Abkühlung gefällig? Stiftung Warentest sucht die beste Split-Klimaanlage 2025 mit einer Kühlleistung von ca. 3,5 kW
In Ausgabe 06/2025 nimmt Stiftung Warentest acht aktuelle Split-Klimaanlagen unter die Lupe – mit erfreulichem Ergebnis: Sieben Modelle schneiden mit der Note gut ab, nur ein Gerät erreicht befriedigend. Bewertet wurden unter anderem Kühlleistung, Energieeffizienz, Lautstärke und Handhabung. Die getesteten Anlagen eignen sich für mittelgroße Wohnräume und bieten teils moderne Extras wie App-Steuerung oder Luftreinigungsfunktionen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass gute Klimatisierung im Sommer kein Luxus mehr sein muss.
Mit dem Testsieger perfekt für heiße Tage gerüstet: Stiftung Warentest vergleicht 7 Split-Klimageräte 2024
Split-Klimageräte sind eine gute Lösung, um an heißen Tagen für kühle Temperaturen zu sorgen. Allerdings ist der Einbau nicht ganz einfach. Gerade da sollten sich Nutzerinnen und Nutzer gut vor dem Kauf informieren. Der neuste Klimageräte-Test von Stiftung Warentest ist hier ein guter Anlaufpunkt. Über den ersten Platz freut sich Bosch mit der Kombi Bosch CLC8001i-W 25 E + CLC8001i 25 E. Insgesamt fällt der Test positiv aus. 5 Split-Klimaanlage erhalten eine "gute" Wertung, 2 müssen sich mit "befriedigend" zufriedengeben. Ein "sehr gut" spart sich das Verbrauchermagazin dieses Mal auf.
Wer kühlt am besten? Stiftung Warentest sucht die beste Split-Klimaanlage 2023
Klimageräte versprechen Abkühlung an heißen Sommertagen. Am effektivsten sind Split-Klimaanlage, die fest in der Wand installiert werden. Stiftung Warentest vergleicht in Ausgabe 05/2023 neun solcher Geräte miteinander. Testsieger ist die Daikin FTXJ25AW + RXJ25A mit der Note 2,0 (gut). Sie überzeugt durch gute Umwelteigenschaften und eine gute Kühlleistung. Auf Platz 2 folgt ein weiteres Modell des selben Herstellers: die Daikin FTXM25R + RXM25R, die bereits im Mai 2022 getestet wurde. Auch sie erreicht die Note 2,0.
Stiftung Warentest: Welches Monoblock-Klimagerät wird Testsieger 2021?
Monoblock-Klimageräte sind eine sehr gute Alternative zu fest eingebauten Klimaanlagen, denn nicht alle Nutzerinnen und Nutzer haben die Gegebenheiten, um sich eine Anlage installieren zu lassen. Die freistehenden Monoblocks benötigen häufig nur einen Abluftschlauch nach draußen, danach kann es direkt losgehen. Doch welches ist das beste Gerät 2021? Laut dem Verbrauchermagazin Stiftung Warentest das AEG ChillFlexPro AXP26U338CW. Danach folgt das De'Longhi PAC EL91 Silent.
Die besten mobilen und festen Klimaanlagen finden. Tipps zu Kühlleistung, Effizienz und Lautstärke für den perfekten Sommer.
Zuletzt aktualisiert: 01.04.2026
Die besten Klimageräte im Überblick
Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, sorgt ein Klimagerät für angenehme Kühle in deinen vier Wänden. Doch die Auswahl ist groß und reicht von flexiblen mobilen Geräten bis zu fest installierten Split-Anlagen. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest, damit du einen kühlen Kopf bewahrst.
Vielseitig als 4-in-1-Gerät (Kühlen, Heizen, Entfeuchten, Ventilieren)
Nachteile
Benötigt wie alle Monoblock-Geräte einen Abluftschlauch
Höherer Anschaffungspreis im Vergleich zu einfachen Modellen
Fazit: Ein extrem leises und effizientes mobiles Klimagerät, das sich ideal für Schlaf- und Wohnzimmer eignet.
Worauf beim Kauf achten?
Gerätetyp: Mobile Monoblock-Geräte vs. feste Split-Anlagen
Die wichtigste Entscheidung triffst du zwischen einem mobilen und einem fest installierten Gerät. Mobile Monoblock-Geräte sind günstiger in der Anschaffung und sofort einsatzbereit. Sie saugen warme Raumluft an, kühlen sie und leiten die Abwärme über einen dicken Schlauch durch ein gekipptes Fenster nach draußen. Ihr großer Nachteil ist die geringere Effizienz und die höhere Lautstärke, da sich der komplette Kompressor im Raum befindet.
Feste Split-Anlagen bestehen aus zwei Teilen: einem leisen Innengerät, das die kühle Luft verteilt, und einer Außeneinheit mit dem lauten Kompressor. Diese Bauweise ist deutlich effizienter, leiser und kühlt Räume gleichmäßiger. Allerdings ist die Installation aufwendig, teurer und muss von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.
