Fahrradsitze Vergleich, Tests und Testsieger

Beliebte Fahrradsitze auf einen Blick

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Fahrradsitz Zubehör
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Kaufberatung fĂŒr Fahrradsitze


Das Wichtigste zu Fahrradsitzen in Kurzform

  • Fahrradsitze oder auch Kinderfahrradsitze genannt, dienen zum Transport von Kindern auf dem Fahrrad.
  • Es gibt Fahrradsitze mit einer Front- und einer Heckbefestigung. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, ĂŒber welche der Testsieger-Ratgeber informiert.
  • Ein Fahrradsitz muss der DIN EN 14344 Norm entsprechen, was ein TÜV- oder GS-Siegel gewĂ€hrleistet. Nur dann eignet sich das Modell fĂŒr den Gebrauch im Straßenverkehr.
  • Besonders sinnvoll sind Fahrradsitze, welche sich in der GrĂ¶ĂŸe verstellen lassen, sodass der optimale Sitz fĂŒr die Kinder ĂŒber mehrere Jahre garantiert ist.

Gerade im Sommer wollen viele Eltern von Babys und kleinen Kindern mit ihrem Nachwuchs nicht jeden Weg mit dem Auto fahren, sondern auch mal das Fahrrad nutzen. DafĂŒr eignen sich Fahrradsitze perfekt. Mit diesen lassen sich Kinder ab circa 9 Monaten und bis 7 Jahre einfach auf dem Fahrrad mitnehmen. Um ausreichend Sicherheit und Komfort zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen diese Fahrradsitze aber gewisse Kriterien aufweisen. Über diese und weitere wichtige Informationen zu Kinderfahrradsitzen informiert der Testsieger-Ratgeber.

Was ist ein Fahrradsitz?

Ein Fahrradsitz oder auch Kinderfahrradsitz genannt, dient zum Transport eines Kindes auf dem Fahrrad. HierfĂŒr muss das Kind allerdings aufrecht und eigenstĂ€ndig sitzen können, was in der Regel circa mit neun Monaten möglich ist. Ab dann bietet der Fahrradsitz eine unkomplizierte und schnelle Möglichkeit, das Kind beim Radfahren mitzunehmen. Unterscheiden lĂ€sst sich dabei zwischen Modellen fĂŒr die vordere und die hintere Befestigung. In jedem Fall erfolgt eine Sicherung des Kindes mithilfe eines Gurtsystems, sodass das Kind wĂ€hrend der Fahrt nicht herausrutschen kann.

Welche Arten von Fahrradsitzen gibt es?

GrundsĂ€tzlich erfolgt bei Fahrradsitzen eine Unterscheidung zwischen der Befestigung vorne oder hinten am Fahrrad. Letztere Montage ist auf dem Markt hĂ€ufiger vertreten. Beide Varianten haben aber ihre Vor- und Nachteile, weshalb die Entscheidung von den individuellen Vorlieben abhĂ€ngig ist. Um dennoch die verschiedenen positiven und negativen Aspekte zu kennen, erhalten Eltern hier eine Übersicht:

Vorteile Frontbefestigung

  • Kind kann mehr sehen
  • Eltern haben ihr Kind im Blick und können ein GesprĂ€ch fĂŒhren
  • GepĂ€cktrĂ€ger und Rucksack weiterhin verwendbar

Vorteile Heckbefestigung

  • Keine EinschrĂ€nkung beim Treten oder Lenken
  • Vor allem geeignet fĂŒr kleinere Fahrerinnen und Fahrer, da das Sichtfeld nicht behindert ist
  • StĂ€rkerer Schutz des Kindes vor Fahrtwind
  • Kinder merken Unebenheiten auf der Straße durch die Federung kaum
  • Einfacherer Aufstieg auf das Fahrrad
  • Kinder können lĂ€nger beziehungsweise mit höherem Gewicht mitfahren (maximal 22 Kilogramm)
  • Hohe und gemĂŒtliche RĂŒckenlehne bietet Kindern eine bessere Möglichkeit zum Schlafen

Nachteile Frontbefestigung

  • Kind kann das Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers einschrĂ€nken
  • Erschwert das Lenken
  • Kinder dĂŒrfen nicht so schwer sein, wie bei einer Heckmontage (maximal 15 Kilogramm)
  • Weniger Bewegungsfreiheit der Beine der Fahrerin oder des Fahrers
  • Fixierung am Rennrad nicht möglich

Nachteile Heckbefestigung

  • Eltern fĂŒhlen sich oft unsicherer, wenn sie ihr Kind nicht im Blick haben
  • Der GepĂ€cktrĂ€ger lĂ€sst sich nicht mehr zum Verstauen anderer GegenstĂ€nde nutzen
  • Das Kind kann die Aussicht nicht genießen und schnell Langeweile bekommen

Welcher Fahrradsitz ist der richtige fĂŒr mein Kind?

