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Sie sollen im schlimmsten Fall vor einem Einbruch schützen: Alarmanlagen. Doch sind alle Anlagen gleich gut, worin unterscheiden sie sich und was gilt es bei einem Kauf zu beachten? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem Testsieger.de-Ratgeber.
Letztes Update: 22.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: ABUS Funk-Alarmanlage Smartvest Basis-Set).
Vor dem Kauf stellt sich für viele die Frage, ob man überhaupt eine Alarmanlage braucht. Schreckt eine Alarmanlage Einbrecher tatsächlich ab? Generell lässt sich sagen, dass nicht jede Wohnsituation eine Alarmanlage erfordert. Gerade in kleineren Wohnungen oder Häusern unter 100 Quadratmetern, die relativ übersichtlich sind, ist eine Anlage nicht zwingend notwendig, kann aber das individuelle Sicherheitsgefühl deutlich erhöhen.
Unsere Redaktion empfiehlt Alarmanlagen vor allem für größere Häuser oder Wohnungen, in denen das gesamte Gebäude nur schwer zu überblicken ist oder wertvolle Gegenstände gelagert werden. Auch für Firmen lohnen sich Alarmanlagen. Hier ist das Gelände oft groß und schwer einsehbar. In solchen Fällen können neben Überwachungskameras auch Alarmanlagen als Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts sinnvoll sein.
Grundsätzlich unterscheiden sich Alarmanlagen in ihrem Einsatzzweck oder Einsatzort. Es gibt Anlagen für Häuser beziehungsweise Wohnungen und solche für Fahrzeuge wie Autos oder Wohnmobile. In diesem Ratgeber konzentrieren wir uns auf Alarmanlagen für Gebäude. Für Fahrzeuge lohnt sich ein Blick in die Kategorie Weitere Sicherheitstechnik.
Des Weiteren gibt es Modelle, die per Funk oder Kabel betrieben werden. Kabelgebundene Anlagen sind in puncto Sicherheit oft robuster, da Funk-Signale leichter manipuliert werden können. Dennoch empfehlen wir überwiegend Funk-Anlagen, da deren Installation für Privatpersonen deutlich einfacher und kostengünstiger ist. Kabelgebundene Systeme erfordern aufwendige Verkabelungen, die meist nur bei Neubauten oder besonders hohem Sicherheitsbedarf zu empfehlen sind.
Kabelgebundene Alarmanlagen wie das Abus Terxon SX Komplettpaket AZ4301 empfehlen wir nur bei Neubauten oder bei besonders hohem Sicherheitsbedürfnis, etwa im gewerblichen Bereich.
Kauf eines Komplettpakets vs. Einzelteile
Eine Alarmanlage besteht aus mehreren Komponenten: einer Basisstation zur Steuerung, Sensoren für Fenster und Türen sowie Sirenen, die im Alarmfall akustische Warnsignale ausgeben. Theoretisch lassen sich alle Komponenten einzeln erwerben, doch wir raten zum Komplettpaket wie dem Funk Alarmanlagen Set SP110 Alarmsystem3000SET F4. So ist die Kompatibilität aller Komponenten gewährleistet und die Gesamtkosten sind meist geringer als bei Einzelkäufen.
Modelle mit oder ohne separate Sirene?
Damit Einbruchsversuche sofort bemerkt werden, benötigen Alarmanlagen Sirenen oder Lautsprecher mit schrillen Tönen. Es gibt Anlagen mit integrierten Lautsprechern in der Basisstation, separate Außensirenen oder kleine Lautsprecher direkt an Fenstersensoren.
Separate Sirenen bieten in der Regel die höchste Lautstärke und damit die beste Abschreckung – sie sind häufig draußen montiert und alarmieren somit auch Nachbarn. Diese Vorteile spiegeln sich auch im Preis wider, beispielsweise beim Safe2Home® Funk Alarmanlagen Set SP210, welches mehrere hundert Euro kostet. Für den privaten Gebrauch sind aber oft auch Anlagen wie die Olympia 5903 Protect 9030 ausreichend, bei denen die Sirene in der Basisstation integriert ist.
Alternativ können Nutzerinnen und Nutzer auch separate Sirenen nachkaufen, etwa die OLYMPIA XXL Außensirene, wobei auf die Kompatibilität zur bestehenden Anlage geachtet werden sollte.
Budgetbewusste Nutzer können auch auf Produkte ohne Basisstation zugreifen, die nur aus Sensoren mit integrierter Lautsprecherfunktion bestehen. Produkte wie die VisorTech Mini Alarmanlage sind preiswert (unter 20 Euro) und relativ laut – sie bieten jedoch den geringsten Schutz gegen Manipulation.
Strom- versus Batteriebetrieb
Zentral ist auch die Energieversorgung der Geräte. Es gibt Geräte mit Stromanschluss und solche mit Batterien oder Akkus. Von reinen Stromnetz-betriebenen Anlagen raten wir ab, da bei Stromausfall die Alarmfunktion oft ausfällt. Empfehlenswert sind Systeme mit Notstromversorgung oder reiner Batterie-/Akkutechnik. So zum Beispiel beim ABUS Smartvest Basis-Set, das im Notfall weiterhin durch Batterien betrieben wird. Die Sensoren laufen meist batteriebetrieben.
