In Selbst ist der Mann Ausgabe 01/2026 treten sieben Akku-Multitools gegeneinander an. Die Geräte sollen sägen, schleifen, schaben und trennen – flexibel, leistungsstark und möglichst komfortabel. Gefragt sind dabei eine hohe Verarbeitungsqualität, einfache Handhabung und sinnvolles Zubehör. Testsieger ist das Makita DTM52T1JX2. Es arbeitet leise und vibrationsarm, ĂĽberzeugt mit durchdachter Staubabsaugung und einem ĂĽppigen Zubehörpaket. Trotz fehlender LED-Leuchte und nicht vorhandener Starlock-Kompatibilität liefert es im Testfeld die insgesamt beste Leistung. Insgesamt schneiden drei Geräte mit „gut“ ab, während fĂĽnf Modelle die Note „befriedigend“ erhalten.Â
Multifunktionswerkzeug Test & Vergleich
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Testberichte fĂĽr Multifunktionswerkzeug
4 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Multifunktionswerkzeug
Ein Tool für alle Fälle - Multifunktionswerkzeuge sind wahre Allrounder. Das Richtige für sich zu finden, ist oft keine leichte Aufgabe. In der aktuellen Ausgabe der TestBild werden sieben Multifunktionswerkzeuge auf unterschiedliche Eigenschaften untersucht. Welches Gerät wird zum Testsieger?
Multifunktionswerkzeug in unserem Praxistest
Multifunktionswerkzeug Kaufberatung
Finde das passende Multitool für Sägen, Schleifen und Trennen. Wir zeigen dir, worauf es bei Leistung, Akku und Zubehör-Systemen wie Starlock ankommt.
Zuletzt aktualisiert: 02.04.2026
Die besten Multifunktionswerkzeuge im Ăśberblick
Multitools sind wahre Verwandlungskünstler, die beim Renovieren, Basteln oder Reparieren oft die Rettung in der Not darstellen. Mit dem richtigen Aufsatz sägst du bündig an Wänden entlang, entfernst alte Mörtelreste oder schleifst filigrane Holzoberflächen in engen Winkeln. In dieser Kaufberatung erfährst du, welches Modell zu deinen Projekten passt.
Einhell VARRITO TE-MG 18 Li Solo Akku-Multifunktionswerkzeug Multi-Cutter Power X-Change PXC Li-Ion18V, 20000 min.-1, Schnellspannverschluss 12-fach einstellbar, ohne Akku und Ladegerät
Einhell VARRITO TE-MG 18 Li Solo
Vorteile
- Schnellspannverschluss für werkzeuglosen Zubehörwechsel
- Variable Drehzahlregelung fĂĽr materialgerechtes Arbeiten
- Vibrationsentkoppelte Batterieaufnahme schont den Akku
- Teil des flexiblen Power X-Change Akkusystems
Nachteile
- Wird ohne Akku und Ladegerät geliefert
- Lautstärke bei maximaler Drehzahl recht hoch
Fazit: Ein leistungsstarkes Akku-Gerät, das durch seine einfache Handhabung und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.
Worauf beim Kauf achten?
Antriebsart: Flexibilität oder Ausdauer
Akkugeräte dominieren mittlerweile den Markt, da sie das Arbeiten ohne störendes Kabel ermöglichen. Diese Modelle lassen sich handlich sowie flexibel einsetzen und sind jederzeit an jedem Ort bereit. Falls du jedoch stundenlang Fliesen verfugst oder große Metallflächen schleifst, bietet ein kabelgebundenes Gerät konstante Power ohne Ladepausen. Ein Akku hält bei intensiver Belastung oft nur 20 Minuten durch, was bei großen Projekten ohne Zweitakku zu Zwangspausen führt.
Oszillationswinkel und Schwingzahl
Die Leistung eines Multitools definiert sich über die Oszillation, also eine extrem schnelle Hin- und Herbewegung des Aufsatzes. Ein größerer Oszillationswinkel (meist zwischen 2,8 und 3,6 Grad) sorgt für einen schnelleren Arbeitsfortschritt, erfordert aber auch mehr Kraft beim Halten des Geräts. Die Schwingzahl sollte sich elektronisch regeln lassen, damit du bei empfindlichen Materialien wie Kunststoff die Hitzeentwicklung durch geringere Drehzahlen reduzierst.
