Schneller heiß: Stiftung Warentest kürt den Testsieger 2025 unter den Induktionskochfeldernn
Induktionskochfelder gelten als modern, energieeffizient und sicher. Im Vergleich zu herkömmlichen Kochmethoden erhitzen sie Töpfe und Pfannen besonders schnell und präzise – ideal für alle, die beim Kochen Zeit sparen und gleichzeitig komfortabel arbeiten möchten. In Ausgabe 11/2025 der Stiftung Warentest teilen sich Bosch (PIF64RBB5E) und Siemens (EH645BFB6E) den ersten Platz. Beide Modelle erzielen die Bestnote und überzeugen mit schnellem Ankochen, einfacher Bedienung und solider Sicherheitsausstattung. Der Test zeigt insgesamt: Gute Induktionskochfelder gibt es bereits zu fairen Preisen – Unterschiede liegen vor allem im Funktionsumfang und beim Komfort. Wer smarte Extras oder flexible Kochzonen sucht, muss dafür meist etwas mehr investieren.
Kochfelder mit Dunstabzug: Eins der Günstigeren holt sich den Titel Testsieger bei Stiftung Warentest 2025
In der Ausgabe 11/2025 hat Stiftung Warentest moderne Induktionskochfelder mit integriertem Dunstabzug unter die Lupe genommen. Besonders interessant: Nicht das teuerste Modell, sondern ein vergleichsweise günstiges Gerät konnte sich den Testsieg sichern. Bewertet wurden unter anderem Kochleistung, Energieverbrauch, Handhabung und Dunstabzugsfunktion.
Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest nimmt Kochfelder mit Dunstabzug unter die Lupe. Das Besondere daran: Die Produkte verfügen über einen integrierten Dunstabzug. Über den ersten Rang darf sich die Siemens EX877LX67E freuen. Das Kochfeld punktet durch die guten Kocheigenschaften und den guten Dunstabzug. Den zweiten Rang belegt das Miele KMDA 7476 FR.
Alle gut: Stiftung Warentest vergleicht 9 Induktionskochfelder
Induktionskochfelder kochen schnell und benötigen weniger Energie. Doch welches bietet auch eine gute Leistung. Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest vergleicht 9 Varianten. Das Ergebnis fällt sehr positiv aus, alle Produkte erhalten ein gutes Zeugnis. Drei Felder erhalten eine Wertung von 2,0, unter anderem das Bosch PIF645BB1E und das Siemens EH645BB1E.
Finde das passende Kochfeld für deine Küche. Ob Induktion, Ceran oder Gas – unser Ratgeber erklärt die Unterschiede und worauf du achten musst.
Zuletzt aktualisiert: 14.04.2026
Die besten Kochfelder im Überblick
Ein modernes Kochfeld ist das Herzstück jeder Küche. Es entscheidet darüber, wie schnell, präzise und energiesparend du deine Gerichte zubereitest. Die Wahl zwischen Induktion, klassischem Ceranfeld oder Gas ist dabei die wichtigste Entscheidung. Wir helfen dir, das richtige Modell für deine Bedürfnisse zu finden.
Flexible Kochzonen (varioInduktion) für großes Kochgeschirr
Präzise Temperatursteuerung mit Bratsensor
Intuitive Bedienung per Dual LightSlider
Nachteile
Höherer Anschaffungspreis im Vergleich zu Ceranfeldern
Benötigt magnetisierbares Kochgeschirr
Fazit: Ein flexibles und leistungsstarkes Induktionskochfeld für alle, die mehr Komfort und Präzision beim Kochen wünschen.
Worauf beim Kauf achten?
Induktion, Ceran oder Gas: Welcher Typ passt zu dir?
Die Technologie deines Kochfelds beeinflusst den gesamten Kochprozess. Induktionskochfelder sind heute der gängige Standard, da sie am schnellsten und energieeffizientesten arbeiten. Hier wird die Hitze durch ein Magnetfeld direkt im Topfboden erzeugt, während das Kochfeld selbst kühl bleibt. Glaskeramik- oder Cerankochfelder nutzen Heizspiralen unter dem Glas, die das Feld und dann den Topf erhitzen. Sie sind in der Anschaffung günstiger, reagieren aber langsamer. Gaskochfelder bieten eine direkte, gut regulierbare Flamme und sind bei Profiköchen beliebt, benötigen aber einen Gasanschluss.
Kriterium
Induktion
Glaskeramik (Ceran)
Geschwindigkeit
Sehr schnell, Wasser kocht in Rekordzeit
Langsamer, braucht Aufheizzeit
Sicherheit
Hoch, da das Feld kaum heiß wird
Geringer, Verbrennungsgefahr durch Restwärme
Energieeffizienz
Sehr hoch, da nur der Topf erhitzt wird
Geringer durch Wärmeverlust
Kochgeschirr
Benötigt magnetisierbares Geschirr
Funktioniert mit allen Topfarten
Reinigung
Sehr einfach, da nichts einbrennt
Aufwendiger, Übergekochtes brennt schnell ein
Tipp
Du bist unsicher, ob deine alten Töpfe für Induktion geeignet sind? Mach den Test: Halte einen Magneten an den Topfboden. Bleibt er haften, kannst du das Kochgeschirr problemlos auf einem Induktionsfeld weiterverwenden.
Leistung und Bedienung
Die Leistung eines Kochfelds wird in Kilowatt (kW) angegeben und liegt pro Kochzone meist zwischen 1,2 und 3,7 kW. Viele Induktionsfelder verfügen über eine Boost-Funktion, mit der du die Leistung kurzzeitig stark erhöhen kannst, um beispielsweise Wasser blitzschnell zum Kochen zu bringen.
Bei der Bedienung haben sich Touch-Displays mit Slider-Funktion durchgesetzt. Mit einem Fingerwisch kannst du die Temperaturstufe präzise und schnell einstellen. Eine Restwärmeanzeige ist bei Ceranfeldern unerlässlich, um anzuzeigen, welche Platten noch heiß sind.
Größe und Zusatzfunktionen
Die Standardbreite für Kochfelder beträgt 60 cm mit vier Kochzonen. Für größere Küchen oder ambitionierte Köche gibt es auch Modelle mit 80 oder 90 cm Breite.
Moderne Kochfelder bieten viele nützliche Extras:
Flexible Kochzonen (Vario- oder Flex-Induktion): Hier kannst du mehrere Zonen zu einer großen Fläche zusammenschalten, ideal für Bräter oder große Pfannen.
Bratsensor: Er hält die Temperatur der Pfanne konstant und verhindert ein Anbrennen.
Timer und Kindersicherung: Gehören zur Basisausstattung und erhöhen den Komfort und die Sicherheit im Küchenalltag.
Hinweis
Kochfelder mit integriertem Dunstabzug, sogenannte Muldenlüfter, sind eine elegante Lösung für offene Wohnküchen und Kochinseln. Sie saugen Dampf und Gerüche direkt am Topf ab und machen eine klassische Dunstabzugshaube überflüssig.
Achtung
Ein Kochfeld benötigt fast immer einen Starkstromanschluss (400V). Der Einbau und Anschluss darf aus Sicherheitsgründen nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Ein unsachgemäßer Anschluss ist lebensgefährlich und führt zum sofortigen Garantieverlust.
Häufige Fragen
Nicht unbedingt. Viele moderne Töpfe und Pfannen sind bereits für Induktion geeignet. Entscheidend ist, dass der Boden magnetisierbar ist. Töpfe aus reinem Aluminium, Kupfer oder Glas funktionieren nicht.
Induktions- und Cerankochfelder reinigst du am besten nach jedem Kochen mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel. Bei Eingebranntem hilft ein spezieller Glasschaber. Vermeide kratzende Schwämme oder Scheuermilch, da diese die Oberfläche beschädigen können.
Bei einer flexiblen Kochzone sind unter der Glasfläche mehrere Spulen angebracht, die du zu einer großen, durchgehenden Kochfläche verbinden kannst. So erkennt das Kochfeld die Größe und Position deines Kochgeschirrs automatisch und erhitzt nur die nötige Fläche. Das ist besonders praktisch für Bräter, Griddleplatten oder mehrere kleine Töpfe gleichzeitig.
Für offene Küchenkonzepte oder Kochinseln ist ein Muldenlüfter oft die beste Wahl. Er ist unauffällig, leise und sehr effektiv. Allerdings sind diese Geräte teurer in der Anschaffung und der Einbau ist komplexer, da die Abluftführung im Unterschrank geplant werden muss.