Kinder mĂŒssen alleine aufrecht sitzen können, damit Eltern sie in einem Fahrradsitz transportieren können. Dies ist circa mit einem Alter von 9 bis 12 Monaten möglich. Es gibt keine speziellen Fahrradsitze fĂŒr Babys, allerdings sind grĂ¶ĂŸenverstellbare Varianten sinnvoll. Mit diesen Produkten kann eine optimale Anpassung des Sitzes an die KörpergrĂ¶ĂŸe des Kindes erfolgen. Außerdem existiert bei den meisten Modellen ein Minimalgewicht von 9 Kilogramm.

Das Maximalgewicht variiert je nach Montageart. Bei Fahrradsitzen fĂŒr die hintere Befestigung liegt dieses in der Regel bei circa 22 Kilogramm. Bei Sitzen mit Frontmontage dĂŒrfen die Kinder allerdings maximal 15 Kilogramm wiegen. Aufgrund der Gewichtsobergrenzen ist es wichtig, das Gewicht des Kindes regelmĂ€ĂŸig zu messen, um die nötige Sicherheit zu garantieren. Als Altersobergrenze ist fĂŒr Kinderfahrradsitze 7 Jahre die Regel.

In jedem Fall sollte der Fahrradsitz ĂŒber ein TÜV-Zertifikat oder ein GS-Siegel, also das Siegel der GeprĂŒften Sicherheit, verfĂŒgen. Dieses besagt, dass der Kinderfahrradsitz DIN EN 14344 tauglich ist, was seit 2004 gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Norm ist bei Kindern zwischen 9 und 22 Kilogramm geltend. Außerdem muss der Transport von Kindern bis zum siebten Lebensjahr gesetzlich mit einem dieser zertifizierten Fahrradsitze erfolgen.

Kinderfahrradsitz oder KinderfahrradanhÀnger?

Eine beliebte Alternative zu Kinderfahrradsitzen sind KinderfahrradanhĂ€nger. Ein solcher kann die Fahrt mit Kind einfacher machen. Allerdings gibt es auch Nachteile des AnhĂ€ngers. Einen Überblick ĂŒber die Vor- und Nachteile sowohl von Kinderfahrradsitzen als auch von -anhĂ€ngern, finden Eltern hier:

Vorteile Kinderfahrradsitz

  • Praktisch zur Mitnahme des Kindes
  • Simple und schnelle Fixierung an FahrrĂ€dern
  • GrĂ¶ĂŸen- beziehungsweise Gurt- und FußstĂŒtzenverstellung sorgen fĂŒr eine optimale Anpassung an das Kind ĂŒber mehrere Jahre
  • Entspricht den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung
  • Sitz lĂ€sst sich einfach an einem anderen Fahrrad anbringen
  • Geringere Kosten als beispielsweise ein KinderfahrradanhĂ€nger
  • Fahrradsitz lĂ€sst sich auch in den Urlaub mitnehmen
  • Das Kind ist nĂ€her an den Eltern

Vorteile KinderfahrradanhÀnger

  • Möglichkeit zum Transportieren von zwei Kindern gleichzeitig
  • Bequemes Sitzen des Kindes ermöglicht auch Schlafen wĂ€hrend der Fahrt
  • Geeignet fĂŒr lĂ€ngere Fahrradtouren
  • Kinder sind vor schlechtem Wetter geschĂŒtzt
  • Geringere Gefahr vor Verletzungen, da das Kind nicht hoch sitzt
  • Im AnhĂ€nger lassen sich oft auch andere Dinge verstauen
  • Manche Modelle sind faltbar, sodass das Verstauen einfach ist

