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Letztes Update: 02.03.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Beppy Menstruationstasse, Fun Factory Explore Kit, Loovara Menstruationstasse).
Menstruationstassen sind eine nachhaltige, kostengünstige und körperfreundliche Alternative zu Tampons oder Binden. Doch der Markt ist groß, die Unterschiede teils fein – umso wichtiger ist es, vor dem Kauf die individuell passende Tasse zu finden. Nicht jede Tasse passt zu jeder Körperform oder jedem Lebensstil. Eine durchdachte Wahl erleichtert die Handhabung, erhöht den Komfort und sorgt für ein sicheres Gefühl im Alltag.
Die richtige Größe ist entscheidend für Komfort und Dichtigkeit. Hersteller bieten meist verschiedene Größen an, die sich an der Anatomie und Lebenssituation orientieren.
Typische Einteilungen:
Größe S oder Small: Für junge Menschen unter 25 Jahren, ohne vaginale Geburt und mit schwächerer Beckenbodenmuskulatur.
Größe M oder Medium: Für Menschen zwischen 25 und 35 Jahren, ohne Geburt oder mit moderater Beckenbodenmuskulatur.
Größe L oder Large: Für Personen über 30 Jahre, mit vaginaler Geburt oder schwächerem Beckenboden.
Wichtig: Diese Empfehlungen sind grobe Richtwerte. Die Höhe des Gebärmutterhalses, die Stärke der Beckenbodenmuskulatur und der persönliche Komfort spielen eine ebenso große Rolle. Wer unsicher ist, sollte den Gebärmutterhals während der Menstruation ertasten: Sitzt er eher tief, ist eine kürzere Tasse notwendig, sitzt er hoch, sollte die Tasse länger sein.
Die Festigkeit beeinflusst sowohl das Einführen als auch das Entfalten und den Tragekomfort.
Weiche Menstruationstassen:
Für Menschen mit empfindlicher Blase, Schmerzen beim Tragen oder einem sensiblen Körpergefühl.
Vorteil: Sehr angenehm zu tragen, kaum spürbar.
Nachteil: Kann schwieriger aufploppen, vor allem bei festem Beckenboden.
Feste Menstruationstassen:
Für Sportlerinnen und Sportler oder Personen mit gut trainiertem Beckenboden.
Vorteil: Entfaltet sich leichter, hält besser dicht.
Nachteil: Kann Druck auf die Blase ausüben oder als störend empfunden werden.
Tipp: Wer regelmäßig Yoga, Pilates oder Kraftsport macht, hat meist eine stärkere Beckenbodenmuskulatur und kommt mit einer festeren Tasse besser zurecht.
Das Volumen der Menstruationstasse bestimmt, wie lange sie getragen werden kann, ohne geleert werden zu müssen.
Unterschiede im Volumen:
Kleine Tassen: Etwa 15 bis 20 Milliliter – ideal bei schwacher Periode oder für Anfängerinnen.
Mittelgroße Tassen: Etwa 20 bis 26 Milliliter – ausreichend für durchschnittliche Menstruation.
Große Tassen: Etwa 30 Milliliter oder mehr – perfekt bei starker Blutung oder für lange Tage (z. B. Reisen, Schichtarbeit).
Hinweis: Menstruationstassen können bis zu 12 Stunden getragen werden. Je nach Stärke der Blutung sollte sie aber auch früher entleert werden. Ein hoher Tragekomfort ergibt sich oft aus der Kombination aus passender Größe, Form und Volumen.
Es gibt nicht „die eine“ perfekte Tasse – aber viele Modelle, die zu unterschiedlichen Bedürfnissen passen.
Unterschiede gibt es bei:
Form: Klassisch glockenförmig, kugelförmig oder länglich. Bei tiefem Muttermund ist eine kürzere, breitere Form angenehmer.
Stiel: Mit Kugel, Stab, Ring oder ganz ohne. Wichtig ist, dass der Stiel im Alltag nicht stört – er kann bei Bedarf gekürzt werden.
Oberfläche: Glatte Tassen sind leichter zu reinigen, geriffelte bieten besseren Halt beim Entfernen.
Tipp: Einige Hersteller bieten Sets mit zwei Größen oder Modellen an. So kannst du selbst testen, was am besten passt.
Qualität und Sicherheit stehen an oberster Stelle. Fast alle Menstruationstassen bestehen aus medizinischem Silikon, einige aus Naturkautschuk und seltener aus Thermoplast (TPE).
Worauf zu achten ist:
Medizinisches Silikon ist hypoallergen, langlebig und temperaturbeständig. Es enthält keine Weichmacher oder schädliche Stoffe.
Auf Zertifizierungen achten: FDA-zugelassen, CE-Kennzeichnung oder ähnliche Prüfzeichen geben Sicherheit.
Frei von BPA und Latex, falls Allergien bestehen.
Tipp: Vor dem ersten Gebrauch sowie zwischen den Zyklen die Tasse unbedingt auskochen oder mit speziellen Sterilisationsbechern in der Mikrowelle desinfizieren.
Vorteile:
Nachhaltig und umweltfreundlich: Eine Menstruationstasse hält bei guter Pflege bis zu zehn Jahre. Das spart viel Müll und schont die Umwelt.
Kostensparend: Die Einmalkosten (circa 15 bis 30 Euro) amortisieren sich innerhalb weniger Zyklen, da keine monatlichen Ausgaben für Tampons oder Binden mehr nötig sind.
Nachteile:
Eingewöhnungszeit notwendig: Nicht jede Person kommt sofort mit der Handhabung klar. Das Einführen und Entfernen erfordert etwas Übung.
Nicht überall praktisch: In öffentlichen Toiletten oder unterwegs kann das Leeren der Tasse schwieriger sein, wenn kein Waschbecken im WC vorhanden ist.
Eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Menstruationstasse ist Periodenunterwäsche. Sie bietet nicht nur Sicherheit als Backup, falls die Tasse mal nicht richtig sitzt, sondern kann auch an Tagen mit schwacher Blutung oder zum Zyklusbeginn/-ende komplett eigenständig genutzt werden.
Warum das Kombinieren sinnvoll ist:
Periodenunterwäsche fängt kleine Mengen Blut zuverlässig auf.
Kein zusätzliches Wegwerfprodukt notwendig.
Besonders angenehm in der Nacht oder an schwachen Tagen.
Für Einsteigerinnen eine perfekte Möglichkeit, sich an die Tasse heranzutasten.
Tipp: Beim Kauf auf die Saugkraft, Passform und Anzahl der Lagen achten. Modelle mit mittlerer bis hoher Absorption sind vielseitig einsetzbar.
Set mit zwei bunten, weichen Menstruationstassen und praktischer Aufbewahrungstasche. Besonders geeignet für verschiedene Bedürfnisse im Zyklus.
Ergonomisches Design mit zwei Größen für optimale Anpassung und hohen Tragekomfort während der Periode.
Die Menstruationstasse aus 100 % fair gehandeltem Naturkautschuk bietet eine chemiefreie, hautfreundliche und nachhaltige Lösung für umweltbewusste Nutzerinnen.