Die besten Dampfgarer im Überblick
Dampfgaren gilt als eine der gesündesten Methoden zur Speisenzubereitung, da Vitamine sowie Mineralstoffe weitgehend erhalten bleiben und das Gargut nicht im Wasser auslaugt. Ob du ein kompaktes Modell für den schnellen Alltag oder ein Profi-Set für mehrgängige Menüs suchst, hängt stark von deiner Haushaltsgröße und den bevorzugten Zutaten ab.
WMF Vitalis Dampfgarer
Vorteile
- Hochwertige Verarbeitung aus robustem Cromargan Edelstahl.
- Vielseitig einsetzbar zum Dünsten, Garen und Warmhalten.
- Integrierte Thermometer-Öffnung im Glasdeckel für präzise Kontrolle.
- Spülmaschinengeeignet und für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet.
Nachteile
- Hoher Anschaffungspreis im Vergleich zu einfachen Dampfgarern.
- Das Eigengewicht des Topfes ist aufgrund der massiven Bauweise recht hoch.
- Der Glasdeckel erfordert vorsichtige Handhabung, um Bruch zu vermeiden.
Fazit: Der WMF Vitalis ist ein langlebiger und hochwertiger Dampfgarer, der durch seine exzellente Materialqualität und Funktionalität überzeugt.
Worauf beim Kauf achten?
Materialqualität und Wärmeleitung
Die Wahl des Materials bestimmt, wie effizient die Hitze vom Herd an den Wasserdampf weitergegeben wird. Rostfreier Edelstahl 18/10 ist hier die erste Wahl, da er geschmacksneutral, säurefest und extrem langlebig ist. Achte bei der Auswahl auf einen sogenannten Sandwichboden oder Kapselboden. Diese Konstruktion sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig gespeichert und verteilt wird, was besonders bei Induktionsherden die Effizienz steigert.
Kapazität und Ebenen
Dampfgarer für den Herd haben meist einen Durchmesser von 24 bis 28 cm. Ein Volumen von 4 bis 5 Litern reicht in der Regel aus, um zwei bis vier Personen zu bekochen. Wenn du oft unterschiedliche Lebensmittel gleichzeitig garen möchtest, ist ein System mit mehreren Ebenen vorteilhaft. So kannst du unten Kartoffeln kochen, während im Aufsatz darüber der Fisch und ganz oben das feine Gemüse im Dampf ziehen.
Tipp
Modelle mit einem integrierten Thermometer im Deckel erlauben dir die volle Kontrolle über den Garprozess, ohne dass du den Deckel anheben musst und kostbarer Dampf entweicht.
Versiegelung und Reinigung
Ein passgenauer Deckel ist das A und O beim Dampfgaren, damit der Druck im Inneren konstant bleibt und die Garzeiten kurz ausfallen. Während Glasdeckel den Vorteil bieten, dass du den Fortschritt jederzeit siehst, sind Metalldeckel oft noch robuster. In puncto Pflege solltest du darauf achten, dass alle Teile spülmaschinengeeignet sind. Abnehmbare Griffe oder spezielle Schüttränder erleichtern zudem das Handling und das Ausgießen von Restwasser.
Hinweis
Dampfgaren ist nicht nur gesund, sondern spart auch Energie. Da du weniger Wasser erhitzen musst als beim klassischen Kochen und mehrere Zutaten gleichzeitig über einer Hitzequelle garst, sinkt der Stromverbrauch spürbar.
Für wen eignet sich welches Modell?
| Kriterium | Topf-Dampfgarer | Elektrischer Dampfgarer |
|---|---|---|
| Platzbedarf | Gering, da als normaler Topf nutzbar | Benötigt eigene Stellfläche |
| Bedienung | Manuell über die Herdeinstellung | Oft mit Timer und Automatikprogrammen |
| Flexibilität | Funktioniert auf allen passenden Herden | Benötigt lediglich eine Steckdose |
Gelegenheitsköche und Einsteiger
Wenn du das Dampfgaren erst einmal ausprobieren möchtest, ist ein klassischer Topf mit Dämpfeinsatz die beste Wahl. Diese Modelle sind preiswert und lassen sich flexibel auch für andere Kochaufgaben einsetzen, wenn der Einsatz gerade nicht gebraucht wird.
Anspruchsvolle Hobbyköche
Wer regelmäßig ganze Mahlzeiten dampfgart, sollte in ein System mit Thermometer und mehreren Etagen investieren. Diese Sets bieten eine präzise Temperaturkontrolle, was besonders bei empfindlichen Lebensmitteln wie Lachs oder Spargel den Unterschied zwischen "perfekt" und "übergart" macht.
Achtung
Achte bei Glasdeckeln darauf, diese nach dem Kochen nicht sofort unter eiskaltes Wasser zu halten. Extreme Temperaturunterschiede können bei einfachem Glas zu Spannungsrissen führen.
Häufige Fragen
Es reicht meist eine Schicht von zwei bis drei Zentimetern am Boden des Topfes. Wichtig ist nur, dass das Wasser den Dämpfeinsatz und die Lebensmittel nicht direkt berührt, damit diese im Dampf und nicht im Wasser liegen.
Ja, besonders Geflügel und zartes Rindfleisch bleiben im Dampf extrem saftig. Da beim Dämpfen keine Röstaromen entstehen, kannst du das Fleisch nach dem Garen kurz scharf anbraten, falls du eine Kruste wünschst.
Das hängt vom Boden des Topfes ab. Die meisten modernen Modelle aus Edelstahl besitzen einen ferromagnetischen Boden und sind somit problemlos auf Induktionsfeldern nutzbar. Achte auf das entsprechende Symbol am Topfboden.
Ein Schnellkochtopf arbeitet mit deutlich höherem Druck und höheren Temperaturen, was die Garzeit massiv verkürzt. Ein klassischer Dampfgarer gart drucklos bei etwa 100 Grad, was schonender für die Zellstruktur und die Vitamine ist.