Fahrradsitze Vergleich, Tests und Testsieger

Fahrradsitz Zubehör
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Bestenliste für Fahrradsitze

Die Sortierung der Bestenliste berücksichtigt die Testergebnisse der Fachpresse, Kundenmeinungen sowie die Beliebtheit für 544 Fahrradsitze.

Unsere Testsieger.de-Note setzt sich zusammen aus Testberichten (75% Gewichtung) und Kundenbewertungen (25% ab 100 Bewertungen).

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Testberichte für Fahrradsitze



Ausgabe 03/2018

Auf zur Radtour: Stiftung Warentest prüft 12 Fahrradsitze für Kinder bis 22 kg

Wer mit Kind schnell vorankommen und auf das Auto verzichten will, ist mit einem Fahrradsitz gut beraten. So ist der Nachwuchs auch auf dem Zweirad immer dabei. Bei einer Montage des Sitzes hinter dem Fahrer können auch etwas größere Kinder mit Mama oder Papa eine Ausfahrt machen. Stiftung Warentest vergleicht in Ausgabe 03/2018 zwölf Modelle für Kinder bis 22 kg. Testsieger sind der Hamax Caress C2 und der Thue Yepp Maxi Seatpost mit jeweils einer guten Wertung von 2,2. Vorsicht ist hingegen beim Britax Römer Jockey Comfort und Britax Römer Jockey Relax geboten. Aufgrund von Sicherheitsmängel reicht es auch insgesamt nur zu einer mangelhaften Bewertung (5,0).

Hamax 'Caress C2' Fahrradsitz inkl. Gepäckträger-Adapter grau/rot

Testsieger
Hamax 'Caress C2' Fahrradsitz inkl. Gepäckträger-Adapter grau/rot
gut (2,2)

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Ausgabe 03/2018

Auf dem Rad ganz vorn dabei: Stiftung Warentest vergleicht Frontfahrradsitze bis 15 kg

Nur schnell mit dem Rad ein paar Einkäufe erledigen oder gemütliche Ausfahrt im Grünen: Dank Fahrradsitzen ist der Nachwuchs immer dabei. Hier hat man die Wahl, die lieben Kleinen vorn oder hinten auf dem Fahrrad mitfahren zu lassen. Stiftung Warentest testet in Ausgabe 03/2018 fünf Frontfahrradsitze für Kinder mit einem Gewicht bis 15 kg. Testsieger mit der Note "gut (2,1)" ist der Thule Yepp Nexxt Mini. Schlusslicht aufgrund eines Bruchs der Fußstütze ist der Bobike Exclusive Mini mit "mangelhaft (5,0)".

Thule 'Yepp Nexxt Mini' Front-Kinderfahrradsitz schwarz/mint

Testsieger
Thule 'Yepp Nexxt Mini' Front-Kinderfahrradsitz schwarz/mint
gut (2,1)

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Kaufberatung für Fahrradsitze


Das Wichtigste zu Fahrradsitzen in Kurzform

  • Fahrradsitze oder auch Kinderfahrradsitze genannt, dienen zum Transport von Kindern auf dem Fahrrad.
  • Es gibt Fahrradsitze mit einer Front- und einer Heckbefestigung. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, über welche der Testsieger-Ratgeber informiert.
  • Ein Fahrradsitz muss der DIN EN 14344 Norm entsprechen, was ein TÜV- oder GS-Siegel gewährleistet. Nur dann eignet sich das Modell für den Gebrauch im Straßenverkehr.
  • Besonders sinnvoll sind Fahrradsitze, welche sich in der Größe verstellen lassen, sodass der optimale Sitz für die Kinder über mehrere Jahre garantiert ist.

Gerade im Sommer wollen viele Eltern von Babys und kleinen Kindern mit ihrem Nachwuchs nicht jeden Weg mit dem Auto fahren, sondern auch mal das Fahrrad nutzen. Dafür eignen sich Fahrradsitze perfekt. Mit diesen lassen sich Kinder ab circa 9 Monaten und bis 7 Jahre einfach auf dem Fahrrad mitnehmen. Um ausreichend Sicherheit und Komfort zu gewährleisten, müssen diese Fahrradsitze aber gewisse Kriterien aufweisen. Über diese und weitere wichtige Informationen zu Kinderfahrradsitzen informiert der Testsieger-Ratgeber.

Was ist ein Fahrradsitz?

