HD-Camcorder

Ratgeber


HD-Camcorder besitzen eine lange Liste von Ausstattungsmerkmalen und Extras. Sie unterscheiden sich durch Speicherart, Akkulaufzeit, Auflösung, Display und Tonqualität. Welches Produkt für Sie in Frage kommt verrät Ihnen dieser Ratgeber.

Auflösung: Full HD mit 1080 Bildpunkten

Der aktuelle Standard in Sachen Bildauflösung ist nach wie vor die Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Bildpunkten, kurz 1080p. Das „p“ steht dabei für „progressive“ und gibt an, dass es sich um 1080 Vollbilder handelt. Daneben existiert 1080i („i“ steht für „interlaced“), eine Auflösung mit 1920 mal 1080 Halbbildern, die weltweit häufig im HD-Fernsehen Verwendung findet. Die einfache HD-ready-Auflösung liegt bei 1280 mal 720 Pixeln, also 720p. Die nicht mehr ganz taufrische Standard Definition, kurz SD, beträgt 720 mal 576 Pixel, womit auch DVDs auflösen.

Speicher und Akkulaufzeit: Größerer Energieverbrauch durch mehr Speicherplatz

Mit der Höhe der Auflösung steigt auch der Speicherplatzverbrauch rapide an. Eine Stunde HD-Film benötigt schon etwa acht bis zehn Gigabyte Speicherplatz. Daher gibt es Camcorder mit eingebauter Festplatte, einem Steckplatz für wechselbare Speicherkarten, fest integriertem Flash-Speicher oder professionelle Geräte mit Mini-DV-Kassette. Je nach Speicherart verändert sich auch der Energieverbrauch und damit die Akkulaufzeit. Camcorder mit festintegrierter Festplatte sind durch die beweglichen Teile stoßempfindlicher und haben außerdem meist ein höheres Gewicht im Vergleich zu Modellen mit Flash-Speicher.

Ausstattung: Auf optischen Zoom achten

Je nach Einsatzbereich ist ein großer Zoomfaktor wünschenswert. Wichtig beim Zoom ist ein hoher optischer Zoomfaktor. Hierbei verschieben sich die Linsen und die Brennweite vergrößert oder verkleinert sich; die Auflösung bleibt konstant. Der digitale Zoom vergrößert lediglich einen Bildausschnitt, was die Auflösung verringert und die Bildqualität deutlich abfallen lässt.

Auch ein Bildstabilisator kann in vielen Situationen – etwa bei schwachem Umgebungslicht oder im Telezoom das Videomaterial deutlich verbessern. Hierbei leistet wiederum ein optischer Bildstabilisator bessere Arbeit als das elektronische Pendant. Bei Ersterem ist das optische System beweglich gelagert und kompensiert Bewegungen mechanisch. Bei Letzterem wird lediglich die Sensorempfindlichkeit erhöht, was aber auch den nachteiligen Effekt des Bildrauschen erzeugen kann.

Wer bestimmte Extras bei seinem HD-Camcorder nicht vermissen will, sollte sich vorher genau über die spezifische Ausstattung informieren. Viele Camcorder bieten Extras wie WLAN, GPS, eine LED-Lampe für Nachtaufnahmen, einen Touchscreen und Mikrofon- sowie Kopfhöreranschlüsse für den audiophilen Filmer mit eigener Zusatzausstattung.

Testberichte


videoaktiv

Ausgabe 05/2016

videoaktiv vergleicht vier HD-Camcorder

Das Magazin videoaktiv testet vier Camcorder der Einsteigerklasse. Dabei stehen sich zwei Canon-Modelle, der Legria HF R706 und der Legria HF R78, und zwei Videokameras von Panasonic, der HC-V180 und der HC-V380 gegenüber. Der Panasonic HC-V380 geht am Ende als Sieger vor. Er weist einen großen Zoombereich auf, ermöglicht manuelle Bildeinstellungen und hat Wi-Fi integirert. Das zweitplatzierte Schwestermodell HC-V180 verzichtet auf die Drahtlos-Schnittstelle und hat einen kleineren Bildschirm, ist aber in Sachen Bildqualität ebenbürtig. Die beiden Canon-Camcorder landen mit befriedigenden Noten auf den Rängen drei und vier. Die Tester bemängeln bei den Legira-Modellen vor allem die komplizierte Bedienung. Alle vier Camcorder liefern vor allem unter schlechten Lichtbedingungen keine guten Bildergebnisse ab.


videoaktiv

Ausgabe 03/2016

2 Full-HD-Camcorder für Gelegenheitsfilmer im Test

Die Videoaktiv-Redaktion vergleicht zwei Freizeit-Videokameras. Dabei stehen sich die Panasonic HC-W 580 und die Sony HDR-CX 625 gegenüber. Das Ergebnis fällt für beide Camcorder durchwachsen aus: An der Panasonic bemängeln die Tester vor allem die verrauschte Bildqualität und die kryptische Bedienung sowie fehlende Audio-Anschlüsse. Auch am Sony-Modell haben die Redakteure besonders die schlecht gestaltete Bedienung und Dokumentation anzustanden. Auf der Haben-Seite stehen bei der HC-W 580 lediglich der große Zoombereich und die manuellen Bildeinstellungen. Für die Sony spricht der wirksame Bildstabilisator sowie vorhandene Mikro- und Kopfhöreranschlüsse. Unter dem Strich kommen beide Camcorder aber auf die gleiche Gesamtwertung von 65 aus 100 Punkten.


