Die besten Grills im Überblick
Die Suche nach dem passenden Grill beginnt oft mit der Grundsatzfrage nach dem Brennstoff. Während Liebhaber des traditionellen Aromas auf Holzkohle schwören, schätzen andere die Schnelligkeit und Präzision von Gasgrills oder die unkomplizierte Handhabung von Elektrogeräten auf dem Balkon. In diesem Ratgeber erfährst du, welche technischen Merkmale wirklich zählen, damit dein nächster Grillabend ein Erfolg wird.
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Worauf beim Kauf achten?
Die Wahl des Systems
Die Entscheidung für eine Grillart prägt dein gesamtes Grillerlebnis. Ein Holzkohlegrill erfordert Geduld beim Anfeuern und Übung in der Temperaturregelung über die Luftzufuhr, belohnt dich dafür aber mit dem typischen Raucharoma. Gasgrills sind dagegen innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Sie erlauben eine punktgenaue Steuerung der Hitze über mehrere Brenner, was besonders bei unterschiedlichem Grillgut wie Fleisch und Gemüse von Vorteil ist.
Hinweis
Ein Gasgrill ist im Betrieb effizienter als viele denken. Eine handelsübliche 11-kg-Gasflasche reicht bei durchschnittlicher Nutzung oft für mehr als 20 Grillabende aus, was die höheren Anschaffungskosten über die Zeit relativiert.
Materialqualität und Langlebigkeit
Ein guter Grill muss extremen Temperaturen und der Witterung standhalten. Hochwertige Modelle setzen auf massiven Edelstahl oder emailliertes Gusseisen. Edelstahl ist besonders rostbeständig und lässt sich leicht reinigen, während Gusseisen die Hitze hervorragend speichert und für das charakteristische Branding auf dem Grillgut sorgt.
Tipp
Achten Sie beim Kauf auf die Wandstärke des Gehäuses. Massives Material speichert die Wärme besser und verzieht sich auch bei sehr hohen Temperaturen nicht so leicht wie dünnes Blech.
Die passende Grillfläche
Für eine vierköpfige Familie sollte die Grillfläche zwischen 2.000 und 3.000 cm² liegen. Das entspricht etwa einer Fläche von 50 x 50 Zentimetern. Bei Gasgrills ist zudem die Anzahl der Brenner entscheidend. Mit mindestens drei separat regelbaren Brennern kannst du verschiedene Hitzezonen einrichten und sowohl direktes scharfes Anbraten als auch indirektes Garen bei niedrigen Temperaturen praktizieren.
Achtung
Vorsicht bei sehr günstigen Modellen mit einfacher Lackierung. Diese kann bei großer Hitze abblättern, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch den Rostschutz aufhebt. Eine hochwertige Emaillierung oder reiner Edelstahl sind hier die sicherere Wahl.
Vergleich der Grilltypen
| Kriterium | Gasgrill | Holzkohlegrill |
|---|---|---|
| Startzeit | Sehr schnell (5-10 Min.) | Langsam (30-45 Min.) |
| Temperaturkontrolle | Präzise über Drehregler | Manuell über Luftzufuhr |
| Reinigungsaufwand | Gering bis moderat | Hoch (Ascheentsorgung) |
Häufige Fragen
Ein solider Holzkohlegrill für den Gelegenheitsgebrauch startet bei etwa 100 bis 200 Euro. Wer einen langlebigen Gasgrill mit mindestens drei Brennern und guter Hitzeverteilung sucht, sollte mit einer Investition ab 400 Euro aufwärts planen. Premium-Stationen können deutlich über 1.000 Euro kosten, bieten dafür aber oft jahrzehntelange Garantiezeiten.
Die effektivste Methode ist das Ausbrennen. Nach dem Grillen drehst du die Hitze voll auf (oder lässt die Kohlen durchglühen), bis der Rauch nachlässt. Rückstände am Rost werden so zu Asche verkohlt und lassen sich anschließend einfach mit einer Edelstahl- oder Messingbürste abbürsten.
Das hängt von deinem Mietvertrag und der Hausordnung ab. Grundsätzlich ist Grillen auf dem Balkon erlaubt, solange Nachbarn nicht durch starken Qualm belästigt werden. In vielen Mehrfamilienhäusern ist deshalb die Nutzung von Holzkohlegrills untersagt, während Elektro- oder Gasgrills meist toleriert werden.
Grills stehen oft das ganze Jahr im Freien und sind Hitze sowie Feuchtigkeit ausgesetzt. Namhafte Hersteller geben oft bis zu 10 Jahre Garantie auf Durchrosten von Gehäuse und Brennern. Das ist ein wichtiger Indikator für die Qualität, da günstige No-Name-Produkte oft schon nach zwei bis drei Jahren erste Defekte zeigen.