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Letztes Update: 22.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Beurer IH 57 Inhalator).
Ein Inhalator ist ein Hilfsmittel, das Medikamente direkt in die Atemwege bringt. Er wird häufig bei Asthma, COPD oder auch akuten Atemwegsinfekten eingesetzt. Da es unterschiedliche Bauarten gibt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Anforderungen im Alltag. Nur so findest Du ein Gerät, das wirklich zu Deinen Bedürfnissen passt.
Die Wahl hängt stark davon ab, ob der Inhalator für Erwachsene, Kinder oder ältere Menschen gedacht ist.
Kinder: Geräte mit Maske sind besonders praktisch, da die kleinen Patientinnen und Patienten nicht aktiv den Atem koordinieren müssen. Wichtig sind kurze Inhalationszeiten, damit die Geduld nicht überstrapaziert wird.
Erwachsene: Mundstücke sind hier oft angenehmer, da sie eine gezieltere Medikamentenaufnahme ermöglichen. Viele Erwachsene bevorzugen kompakte Modelle für unterwegs.
Senioren: Nutzerfreundliche Geräte mit wenigen Knöpfen und einer klaren Anzeige sind hilfreich, da komplizierte Technik schnell überfordern kann.
Ein Beispiel: Ein Kind mit Bronchitis profitiert von einem Mesh-Inhalator mit Maske, während eine berufstätige Person mit Asthma eher zu einem tragbaren Dosieraerosol greift, das in die Tasche passt.
Dosieraerosole (Sprays)
Kleine, handliche Sprays, die das Medikament als feinen Nebel freisetzen
Sehr verbreitet bei Asthma
Benötigen eine gute Atem-Koordination – nicht für jedes Kind oder jede ältere Person ideal
Pulverinhalatoren (DPI)
Aktivierung erfolgt durch die eigene Einatmung
Keine Treibgase nötig
Eignen sich nur, wenn die Lungenkraft stark genug ist, um das Pulver zu inhalieren
Vernebler (Kompressor oder Ultraschall)
Wandeln Flüssigmedikamente in einen feinen Nebel um
Besonders gut geeignet für Kinder, ältere Menschen oder akute Infekte
Eher größer und weniger mobil, aber sehr effektiv
Mesh-Vernebler
Moderne Variante, die das Medikament durch ein feines Sieb presst
Sehr leise und mobil, oft mit Akku oder Batterie
Oft etwas teurer, dafür angenehm in der Anwendung
Für unterwegs sind kleine Dosieraerosole oder Pulverinhalatoren ideal. Sie passen in jede Handtasche oder Jackentasche und sind sofort einsatzbereit.
Für zuhause sind größere Geräte wie Kompressor- oder Ultraschallvernebler geeignet, da sie stabil stehen und meist leistungsstärker sind.
Ein mobiler Mesh-Inhalator kann beide Bedürfnisse verbinden: Er ist kompakt, leise und gleichzeitig effizient.
Akkubetrieb: Praktisch, wenn kein Netzteil zur Hand ist.
Kindermaske oder Erwachsenenmaske: Sollte im Lieferumfang enthalten sein, wenn der Inhalator von mehreren Personen genutzt wird.
Geräuschpegel: Leise Modelle sind angenehmer, besonders bei Kindern oder nächtlichen Anwendungen.
Reinigung: Abnehmbare Teile, die sich leicht desinfizieren lassen, sind hygienischer und verlängern die Lebensdauer.
Vernebler – Vorteile:
Vernebler – Nachteile:
Dosieraerosole – Vorteile:
Dosieraerosole – Nachteile:
Während Inhalatoren Medikamente direkt in die Atemwege bringen, können Luftreiniger die Belastung durch Pollen, Feinstaub oder Tierhaare in Innenräumen deutlich reduzieren. Gerade bei Asthma oder Allergien ergibt die Kombination Sinn: Der Luftreiniger sorgt für eine saubere Grundluft, der Inhalator für die gezielte medikamentöse Unterstützung. Ein Beispiel: In Haushalten mit Haustieren kann ein HEPA-Luftreiniger die Menge an Allergenen spürbar verringern und damit den Inhalationsbedarf reduzieren.
Kombiniert Schwingmembran- und Aerosol-Technologie für eine effiziente und leise Inhalation. Akku-betriebenes, tragbares Gerät zur Behandlung von Erkältung, Asthma und anderen Atemwegserkrankungen.