Für Haushalte bei denen ein normaler Grill zu groß ist, eignen sich elektrische Tischgrills. Das ETM Testmagazin hat acht Modelle getestet und dabei den Severin PG 8114 Senoa DigitalBoost zum Testsieger gekürt. Vor allem die Funktion und die Sicherheit konnten bei dem Test überzeugen. Den 2. Platz konnte sich der Rommelsbacher CG 2303/E sichern.
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Tischgrill Kaufberatung 2026
Den passenden Tischgrill finden: Tipps zu Elektro-, Gas- und Holzkohlemodellen, Leistung und einfacher Reinigung für deinen Grillabend.
Zuletzt aktualisiert: 12.04.2026
Die besten Tischgrills im Überblick
Grillen muss nicht immer mit einem riesigen Aufbau im Garten verbunden sein. Ein Tischgrill bringt den Genuss direkt auf den Balkon oder sogar mitten auf den Esstisch, wobei die Geräte durch kurze Aufheizzeiten und kompakte Maße überzeugen.
WMF Lono Master-GrillElektrogrill, 50 x 28 cm, Tischgrill elektro mit Windschutz und Auffangschale, Outdoorzertifiziert für Barbecue, 2 getrennt regulierbare Grillflächen, 2400 W, edelstahl matt
WMF Lono Master-Grill
Vorteile
- Zwei separat regulierbare Grillflächen für unterschiedliches Grillgut
- Hohe Leistung von 2.400 Watt sorgt für schnelle Hitze
- Zertifiziert für den Außeneinsatz inklusive Windschutz
- Einfache Reinigung durch entnehmbare Auffangschale
Nachteile
- Benötigt aufgrund der doppelten Fläche recht viel Platz auf dem Tisch
- Keine Deckel-Option für indirektes Grillen vorhanden
Fazit: Ein leistungsstarker Allrounder, der durch seine getrennten Heizzonen maximale Flexibilität beim gleichzeitigen Garen von Fleisch und Gemüse bietet.
Worauf beim Kauf achten?
Die Wahl der Antriebsart
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, steht die Frage nach der Energiequelle im Raum. Die meisten Tischgrills arbeiten elektrisch, da dies die sicherste und rauchärmste Variante für geschlossene Räume oder kleine Balkone darstellt. Wer jedoch das klassische Aroma liebt, greift zu speziellen Holzkohle-Tischgrills mit aktiver Belüftung. Diese sind so konstruiert, dass kaum Fett in die Glut tropft, was die Rauchentwicklung massiv reduziert. Gasbetriebene Modelle sind seltener, bieten aber eine sehr präzise Hitzeentwicklung für den Außeneinsatz.
Hinweis
Achte bei Elektrogrills auf die Wattzahl. Für ein ordentliches Grillergebnis bei Fleisch sollten es mindestens 2.000 Watt sein. Geräte mit weniger Leistung garen das Fleisch eher, als es scharf anzubraten, wodurch der typische Röstgeschmack verloren geht.
Grillplatten und Beschichtung
Die Oberfläche entscheidet darüber, wie viel Freude du bei der Zubereitung und der anschließenden Säuberung hast. Aluminium-Druckguss ist weit verbreitet, da er leicht ist und sehr schnell heiß wird. Hochwertige Modelle nutzen oft massives Gusseisen, das die Wärme besser speichert und gleichmäßiger abgibt. Eine gute Antihaftbeschichtung ist bei Tischgrills fast schon Pflicht, damit du auf zusätzliches Fett verzichten kannst und empfindliches Grillgut wie Fisch oder Halloumi nicht festklebt.
Temperaturkontrolle und Zonen
Ein guter Grill sollte dir die volle Kontrolle lassen. Stufenlose Drehregler sind hierbei praktischer als fest vorgegebene Stufen, da du die Hitze exakt an das jeweilige Lebensmittel anpassen kannst. Besonders komfortabel sind Geräte mit zwei getrennten Heizzonen. So kannst du auf der einen Seite Steaks bei maximaler Hitze scharf anbraten, während auf der anderen Seite empfindliches Gemüse bei niedriger Temperatur sanft gart.
Tipp
Modelle mit einer abnehmbaren Grillplatte erleichtern den Alltag enorm. Idealerweise ist die Platte sogar spülmaschinengeeignet, sodass das mühsame Schrubben nach dem Essen entfällt.
Für wen eignet sich was?
Für das gemütliche Beisammensein in der Wohnung sind Kontaktgrills oder klassische Elektro-Tischgrills die sicherste Wahl. Sie produzieren keine gefährlichen Abgase und lassen sich meist sehr flach verstauen. Wer gerne Campingausflüge unternimmt oder ein echtes Picknick-Gefühl auf dem Balkon sucht, sollte sich die kompakten Aktiv-Holzkohlegrills ansehen. Diese sind dank Batteriebetrieb für das Gebläse mobil und innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.
Achtung
Verwende niemals einen herkömmlichen Holzkohlegrill in Innenräumen. Selbst kleine Tischmodelle ohne spezielle Sicherheitsvorkehrungen produzieren geruchloses Kohlenmonoxid, das in geschlossenen Räumen lebensgefährlich sein kann. Nutze drinnen ausschließlich Elektrogeräte.
Elektro vs. Holzkohle: Der Vergleich
| Kriterium | Elektro-Tischgrill | Holzkohle-Tischgrill (Aktiv) |
|---|---|---|
| Einsatzort | Innen und Außen | Primär Außen (Balkon/Park) |
| Geschmack | Neutral (wie aus der Pfanne) | Typisches Raucharoma |
| Vorbereitungszeit | Sofort einsatzbereit (2-5 Min) | Etwa 5-10 Minuten Anzündzeit |
Häufige Fragen
Ja, sofern es sich um einen Elektrogrill handelt. Diese produzieren keine offenen Flammen und kein gesundheitsschädliches Kohlenmonoxid. Achte dennoch auf eine gute Belüftung, da beim Anbraten von fettigem Fleisch Küchendunst entstehen kann.
Bei Elektrogrills hilft es, die Fettauffangschale mit etwas Wasser zu füllen. Tropfendes Fett wird so sofort abgekühlt und kann nicht auf dem heißen Gehäuse verbrennen oder rauchen.
Keramik ist extrem hitzebeständig und kratzfest, verliert aber im Vergleich zu klassischen Antihaftbeschichtungen schneller ihre Gleiteigenschaften. Für sehr hohe Temperaturen ist Keramik jedoch eine exzellente Wahl.
Ein Kontaktgrill gart das Grillgut von beiden Seiten gleichzeitig, was die Zubereitungszeit halbiert. Zudem lassen sich viele dieser Geräte aufklappen und dann wie ein normaler Tischgrill mit doppelter Fläche nutzen.