Ein Fahrradsitz oder auch Kinderfahrradsitz genannt, dient zum Transport eines Kindes auf dem Fahrrad. Hierfür muss das Kind allerdings aufrecht und eigenständig sitzen können, was in der Regel circa mit neun Monaten möglich ist. Ab dann bietet der Fahrradsitz eine unkomplizierte und schnelle Möglichkeit, das Kind beim Radfahren mitzunehmen. Unterscheiden lässt sich dabei zwischen Modellen für die vordere und die hintere Befestigung. In jedem Fall erfolgt eine Sicherung des Kindes mithilfe eines Gurtsystems, sodass das Kind während der Fahrt nicht herausrutschen kann.

Welche Arten von Fahrradsitzen gibt es?

Grundsätzlich erfolgt bei Fahrradsitzen eine Unterscheidung zwischen der Befestigung vorne oder hinten am Fahrrad. Letztere Montage ist auf dem Markt häufiger vertreten. Beide Varianten haben aber ihre Vor- und Nachteile, weshalb die Entscheidung von den individuellen Vorlieben abhängig ist. Um dennoch die verschiedenen positiven und negativen Aspekte zu kennen, erhalten Eltern hier eine Übersicht:

Vorteile Frontbefestigung

  • Kind kann mehr sehen
  • Eltern haben ihr Kind im Blick und können ein Gespräch führen
  • Gepäckträger und Rucksack weiterhin verwendbar

Vorteile Heckbefestigung

  • Keine Einschränkung beim Treten oder Lenken
  • Vor allem geeignet für kleinere Fahrerinnen und Fahrer, da das Sichtfeld nicht behindert ist
  • Stärkerer Schutz des Kindes vor Fahrtwind
  • Kinder merken Unebenheiten auf der Straße durch die Federung kaum
  • Einfacherer Aufstieg auf das Fahrrad
  • Kinder können länger beziehungsweise mit höherem Gewicht mitfahren (maximal 22 Kilogramm)
  • Hohe und gemütliche Rückenlehne bietet Kindern eine bessere Möglichkeit zum Schlafen

Nachteile Frontbefestigung

  • Kind kann das Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers einschränken
  • Erschwert das Lenken
  • Kinder dürfen nicht so schwer sein, wie bei einer Heckmontage (maximal 15 Kilogramm)
  • Weniger Bewegungsfreiheit der Beine der Fahrerin oder des Fahrers
  • Fixierung am Rennrad nicht möglich

Nachteile Heckbefestigung

  • Eltern fühlen sich oft unsicherer, wenn sie ihr Kind nicht im Blick haben
  • Der Gepäckträger lässt sich nicht mehr zum Verstauen anderer Gegenstände nutzen
  • Das Kind kann die Aussicht nicht genießen und schnell Langeweile bekommen

Welcher Fahrradsitz ist der richtige für mein Kind?

Kinder müssen alleine aufrecht sitzen können, damit Eltern sie in einem Fahrradsitz transportieren können. Dies ist circa mit einem Alter von 9 bis 12 Monaten möglich. Es gibt keine speziellen Fahrradsitze für Babys, allerdings sind größenverstellbare Varianten sinnvoll. Mit diesen Produkten kann eine optimale Anpassung des Sitzes an die Körpergröße des Kindes erfolgen. Außerdem existiert bei den meisten Modellen ein Minimalgewicht von 9 Kilogramm.

Das Maximalgewicht variiert je nach Montageart. Bei Fahrradsitzen für die hintere Befestigung liegt dieses in der Regel bei circa 22 Kilogramm. Bei Sitzen mit Frontmontage dürfen die Kinder allerdings maximal 15 Kilogramm wiegen. Aufgrund der Gewichtsobergrenzen ist es wichtig, das Gewicht des Kindes regelmäßig zu messen, um die nötige Sicherheit zu garantieren. Als Altersobergrenze ist für Kinderfahrradsitze 7 Jahre die Regel.

In jedem Fall sollte der Fahrradsitz über ein TÜV-Zertifikat oder ein GS-Siegel, also das Siegel der Geprüften Sicherheit, verfügen. Dieses besagt, dass der Kinderfahrradsitz DIN EN 14344 tauglich ist, was seit 2004 gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Norm ist bei Kindern zwischen 9 und 22 Kilogramm geltend. Außerdem muss der Transport von Kindern bis zum siebten Lebensjahr gesetzlich mit einem dieser zertifizierten Fahrradsitze erfolgen.

Kinderfahrradsitz oder Kinderfahrradanhänger?

