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Letztes Update: 20.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Lenovo ThinkSystem SR250 V3, DIGITUS 12HE Wandgehäuse).
Die benötigte Prozessorleistung hängt stark von der Anzahl der virtuellen Maschinen (VMs) ab, die du betreiben möchtest. Für einfache Virtualisierungsanwendungen sind Prozessoren mit mindestens 4 Kernen empfehlenswert. Wenn du jedoch mehrere VMs gleichzeitig betreiben möchtest, solltest du auf 8 oder mehr Kerne setzen. Moderne Serverprozessoren wie der Intel Xeon E-2468 bieten eine hohe Multithreading-Leistung und sind gut für Virtualisierungsumgebungen geeignet. Für anspruchsvolle Virtualisierungsprojekte beispielsweise mit über 4 VMs ist ein aktueller Server wie der Lenovo ThinkSystem SR250 V3 mit Intel Xeon E-2468 eine sehr gute Wahl.
Die RAM-Kapazität ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit deines Servers, insbesondere bei Virtualisierung. Für einfache Anwendungen sind 8 GB RAM das Minimum, doch empfehlenswert sind 16 GB oder mehr, wenn du mehrere VMs oder speicherintensive Anwendungen betreibst. Ein guter Richtwert sind mindestens 2 GB RAM pro VM. Wenn du also 4 VMs planst, solltest du mindestens 16 GB RAM einplanen. Für hohe Anforderungen und Datenbankanwendungen kann eine Ausstattung mit 32 GB oder mehr sinnvoll sein.
Rack-Server bieten Vorteile in Bezug auf Platzersparnis und Skalierbarkeit, vor allem wenn du mehrere Server betreiben möchtest. Sie sind oft kompakter und können in einem Server-Rack untergebracht werden, was Kühlung und Verkabelung vereinfacht. Tower-Server sind meist einfacher zu installieren und bieten mehr Flexibilität bei der Hardware-Konfiguration. Wenn dein Unternehmen über begrenzten Raum verfügt oder du eine modulare Infrastruktur bevorzugst, ist ein Rack-Server wie der STARTECH.COM 4POSTRACK15U eine passende Lösung. Für weniger komplexe Anforderungen kann ein Tower-Server ausreichend sein.
Die ideale Speicherkapazität hängt von der Art der Datenbank und dem Datenvolumen ab. Für kleinere Datenbanken sind 500 GB ausreichend, während größere Unternehmen mit umfangreichen Datenbeständen mindestens 1 TB oder mehr benötigen. SSDs bieten schnellere Zugriffszeiten und sind daher besonders für datenintensive Anwendungen empfehlenswert. Bei großem Speicherbedarf und hohen Performance-Anforderungen sind Systeme mit 2 TB oder mehr, vorzugsweise auf SSD-Basis, sinnvoll.
Redundante Netzteile sind ein wichtiges Kriterium für die Betriebssicherheit von Servern. Fällt ein Netzteil aus, sorgt die Redundanz dafür, dass der Server ohne Unterbrechung weiterläuft. Für kritische Umgebungen solltest du Server mit mindestens zwei Netzteilen wählen. In weniger sensiblen Einsatzbereichen kann ein einzelnes Netzteil ausreichen, jedoch erhöht Redundanz die Ausfallsicherheit und ist somit langfristig eine sinnvolle Investition.
Ein upgradefähiger Server bietet ausreichend Erweiterungssteckplätze und unterstützt kompatible Hardware-Upgrades. Achte darauf, wie viele RAM-Steckplätze vorhanden sind und welche maximale RAM-Kapazität unterstützt wird. Auch die Unterstützung für verschiedene Prozessoren und Erweiterungskarten (z. B. Netzwerkkarten oder Grafikkarten) sollte geprüft werden. Wenn du den Server langfristig erweitern möchtest, sind Modelle mit hoher Flexibilität bei Erweiterungen die beste Wahl.
Die Kühlleistung hängt von der Größe des Serverraums und der Anzahl der Server ab. Klimaanlagen eignen sich vor allem für größere Räume, während spezielle Rack-Kühlungen bei kompakter Aufstellung Sinn machen. Achte neben der Klimatisierung auch auf eine optimale Luftzirkulation, etwa durch Kalt- und Warmgangmanagement, um die Effizienz der Kühlung zu verbessern. Oft ist eine Kombination aus verschiedenen Kühltechniken ratsam, um optimale Temperaturen bei minimalem Energieverbrauch zu gewährleisten.
HDDs (Hard Disk Drives) bieten eine größere Speicherkapazität zu niedrigeren Kosten, sind aber langsamer und mechanisch anfälliger als SSDs (Solid State Drives). SSDs punkten mit schnellerem Zugriff, höherer Energieeffizienz sowie größerer Robustheit. Daher sind SSDs für datenintensive Anwendungen, wie Datenbanken oder Virtualisierung, die bevorzugte Wahl. HDDs eignen sich nach wie vor gut für Backup- oder Archivierungszwecke, bei denen die Performance weniger kritisch ist.
Die benötigte Bandbreite bemisst sich nach der Anzahl der gleichzeitigen Nutzer und der Art der Anwendungen. Für kleine Unternehmen sind meist 100 Mbit/s ausreichend. Größere Unternehmen mit vielen Nutzern und datenintensiven Anwendungen benötigen häufig 1 Gbit/s oder mehr. Je nach Bedarf kann auch eine Mehrfachanbindung oder Load-Balancing sinnvoll sein, um Ausfallsicherheit und Leistung zu verbessern.
Eine umfassende Garantie und passende Supportleistungen sind für den langfristigen Betrieb eines Servers wichtig. Mindestens 3 Jahre Garantie sollten es sein, idealerweise mit Optionen wie Vor-Ort-Service oder 24/7-Support. Das ist besonders dann wichtig, wenn kritische Anwendungen betrieben werden, bei denen Ausfallzeiten teuer sind. Zudem solltest du sicherstellen, dass regelmäßige Software-Updates und Sicherheits-Patches bereitgestellt werden.
Die laufenden Kosten setzen sich aus Energieverbrauch, Kühlung, Wartung und Softwarelizenzen zusammen. Die Energieeffizienz wird in Watt pro Stunde angegeben. Berechne deine jährlichen Stromkosten anhand deines lokalen Stromtarifs. Auch Wartungskosten für Hardware und Software sollten berücksichtigt werden, um die Gesamtkosten realistisch einzuschätzen.
Moderner Rack-Server mit Intel Xeon E-2468 Prozessor, 32 GB DDR5-SDRAM und 800 Watt Netzteil für effiziente Virtualisierung und flexible Unternehmensanwendungen.
Stabiler 19-Zoll-Rackschrank mit 15 HE, laborgestellartige Bauweise und verstellbaren Tiefen von 56 bis 102 cm. Ideal für die platzsparende und sichere Unterbringung mehrerer Server.
Sicheres und flexibles Wandgehäuse mit 12 HE, abschließbaren Sicherheitsglastüren und verstellbaren Profilschienen für Netzwerk- und Servergeräte.