Kriterium
Mobile Klimageräte (Monoblock)
Feste Split-Anlagen
Installation
Einfach, keine Fachkenntnisse nötig
Aufwendig, nur durch Fachpersonal
Flexibilität
Hoch, in verschiedenen Räumen nutzbar
Stationär, für einen Raum konzipiert
Effizienz
Mittel, Wärme dringt durch Fenster wieder ein
Sehr hoch, geschlossener Kältekreislauf
Lautstärke
Lauter, da Kompressor im Innenraum ist
Sehr leise im Innenraum
Kosten
Günstiger in der Anschaffung
Deutlich teurer in Anschaffung & Installation
Die richtige Kühlleistung finden
Damit dein Raum auch wirklich kühl wird, muss die Leistung des Geräts stimmen. Die Kühlleistung wird in Watt oder in BTU (British Thermal Unit) angegeben. Als Faustregel kannst du die benötigte Leistung grob selbst ermitteln.
Hinweis
Faustregel zur Leistungsberechnung: Multipliziere die Raumfläche in Quadratmetern mit 60 bis 100 Watt. Für einen gut isolierten Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung rechnest du mit 60 Watt pro m². Für einen Dachgeschossraum mit großen Fensterflächen solltest du eher 100 Watt pro m² ansetzen.
Für ein 25 m² großes Wohnzimmer benötigst du also ein Gerät mit einer Kühlleistung von etwa 1.500 bis 2.500 Watt.
Energieeffizienz und Lautstärke
Ein Klimagerät kann schnell zur Stromfalle werden. Achte daher unbedingt auf die Energieeffizienzklasse, die von A (sehr effizient) bis G (wenig effizient) reicht. Moderne Geräte wie das Bosch Cool 4000 erreichen gute Effizienzwerte und helfen, die Folgekosten niedrig zu halten.
Die Lautstärke, angegeben in Dezibel (dB), ist besonders im Schlafzimmer entscheidend. Mobile Geräte erreichen oft Werte über 60 dB, was etwa der Lautstärke eines normalen Gesprächs entspricht. Leise Modelle wie das Midea Portasplit schaffen im speziellen Nachtmodus unter 40 dB. Split-Anlagen sind im Innenraum mit 20 bis 25 dB flüsterleise.
Tipp
Bei mobilen Geräten ist die Abdichtung des Fensterspaltes entscheidend für die Effizienz. Nutze spezielle Fensterabdichtungen mit Reißverschluss, um zu verhindern, dass warme Luft von draußen direkt wieder in den Raum strömt. Das spart spürbar Strom.
Für wen eignet sich was?
Für Mieter und flexible Nutzer sind mobile Klimageräte die beste Wahl. Du kannst sie ohne bauliche Veränderungen in Betrieb nehmen und bei einem Umzug einfach mitnehmen. Sie eignen sich gut, um an besonders heißen Tagen gezielt das Schlaf- oder Arbeitszimmer herunterzukühlen.
Für Hausbesitzer und für maximale Effizienz ist eine fest installierte Split-Anlage die überlegene Lösung. Sie bietet den höchsten Komfort, arbeitet am sparsamsten und ist die leiseste Option für die dauerhafte Klimatisierung von oft genutzten Wohnräumen.
Achtung
Die Installation von Split-Klimaanlagen erfordert einen Wanddurchbruch und den Umgang mit Kältemitteln. Beauftrage damit immer einen zertifizierten Fachbetrieb. Eine unsachgemäße Montage kann nicht nur die Garantie erlöschen lassen, sondern auch zu Schäden am Gerät und der Bausubstanz führen.
Häufige Fragen
Nein. Geräte ohne Abluftschlauch sind meist sogenannte Luftkühler. Sie kühlen die Luft durch die Verdunstung von Wasser, was die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht und nur einen sehr geringen Kühleffekt hat. Eine echte Absenkung der Raumtemperatur ist nur möglich, wenn die Wärme über einen Schlauch nach außen abgeführt wird.
Die Stromkosten hängen stark von der Nutzungsdauer, der Leistung und der Effizienzklasse ab. Ein mobiles Gerät mit 1.000 Watt Leistung, das an 30 Sommertagen für 8 Stunden läuft, verursacht Stromkosten von etwa 80 bis 100 Euro pro Saison. Eine effiziente Split-Anlage kann bei gleicher Kühlleistung mit der Hälfte der Kosten auskommen.
Eine regelmäßige Reinigung ist wichtig für die Hygiene und die Lebensdauer. Ziehe vor jeder Reinigung den Netzstecker. Die Luftfilter solltest du alle paar Wochen unter fließendem Wasser reinigen oder absaugen. So verhinderst du, dass sich Staub und Keime festsetzen und die Kühlleistung sinkt.
Für ein angenehmes und gesundes Raumklima wird eine Temperatur zwischen 21 und 22 Grad Celsius empfohlen. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen.