Die besten Laufgittermatratzen im Überblick
Ein Laufgitter dient deinem Kind nicht nur als sicherer Spielort, sondern oft auch für ein kurzes Schläfchen zwischendurch. Damit die Wirbelsäule dabei optimal gestützt wird und dein Baby weich landet, ist eine passende Matratze unverzichtbar. Sie ergänzt den oft harten Boden des Laufgitters um den nötigen Komfort.
roba Laufgittermatratze - Matratze für 6-eckige Laufgitter - LxB: 112x97 cm - Weiß gesteppt
roba Laufgittermatratze
Vorteile
- Passgenaue Form für gängige 6-eckige Laufgitter.
- Atmungsaktiver Bezug sorgt für ein angenehmes Schlafklima.
- Der gesteppte Bezug ist abnehmbar und bei 30 °C waschbar.
- Bietet eine solide Stützkraft für die ersten Lebensmonate.
Nachteile
- Die Matratze ist für den dauerhaften Nachtschlaf nur bedingt geeignet.
- Das Material ist relativ dünn und bietet wenig Polsterung bei harten Böden.
- Der Bezug ist aufgrund der Materialwahl etwas anfällig für Pilling.
Fazit: Eine solide und passgenaue Lösung für den gelegentlichen Gebrauch im Laufgitter.
Worauf beim Kauf achten?
Die richtige Größe und Passform
Die Matratze muss exakt mit den Innenmaßen deines Laufgitters abschließen. Wenn Lücken am Rand entstehen, besteht die Gefahr, dass dein Kind mit dem Fuß oder dem Arm hängen bleibt. Gängige Maße wie 75x100 cm, 68x90 cm oder quadratische 90x90 cm decken die meisten Modelle ab. Da viele Laufgitter höhenverstellbar sind, sollte die Matratze nicht zu schwer sein, damit du sie leicht handhaben kannst.
Tipp
Miss das Innenmaß deines Laufgitters vor dem Kauf selbst nach. Die Herstellerangaben beziehen sich manchmal auf die Außenmaße. Eine zu große Matratze würde sich am Rand aufwölben und eine Stolpergefahr bilden.
Materialwahl für Komfort und Belüftung
Die meisten Modelle bestehen aus PU-Schaum oder hochwertigerem Kaltschaum. Kaltschaum zeichnet sich durch eine höhere Punktelastizität aus. Das bedeutet, dass die Matratze nur dort nachgibt, wo Druck ausgeübt wird. Besonders wichtig ist eine gute Luftzirkulation, um einen Wärmestau zu vermeiden. Spezielle Belüftungskanäle im Kern unterstützen diesen Prozess.
Hinweis
Achte beim Kauf auf die europäische Sicherheitsnorm DIN EN 16890:2017. Sie stellt sicher, dass die Matratze fest genug ist, damit das Gesicht deines Babys nicht zu tief einsinkt, was die Atmung behindern könnte.
Hygiene und Pflege im Alltag
Im Laufgitter wird nicht nur geschlafen, sondern auch mit dem Fläschchen hantiert oder geknabbert. Ein abnehmbarer Bezug ist daher Pflicht. Dieser sollte im Idealfall bei 60 Grad waschbar sein, um Milben und Bakterien zuverlässig abzutöten. Materialien wie Polyester-Baumwoll-Mischungen sind hierbei besonders pflegeleicht und formstabil.
Vergleich der Matratzentypen
| Kriterium | PU-Softschaum | Kaltschaum |
|---|---|---|
| Liegekomfort | Einfach und elastisch | Hohe Punktelastizität |
| Atmungsaktivität | Geringer als bei Kaltschaum | Sehr gut durch offenporige Struktur |
| Langlebigkeit | Neigt schneller zur Kuhlenbildung | Formstabil über einen langen Zeitraum |
Häufige Fragen
Eine Dicke zwischen 4 und 6 Zentimetern ist optimal. Das bietet genug Polsterung zum Spielen und Schlafen, ohne dass die Matratze zu hoch baut und die wirksame Höhe der Seitengitter gefährlich verringert.
Wenn dein Kind viel Zeit im Laufgitter verbringt oder dort regelmäßig den Mittagsschlaf hält, lohnt sich die Investition in Kaltschaum. Das Material ist atmungsaktiver und beugt Überhitzung besser vor als herkömmlicher Schaumstoff.
Sobald du merkst, dass der Schaumstoff nicht mehr in seine Ursprungsform zurückkehrt oder sich dauerhafte Kuhlen gebildet haben, ist ein Austausch nötig. Auch bei hartnäckigen Flecken solltest du aus hygienischen Gründen eine neue Matratze anschaffen.
Eine Einlage ist meist nur eine dünne Stoffdecke mit leichter Polsterung. Für kurzes Spielen auf dem Rücken ist das in Ordnung. Wenn dein Kind aber im Laufgitter schläft oder anfängt, sich hochzuziehen und umzufallen, bietet eine echte Matratze deutlich besseren Schutz.
Achtung
Lege niemals zwei Matratzen übereinander. Dadurch wird die Liegefläche zu weich und die Schutzhöhe der Gitterstäbe reicht nicht mehr aus, sodass dein Kind aus dem Laufgitter klettern oder fallen könnte.