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3 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu E-Scooter

Schnelle Flitzer: Stiftung Warentest sucht den besten Testsieger 2025 unter den E-Scootern

E-Scooter erfreuen sich weiter großer Beliebtheit, besonders für die urbane Kurzstrecke. Sie sollen flott, komfortabel und sicher sein – doch nicht jedes Modell erfüllt diese Erwartungen gleichermaßen. Die Stiftung Warentest testet in Ausgabe 08/2025 sieben aktuelle E-Scooter mit Straßenzulassung. Vier Modelle schneiden insgesamt gut ab, darunter bekannte Marken wie Segway-Ninebot, Xiaomi oder NIU. Sie überzeugen mit solider Reichweite, zuverlässiger Technik und ordentlicher Verarbeitung. Zwei weitere Kandidaten erreichen nur ein „befriedigend“ – meist aufgrund kleinerer Schwächen bei Fahrkomfort, Ausstattung oder Sicherheit. Ein Modell fällt jedoch deutlich ab und erhält die Note „mangelhaft“.

Der ePF-2 XT 600 von ePowerFun sichert sich im E-Scooter-Test den Titel des Testsiegers. Trotz seines Preises von fast 900 Euro, überzeugt mit einer hohen Reichweite von bis zu 72 Kilometern, starker Leistung und hilfreichen Sicherheitsfeatures wie Blinkern und einer App. Für ein günstigeres Modell bietet der Xiaomi Electric Scooter 4, der oft unter 400 Euro kostet, eine solide Leistung und gute Ausstattung, allerdings mit geringerer Reichweite und Motorleistung. Insgesamt machen alle getesteten Scooter einen positiven Eindruck.

ADACADACJuni 2020

E-Scooter sind nicht mehr nur Leihgeräte, die mobilen Flitzer werden immer erschwinglicher und damit auch für den Kauf interessant. Allerdings muss gerade hier die Qualität stimmen, schließlich kommen viele Geräte auch im Straßenverkehr zum Einsatz. Der ADAC macht den Vergleich 2022 und lässt 9 E-Scooter gegeneinander antreten. Dabei können sich 3 über eine "gute" Wertung freuen. Den Platz an der Sonne sichert sich der Segway-Ninebot Max G30 D.

E-Scooter Kaufberatung 2026

Der passende E-Scooter für dich: Alles zu Reichweite, Straßenzulassung, Bremsen und Komfort. Finde das beste Modell für Stadt und Land.

Zuletzt aktualisiert: 19.04.2026

Die besten E-Scooter im Überblick

E-Scooter sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und eine praktische Alternative für kurze Wege oder die berühmte "letzte Meile". Doch die Unterschiede bei Reichweite, Komfort und Ausstattung sind groß. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest, damit du den perfekten E-Scooter für deine Bedürfnisse findest.

Segway-Ninebot MAX G2 D

Vorteile
  • Sehr hohe Reichweite von bis zu 70 km
  • Hervorragender Fahrkomfort durch doppelte Federung
  • Kräftiger Motor meistert auch Steigungen
Nachteile
  • Relativ hohes Gewicht von rund 24 kg
  • Lenker ist nicht in der Höhe verstellbar

Fazit: Ein reichweitenstarker und komfortabler Begleiter für lange Strecken, dem man sein hohes Gewicht beim Tragen aber anmerkt.

Worauf beim Kauf achten?

Straßenzulassung und Sicherheit

Das Wichtigste zuerst: Dein E-Scooter braucht für den öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Nur mit dieser Zulassung darfst du legal auf Radwegen und Straßen fahren. Modelle ohne ABE sind ausschließlich für Privatgelände geeignet. Zur Pflichtausstattung gehören außerdem zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Lichtanlage und eine Klingel.

Hinweis

Für einen E-Scooter mit Straßenzulassung ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Den Nachweis erbringst du durch ein kleines Versicherungskennzeichen (ähnlich wie beim Mofa), das du am Heck des Scooters anbringst.

Achte besonders auf die Qualität der Bremsen. Während einfache Modelle oft nur auf eine schwächere Motorbremse als Zweitbremse setzen, bieten hochwertige E-Scooter zwei mechanische Bremsen (Scheiben- oder Trommelbremsen). Diese sorgen für einen deutlich kürzeren und sichereren Bremsweg.

Reichweite und Akku

Die vom Hersteller angegebene Reichweite ist oft ein Laborwert. In der Praxis beeinflussen dein Körpergewicht, der Fahrstil, Steigungen und Außentemperaturen den tatsächlichen Aktionsradius. Plane daher immer einen Puffer ein. Für kurze Strecken in der Stadt reichen Modelle mit 20 bis 30 Kilometern Reichweite aus. Wenn du täglich pendelst oder längere Touren planst, solltest du einen Scooter mit 40 Kilometern oder mehr in Betracht ziehen. Fast alle modernen E-Scooter setzen auf langlebige Lithium-Ionen-Akkus.