Eine beliebte Alternative zu Kinderfahrradsitzen sind Kinderfahrradanhänger. Ein solcher kann die Fahrt mit Kind einfacher machen. Allerdings gibt es auch Nachteile des Anhängers. Einen Überblick über die Vor- und Nachteile sowohl von Kinderfahrradsitzen als auch von -anhängern, finden Eltern hier:

Vorteile Kinderfahrradsitz

  • Praktisch zur Mitnahme des Kindes
  • Simple und schnelle Fixierung an Fahrrädern
  • Größen- beziehungsweise Gurt- und Fußstützenverstellung sorgen für eine optimale Anpassung an das Kind über mehrere Jahre
  • Entspricht den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung
  • Sitz lässt sich einfach an einem anderen Fahrrad anbringen
  • Geringere Kosten als beispielsweise ein Kinderfahrradanhänger
  • Fahrradsitz lässt sich auch in den Urlaub mitnehmen
  • Das Kind ist näher an den Eltern

Vorteile Kinderfahrradanhänger

  • Möglichkeit zum Transportieren von zwei Kindern gleichzeitig
  • Bequemes Sitzen des Kindes ermöglicht auch Schlafen während der Fahrt
  • Geeignet für längere Fahrradtouren
  • Kinder sind vor schlechtem Wetter geschützt
  • Geringere Gefahr vor Verletzungen, da das Kind nicht hoch sitzt
  • Im Anhänger lassen sich oft auch andere Dinge verstauen
  • Manche Modelle sind faltbar, sodass das Verstauen einfach ist

Nachteile Kinderfahrradsitz

  • Bei schlechtem Wetter benötigen Kinder schützende Kleidung
  • In einer Unfallsituation würde das Kind recht hoch fallen
  • Die aufrechte Sitzposition können erst Kinder ab einem gewissen Alter halten und kann auf Dauer anstrengend für sie sein
  • Nicht sinnvoll für lange Radtouren
  • Fehlender Verstauplatz am Gepäckträger

Nachteile Kinderfahrradanhänger

  • Kleine Fahrradwege machen das Fahren mit einem Anhänger schwer
  • Teurer
  • Gespräche mit dem Kind während des Fahrens nicht möglich
  • Benötigt mehr Platz zum Abstellen
  • Das Kind ist nicht in Sichtweite

Was ist bei dem Kauf eines Fahrradsitzes wichtig?

Variante

Zunächst sollten sich Interessierte die Frage stellen, welche Art des Fahrradsitzes die beste für ihre Verwendung ist. Sowohl die vordere als auch die hintere Befestigung kann sinnvoll sein. Bei längeren Radtouren empfiehlt sich allerdings eher die Heckmontage, da diese Sitze in der Regel eine höhere Rückenlehne haben und deshalb bequemer für die Kinder sind. Zudem kann diese Variante länger Anwendung finden, da die Gewichtsobergrenze höher liegt.

Montage

Mit der Variante kommt auch die Montageart einher. Diese muss zu dem jeweiligen Fahrrad passen und deshalb sollten Interessierte sie beim Kauf beachten. Der Großteil der Fahrradsitze wird mit einem Stecksystem angebracht, wofür vorher eine Halterung am Fahrrad fixiert werden muss. Bei Modellen für vorne erfolgt die Fixierung in der Regel an der Stange des Lenkers. Hecksitze müssen Nutzerinnen und Nutzer über das Sitzrohr anbringen. Dieses Sitzrohr ist die sehr stabile Stange zwischen den Pedalen und dem Sattel. Ein Hecksitz befindet sich dann schwebend über dem Gepäckträger. Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass die Montage möglichst unkompliziert ist, sodass sich der Fahrradsitz bei Bedarf schnell anbringen lässt.

Anpassungsfähigkeit

Damit ein Fahrradsitz möglichst lange nutzbar und bequem für die Kinder ist, sollte er sich an die Größe des Kindes anpassen können. Zu empfehlen sind daher vor allem Modelle, bei welchen sich die Rückenlehne, die Fuß- und die Kopfstütze verstellen lassen. Das gewährleistet einen optimalen Komfort für die Kinder.

Gurte

Fahrradsitze besitzen entweder ein 3- oder ein 5-Punkt-Gurtsystem. Diese Zahl gibt die Anzahl der Stellen an, an welchen der Gurt angebracht ist. Die meisten Modelle besitzen einen 3-Punkt-Gurt, welcher sowohl zwischen den Beinen, als auch an den Schultern fixiert ist. Der 5-Punkt-Sicherheitsgurt ist noch etwas sicherer, da zusätzlich zwei weitere Fixierungen an der Taille sind. 3-Punkt-Gurtsysteme gewährleisten aber eine ausreichende Sicherheit.

Zudem ist es wichtig, dass sich die Gurte nicht eigenständig durch die Kinder öffnen lassen, sodass diese nicht während der Fahrt herausrutschen können.

Komfort/ Sitzpolster

Neben den höhenverstellbaren Elementen sorgen auch die Sitzpolster für maximalen Komfort bei Fahrradsitzen. Die Sitzpolster sollten also weich sein, sodass Kinder einen angenehmen Sitz haben. Hierbei ist auch eine Helmaussparung hilfreich. Außerdem kann es sinnvoll sein den Sitz nach hinten neigen zu können, sodass Kinder währen der Fahrt schlafen können. Teilweise besitzen diese Modelle auch die Bezeichnung einer ergonomischen Sitzschale. Auch die Gurte sollten mit Polstern ausgestattet sein, um beim Anschnallen nicht einzuschnüren. Hilfreich kann auch eine eingebaute Federung sein, um Unebenheiten auf der Straße nicht zu spüren.

 

Material

Auch die Materialien und deren Verarbeitung können eine Rolle beim Kauf spielen. Die meisten Sitzschalen sind aus Polypropylen-Vollkunststoff. Sitzpolster bestehen meistens aus Polyester. Hierbei ist es sinnvoll ein Material zu verwenden, welches sich waschen lässt. Zudem können Lüftungsschlitze hilfreich für die Atmungsaktivität sein.

Farbwahl

Zunächst mag das Design und damit die Farbwahl unwichtig wirken, allerdings kann sich vor allem Letzteres auf den Komfort auswirken. Dunkle Farben heizen sich nämlich extrem schnell auf und daher können schwarze Sitzschalen im Sommer schnell unbequem sein. Interessierte sollten deshalb lieber auf hellere Modelle zurückgreifen.

Sicherheit

Neben dem TÜV- beziehungsweise dem GS-Siegel sind noch andere Sicherheitsvorkehrungen bei Kinderfahrradsitzen wichtig. Die Sitze müssen laut der Straßenverkehrsordnung einen Speichenschutz besitzen. Dieser soll, wie der Name bereits verrät, dafür sorgen, dass die Füße der Kinder nicht in die Speichen geraten. Dieser Schutz erfolgt mithilfe von Sicherheitsschnallen bei den Fußstützen. Zudem ist bei Hecksitzen ein Klemmschutz sinnvoll. Dieser verhindert, dass Kinder ihre Hände an die Sattelfederung legen und dort verletzen. Außerdem sollten an einem Kinderfahrradsitz Reflektoren angebracht sein, um die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit zu erhöhen.

Zusätzliche Komponenten

  • Fahrradhelm: Ein passender Fahrradhelm ist unerlässlich bei der Beförderung.
  • Armstützen: Sie sind ein Schutz für die Arme des Kindes.
  • Tragegriff: Erleichtert den Transport des Sitzes.
  • Regenabdeckung: Die Schutzhülle kann den Sitz vor Regen sichern.
  • Montageadapter: Bei häufigem Wechsel zwischen Fahrrädern lohnt sich ein Adapter für die schnelle Fixierung am anderen Fahrrad.
  • Zweibeinständer: Dieser kann hilfreich sein, da das Fahrrad bei steigendem Gewicht mit einem Ständer schneller kippt.

Welche sind die beliebtesten Hersteller?

Viele Firmen produzieren Fahrradsitze und überzeugen damit. Eine besonders bekannte Marke ist Hamax. Die skandinavische Marke begeistert zum Beispiel mit Produkten wie dem Hamax Fahrradsitz Caress C3. Auch Britax Römer Fahrradsitze können auf dem Markt punkten. Ein bekanntes Modell ist beispielweise der Jockey 3 Comfort.

Auch Thule besitzt eine hohe Bekanntheit im Bereich der Kinderfahrradsitze und punktet zum Beispiel mit dem Thule Fahrradsitz Yepp Nexxt Maxi. Auch Polisport Fahrradsitze können regelmäßig Nutzerinnen und Nutzer begeistern. So beispielsweise der Groovy Maxi. Weitere bekannte Marken sind Prophete, Bobike und Kettler.


Das sind die Testsieger und beliebtesten Produkte

Thule Yepp Nexxt Mini Kinderfahrradsitz: Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

Der Thule Yepp Nexxt Mini Kinderfahrradsitz wurde von der Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt. Im Fahrradsitz-Test konnte das Modell unter anderem mit dem tollen und sicheren Gurtsystem überzeugen. Auch die Fahrtstabilität im Test war gut. Für nur ausreichend hat die Stiftung Warentest die Federung des Sitzes befunden.

