Die besten Radiatoren im Überblick
Wenn die fest installierte Heizung nicht ausreicht oder ein Raum gar keinen Anschluss besitzt, sind Radiatoren die ideale Lösung für gemütliche Wärme. Diese mobilen Heizgeräte bieten eine konstante Temperaturabgabe und lassen sich flexibel dort einsetzen, wo sie gerade gebraucht werden.
De'Longhi TRRS0715 Radiator Radia-S Serie1500 Watt, Öl-Wärmeträger, für Räume bis 45 m³, weiß, Radiator
De'Longhi TRRS0715
Vorteile
- Hohe Wärmespeicherung durch Ölfüllung
- Sehr leiser Betrieb ohne Lüftergeräusche
- Kompakte Bauweise für kleine Räume
- Integrierter Frostschutz vorhanden
Nachteile
- Längere Aufheizzeit im Vergleich zu Heizlüftern
- Relativ hohes Gewicht durch das Thermo-Öl
Fazit: Ein zuverlässiger Klassiker für kleine bis mittelgroße Räume, der die Wärme auch nach dem Abschalten lange hält.
Worauf beim Kauf achten?
Die passende Heizleistung für deine Raumgröße
Die Leistung eines Radiators wird in Watt angegeben und ist das entscheidende Kriterium für die Wärmeentwicklung. Als grobe Orientierung gilt in Deutschland eine Faustformel von etwa 100 Watt pro Quadratmeter Wohnfläche bei einer Standard-Deckenhöhe. In einem modernen, gut isolierten Neubau reicht oft weniger Leistung aus, während Altbauten mit hohen Decken mehr Reserven benötigen.
Hinweis
Ein Gerät mit 2000 Watt ist in der Regel für Räume bis zu 20 m² völlig ausreichend. Achte darauf, dass der Radiator über mehrere Leistungsstufen verfügt, damit du den Energieverbrauch flexibel an die Außentemperaturen anpassen kannst.
Öl-Radiator oder ölfreie Variante?
Traditionelle Modelle nutzen ein spezielles Thermo-Öl als Speichermedium. Das Öl wird elektrisch erhitzt und gibt die Wärme über die Metallrippen an die Raumluft ab. Der große Vorteil liegt in der Trägheit: Auch wenn das Gerät bereits ausgeschaltet ist, strahlt es noch lange Zeit Wärme ab.
Ölfreie Radiatoren hingegen setzen auf Heizelemente, die die Luft direkt erwärmen. Diese Geräte sind deutlich leichter und erreichen ihre Betriebstemperatur wesentlich schneller. Dafür kühlen sie jedoch fast unmittelbar nach dem Ausschalten wieder aus.
Sicherheit und Ausstattung
Da Radiatoren oft über längere Zeit unbeaufsichtigt laufen, ist die Sicherheit das A und O. Ein moderner Überhitzungsschutz ist heute Standard und schaltet das Gerät sofort ab, falls es zu heiß wird. Ebenso wichtig ist ein Kippschutz, der den Stromfluss unterbricht, sollte der Radiator versehentlich umgestoßen werden.
Achtung
Decke einen Radiator niemals mit Kleidung oder Handtüchern ab. Es besteht akute Brandgefahr durch einen Wärmestau, selbst wenn das Gerät über einen Überhitzungsschutz verfügt.
Mobilität und Anzahl der Rippen
Die Anzahl der Heizrippen bestimmt die Größe der Oberfläche, über die die Wärme abgegeben wird. Je mehr Rippen ein Modell besitzt, desto gleichmäßiger verteilt sich die Temperatur im Raum. Da Radiatoren durch ihre Bauweise und das Speichermedium oft schwer sind, solltest du auf leichtgängige Rollen und stabile Griffe achten, falls du das Gerät häufig zwischen verschiedenen Zimmern bewegen möchtest.
Tipp
Nutze ein Modell mit integriertem Thermostat. Sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, schaltet sich das Gerät ab und spart so aktiv Stromkosten, anstatt dauerhaft auf voller Last zu laufen.
Für wen eignet sich was?
| Kriterium | Öl-Radiator | Ölfreier Radiator |
|---|---|---|
| Aufheizgeschwindigkeit | Langsam, braucht Vorlaufzeit | Sehr schnell einsatzbereit |
| Wärmespeicherung | Hoch, wärmt lange nach | Gering, kühlt schnell ab |
| Transport | Schwerer, meist mit Rollen | Leicht und handlich |
Häufige Fragen
Das hängt stark von der Wattzahl und der Nutzungsdauer ab. Ein 2000-Watt-Gerät verbraucht bei voller Last 2 kWh pro Stunde. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro kWh wären das 80 Cent pro Stunde. Durch ein Thermostat reduziert sich dieser Wert jedoch deutlich, da das Gerät nicht permanent heizt.
Das ist bei fast allen Neugeräten normal. Rückstände aus der Produktion oder Schutzbeschichtungen auf den Heizelementen verdampfen bei der ersten Erhitzung. Dieser Geruch verschwindet in der Regel nach ein bis zwei Stunden Betrieb bei geöffnetem Fenster.
Nur wenn das Gerät ausdrücklich eine entsprechende IP-Schutzklasse (mindestens IP24) für Feuchträume besitzt. Herkömmliche Radiatoren sind für die hohe Luftfeuchtigkeit und mögliches Spritzwasser im Bad nicht geeignet und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.
In der Regel nein. Das Heizen mit Strom ist im Vergleich zu Gas, Pellets oder Wärmepumpen deutlich teurer. Radiatoren sind als Zusatzheizung oder für Räume ohne festen Heizkörper gedacht, nicht jedoch als primäre Wärmequelle für die gesamte Wohnung.
Beliebte Radiatoren
De'Longhi TRRS1225 Öl-Radiator Radia-S Serie - elektrischer energiesparender Heizkörper mit 12 Rippen für Räume bis 75m³grau, Radiator
Preise vergleichenDe'Longhi TRRS1225
Vorteile
- Enorme Heizkraft durch 12 Lamellen
- Eco-Energy-Funktion für optimierten Verbrauch
- Sehr stabil und hochwertig verarbeitet
Nachteile
- Hoher Platzbedarf durch die Größe
- Hohes Gewicht
Fazit: Die leistungsstarke Wahl für große Räume, die eine konstante Grundwärme benötigen.
Ölfreier Radiator NOC eco 25 E - DimplexRadiator
Dimplex NOC eco 25 E
Vorteile
- Ölfreie Technologie für schnelles Aufheizen
- Deutlich leichter als Öl-Modelle
- Präzises elektronisches Thermostat
Nachteile
- Keine nennenswerte Nachwärme nach dem Ausschalten
Fazit: Ideal für alle, die schnell Wärme benötigen und ein leicht zu bewegendes Gerät suchen.