Hochdruckreiniger

Ratgeber


Ein Hochdruckreiniger wird mit einem Elektro- oder Verbrennungsmotor betrieben und kann mit Hilfe von Wasserdruck auch hartnäckige Verschmutzungen entfernen. Mittels Kolbenpumpe wird Wasser mit Hochdruck zielgerichtet auf die gewünschten Flächen gesprüht, sodass jede Oberfläche von noch so hartem Schmutz befreit werden kann. Zusätzliche Reinigungsmittel sind bei dieser Reinigungsweise überflüssig.

Wasserdruck: 80 bis 100 bar

kaercher-k-4-full-controlHochdruckreiniger sollten stets einen hohen Druck und eine ausreichend große Wassermenge besitzen, um auch die härtesten Verschmutzungen mühelos zu lösen. Geräte für den privaten Gebrauch weisen einen Wasserdruck zwischen 80 und 100 bar auf, Industriereiniger hingegen zwischen 150 und 200 bar. Mehr Druck muss nicht unbedingt sein. Für die meisten reichen 100 bar vollkommen aus. Wichtiger hingegen ist, dass sich der Druck am Gerät möglichst schnell und einfach einstellen lässt, damit manche Oberflächen vor zu großem Druck geschützt werden können.

Lanze, Schlauch und Düse: Am besten aus Messing

varo-pow-xg9007_300x300Ein Verbindungsstück aus Messing zwischen Schlauch und Düse zeichnet ein hochwertiges Gerät aus. Alle Teile müssen dem hohen Druck standhalten. Daher ist eine sichere Verbindung das A und O. Alle Geräte mit Ansaugschlauch sind nicht abhängig von dem Wasser aus der Leitung; selbst das Wasser aus der Regentonne kann verwendet werden.

Der Hochdruckschlauch muss ebenfalls stabil sein, damit er das Wasser von der Pumpe zur Düse transportieren kann. Stahlgewebe stärkt dabei den Schlauch, der Knickschutz verhindert ein ungewolltes Abknicken. Zu guter Letzt: Verschiedene Reinigungszwecke erfordern diverse Düsen. Beim Kauf des Hochdruckreinigers ist daher darauf zu achten, ob die entsprechenden Düsen auch mitgeliefert werden. Ansonsten müssen diese noch teuer zugekauft werden. Die gängigsten Düsen sind die Punkt-, Flächen und Mehrfachdüsen.

Einsatz: Vorsicht bei Lack und porösen Stellen

97924_makita-hw111Hockdruckreiniger kommen beim Reinigen von Flächen und Gegenständen zum Einsatz, bevor diese imprägniert oder gestrichen werden. Bei Fahrzeugen sollten Sie darauf achten, dass Sie die richtige Düse verwenden.

Der Druck des Wassers ist unmittelbar an der Düse am stärksten. Auch wenn sich hartnäckige Verschmutzungen durch einen kurzen Abstand zur Düse sehr gut entfernen lassen, ist diese Vorgehensweise bei porösen, spröden und weichen Materialien nicht zu empfehlen.

Auch verputzte Oberflächen werden durch einen zu hohen Aufpralldruck beschädigt. Bei Glas und einigen Kunststoffen besteht sogar Bruchgefahr. Außerdem werden weiche Materialien wie Holz oder Gummi bei einem zu kurzen Abstand zur Düse beschädigt. Einige Kunststoffe sind relativ unempfindlich was die Höhe des Drucks angeht und somit sollte auch die Reinigung der Gartenausstattung kein Problem darstellen. Vorsicht ist allerdings bei Planen und Folien zu genießen, da diese unter zu hohem Druck eventuell reißen könnten.

Bei der Autopflege sollte niemals eine Rotor- oder Punktstrahldüse verwendet werden. Flachstrahldüse ist dafür am besten geeignet. Ein Mindestabstand von 30 cm sollte nicht unterschritten werden und den Wasserstrahl niemals direkt auf Reifen, Türgummis, Dichtungen und Scheiben richten. Vor allem dürfen weder der Motor noch elektronische Bauteile mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet werden.

Bestenliste: Hochdruckreiniger

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Hochdruckreiniger. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.