Die besten Grills im Überblick
Ob für spontane Burger am Feierabend oder das ausgiebige Barbecue am Wochenende, der richtige Grill ist das Herzstück jeder guten Grillparty. Die Auswahl reicht vom klassischen Holzkohlegrill für das rauchige Aroma bis zur komfortablen Gas-Außenküche. Wir zeigen dir, worauf es bei der Entscheidung ankommt, damit du das passende Modell für dich findest.
Weber Grillroste für Genesis 300 Serieaus Gusseisen, Gourmet BBQ System, speichert Hitze, sorgt für kräftige Grillmuster – Schwarz (8848)
Weber Gusseisen-Grillroste
Vorteile
- Hervorragende Hitzespeicherung für gleichmäßiges Garen
- Erzeugt ein intensives und schönes Grillmuster (Branding)
- Sehr robustes und langlebiges Material
Nachteile
- Pflegeintensiver als Edelstahlroste, muss eingebrannt werden
- Anfällig für Flugrost bei unsachgemäßer Pflege
Fazit: Ideal für Steak-Liebhaber, die ein perfektes Branding suchen und den geringen Mehraufwand bei der Pflege nicht scheuen.
Worauf beim Kauf achten?
Grilltyp: Gas, Holzkohle oder Elektro?
Die wichtigste Entscheidung gleich zu Beginn: die Befeuerungsart. Der klassische Holzkohlegrill begeistert Puristen mit seinem unverkennbaren Raucharoma. Er erfordert etwas mehr Zeit und Übung beim Anheizen und bei der Temperaturregelung. Ein Gasgrill ist hingegen in wenigen Minuten startklar und lässt sich sehr präzise steuern, was ihn ideal für schnelles und vielseitiges Grillen macht. Der Elektrogrill ist die perfekte Lösung für den Balkon oder Orte, an denen offenes Feuer verboten ist. Er ist sicher, raucharm und unkompliziert, erreicht aber oft nicht die hohen Temperaturen von Gas- oder Kohlegrills.
Größe und Grillfläche
Wie viele Personen bewirtest du regelmäßig? Für eine vierköpfige Familie ist eine Grillfläche von etwa 2.000 bis 3.000 cm² ein guter Richtwert. So hast du genug Platz, um Fleisch, Würstchen und Gemüse gleichzeitig zuzubereiten, ohne dass es eng wird. Bei Gasgrills sind Modelle mit mindestens drei Brennern empfehlenswert. Sie ermöglichen dir, verschiedene Hitzezonen für direktes und indirektes Grillen einzurichten.
Hinweis
Direktes vs. Indirektes Grillen: Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle – ideal für Steaks und Würstchen. Beim indirekten Grillen liegt es daneben, bei geschlossenem Deckel gart es wie im Umluftofen. Das ist perfekt für größere Fleischstücke wie Braten oder ganze Hähnchen.
Material und Verarbeitung
Ein guter Grill sollte robust gebaut sein, um viele Jahre zu überdauern. Edelstahl ist hier eine beliebte Wahl, da es rostfrei und pflegeleicht ist. Bei den Grillrosten ist Gusseisen sehr beliebt, weil es Hitze exzellent speichert und für ein tolles Branding sorgt. Achte auf eine solide Verarbeitung des Korpus und des Deckels. Ein emaillierter Stahl ist ebenfalls eine gute und langlebige Option, die sich leicht reinigen lässt.
Gasgrill vs. Holzkohlegrill: Was passt besser zu dir?
| Kriterium | Gasgrill | Holzkohlegrill |
|---|---|---|
| Aufheizzeit | Schnell (5–10 Minuten) | Langsam (20–30 Minuten) |
| Temperatursteuerung | Sehr präzise per Drehregler | Schwieriger, über Lüftungsschieber |
| Raucharoma | Gering bis mittel (mit Smokerbox) | Intensiv und authentisch |
| Reinigung | Einfacher, oft mit Fettauffangschale | Aufwendiger durch Ascheentsorgung |
| Laufende Kosten | Gasflaschen | Holzkohle, Briketts, Anzünder |
Für wen eignet sich was?
Der Spontangriller: Schnell und unkompliziert
Du willst nach der Arbeit schnell ein paar Würstchen auflegen, ohne lange Vorbereitung? Dann ist ein Gas- oder Elektrogrill die beste Wahl für dich. Sie sind im Handumdrehen einsatzbereit und die Reinigung geht flott von der Hand.
Der Traditionsbewusste: Das Ritual zählt
Für dich gehört das Glühen der Kohle und der rauchige Duft einfach zum Grillen dazu? Dann führt kein Weg am Holzkohlegrill vorbei. Hier nimmst du dir bewusst Zeit für die Vorbereitung und zelebrierst das Grillerlebnis von Anfang bis Ende.
Tipp
Um bei einem Gasgrill mehr Raucharoma zu erzeugen, kannst du eine Smokerbox verwenden. Diese kleine Metallbox wird mit Holzchips gefüllt und direkt auf die Brennerabdeckung gestellt, um deinem Grillgut eine rauchige Note zu verleihen.
Achtung
Sicherheit geht vor! Betreibe einen Holzkohle- oder Gasgrill niemals in geschlossenen Räumen wie Garagen oder Gartenlauben. Es besteht akute Erstickungs- und Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid. Sorge immer für einen stabilen Stand im Freien und halte Abstand zu brennbaren Materialien.
Häufige Fragen
Ein gutes Grillbesteck aus Zange, Wender und Grillbürste ist die absolute Grundausstattung. Ein Grillthermometer ist ebenfalls sehr empfehlenswert, um den Garpunkt von Fleisch präzise zu treffen. Eine Abdeckhaube schützt deinen Grill vor Witterungseinflüssen und verlängert seine Lebensdauer.
Am besten brennst du den Grill nach jeder Benutzung kurz bei hoher Hitze frei. Anschließend kannst du den heißen Rost mit einer Drahtbürste abbürsten. Bei Gasgrills solltest du zudem regelmäßig die Fettauffangschale leeren und reinigen.
Ein Seitenbrenner ist sehr praktisch, um parallel zum Grillen Beilagen wie Saucen, Kartoffeln oder Gemüse zuzubereiten. Wenn du gerne ganze Menüs im Freien kochst, ist ein Seitenbrenner eine sinnvolle Erweiterung deiner Outdoor-Küche.
Holzkohle entzündet sich schneller und erzeugt eine höhere Hitze, brennt aber auch schneller ab. Sie ist ideal für Steaks. Briketts brennen langsamer und halten die Temperatur länger und gleichmäßiger, was sie perfekt für Longjobs wie Pulled Pork oder Rippchen macht.