Nachteile Kinderfahrradsitz

  • Bei schlechtem Wetter benötigen Kinder schĂŒtzende Kleidung
  • In einer Unfallsituation wĂŒrde das Kind recht hoch fallen
  • Die aufrechte Sitzposition können erst Kinder ab einem gewissen Alter halten und kann auf Dauer anstrengend fĂŒr sie sein
  • Nicht sinnvoll fĂŒr lange Radtouren
  • Fehlender Verstauplatz am GepĂ€cktrĂ€ger

Nachteile KinderfahrradanhÀnger

  • Kleine Fahrradwege machen das Fahren mit einem AnhĂ€nger schwer
  • Teurer
  • GesprĂ€che mit dem Kind wĂ€hrend des Fahrens nicht möglich
  • Benötigt mehr Platz zum Abstellen
  • Das Kind ist nicht in Sichtweite

Was ist bei dem Kauf eines Fahrradsitzes wichtig?

Variante

ZunĂ€chst sollten sich Interessierte die Frage stellen, welche Art des Fahrradsitzes die beste fĂŒr ihre Verwendung ist. Sowohl die vordere als auch die hintere Befestigung kann sinnvoll sein. Bei lĂ€ngeren Radtouren empfiehlt sich allerdings eher die Heckmontage, da diese Sitze in der Regel eine höhere RĂŒckenlehne haben und deshalb bequemer fĂŒr die Kinder sind. Zudem kann diese Variante lĂ€nger Anwendung finden, da die Gewichtsobergrenze höher liegt.

Montage

Mit der Variante kommt auch die Montageart einher. Diese muss zu dem jeweiligen Fahrrad passen und deshalb sollten Interessierte sie beim Kauf beachten. Der Großteil der Fahrradsitze wird mit einem Stecksystem angebracht, wofĂŒr vorher eine Halterung am Fahrrad fixiert werden muss. Bei Modellen fĂŒr vorne erfolgt die Fixierung in der Regel an der Stange des Lenkers. Hecksitze mĂŒssen Nutzerinnen und Nutzer ĂŒber das Sitzrohr anbringen. Dieses Sitzrohr ist die sehr stabile Stange zwischen den Pedalen und dem Sattel. Ein Hecksitz befindet sich dann schwebend ĂŒber dem GepĂ€cktrĂ€ger. Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass die Montage möglichst unkompliziert ist, sodass sich der Fahrradsitz bei Bedarf schnell anbringen lĂ€sst.

AnpassungsfÀhigkeit

Damit ein Fahrradsitz möglichst lange nutzbar und bequem fĂŒr die Kinder ist, sollte er sich an die GrĂ¶ĂŸe des Kindes anpassen können. Zu empfehlen sind daher vor allem Modelle, bei welchen sich die RĂŒckenlehne, die Fuß- und die KopfstĂŒtze verstellen lassen. Das gewĂ€hrleistet einen optimalen Komfort fĂŒr die Kinder.

Gurte

Fahrradsitze besitzen entweder ein 3- oder ein 5-Punkt-Gurtsystem. Diese Zahl gibt die Anzahl der Stellen an, an welchen der Gurt angebracht ist. Die meisten Modelle besitzen einen 3-Punkt-Gurt, welcher sowohl zwischen den Beinen, als auch an den Schultern fixiert ist. Der 5-Punkt-Sicherheitsgurt ist noch etwas sicherer, da zusÀtzlich zwei weitere Fixierungen an der Taille sind. 3-Punkt-Gurtsysteme gewÀhrleisten aber eine ausreichende Sicherheit.

Zudem ist es wichtig, dass sich die Gurte nicht eigenstÀndig durch die Kinder öffnen lassen, sodass diese nicht wÀhrend der Fahrt herausrutschen können.

Komfort/ Sitzpolster

Neben den höhenverstellbaren Elementen sorgen auch die Sitzpolster fĂŒr maximalen Komfort bei Fahrradsitzen. Die Sitzpolster sollten also weich sein, sodass Kinder einen angenehmen Sitz haben. Hierbei ist auch eine Helmaussparung hilfreich. Außerdem kann es sinnvoll sein den Sitz nach hinten neigen zu können, sodass Kinder wĂ€hren der Fahrt schlafen können. Teilweise besitzen diese Modelle auch die Bezeichnung einer ergonomischen Sitzschale. Auch die Gurte sollten mit Polstern ausgestattet sein, um beim Anschnallen nicht einzuschnĂŒren. Hilfreich kann auch eine eingebaute Federung sein, um Unebenheiten auf der Straße nicht zu spĂŒren.

