Retro-Konsolen werden immer beliebter und das nicht zuletzt aufgrund ihres nostalgischen Charmes. Aus diesem Grund vergleicht das britische Magazin 'PC Pro' zwei Konsolen miteinander: die ZX Touch und die Anbernic RG35XX H. Beide Retro-Stars können überzeugen, jedoch liegt die Anbernic im Testfeld vorne und sichert sich damit den Titel als Testsieger.
Retro-Konsolen Test & Vergleich
38 Produkte in Retro-Konsolen
Frag die KI
Testberichte für Retro-Konsolen
2 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Retro-Konsolen
Retro-Konsolen Kaufberatung 2026
Erlebe die Klassiker neu: Worauf du bei Mini-Konsolen und Retro-Handhelds achten musst und welche Modelle den authentischsten Spielspaß bieten.
Zuletzt aktualisiert: 06.04.2026
Die besten Retro-Konsolen im Überblick
Nostalgie liegt im Trend und Hardware-Hersteller reagieren mit liebevoll gestalteten Mini-Varianten ihrer Klassiker. Diese kompakten Geräte bringen die Spiele deiner Kindheit auf moderne Fernseher, ohne dass du alte Module oder verstaubte Kabel suchen musst. Meist handelt es sich um emulierte Nachbauten, die eine feste Auswahl an Titeln bereits vorinstalliert haben.
SEGA Sega Mega Drive Mini inkl. 42 Spiele
SEGA Sega Mega Drive Mini
Vorteile
- Kompaktes Design im klassischen Retro-Look.
- Beinhaltet 42 vorinstallierte Spiele.
Nachteile
- Feste Auswahl an vorinstallierten Spielen.
Fazit: Ein nostalgisches Sammlerstück von SEGA mit 42 vorinstallierten Klassikern.
Worauf beim Kauf achten?
Bauform und Einsatzbereich
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du überlegen, wie du spielen möchtest. Es gibt stationäre Mini-Konsolen wie das SNES Mini oder das Sega Mega Drive Mini, die fest mit dem Fernseher verbunden werden. Wenn du lieber unterwegs zockst, sind Retro-Handhelds oder die kompakten Game & Watch-Geräte die richtige Wahl. Diese verfügen über ein integriertes Display und einen Akku, was sie zum flexiblen Begleiter für Reisen macht.
Tipp
Achte bei stationären Konsolen auf die Controller-Anschlüsse. Manche Hersteller nutzen proprietäre Stecker, während andere auf Standard-USB setzen, was die Verwendung von Drittanbieter-Controllern erheblich erleichtert.
Die installierte Spielebibliothek
Im Gegensatz zu den Originalen aus den 80er und 90er Jahren lassen sich die meisten modernen Retro-Konsolen nicht mit physischen Modulen füttern. Die Spiele befinden sich auf einem internen Speicher. Prüfe daher vorab genau die Titelliste. Während Markenhersteller wie Nintendo oder Sega auf eine handverlesene Auswahl an lizenzierten Klassikern setzen, werben günstige No-Name-Geräte oft mit tausenden Spielen, von denen viele qualitativ minderwertig sind oder sich ständig wiederholen.
Hinweis
Die Qualität der Emulation entscheidet darüber, ob das Spielgefühl dem Original entspricht. Günstige Geräte kämpfen oft mit Verzögerungen beim Ton oder einer ruckeligen Grafik. Marken-Geräte bieten meist eine pixelgenaue Darstellung und die originale Sound-Ausgabe.
Anschlüsse und Stromversorgung
Moderne Retro-Konsolen werden fast ausschließlich über HDMI angeschlossen. Das sorgt für ein scharfes Bild auf deinem TV, auch wenn die Spiele selbst in niedriger Auflösung laufen. Ein häufiger Stolperstein ist die Stromversorgung: Viele Hersteller legen zwar ein USB-Kabel bei, verzichten aber auf ein passendes Netzteil. In diesem Fall kannst du meist ein herkömmliches Smartphone-Ladegerät oder einen USB-Port am Fernseher verwenden.
Achtung
Vermeide nicht lizenzierte Billig-Konsolen, die mit Versprechen wie 10.000 Spielen in einem Gerät locken. Diese verletzen oft Urheberrechte und bieten meist eine mangelhafte Hardware-Qualität, die zu schnellen Defekten führt.
Für wen eignet sich welche Konsole?
Die Wahl hängt stark von deinen persönlichen Vorlieben ab. Wenn du mit einer bestimmten Konsole aufgewachsen bist, wird dich der Nostalgie-Effekt eines offiziellen Mini-Nachbaus am meisten begeistern. Wer hingegen maximale Vielfalt sucht und auch unbekanntere Titel entdecken möchte, ist mit Handheld-Systemen besser beraten, die oft eine größere Bandbreite an Systemen emulieren können.
| Kriterium | Marken-Mini-Konsolen | Retro-Handhelds (z.B. Anbernic/Blaze) |
|---|---|---|
| Flexibilität | Fest am Fernseher gebunden | Mobil und oft stationär nutzbar |
| Spieleauswahl | Fest installierte Klassiker | Oft via SD-Karte erweiterbar |
| Bedienung | Originalgetreue Controller | Integrierte Tasten und Analogsticks |
Häufige Fragen
In der Regel nicht. Die meisten Retro-Mini-Konsolen besitzen keinen echten Modulschacht. Das Design der Schächte bei Geräten wie dem SNES Mini dient lediglich der Optik. Die Spiele sind fest auf dem internen Flash-Speicher installiert.
Nein, solange dein Fernseher einen HDMI-Eingang besitzt, kannst du jede moderne Retro-Konsole anschließen. Die Geräte skalieren das Bild automatisch hoch, sodass die Pixel-Grafik auch auf großen Displays sauber aussieht.
Offiziell ist das bei den Mini-Konsolen von Nintendo oder Sega nicht vorgesehen. Bei spezialisierten Handhelds lassen sich weitere Spiele über eine microSD-Karte laden, sofern du die entsprechenden Lizenzen oder Dateien besitzt.
Das unterscheidet sich je nach Modell. Während das SNES Mini auf kabelgebundene Controller setzt, bieten einige neuere Retro-Neuauflagen bereits Funk- oder Bluetooth-Verbindungen für mehr Bewegungsfreiheit im Wohnzimmer.