Fahrkomfort und Bereifung

Dein Komfort hängt maßgeblich von der Bereifung und einer möglichen Federung ab. Gerade auf Kopfsteinpflaster oder unebenen Wegen macht eine Federung den entscheidenden Unterschied. Sie fängt Stöße ab und sorgt für ein ruhigeres Fahrgefühl. Auch die Reifen spielen eine große Rolle.

KriteriumVollgummireifenLuftreifen
PannensicherheitSehr hoch, da "unplattbar"Geringer, anfällig für Platten
FahrkomfortGeringer, da kaum DämpfungDeutlich höher, federn Unebenheiten ab
WartungWartungsfreiRegelmäßige Kontrolle des Luftdrucks nötig
GripGeringer, besonders bei NässeBesserer Halt auf der Straße

Tipp

Achte bei Luftreifen unbedingt auf den richtigen Reifendruck. Zu wenig Luft erhöht den Rollwiderstand und kann die Reichweite spürbar verkürzen. Ein regelmäßiger Check alle paar Wochen lohnt sich.

Für wen eignet sich welcher E-Scooter?

Für die letzte Meile: Kompakt und leicht

Wenn du deinen E-Scooter oft in Bus oder Bahn mitnehmen möchtest, sind Gewicht und Faltmaß entscheidend. Modelle unter 15 kg lassen sich noch gut tragen. Hier musst du meist Abstriche bei der Reichweite und beim Fahrkomfort machen, gewinnst aber maximale Flexibilität im urbanen Raum.

Für Pendler: Der Allrounder

Du fährst täglich zur Arbeit und wieder zurück? Dann ist ein Modell mit einer Reichweite von 30 bis 50 Kilometern ideal. Achte auf gute Bremsen und eine Federung, um auch längere Strecken komfortabel zurückzulegen. Ein Gewicht zwischen 15 und 20 kg ist hier ein guter Kompromiss aus Ausstattung und Tragbarkeit.

Für Tourenfahrer: Komfort und Ausdauer

Wenn der Weg das Ziel ist und du gerne längere Ausflüge unternimmst, sind Reichweite und Komfort wichtiger als ein niedriges Gewicht. Modelle mit über 50 km Reichweite, großen Luftreifen und einer doppelten Federung bieten das beste Fahrgefühl, sind mit über 20 kg aber auch deutlich schwerer.

Achtung

Vorsicht bei Import-Modellen ohne deutsche Straßenzulassung (ABE). Diese dürfen nur auf Privatgelände gefahren werden und sind im öffentlichen Verkehr illegal. Zudem kann es Probleme mit der Versicherung und der Ersatzteilversorgung geben.

Häufige Fragen

Nein, ein Führerschein ist nicht erforderlich. Du musst allerdings mindestens 14 Jahre alt sein, um einen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr fahren zu dürfen.

Du musst Radwege oder Radfahrstreifen benutzen. Sind diese nicht vorhanden, musst du auf der Straße fahren. Das Fahren auf Gehwegen, in Fußgängerzonen (sofern nicht explizit erlaubt) und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung ist verboten.

Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit für E-Scooter mit Straßenzulassung ist in Deutschland auf 20 km/h begrenzt.

Die jährlichen Kosten für die verpflichtende Haftpflichtversicherung sind überschaubar. Sie liegen je nach Anbieter und Leistungsumfang meist zwischen 20 und 40 Euro.

Die meisten E-Scooter sind zumindest gegen Spritzwasser geschützt (achte auf die IP-Schutzklasse). Starker Regen und tiefe Pfützen sollten jedoch vermieden werden, da die Elektronik beschädigt werden kann und die Rutschgefahr auf nasser Fahrbahn deutlich höher ist.

Beliebte E-Scooter

Segway-Ninebot E3 Pro D

Vorteile
  • Kompakt faltbar und relativ leicht (ca. 18 kg)
  • Federung vorne und hinten für mehr Komfort
  • Gute Reichweite für Pendler
Nachteile
  • Motorleistung bei starken Steigungen begrenzt

Fazit: Ein leichter Pendler-Scooter mit gutem Komfort, der bei steilen Anstiegen an seine Grenzen kommt.

Egret Pro (DE)

Vorteile
  • Sehr hochwertige Verarbeitung und Materialien
  • Höhenverstellbarer Lenker, ideal für große Fahrer
  • Hohe Reichweite und starke Bremsen
Nachteile
  • Keine integrierte Federung
  • Gehobene Preisklasse

Fazit: Ein hochwertig verarbeiteter E-Scooter für anspruchsvolle Fahrer, der jedoch auf Komfort-Features wie eine Federung verzichtet.