videoaktiv

Ausgabe 02/2016

3 HD-Camcorder im Vergleich

Die Redaktion der Videoaktiv vergleicht drei HD-Camcorder mit großem Brennweitenbereich aus dem Einsteigersegment. Dabei stehen sich der Canon Legria HF R68, der JVC Everio GZ-RX515 und der HC-V270 von Panasonic gegenüber. Der Panasonic-Camcorder schneidet dank besserer Bildwerte der ausgeklügelteren Bedienung am besten ab und erhält mit 59 von 100 Punkten das Urteil "befriedigend". Auf dem zweiten Platz folgt das Canon-Modell mit 55 Punkten mit guter Ton-Wertung. Der JVC landet mit 52 Punkten und nur befriedigenden Ton-Ergebnissen auf dem letzten Platz.


videoaktiv

Ausgabe 02/2016

2 Videokameras mit Gimbal-Stabilisierung im Test

Videoaktiv vergleicht 2 Videokameras mit Gimbal-Stabilisierung. Den Testsieg holt sich mit dem Testurteil "gut" die DJI Osmo mit Zenmuse X3. Ihr bescheinigen die Tester eine hochwertige Verarbeitung, eine ausgereifte Bedienung sowie eine gute Bildqualität mit überzeugender Stabilisierung. Den lürzeren zieht die Yuneec Typhoon Actioncam mit CGO. Die einem Multikopter abgenommene Kamera wirkt weniger gut verarbeitet und bietet eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Auch die Bildqualität ist schlechter als bei dem DJI-Modell, die Stabilisierung jedoch dafür besser.


videofilmen.schiele-schoen.de

Ausgabe

Die Top 10 Camcorder 2013

Das Magazin Videofilmen hat die zehn besten Camcorder 2013 im direkten Vergleich gegeneinander antreten lassen. Die Bestnote und damit den ersten Platz teilen sich drei Camcorder, der Canon XA20, der Canon HF G30 und der Panasonic HC-X929. Alle drei besitzen eine augezeichnete Ausstattung und liefern scharfe Bilder. Das Gerät von Panasonic macht sogar 3D-Aufnahmen möglich.


Stiftung Warentest

Ausgabe 10/2013

Stiftung Warentest testet 21 Camcorder

Der Sony HDR-PJ780VE ist der beste Camcorder im Vergleichstest des Verbrauchermagazins Stiftung Warentest. Mit einer Gesamtnote von 1,8 sichert er sich den ersten Platz vor dem Canon Legria HF G30 und dem Sony HDR-PJ650VE, die beide auf dem zweiten Platz landen. Der HDR-PJ780VE überzeugt die Tester in erster Linie mit der herausragenden Videoqualität und der sehr guten Fotofunktion. Der Camcorder aus dem Hause Canon punktet mit der guten Bedienbarkeit.


videoaktiv

Ausgabe 05/2013

8 Einsteiger-Camcorder im Vergleichstest

Die Zeitschrift Videoaktiv hat die besten acht Einsteiger-Camcorder einmal genauer unter die Lupe genommen. Das Feld liegt hierbei sehr dicht aneinander, lediglich der Testsieger, die Panasonic HC-V 510 EG, konnte sich etwas absetzten. Dies hat die Panasonic vor allem ihren sehr guten Messwerten, sowie ihrer Weitwinkeleinstellung (29 Millimeter) zu verdanken. Auf dem zweiten Platz landete die mit dem Award "Kauftipp" ausgezeichnete Sony HDR-CX 220 E, bei der die Redakteure den großen Weitwinkel, und den lange anhaltenden Akku lobten. Ebenso aufs Treppchen schaffte es die Panasonic HC-V 210 EG, bei der manuelle Einstellungen vorgenommen werden können und die darüber hinaus über einen effizienten Stabilisator verfügt.


videoaktiv

Ausgabe 01/2013

5 HD-Camcorder der gehobenen Einsteigerklasse

Für Einsteiger: Der beste Camcorder mit Full-HD-Auflösung in der gehobenen Einsteigerklasse ist der JVC Everio GZ-VX700 SEU. Der Testsieger überzeugt mit WLAN-Funktionalität und einem kompakten, handlichen Gehäuse. Der Konkurrent Canon Legria HF R 38 bietet ähnlich gute Leistungen, lässt jedoch einige Punkte mit seiner relativ kurzen Akkulaufzeit liegen. Dennoch erhält Canon von den Testern einen "Kauftipp".


Produktliste