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Infrarotheizung Kaufberatung 2026

Finde die passende Infrarotheizung: Wir erklären, worauf es bei Leistung, Material und Steuerung ankommt und welche Modelle überzeugen.

Zuletzt aktualisiert: 01.04.2026

Die besten Infrarotheizungen im Überblick

Infrarotheizungen sind eine clevere Alternative zu klassischen Heizkörpern, denn sie erwärmen nicht die Luft, sondern direkt Personen und Objekte im Raum. Das Ergebnis ist eine angenehme, sonnenähnliche Strahlungswärme, die ohne Luftzirkulation auskommt und so auch für Allergiker ideal ist. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest.

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Vorteile
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Integriertes Thermostat und Wochentimer
  • Sehr flaches Design für unauffällige Wandmontage
Nachteile
  • Oberfläche kann im Betrieb sehr heiß werden
  • Leistung primär für kleinere bis mittlere Räume ausgelegt

Fazit: Eine solide und gut ausgestattete Infrarotheizung für den gezielten Einsatz in einzelnen Räumen.

Worauf beim Kauf achten?

Die richtige Leistung: Watt pro Quadratmeter

Die wichtigste Entscheidung betrifft die Heizleistung, die in Watt angegeben wird. Eine zu schwach dimensionierte Heizung läuft permanent auf Hochtouren und wird zur Kostenfalle, ohne den Raum richtig zu erwärmen. Als Faustregel kannst du dich an folgenden Werten orientieren:

  • Sehr gute Dämmung (Neubau): ca. 50–70 Watt/m²
  • Normale Dämmung (Bestandsbau): ca. 70–90 Watt/m²
  • Schlechte Dämmung (Altbau, Keller): ca. 90–120 Watt/m²

Für einen 15 m² großen Raum mit normaler Dämmung benötigst du also eine Heizung mit etwa 1050 bis 1350 Watt. Im Zweifel solltest du immer das leistungsstärkere Modell wählen.

Achtung

Vorsicht vor zu schwachen Heizungen: Eine zu niedrig dimensionierte Infrarotheizung läuft ständig unter Volllast, verbraucht unnötig viel Strom und schafft es trotzdem nicht, eine angenehme Temperatur zu erreichen. Plane lieber etwas Puffer ein.

Material und Design

Infrarotheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich optisch und in ihrer Wärmeabgabe unterscheiden. Gängige Materialien sind Stahlblech, Glas oder Keramik.

  • Stahlblech (meist weiß pulverbeschichtet): Der Standard. Günstig und funktional, heizt schnell auf.
  • Glas (weiß, schwarz oder als Spiegel): Wirkt sehr edel und modern, besonders im Badezimmer als Spiegelheizung. Glas speichert die Wärme etwas länger als Metall.
  • Keramik: Hat die beste Wärmespeicherfähigkeit und gibt die Strahlung sehr gleichmäßig ab.
  • Bildheizungen: Viele Hersteller bieten an, die Paneele mit eigenen Motiven zu bedrucken, sodass die Heizung als Kunstwerk getarnt ist.

Hinweis

Strahlungswärme vs. Konvektion: Eine Infrarotheizung erwärmt Wände, Möbel und Menschen direkt (Strahlung). Eine klassische Heizung erwärmt die Luft, die dann im Raum zirkuliert (Konvektion). Dadurch wirbelt die Infrarotheizung keinen Staub auf und die gefühlte Temperatur ist bei gleicher Raumtemperatur höher.

Steuerung und Komfort

Moderne Infrarotheizungen bieten weit mehr als nur einen Ein-/Ausschalter. Achte auf integrierte Steuerungsoptionen, um effizient und bedarfsgerecht zu heizen.

  • Thermostat: Ein Muss für eine automatische Temperaturregelung. Es schaltet die Heizung ab, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist.
  • Wochentimer: Damit programmierst du feste Heizzeiten für jeden Wochentag. So ist das Bad morgens immer warm, ohne dass die Heizung die ganze Nacht durchläuft.
  • Fernbedienung & App-Steuerung: Bietet höchsten Komfort und ermöglicht die Steuerung vom Sofa aus oder sogar von unterwegs. Modelle mit WLAN-Anbindung lassen sich oft auch in Smart-Home-Systeme wie Alexa oder Google Home integrieren.

Tipp

Kombiniere deine Infrarotheizung mit einem externen Steckdosen-Thermostat. So kannst du auch ein einfaches Modell ohne integrierte Regelung smart machen und die Temperatur an einer anderen Stelle im Raum messen, was oft präzisere Ergebnisse liefert.

Infrarotheizung vs. Konvektor: Ein Vergleich

KriteriumInfrarotheizungKonvektionsheizung
WirkprinzipErwärmt Objekte & Personen direktErwärmt und zirkuliert die Raumluft
AufheizzeitSehr schnell spürbare WärmeBenötigt Zeit, um den Raum zu erwärmen
LuftzirkulationKeine, ideal für AllergikerStarke Luftumwälzung, wirbelt Staub auf
EnergieeffizienzSehr effizient, da direkte WärmeWärmeverluste durch Luftzirkulation
Gefühlte WärmeAngenehm, wie SonnenstrahlenOft trockene Heizungsluft

Häufige Fragen

Das hängt von Raumgröße und Dämmung ab. Als grobe Faustregel rechnet man mit 70 bis 90 Watt pro Quadratmeter bei normaler Isolierung. Für einen 20 m² großen Raum wären das also etwa 1400 bis 1800 Watt.

Die Betriebskosten hängen von der Leistung, der Nutzungsdauer und deinem Stromtarif ab. Da Infrarotheizungen sehr effizient und gezielt heizen, sind sie als Zusatzheizung oft günstiger als ein durchlaufender Heizlüfter. Als alleinige Heizquelle in einem schlecht gedämmten Altbau können die Kosten jedoch hoch sein.

Ja, das ist ein idealer Einsatzort. Achte aber unbedingt auf die richtige Schutzart. Für Feuchträume wie das Badezimmer sollte das Gerät mindestens die Schutzart IP44 (Schutz gegen Spritzwasser) aufweisen.

Die Oberfläche kann je nach Modell und Einstellung zwischen 80 und 110 °C heiß werden. Eine kurzzeitige Berührung ist meist unproblematisch, aber man sollte sich nicht dauerhaft anlehnen. Installiere sie daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren.

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