Tipp
Achte beim Kauf eines Akku-Geräts auf die Kompatibilität mit bereits vorhandenen Werkzeugen. Viele Hersteller nutzen einheitliche Akku-Plattformen, sodass du Geld sparst, wenn du nur das Gehäuse ohne neue Batterien kaufst.
Das Aufnahmesystem und Zubehör
Ein entscheidender Faktor ist die Geschwindigkeit des Werkzeugwechsels. Während günstige Modelle oft noch einen Innensechskantschlüssel benötigen, bieten hochwertige Geräte moderne Schnellspannsysteme. Der Starlock-Standard hat sich hier als führend etabliert, da er eine maximale Kraftübertragung garantiert und den Wechsel in Sekunden ermöglicht.
Hinweis
Es gibt drei Starlock-Stufen: Starlock, StarlockPlus und StarlockMax. Prüfe vorab, ob dein Gerät das Zubehör unterstützt, das du später verwenden möchtest. Ein Standard-Starlock-Gerät kann beispielsweise keine StarlockMax-Blätter aufnehmen.
FĂĽr wen eignet sich welches Modell?
Einsteiger und gelegentliche Reparaturen
Geräte unter 100 Euro reichen oft aus, wenn du nur ab und zu ein Rohr kürzen oder eine Ecke schleifen möchtest. Diese Modelle sind oft etwas lauter und übertragen Vibrationen stärker auf die Hände, was bei kurzen Einsätzen jedoch kaum ins Gewicht fällt.
Passionierte Heimwerker
Im Preisbereich zwischen 110 und 250 Euro findest du solide Allrounder. Diese bieten meist eine gute Vibrationsdämpfung und werkzeuglose Wechselsysteme. Hier ist die Wahl eines Akku-Systems sinnvoll, um flexibel im ganzen Haus ohne Stolperfallen zu arbeiten.
Profis und Dauereinsatz
Spezialisten wie Fein bieten Geräte an, die für den täglichen Baustelleneinsatz konzipiert sind. Mit Preisen ab 400 Euro erhältst du Werkzeuge mit extrem hoher Laufruhe und Motoren, die auch bei starkem Druck nicht in der Drehzahl abfallen.
| Kriterium | Akku-Multitool | Netz-Multitool |
|---|---|---|
| Bewegungsfreiheit | Uneingeschränkt (ideal auf Leitern) | Durch Kabellänge begrenzt |
| Gewicht | Höher durch aufgesteckten Akku | Geringer und oft schlankeres Gehäuse |
| Dauerleistung | Begrenzt durch Akku-Kapazität | Permanent für lange Arbeitstage |
Achtung
Unterschätze niemals die Staubentwicklung beim Schleifen oder Sägen mit dem Multitool. Nutze nach Möglichkeit eine Absaugvorrichtung (viele Geräte bieten Adapter an) oder trage zumindest eine Atemschutzmaske.
Häufige Fragen
Mit dem passenden Aufsatz kannst du Holz, Metalle, Kunststoffe, Gipsplatten und sogar Fliesenkleber oder Silikonfugen bearbeiten. Für harte Materialien wie Stein oder Fliesen benötigst du jedoch diamantbesetzte oder hartmetallbestückte Werkzeuge.
Hitze entsteht durch zu hohe Reibung bei hoher Drehzahl oder zu viel Druck. Reduziere die Schwingzahl und bewege das Werkzeug leicht hin und her (Tauchbewegung), damit die Späne besser abtransportiert werden können.
Für lange und präzise Schnitte in dicken Platten ist ein Multitool nicht gedacht. Seine Stärke liegt in Tauchschnitten, bündigen Schnitten an Kanten und Arbeiten in Bereichen, die für andere Sägen zu eng sind.
Während eine Flex oder ein Bohrer rotieren (sich drehen), schwingt das Multitool in einem winzigen Winkel hin und her. Das macht das Arbeiten sicherer, da das Werkzeug nicht so leicht verkantet oder unkontrolliert zurückschlägt.