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Interne Festplatten Test & Vergleich

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Testberichte für Interne Festplatten

10 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Interne Festplatten

Computer BildComputer BildNovember 2018
Computerbild vergleicht 4 SSDs mit NVMe-Technik um 1000 GB und kürt die Samsung 970 EVO zum Testsieger. Sie überzeugt mit sehr hohem Arbeitstempo und schnellem Datenzugriff. Über den zweiten Platz darf sich ebenfalls eine SSD aus dem Hause Samsung freuen: Die Samsung 960 PRO. Auf dem dritten Platz landet außerdem mit knappen Abstand und der Gesamtnote 1,5 die WD Black, die insgesamt auch mit hohem Arbeitstempo und Reaktionsschnelligkeit überzeugt.
CHIPCHIPFebruar 2018
Die Datenberge wachsen täglich. Es müssen also neue Festplatten her, am besten gleich mit viel Speicherplatz, um den Kauf der nächsten Platte hinauszuzögern. Die CHIP hat sich deshalb fünf Modelle mit einer Speicherkapazität von 10 bis 12 Terabyte angesehen. Die Top-Wertung bei der Lesegeschwindigkeit geht an die Seagate Enterprise Capacity mit 10 TB Speicher. Somit landet sie auf Platz 1. Der zweite Platz, die Western Digital Gold 12 TB, hingegen erreicht beim Schreiben die vollen 100 Punkte. Ebenfalls sehr gute Wertungen erreicht die Seagate IronWolf mit 12 TB Kapazität, sodass sie den dritten Platz belegt.
Das Fachmagazin PC Games Hardware testet 3 NAS-Festplatten. Als HDD konnten sie gegenüber SSD durch ein weitaus größeres Speicher-Volumen punkten. Alle 3 getesteten Modelle rotierten mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Testsieger wurde die HDD Seagate IronWolf NAS HDD 10TB, SATA 6Gb/s (ST10000VN0004), die durch ihren großen Cache sowie die leise und effiziente Arbeitsweise überzeugte. Als schnellste HDD konnte sich die Seagate NAS HDD 8TB, SATA 6Gb/s (ST8000VN0002) knapp hinter der Testsiegerin positionieren. Auf Platz 3 überzeugte die Toshiba N300 High-Reliability 4TB, SATA 6Gb/s, bulk (HDWQ140UZSTA) mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Magazin PC Games Hardware testet 10 SSD-Festplatten mit SATA-Anbindung. Testsieger mit einer Gesamtnote von 1,89 wurde die SSD Toshiba Q300 Pro (HDTSA1AEZSTA), welche mit einem robusten Metall-Gehäuse sowie einer guten Kopierleistung auftrumpfte. Hauchdünn dahinter: Die SSD OCZ VX500 (VX500-25SAT3-1T), welche ebenfalls in ein solides Metall-Gehäuse verbaut wurde und zudem über die Software Acronis True Image im Lieferumfang verfügte. Ebenfalls auf dem Treppchen landete die SSD Adata Ultimate SU900 (ASU900SS-256GM-C) mit einer glatten Gesamtnote 2. Bemerkenswert am Testfeld war die durchgängig gute Qualität. Von dem 10 getesteten SSDs konnten 9 mit einer "guten" Gesamt-Performance überzeugen.

Interne Festplatten Kaufberatung 2026

Finde die richtige interne Festplatte für deine Bedürfnisse. Unser Ratgeber erklärt HDD vs. SSD, Kapazität, Drehzahl und gibt Empfehlungen für NAS und PCs.

Zuletzt aktualisiert: 08.04.2026

Die besten internen Festplatten im Überblick

Auch im Zeitalter der schnellen SSDs sind klassische interne Festplatten (HDDs) unverzichtbar, wenn es um die Speicherung großer Datenmengen geht. Ob für dein NAS-System, den Gaming-PC oder als umfangreiches Datenarchiv – HDDs bieten nach wie vor das beste Preis-Leistungs-Verhältnis pro Terabyte. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest, um das passende Modell für deine Anforderungen zu finden.

Seagate IronWolf ST8000VN004

Vorteile
  • Für den 24/7-Dauerbetrieb im NAS optimiert
  • Hohe Zuverlässigkeit und Workload-Rate
  • Integrierte Sensoren zur Vibrationskontrolle (AgileArray)
Nachteile
  • Etwas lauter als Modelle mit 5400 U/min
  • Höherer Preis als reine Desktop-Festplatten

Fazit: Eine exzellente und zuverlässige Wahl für NAS-Systeme mit mehreren Laufwerksschächten.

Worauf beim Kauf achten?

Nicht jede Festplatte ist für jeden Zweck geeignet. Die entscheidenden Unterschiede liegen in der Technik und der vorgesehenen Nutzungsintensität.

Anwendungszweck: NAS, Desktop oder Server?

Der wichtigste Faktor bei der Auswahl ist der geplante Einsatzort. Eine normale Desktop-Festplatte ist nicht für den Dauerbetrieb in einem NAS (Network Attached Storage) ausgelegt.

  • Desktop-HDDs: Sie sind für den typischen PC-Betrieb von einigen Stunden pro Tag konzipiert und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • NAS-HDDs: Diese Modelle (z.B. Seagate IronWolf, WD Red Plus) sind für den 24/7-Betrieb optimiert. Sie sind vibrationsärmer, langlebiger und verfügen über eine spezielle Firmware, die den Betrieb in RAID-Systemen verbessert.
  • Enterprise-/Surveillance-HDDs: Diese sind für höchste Zuverlässigkeit in Servern oder Videoüberwachungssystemen ausgelegt und meistern extreme Schreiblasten.

