Heckenscheren

Ratgeber


Motorisierte Heckenscheren dienen zum Stutzen von Hecken, Gebüschen und Pflanzen aller Art. Heckenscheren unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet in Größe und Leistung. Sie besitzen ein zwischen 40 und 70 Zentimeter langes Schwert, an dessen Seiten feststehende Messer angebracht sind. Die Schneidwirkung wird durch einen darüber liegenden zweiten Schneidebalken erzielt, der sich hin und her bewegt. Beide Balken bilden zusammen einzelne Scheren, das Schneiden wird dadurch präzise.

Heckenscheren: Elektro-, Akku- oder Benzin

Heckenscheren mit einem Akku- oder Benzinmotor haben den Vorteil, dass sie handlicher sind und kein Stromkabel brauchen. Zudem sind sie unumgänglich, falls mal kein Stromanschluss in der Nähe zu finden ist. Elektromotoren sind den Benzinmotoren in Sachen Leistung annähernd gleichwertig. Zudem sind sie umweltfreundlicher und arbeiten leiser. Besonders bei großen Hecken bieten sie dem Nutzer durch ihr geringeres Gewicht einen entscheidenden Vorteil. Akku-Heckenscheren sind kostspieliger und weniger leistungsstark als die beiden anderen Modelle. Zudem muss der Akku regelmäßig geladen werden, eine Akkulaufzeit von mehreren Stunden bieten die meisten Heckenscheren nicht. Ihr großer Vorteil besteht dagegen in der Handlichkeit.

Schwertlänge

Um auch große Hecken bequem und schnell stutzen zu können, bewährt sich ein längeres Schwert. Schwertlängen von 40 bis 100 Zentimetern bieten alle großen Hersteller an. So korreliert die Schwertlänge mit der Heckenfläche, d.h. je kürzer ein Schwert ist, desto weniger Heckenfläche wird in einem Zug geschnitten. Allerdings nimmt die Handlichkeit bei längeren Schwertern ab, da diese zusätzliche Leistung erfordern, was konstruktionsbedingt nur durch größere und stärkere Komponenten und damit ein höheres Gewicht realisierbar ist. Bei kleineren und verwinkelten Hecken erweisen sich daher kürzere Schwerter als praktisch.

Sicherheitsschalter und Mauerschutz

Moderne Heckenscheren sind mit einer Sicherheitsschaltung ausgestattet. Dieses schützt den Benutzer vor einem unbeabsichtigten Start des Gerätes und damit vor Verletzungen. So startet das Gerät erst, wenn gleichzeitig zwei Knöpfe gedrückt werden. Eine derartige Sicherung sollte beim Kauf ein Hauptkriterium sein. Daneben gibt es den sogenannten Mauerschutz. Dieser schützt nahe an Hecken gelegene Mauerwerke mittels einer Schutzkappe am Schwertende vor Beschädigungen.

Testberichte


Heimwerker Praxis

Ausgabe 03/2017

Heimwerker Praxis vergleicht 7 Heckenscheren

Das Magazin Heimwerker Praxis hat 7 Heckenscheren genauer unter die Lupe genommen und diese hinsichtlich dünnes Astwerk schneiden, dickes Astwerk schneiden, Bedienung und Ausstattung getestet. Sieger in diesem Test wurde die Stiga SHT 24AE und die Bosch AHS 53-20LI, die in jeder Kategorie eine gute Figur machten. Den Award Testsieger bekam allerdings nur die Stiga verliehen. Den dritten Platz teilten sich gleich vier Geräte. Zum einen die Einhell GE-CH 1846 Li kit, die Grizzly AHS 2420 Lion Set, das Gerät IAHS 20-5115 von Ikra, sowie die Ryobi RHT1851R15. Die Ikra wurde zudem mit dem Award Preistipp ausgezeichnet. Letzter wurde das Gerät 530/25 HS Set von Güde, welches jedoch eine gute Figur bei schneiden dünner Äste und der Ausstattung abgab.


Heimwerker Praxis

Ausgabe 03/2013

5 Akku-Heckenscheren im Vergleich

Die Hitachi CH 18 DSL ist die beste Akku-Heckenschere im Test des Fachmagazins Heimwerker Praxis. Der "Preistipp" Einhell GH-CH 18 Li erzielt zwar eine ebenso gute Bewertung, bietet aber in der Ausstattung eine nicht ganz so große Vielfalt wie der Testsieger. Auch die Bosch AHS 52 Li und die Ryobi RHT 1850 Li können mit guten Ergebnissen überzeugen, während die Heckenschere von Worx etwas hinterherhinkt.


Stiftung Warentest

Ausgabe 09/2012

Im Test von sieben Heckenscheren mit Akkubetrieb teilen sich die Metabo AHS 36 V und die Stihl HSA 65 den ersten Platz. Die Spitzenreiter sind die einzigen Geräte im Test, die ein gutes Gesamtergebnis erreichen, die Konkurrenz kommt über ein "befriedigend" nicht hinaus. Die Black & Decker GTC 1850 LFC zeigte als einzige Heckenschere Schwächen im Dauertest und schied kurz vor Ende mit einem Motordefekt aus.


Stiftung Warentest

Ausgabe 09/2012

Ausfälle im Test von zwölf Heckenscheren mit Netzbetrieb: Beim Dauertest von Stiftung Warentest schieden fünf der Testkandidaten unter andauernder Belastung mit Motor- oder Getriebeschaden aus. Im Gegenzug erreichen vier Heckenscheren das Qualitätsurteil "gut". Der Testsieger Bosch AHS 50-26 setzt sich mit der Bestnote 1,9 deutlich von der Konkurrenz ab. Ebenfalls gut: Die Metabo HS 55 und die Wolf-Garten HSE 55 V.


ETM Testmagazin

Ausgabe 05/2012

Die Stihl HSA 65 ist die beste Akku-Heckenschere im Profi-Segment, nach Ansicht von ETM Testmagazin. In der Gesamtwertung platziert sie sich mit 0,5 Prozentpunkten hauchdünn vor der Dolmar AH-3656 LGEA, die ebenfalls hervorragende Ergebnisse liefert. Die Auszeichnung "Preis-/Leistungssieger" erhält die Metabo AHS 36V. Sie steht den beiden anderen Heckenscheren kaum in etwas nach, ist aber deutlich günstiger als die Konkurrenz.


selbst ist der Mann

Ausgabe 09/2011

Mit der Gardena Ergo Cut 48 Li geht es der Hecke am besten an den Kragen. Im Test des Magazins "selbst ist der Mann" überzeugt die Heckenschere mit guten Schnittergebnissen, langer Akkulaufzeit und guter Handhabung. Auch das zweitplatzierte Gerät stammt aus dem selben Hause: Die Gardena Easycut 50 Li ist besonders an weichen Hecken stark. Nur knapp dahinter sichert sich die Wolf HSA 45 V den dritten Platz.


testmagazin.biz

Ausgabe 07/2009

Testmagazin prüfte 13 elektrische Heckenscheren von denen drei mit der Note „sehr gut“ und sechs mit „gut“ abschnitten. Nur eine Heckenschere wurde mit „ausreichend“ beurteilt. Der „Testsieger“, Stiehl HSE 61, konnte unter anderem durch seine leise Arbeitsweise und dem niedrigem Stromverbrauch überzeugen. Das Gerät zählt jedoch zu den fünf teuersten Heckenscheren im Test. Die weit aus günstigere Variante, und „Preis-/Leistungssieger“, ist die Atika HS 710/61. Schwächen finden sich bei dieses Gerät zum einem in der Lautstärke, als auch bei Schwierigkeiten präziser Schneidarbeit. Am schlechtesten schnitt die GHS 570 von Güde ab, die sowohl durch ihren Lärmpegel, einen hohen Stromverbrauch als auch Mängel in der Verarbeitung nicht punkten konnte.


testmagazin.biz

Ausgabe 07/2009

Sechs Benzin-Heckenscheren hat das ETM Testmagazin 2009 getestet - drei davon liegen mit der Note 1,4 dicht beieinander. Die Honda HHH25D-60 setzt sich ganz knapp gegen die Konkurrenzmodelle von Husqvarna und Hitachi durch und wird Testsieger. Auch die restlichen drei Benzin-Heckenscheren von Atika, Ryobi und Güde schneiden noch "gut" ab.


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