Wer ein kabelgebundenes Gerät wie das Abus Terxon SX Komplettpaket AZ4301 wählt, profitiert positiv von der dauerhaften Stromversorgung, die den Batterietausch erübrigt.
Bei besonders günstigen Alternativen wie der VisorTech Mini Alarmanlage ist meist nur Batterie- oder Akkubetrieb verfügbar.
Tipp: Batterien sollten regelmäßig, mindestens einmal jährlich, gewechselt werden, damit die Anlage im Notfall zuverlässig funktioniert.
App-Anbindung und integriertes Telefon-Modul
Wer von unterwegs jederzeit den Status seiner Alarmanlage prüfen möchte, sollte auf eine App-Steuerung achten. Produkte wie die Safe2Home Funk Alarmanlage SA100 ermöglichen eine umfassende Bedienung via Smartphone, inklusive Notrufauslösung und gezielter Steuerung einzelner Sensoren.
Zudem besitzen Anlagen wie die von Safe2Home integrierte GSM-Module, die in Kombination mit SIM-Karten automatisch Alarm- oder Notrufe versenden können.
Ausstattung und Funktionsumfang
Beim Kauf können Zusatzfunktionen entscheidend sein. So bieten viele Hersteller Fernbedienungen an, um die Anlage bequem an- und auszuschalten. Bewegungsmelder können ebenfalls hilfreich sein, da sie bei Bewegung im gesicherten Bereich Alarm auslösen. Allerdings bergen Bewegungsmelder das Risiko von Fehlalarmen, etwa bei Tieren oder vorbeilaufenden Personen.
Erweiterbar sind moderne Systeme auch um weitere Komponenten. So lässt sich bei Funk-Alarmanlagen von Abus beispielsweise der Funk-Rauchmelder Smartvest integrieren. So hast du gleich mehrere Sicherheitsfunktionen in einem System.
Der Markt für Alarmanlagen ist vielfältig. Einen prominenten Namen bildet das deutsche Unternehmen Abus, das seit 1924 Sicherheitsprodukte für private und gewerbliche Bereiche herstellt. Das ABUS Funk-Alarmanlage Smartvest Basis-Set überzeugt in Tests, darunter der Stiftung Warentest 2017, mit seiner zuverlässigen und komfortablen Funktechnik.
Weitere bekannte Hersteller sind Olympia, Blaupunkt, Bosch, Yale und Ajax. Olympia bietet mit der Olympia 5903 Protect 9030 eine preiswerte Kabellose GSM Alarmanlage mit Notruf- und App-Funktionen.
Preisbewusste Nutzerinnen und Nutzer: Für alle, die ein begrenztes Budget haben, sind Einsteigermodelle mit einfacher Ausstattung ohne zentrale Bedieneinheit oft ausreichend. Produkte wie die VisorTech Mini Alarmanlage bieten eine einfache Montage und akzeptablen Schutz bei sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Interessierte mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen: Wer besonderen Wert auf maximale Sicherheit und Komfort legt, sollte in Systeme wie das Safe2Home Funk Alarmanlagen Set SP210 investieren. Diese bieten umfangreiche Funktionen wie Sabotageschutz, Lichtsteuerung und SMS-/GSM-Alarmierung, kosten aber entsprechend mehr.
Gewerbebetreibende: Für den Schutz von Firmengeländen sind kabelgebundene Alarmanlagen bestens geeignet. Sie bieten in der Regel bessere Manipulationssicherheit und oft integrierte Notstromversorgung. Solche Anlagen wie die erwähnte ABUS Terxon SX AZ4301 sind speziell für erhöhte Sicherheitsanforderungen entwickelt worden.
Dieses Set ist ein echter Testsieger der Stiftung Warentest (11/2017) und richtet sich an Privatpersonen. Die Einrichtung ist einfach, kabellos und funktioniert über Funk. Im Lieferumfang sind ein Bewegungsmelder sowie ein Fenster-/Türsensor enthalten.
Welche ist die beste Alarmanlage?
Unter den aktuellen Alarmanlagen-Testsiegern sticht die ABUS Funk-Alarmanlage Smartvest Basis-Set hervor, ausgezeichnet von der Stiftung Warentest. Eine Übersicht der besten Produkte findest du in unserer Bestenliste.
Was kostet eine (gute) Alarmanlage?
Einfache Geräte ohne zentrale Bedieneinheit sind bereits für unter 20 Euro erhältlich. Modelle mit App-Steuerung und umfassender Ausstattung oder professionelle Anlagen für Unternehmen kosten teilweise mehrere hundert Euro.
Darf ich eine Alarmanlage selbst installieren?
Kabellose Funkanlagen lassen sich meist selbst montieren und einrichten. Kabelgebundene Anlagen sollten dagegen von Fachpersonal installiert werden.
Lohnt sich eine Alarmanlage?
Alarmanlagen verhindern Einbrüche zwar nicht immer, erhöhen aber die Abschreckung, erschweren das Eindringen und verbessern das persönliche Sicherheitsgefühl deutlich.