Lattenroste

Ratgeber


Die beste Matratze nützt nichts, wenn die Unterlage nicht stimmt. Die Wahl des passenden Lattenrostes ist daher für den optimalen Schlafkomfort und eine erholsame Nacht von großer Bedeutung. Da es große Unterschiede bei Lattenrosten gibt, soll der folgende Text klären, was vor dem Kauf zu beachten ist.

Verstellbar oder starr?

schlaraffia-classic-28-nv-100x210_300x300.jpgBevor man einen neuen Lattenrost kauft, sollte man überlegen, wofür man das Bett eigentlich nutzt. Wird in dem Bett ausschließlich geschlafen, reicht ein starrer Lattenrost vollkommen aus. Liest man jedoch im Bett regelmäßig oder schaut Fernsehen, ist ein manuell oder elektrisch verstellbarer Lattenrost ideal. Ein verstellbares Kopfteil eignet sich gut für eine bequeme Sitzposition, während ein verstellbares Fußteil vor allem für Personen mit mangelnder Blutzirkulation vorteilhaft ist. Bei Menschen mit Bewegungseinschränkungen ist eine individuelle Einstellung von Kopf-, Fuß-, Bein- und Rückenbereich sinnvoll. Entsprechende Modelle sind jedoch teuer.

Federholzrahmen – der beliebte Klassiker

Der wohl bekannteste Lattenrosttyp ist der klassische Federholzrahmen. In einem Abstand von drei bis fünf Zentimetern sind verschieden viele Federleisten gelagert. Faustregel: Je mehr Leisten der Lattenrost hat, desto höher ist der Liegekomfort. Federholzrahmen sind sowohl in starren als auch in verstellbaren Varianten erhältlich und verfügen, je nach Modell, über zusätzliche Eigenschaften, wie Liegezonen oder einen Mittelgurt, der das Körpergewicht gleichmäßiger verteilt.

Für eine bessere Anpassung sorgen zudem eine Schulterkomfortzone oder eine individuelle Einstellung des Härtegrades in der Mittelzone. Die meisten Modelle sind inklusive Matratze zwischen 100 und 150 Kilogramm belastbar. In der Standardgröße (90 x 200 cm) bekommt man einen starren Federholzrahmen schon ab 50 Euro. Für ein Modell mit zusätzlichen Funktionen sollten Käufer mindestens 150 Euro einplanen.

Tellerlattenrost – die perfekte Anpassung

fan-punktoflex-ergo-kf-90x200cm_300x300Tellerlattenroste sind im Gegensatz zu Federholzrahmen nicht mit Leisten, sondern mit tellerförmigen Modulen ausgestattet. Diese passen sich flexibel in alle Richtungen an und ihr Härtegrad lässt sich oft individuell einstellen. Zudem gibt es Modelle, die eine Mischung aus Tellermodulen und Federholzleisten sind.

Hier sind die Module meist im Rückenbereich platziert, um den Rücken punktgenau zu stützen und so Rückenschmerzen vorzubeugen. Hier gilt ebenfalls: je mehr Tellermodule vorhanden, desto höher der Liegekomfort. Tellerlattenroste sind, egal ob starr oder verstellbar, im höheren Preissegmente angeordnet und kosten je nach Ausführung ab 300 Euro.

Das optimale Zusammenspiel

Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass nicht jede Matratze für jeden Lattenrost geeignet ist. Matratzentypen, die sich für jeden Lattenrost eignen, egal ob verstellbar oder starr, mit Leisten oder Tellermodulen, sind Kaltschaum- und Latexmatratzen. Bei Federkern- und Visco-Matratzen ist besonders auf die Dicke zu achten. Je dicker diese Matratze, desto weniger biegsam ist sie, was für ein verstellbaren Lattenrost weniger geeignet wäre.

Dagegen eignen sich für einen starren Federholzrahmen alle Matratzentypen. Menschen, die nachts viel schwitzen, sollten den Abstand der Federleisten beachten, um eine gute Luftzirkulation zuzulassen. Für Tellerlattenroste eignen sich am besten Latex- und Kaltschaummatratzen.

Belastbarkeit

tempur-flex-1000-er-90x200_1200x1200Da die meisten Lattenroste zwischen 100 und 150 Kilogramm tragen können, sollte man das Gewicht der Matratze nicht außer Acht lassen. Beispielsweise wiegt eine Federkernmatratze lediglich 12 Kilogramm, während eine 100 % Naturlatex-Matratze rund 25 Kilogramm Last auf den Lattenrost bringt. Für übergewichtige Personen gibt es auch Modelle mit einer Belastbarkeit bis 200 Kilogramm.

Bestenliste: Lattenroste

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Lattenroste. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.