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Metallbohrer Kaufberatung 2026

Finde den passenden Metallbohrer für dein Projekt. Wir erklären die Unterschiede zwischen HSS-G, Cobalt und Titan für präzise Bohrungen in Stahl und Edelstahl.

Zuletzt aktualisiert: 04.04.2026

Die besten Metallbohrer im Überblick

Metallbohrer sind in jeder Werkstatt unverzichtbar, da sie mit der enormen Härte von Stahl, Aluminium oder Edelstahl fertigwerden müssen. Während einfache Modelle für gelegentliche Arbeiten in Weichmetall ausreichen, benötigst du für anspruchsvolle Projekte in harten Werkstoffen spezialisiertes Werkzeug mit hoher Hitzebeständigkeit.

STIER Spiralbohrer Set HSS-Co8 / HSS-E, 19-teilig, Premium Metallbohrer Satz, Cobalt-Gehalt von 8%, Bohrer für Edelstahl, geschliffen
STIER Spiralbohrer Set HSS-Co8 / HSS-E, 19-teilig, Premium Metallbohrer Satz, Cobalt-Gehalt von 8%, Bohrer für Edelstahl, geschliffen

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Worauf beim Kauf achten?

Material und Fertigungsverfahren

Die Qualität eines Metallbohrers wird maßgeblich durch den verwendeten Stahl und dessen Verarbeitung bestimmt. Die Abkürzung HSS steht für High-Speed-Steel (Schnellarbeitsstahl), der seine Härte auch bei hohen Temperaturen behält.

  • HSS-R (rollgewalzt): Diese Bohrer erkennst du an ihrer schwarzen Farbe. Sie sind preiswert und elastisch, was die Bruchgefahr bei handgeführten Bohrmaschinen verringert. Für harten Stahl sind sie jedoch weniger präzise.
  • HSS-G (geschliffen): Diese Varianten sind meist blank oder silberfarben. Da die Schneiden direkt aus dem vollen Material geschliffen werden, sind sie schärfer und ermöglichen eine höhere Rundlaufgenauigkeit.
  • HSS-Co (Kobalt-legiert): Durch den Zusatz von meist 5 % oder 8 % Kobalt sind diese Bohrer extrem hitzebeständig. Sie sind das Mittel der Wahl für zähe Materialien wie rostfreien Edelstahl (V2A/V4A).

Hinweis

HSS-G Bohrer bieten für die meisten Heimwerker das beste Verhältnis aus Preis und Leistung. Sie dringen schneller in das Material ein als rollgewalzte Varianten und liefern sauberere Bohrlöcher.

Beschichtungen und Standzeit

Um die Reibung zu reduzieren und die Lebensdauer zu erhöhen, verfügen viele Bohrer über spezielle Oberflächen. Eine goldfarbene Titan-Nitrid-Beschichtung (TiN) sorgt für eine härtere Oberfläche und verbessert die Wärmeableitung. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn du viele Löcher in Folge bohren musst. Beachte jedoch, dass diese Beschichtung beim Nachschleifen des Bohrers verloren geht.

Der Schaft und die Aufnahme

Die meisten Metallbohrer besitzen einen zylindrischen Schaft, der in jedes Standard-Bohrfutter passt. Für Akkuschrauber gibt es zudem Bohrer mit einem Sechskantschaft (Bit-Aufnahme), die einen schnellen Werkzeugwechsel ermöglichen. Achte bei großen Durchmessern darauf, dass der Schaft gegebenenfalls abgedreht ist, damit er auch in kleinere 10-mm-Bohrfutter passt.

Tipp

Verwende beim Bohren in Metall immer ein geeignetes Schneidöl oder eine Bohrpaste. Die Kühlung verhindert das Ausglühen der Schneiden und verlängert die Lebensdauer deiner Bohrer erheblich.

Metallbohrer-Typen im Vergleich

Die Wahl des richtigen Typs hängt stark vom zu bearbeitenden Material ab. In dieser Tabelle siehst du die wichtigsten Unterschiede der gängigsten Varianten.

KriteriumHSS-G (geschliffen)HSS-Co (Kobalt-legiert)
HitzebeständigkeitGutSehr hoch
MaterialeignungBaustahl, Alu, MessingEdelstahl (V2A), Gusseisen, Titan
StandzeitMittelSehr langlebig

Achtung

Vermeide zu hohe Drehzahlen bei harten Metallen. Wenn der Bohrer anfängt zu quietschen oder glüht, ist die Drehzahl zu hoch oder der Druck zu stark. Das zerstört die Härtung des Stahls dauerhaft.

Häufige Fragen

Metallbohrer haben eine kegelförmige Spitze mit zwei scharfen Schneiden und meist einen Spitzenwinkel von 118 oder 135 Grad. Im Gegensatz zu Holzbohrern fehlt ihnen die Zentrierspitze, da sie sich sonst sofort im Material verhaken würden.

Ja, das ist problemlos möglich und liefert in der Regel saubere Ergebnisse. Andersherum funktioniert es jedoch nicht. Ein Holzbohrer würde beim Versuch, in Metall zu bohren, sofort stumpf werden oder abbrennen.

Da Metallbohrer keine Zentrierspitze haben, rutschen sie auf glatten Oberflächen leicht ab. Nutze daher immer einen Körner und einen Hammer, um eine kleine Vertiefung im Metall zu markieren, bevor du mit dem Bohren beginnst.

Ein stumpfer Bohrer benötigt deutlich mehr Druck und erzeugt mehr Hitze als Späne. Wenn die Schneidkanten abgerundet sind oder kleine Ausbrüche zeigen, solltest du den Bohrer entweder fachgerecht nachschleifen oder ersetzen.

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