 

Material

Auch die Materialien und deren Verarbeitung können eine Rolle beim Kauf spielen. Die meisten Sitzschalen sind aus Polypropylen-Vollkunststoff. Sitzpolster bestehen meistens aus Polyester. Hierbei ist es sinnvoll ein Material zu verwenden, welches sich waschen lĂ€sst. Zudem können LĂŒftungsschlitze hilfreich fĂŒr die AtmungsaktivitĂ€t sein.

Farbwahl

ZunĂ€chst mag das Design und damit die Farbwahl unwichtig wirken, allerdings kann sich vor allem Letzteres auf den Komfort auswirken. Dunkle Farben heizen sich nĂ€mlich extrem schnell auf und daher können schwarze Sitzschalen im Sommer schnell unbequem sein. Interessierte sollten deshalb lieber auf hellere Modelle zurĂŒckgreifen.

Sicherheit

Neben dem TÜV- beziehungsweise dem GS-Siegel sind noch andere Sicherheitsvorkehrungen bei Kinderfahrradsitzen wichtig. Die Sitze mĂŒssen laut der Straßenverkehrsordnung einen Speichenschutz besitzen. Dieser soll, wie der Name bereits verrĂ€t, dafĂŒr sorgen, dass die FĂŒĂŸe der Kinder nicht in die Speichen geraten. Dieser Schutz erfolgt mithilfe von Sicherheitsschnallen bei den FußstĂŒtzen. Zudem ist bei Hecksitzen ein Klemmschutz sinnvoll. Dieser verhindert, dass Kinder ihre HĂ€nde an die Sattelfederung legen und dort verletzen. Außerdem sollten an einem Kinderfahrradsitz Reflektoren angebracht sein, um die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit zu erhöhen.

ZusÀtzliche Komponenten

  • Fahrradhelm: Ein passender Fahrradhelm ist unerlĂ€sslich bei der Beförderung.
  • ArmstĂŒtzen: Sie sind ein Schutz fĂŒr die Arme des Kindes.
  • Tragegriff: Erleichtert den Transport des Sitzes.
  • Regenabdeckung: Die SchutzhĂŒlle kann den Sitz vor Regen sichern.
  • Montageadapter: Bei hĂ€ufigem Wechsel zwischen FahrrĂ€dern lohnt sich ein Adapter fĂŒr die schnelle Fixierung am anderen Fahrrad.
  • ZweibeinstĂ€nder: Dieser kann hilfreich sein, da das Fahrrad bei steigendem Gewicht mit einem StĂ€nder schneller kippt.

Welche sind die beliebtesten Hersteller?

Viele Firmen produzieren Fahrradsitze und ĂŒberzeugen damit. Eine besonders bekannte Marke ist Hamax. Die skandinavische Marke begeistert zum Beispiel mit Produkten wie dem Hamax Fahrradsitz Caress C3. Auch Britax Römer Fahrradsitze können auf dem Markt punkten. Ein bekanntes Modell ist beispielweise der Jockey 3 Comfort.

Auch Thule besitzt eine hohe Bekanntheit im Bereich der Kinderfahrradsitze und punktet zum Beispiel mit dem Thule Fahrradsitz Yepp Nexxt Maxi. Auch Polisport Fahrradsitze können regelmĂ€ĂŸig Nutzerinnen und Nutzer begeistern. So beispielsweise der Groovy Maxi. Weitere bekannte Marken sind Prophete, Bobike und Kettler.


Das sind die Testsieger und beliebtesten Produkte

Thule Yepp Nexxt Mini Kinderfahrradsitz: Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

Der Thule Yepp Nexxt Mini Kinderfahrradsitz wurde von der Stiftung Warentest zum Testsieger gekĂŒrt. Im Fahrradsitz-Test konnte das Modell unter anderem mit dem tollen und sicheren Gurtsystem ĂŒberzeugen. Auch die FahrtstabilitĂ€t im Test war gut. FĂŒr nur ausreichend hat die Stiftung Warentest die Federung des Sitzes befunden.

