Die besten Servierpfannen im Überblick
Eine hochwertige Servierpfanne ist das Bindeglied zwischen Herd und Esstisch. Durch ihre zwei platzsparenden Seitengriffe lässt sie sich sicher tragen und sieht beim Servieren deutlich eleganter aus als eine klassische Stielpfanne. In der modernen Küche überzeugt sie zudem durch ihre Vielseitigkeit beim Schmoren und Braten.
Le Creuset Signature Brat- und Servierpfanne
Vorteile
- Exzellente Wärmespeicherung und gleichmäßige Hitzeverteilung durch hochwertiges Gusseisen.
- Sehr langlebig und robust bei sachgemäßer Pflege und Handhabung.
- Vielseitig einsetzbar auf allen Herdarten inklusive Induktion sowie im Backofen.
- Attraktives Design, das sich ideal zum direkten Servieren am Tisch eignet.
Nachteile
- Hohes Eigengewicht erschwert die Handhabung im Alltag.
- Erfordert manuelle Reinigung und regelmäßige Pflege, da nicht spülmaschinengeeignet.
- Relativ hoher Anschaffungspreis im Vergleich zu Pfannen aus anderen Materialien.
Fazit: Eine hochwertige Investition für anspruchsvolle Köche, die Wert auf Langlebigkeit und erstklassige Bratergebnisse legen.
Worauf beim Kauf achten?
Das Material bestimmt das Bratergebnis
Das Material ist das Herzstück jeder Pfanne und entscheidet darüber, wie schnell sie heiß wird und wie lange sie die Wärme speichert. Edelstahl ist der Favorit für alle, die eine unkomplizierte und langlebige Lösung suchen. Er ist meist geschmacksneutral sowie kratzfest. Wer Fleisch besonders kross anbraten möchte oder langsame Schmorgerichte liebt, greift eher zu Gusseisen. Dieses Material speichert Hitze über einen langen Zeitraum, was die Speisen direkt am Tisch warmhält. Aluguss stellt einen guten Kompromiss dar, da er leichter als Eisen ist und die Wärme sehr gleichmäßig bis in den Rand verteilt.
Hinweis
Achte bei Edelstahlpfannen auf die Bezeichnung 18/10. Dies steht für einen Anteil von 18 % Chrom und 10 % Nickel, was die Pfanne besonders rostbeständig und säureresistent gegenüber Lebensmitteln macht.
Beschichtung: Genuss ohne Anhaften
Eine gute Antihaftbeschichtung erleichtert den Alltag enorm, da du weniger Fett benötigst und die Reinigung schneller vonstattengeht. Klassische PTFE-Versiegelungen sind extrem glatt, vertragen aber keine sehr hohen Temperaturen. Keramikbeschichtungen gelten als hitzebeständiger und sind oft härter, können aber bei falscher Pflege schneller ihre Antihaftwirkung verlieren. Wenn du die Pfanne hauptsächlich für Steaks oder zum scharfen Anbraten nutzt, ist eine unbeschichtete Edelstahl- oder Eisenpfanne oft die bessere Wahl, da diese eine höhere Hitzeentwicklung zulässt.
Tipp
Verwende in beschichteten Pfannen ausschließlich Küchenhelfer aus Holz oder Silikon. Metallische Wender verursachen Mikrokratzer, welche die Beschichtung mit der Zeit ablösen und die Lebensdauer deiner Pfanne drastisch verkürzen.
Boden und Induktionsfähigkeit
Da Servierpfannen oft großflächig sind, ist ein planer Boden entscheidend für die Energieeffizienz. Er sollte sich bei Hitze nicht verformen, damit der Kontakt zum Kochfeld bestehen bleibt. In modernen Küchen ist die Induktionsgeeignetheit fast immer Voraussetzung. Hierbei muss der Boden einen ferromagnetischen Kern besitzen. Pfannen aus Aluguss benötigen dafür eine spezielle Bodenplatte, während Gusseisen von Natur aus magnetisch ist.
Achtung
Vermeide es, die Pfanne auf einem Glas- oder Induktionsfeld zu schieben. Besonders bei schweren Modellen aus Gusseisen können feine Schmutzpartikel unter dem Boden unschöne Kratzer auf deinem Kochfeld hinterlassen. Hebe die Pfanne stattdessen immer an.
Die Wahl des richtigen Materials
| Kriterium | Edelstahl | Aluguss |
|---|---|---|
| Wärmeverteilung | Gut (mit Sandwichboden) | Hervorragend |
| Pflege | Sehr einfach | Mittel (meist Handwäsche) |
| Gewicht | Moderat | Leicht |
Häufige Fragen
Für Singles oder Paare reicht oft ein Durchmesser von 24 cm aus. Familien oder Personen, die gerne Gäste bewirten, sollten zu einer 28-cm-Variante greifen. Bedenke dabei auch die Höhe des Randes: Ein hoher Rand eignet sich besser für Saucengerichte und verhindert Spritzer auf dem Herd.
Obwohl viele Hersteller ihre Edelstahlpfannen als spülmaschinengeeignet deklarieren, schont die Handwäsche das Material. Aggressive Reiniger in Tabs können auf Dauer die Optik von Edelstahl trüben und beschichtete Oberflächen schneller spröde machen.
Die zwei kurzen Seitengriffe sparen Platz im Schrank und auf dem Herd. Der wichtigste Grund ist jedoch die Stabilität beim Transport: Eine gefüllte Pfanne lässt sich mit zwei Händen deutlich sicherer und ausbalancierter zum Tisch tragen als mit einem langen Stiel.
In der Regel ja, sofern die Griffe ebenfalls aus Metall oder hitzebeständigem Material bestehen. Achte bei Glasdeckeln auf die maximale Temperaturbeständigkeit, die oft bei etwa 180 Grad liegt, während die Pfanne selbst meist deutlich höhere Temperaturen verträgt.
Beliebte Servierpfannen
WMF Servierschmorpfanne
Vorteile
- Hochwertiges Cromargan Edelstahl ist rostfrei und spülmaschinengeeignet.
- Der TransTherm-Allherdboden sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und -speicherung.
- Die breiten Griffe ermöglichen eine sichere Handhabung und sind backofengeeignet.
- Der mitgelieferte Glasdeckel erlaubt eine bequeme Sichtkontrolle des Garvorgangs.
Nachteile
- Ohne Antihaftbeschichtung erfordert das Anbraten von empfindlichen Speisen etwas Übung.
- Das Eigengewicht der Pfanne ist aufgrund der massiven Materialqualität relativ hoch.