Tipp

Prüfe vor dem Kauf die Kompatibilitätsliste deines NAS-Herstellers (z.B. Synology, QNAP). So stellst du sicher, dass die Festplatte für den Dauerbetrieb zertifiziert ist und alle Funktionen reibungslos unterstützt werden.

Geschwindigkeit: Drehzahl und Aufnahmetechnik

Die Geschwindigkeit einer HDD hängt von zwei Hauptfaktoren ab: der Drehzahl der Magnetscheiben und der verwendeten Aufnahmetechnik.

  • Drehzahl: Üblich sind 5400 oder 7200 Umdrehungen pro Minute (U/min bzw. RPM). Modelle mit 7200 U/min bieten schnellere Lese- und Schreibzugriffe, sind aber oft etwas lauter und verbrauchen mehr Strom. Festplatten mit 5400 U/min sind meist leiser, kühler und energieeffizienter.
  • Aufnahmetechnik (CMR vs. SMR): Dies ist ein kritisches Detail. CMR (Conventional Magnetic Recording) schreibt Daten in separaten Spuren und ist die bessere Wahl für NAS-Systeme und häufige Schreibzugriffe. SMR (Shingled Magnetic Recording) überlappt die Spuren zur Erhöhung der Datendichte, was die Schreibleistung bei Änderungen jedoch stark verringern kann.

Hinweis

Für NAS-Systeme, in denen Daten ständig neu geschrieben und synchronisiert werden (RAID), solltest du unbedingt auf CMR-Festplatten setzen. SMR-Laufwerke eignen sich primär für reine Archivierungszwecke, bei denen Daten einmal geschrieben und selten geändert werden.

Kapazität und Cache

Die benötigte Speicherkapazität hängt ganz von deinem Bedarf ab. Für Backups und Mediendateien sind heute Größen zwischen 4 TB und 12 TB sehr beliebt. Der Cache (meist 128 MB, 256 MB oder 512 MB) dient als schneller Zwischenspeicher und kann die Leistung bei der Übertragung vieler kleiner Dateien verbessern. Ein größerer Cache ist generell vorteilhaft, aber nicht das alleinige Kriterium.

HDD vs. SSD: Was ist das Richtige für dich?

Beide Technologien haben ihre Berechtigung und werden oft kombiniert: die SSD für das Betriebssystem und Programme, die HDD als Datengrab.

KriteriumHDD (Festplatte)SSD (Solid-State-Drive)
Preis pro TerabyteSehr niedrigDeutlich höher
GeschwindigkeitLangsamer (ca. 150-250 MB/s)Sehr schnell (500 MB/s bis über 10.000 MB/s)
Max. KapazitätSehr hoch (über 20 TB)Geringer (meist bis 8 TB)
LautstärkeHörbare BetriebsgeräuscheLautlos
Ideal fürDatengräber, Backups, NASBetriebssystem, Programme, Spiele

Achtung

Achte bei sehr günstigen Angeboten genau auf die Modellbezeichnung. Einige Hersteller verkaufen SMR-Festplatten unter Produktlinien, die früher ausschließlich CMR nutzten. Dies kann zu erheblichen Leistungsproblemen im NAS-Betrieb führen.

Häufige Fragen

Ja, absolut. Für die Speicherung großer Datenmengen wie Filme, Fotos, Backups oder Spielarchive bieten HDDs ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Kombination aus schneller SSD für das System und großer HDD für die Daten ist für die meisten Nutzer die ideale Lösung.

Festplatten mit 7200 Umdrehungen pro Minute (U/min) sind schneller beim Lesen und Schreiben von Daten. Modelle mit 5400 U/min sind im Gegenzug meist leiser, kühler und energieeffizienter, was sie zu einer guten Wahl für externe Gehäuse oder leise PCs macht.

Technisch ist es möglich, aber nicht empfehlenswert. Desktop-HDDs sind nicht für den 24/7-Dauerbetrieb und die Vibrationen in einem Gehäuse mit mehreren Laufwerken ausgelegt. NAS-Festplatten sind langlebiger und verfügen über eine Firmware, die für RAID-Systeme optimiert ist, was die Datenintegrität schützt.

Die Lebensdauer hängt stark von der Nutzung ab. NAS- und Enterprise-Festplatten sind für eine Lebensdauer von fünf Jahren und mehr im Dauerbetrieb ausgelegt. Bei normaler Desktop-Nutzung können sie ebenfalls viele Jahre halten. Wichtig ist aber immer, regelmäßige Backups von wichtigen Daten anzulegen.

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Western Digital WD Red Plus WD40EFPX 4TB

Vorteile
  • Zuverlässige CMR-Aufnahmetechnik
  • Speziell für kleine bis mittlere NAS-Systeme entwickelt
  • Guter Kompromiss aus Leistung und Energieeffizienz
Nachteile
  • Geringere Drehzahl (5400 U/min Klasse)
  • Bei 4 TB ist der Preis pro Terabyte nicht mehr optimal

Fazit: Ein bewährter Klassiker für Heim-NAS-Systeme, bei dem Zuverlässigkeit vor maximaler Geschwindigkeit steht.