Note von Stiftung Warentest: 2,1 (gut)

Pro:

  • Sehr gutes Gurtsystem
  • Gute FahrstabilitĂ€t
  • Einfache Handhabung
  • Perfekt fĂŒr die Nutzung von Fahrradhelmen

Contra:

  • Federung

Hamax 'Caress C2': Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

Im Stiftung Warentest Fahrradsitz-Test fĂŒr Heckmontage-Modelle fĂŒr Kinder bis 22 Kilogramm konnte der Hamax Caress C2 als Testsieger hervorgehen. Der Hamax Fahrradsitz ĂŒberzeugte vor allem durch die sehr gute Sicherheit. Auch der Komfort fĂŒr das Kind ist gegeben. AusbaufĂ€hig sind laut Test die Gebrauchsanleitung und das Sitzklima.

Note von Stiftung Warentest: 2,2 (gut)

Pro:

  • Sehr gute Sicherheit
  • Sitzkomfort gewĂ€hrleistet
  • Tolles Gurtsystem
  • FahrstabilitĂ€t vorhanden

Contra:

  • Gebrauchsanleitung nicht zufriedenstellend
  • Sitzklima nur befriedigend

Thule ‚Yepp Maxi‘ Kinderfahrradsitz: Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

In dem Fahrradsitz Test konnte der Thule Yepp Maxi die Stiftung Warentest unter anderem mit der tollen Sitzhalterung ĂŒberzeugen. Auch das Gurtsystem zeugte von einer sehr guten Sicherheit. Allerdings sieht die Stiftung Warentest Potential fĂŒr Luft nach oben bei der Eignung des Sitzes fĂŒr Fahrradhelme.

Note von Stiftung Warentest: 2,2 (gut)

Pro:

  • Sehr gute Sitzhalterung
  • Überzeugender Gurt
  • Guter Sitzkomfort fĂŒr das Kind
  • Tolle Haltbarkeit

Contra:

  • Keine besonders gute Eignung fĂŒr Fahrradhelme
  • Federung nur befriedigend

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Fahrradsitzen in Kurzform

Welcher Fahrradsitz ist der beste?

Beliebte Marken fĂŒr Fahrradsitze sind Hamax, Britax Römer und Thule. Sie und weitere Hersteller ĂŒberzeugen regelmĂ€ĂŸig mit ihren Produkten. Eine Übersicht ĂŒber die besten Fahrradsitze zeigt unsere Bestenliste.

Wie lange kann ein Kind im Fahrradsitz sitzen?

Hecksitze besitzen ein höheres Maximalgewicht als Frontsitze und zwar um die 22 Kilogramm. Dies entspricht circa einem Alter von 7 Jahren. Bei Frontsitzen liegt die Gewichtsobergrenze allerdings bei 15 Kilogramm.

Was ist besser: ein Fahrradsitz vorne oder hinten?

Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, welche der Testsieger-Ratgeber aufzeigt. HĂ€ufiger auf dem Markt vertreten sind allerdings Fahrradsitze fĂŒr hinten, da diese aufgrund der höheren RĂŒckenlehne einen grĂ¶ĂŸeren Komfort bieten und Unebenheiten abfedern.

Welcher Fahrradsitz ist der richtige?

Empfehlenswert ist ein Fahrradsitz mit verstellbaren Fuß- und KopfstĂŒtzen, da diese sich optimal an die GrĂ¶ĂŸe des Kindes anpassen und somit viele Jahre Anwendung finden können. Zudem sollte die RĂŒckenlehne beziehungsweise das Sitzpolster fĂŒr einen angenehmen Sitz des Kindes sorgen.

Wann darf ein Baby in einen Fahrradsitz?

Nutzerinnen und Nutzer dĂŒrfen Babys oder Kinder erst befördern, wenn diese selbststĂ€ndig aufrecht sitzen können. Dies ist in der Regel zwischen 9 und 12 Lebensmonaten der Fall.

Wie sicher ist ein Fahrradsitz?

Fahrradsitze mĂŒssen seit 2004 der DIN EN 14344 entsprechen, was den EU-Sicherheitsstandards entspricht. Dies erkennen Interessierte durch das TÜV- oder GS-Siegel. Mit dieser Zertifizierung sind Fahrradsitze laut Straßenverkehrsordnung sicher.

Wie lÀsst sich der Sitz am Fahrrad befestigen?

Der Fahrradsitz lĂ€sst sich in der Regel mit einem einfachen Stecksystem am Fahrrad anbringen. DafĂŒr mĂŒssen Nutzerinnen und Nutzer nur eine Halterung am Fahrrad fixieren und den Sitz dann hineinstecken. Bei Frontsitzen ist dies meist am Lenker, bei Hecksitzen ĂŒber dem Sitzrohr.