgelegt ist. Du darfst im Winter Reifen mit einem niedrigeren Geschwindigkeitsindex als im Fahrzeugschein angegeben fahren, musst dann jedoch einen entsprechenden Aufkleber im Sichtfeld des Fahrers anbringen.
Tipp
Prüfe regelmäßig die Profiltiefe deiner Reifen. Gesetzlich sind zwar nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben, Experten empfehlen für Winterreifen jedoch mindestens 4 Millimeter, damit die feinen Lamellen im Schnee noch effektiv greifen können.
Das EU-Reifenlabel verstehen
Das EU-Label hilft dir dabei, die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit eines Reifens auf einen Blick zu bewerten. Die Kraftstoffeffizienz zeigt dir, wie viel Energie durch den Rollwiderstand verloren geht. Die Nasshaftung ist besonders kritisch für deinen Bremsweg bei Regen. Da Winterreifen in unseren Breitengraden oft auf nassen Straßen bewegt werden, solltest du hier auf eine Einstufung in den Klassen A bis C setzen.
Hinweis
Achte beim Kauf zwingend auf das Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke). Seit 2018 müssen neue Winterreifen dieses Zeichen tragen, um der gesetzlichen Winterreifenpflicht in Deutschland bei entsprechenden Witterungsverhältnissen zu entsprechen. Das alte M+S-Symbol allein reicht für neuere Reifen nicht mehr aus.
Reifen mit oder ohne Felgen?
Beim Kauf stehst du oft vor der Wahl zwischen reinen Reifen und Kompletträdern. Reifen ohne Felgen sind in der Anschaffung günstiger, verursachen aber bei jedem Wechsel in der Werkstatt Kosten für das Aufziehen und Auswuchten. Kompletträder ermöglichen dir hingegen einen schnelleren Wechsel, den du mit etwas Geschick und dem richtigen Werkzeug sogar selbst durchführen kannst.
| Kriterium | Premium-Reifen | Budget-Reifen |
|---|---|---|
| Sicherheit | Bestwerte bei Nässe und Eis | Ausreichend bei trockener Kälte |
| Langlebigkeit | Hohe Laufleistung durch Gummimischung | Oft schnellerer Verschleiß |
| Kosten | Ab ca. 100 Euro pro Stück | Ab ca. 50 Euro erhältlich |
Achtung
Vermeide es, verschiedene Reifentypen an deinem Auto zu mischen. Unterschiedliche Profile oder die Kombination von Sommer- und Winterreifen auf verschiedenen Achsen beeinträchtigen die Fahrstabilität und das Bremsverhalten massiv.
Häufige Fragen
Die bekannte Faustregel lautet von Oktober bis Ostern. Sobald die Temperaturen dauerhaft unter sieben Grad Celsius sinken, bietet die weichere Gummimischung von Winterreifen deutlich mehr Sicherheit als die eines Sommerreifens.
Schau auf die DOT-Nummer an der Reifenflanke. Die letzten vier Ziffern verraten dir die Kalenderwoche und das Jahr der Produktion. Die Folge 4224 bedeutet etwa, dass der Reifen in der 42. Woche des Jahres 2024 hergestellt wurde. Nach spätestens sechs bis sieben Jahren solltest du Reifen ersetzen, da der Gummi spröde wird.
Es ist gesetzlich zwar nicht verboten, aber riskant und teuer. Die weiche Gummimischung nutzt sich bei Hitze extrem schnell ab, zudem verlängert sich der Bremsweg auf warmem Asphalt spürbar und die Fahrstabilität in Kurven leidet.
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Wirst du bei Glätte oder Schneematsch mit Sommerreifen erwischt, droht ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei einer Behinderung des Verkehrs oder einem Unfall steigen die Strafen und dein Versicherungsschutz ist gefährdet.