Note von Stiftung Warentest: 2,1 (gut)

Pro:

  • Sehr gutes Gurtsystem
  • Gute Fahrstabilität
  • Einfache Handhabung
  • Perfekt für die Nutzung von Fahrradhelmen

Contra:

  • Federung

Hamax 'Caress C2': Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

Im Stiftung Warentest Fahrradsitz-Test für Heckmontage-Modelle für Kinder bis 22 Kilogramm konnte der Hamax Caress C2 als Testsieger hervorgehen. Der Hamax Fahrradsitz überzeugte vor allem durch die sehr gute Sicherheit. Auch der Komfort für das Kind ist gegeben. Ausbaufähig sind laut Test die Gebrauchsanleitung und das Sitzklima.

Note von Stiftung Warentest: 2,2 (gut)

Pro:

  • Sehr gute Sicherheit
  • Sitzkomfort gewährleistet
  • Tolles Gurtsystem
  • Fahrstabilität vorhanden

Contra:

  • Gebrauchsanleitung nicht zufriedenstellend
  • Sitzklima nur befriedigend

Thule ‚Yepp Maxi‘ Kinderfahrradsitz: Stiftung Warentest (03/2018)

Zum Produkt

In dem Fahrradsitz Test konnte der Thule Yepp Maxi die Stiftung Warentest unter anderem mit der tollen Sitzhalterung überzeugen. Auch das Gurtsystem zeugte von einer sehr guten Sicherheit. Allerdings sieht die Stiftung Warentest Potential für Luft nach oben bei der Eignung des Sitzes für Fahrradhelme.

Note von Stiftung Warentest: 2,2 (gut)

Pro:

  • Sehr gute Sitzhalterung
  • Überzeugender Gurt
  • Guter Sitzkomfort für das Kind
  • Tolle Haltbarkeit

Contra:

  • Keine besonders gute Eignung für Fahrradhelme
  • Federung nur befriedigend

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Fahrradsitzen in Kurzform

Welcher Fahrradsitz ist der beste?

Beliebte Marken für Fahrradsitze sind Hamax, Britax Römer und Thule. Sie und weitere Hersteller überzeugen regelmäßig mit ihren Produkten. Eine Übersicht über die besten Fahrradsitze zeigt unsere Bestenliste.

Wie lange kann ein Kind im Fahrradsitz sitzen?

Hecksitze besitzen ein höheres Maximalgewicht als Frontsitze und zwar um die 22 Kilogramm. Dies entspricht circa einem Alter von 7 Jahren. Bei Frontsitzen liegt die Gewichtsobergrenze allerdings bei 15 Kilogramm.

Was ist besser: ein Fahrradsitz vorne oder hinten?

Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, welche der Testsieger-Ratgeber aufzeigt. Häufiger auf dem Markt vertreten sind allerdings Fahrradsitze für hinten, da diese aufgrund der höheren Rückenlehne einen größeren Komfort bieten und Unebenheiten abfedern.

Welcher Fahrradsitz ist der richtige?

Empfehlenswert ist ein Fahrradsitz mit verstellbaren Fuß- und Kopfstützen, da diese sich optimal an die Größe des Kindes anpassen und somit viele Jahre Anwendung finden können. Zudem sollte die Rückenlehne beziehungsweise das Sitzpolster für einen angenehmen Sitz des Kindes sorgen.

Wann darf ein Baby in einen Fahrradsitz?

Nutzerinnen und Nutzer dürfen Babys oder Kinder erst befördern, wenn diese selbstständig aufrecht sitzen können. Dies ist in der Regel zwischen 9 und 12 Lebensmonaten der Fall.

Wie sicher ist ein Fahrradsitz?

Fahrradsitze müssen seit 2004 der DIN EN 14344 entsprechen, was den EU-Sicherheitsstandards entspricht. Dies erkennen Interessierte durch das TÜV- oder GS-Siegel. Mit dieser Zertifizierung sind Fahrradsitze laut Straßenverkehrsordnung sicher.

Wie lässt sich der Sitz am Fahrrad befestigen?

Der Fahrradsitz lässt sich in der Regel mit einem einfachen Stecksystem am Fahrrad anbringen. Dafür müssen Nutzerinnen und Nutzer nur eine Halterung am Fahrrad fixieren und den Sitz dann hineinstecken. Bei Frontsitzen ist dies meist am Lenker, bei Hecksitzen über dem Sitzrohr.