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Fieberthermometer Test & Vergleich

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Testberichte für Fieberthermometer

5 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Fieberthermometer

chip.dechip.deOktober 2023
ETM TestmagazinETM TestmagazinJanuar 2023
Infrarot-Thermometer sind eine beliebte Alternative zu den klassischen Stabthermometern. Die Messung im Ohr oder an der Stirn erfolgt meist schneller als die orale oder rektale Alternative und ist insbesondere bei Kindern oft die stressfreiere Wahl. Allerdings haben Infrarot-Thermometer auch den Ruf, ungenauere Messwerte zu liefern. Das ETM Testmagazin stellt in Ausgabe 02/2023 19 dieser Geräte auf den Prüfstand und kürt das Braun ThermoScan 7+ mit 94,2 % (sehr gut) zum Testsieger. Den Preis-/Leistungssieg erringt das Scala SC 53 mit der Note 89,2 % (gut).
ETM TestmagazinETM TestmagazinJanuar 2023
Digitale Fieberthermometer sind altbewährt und gehören in der Erkältungszeit zur Grundausstattung einer jeden Hausapotheke. Das ETM Testmagazin vergleicht in Ausgabe 02/2023 elf Modelle und stellt die Frage: Welches misst am genauesten? Die Ergebnisse sind durchweg positiv, den Testsieg kann jedoch das Omron Eco Temp Intelli IT mit der Wertung 94,6 % (sehr gut) erringen.

Ohr- und/oder Stirn­thermo­meter 2021: Wer wird Testsieger bei Stiftung Warentest?

Ohr- und/oder Stirnthermometer sind die einfachste Methode, Fieber zu messen. Allerdings gelten Sie häufig also nicht so genau wie Stabthermometer. Hier kommt es besonders auf eine gute Qualität an. Dementsprechend wichtig sind Test, wie von der Stiftung Warentest aus Ausgabe 09/2021. Die beste Gesamtnote sichert sich das Braun Thermoscan 6 mit einer guten Wertung. Auch der Messgenauigkeit bescheinigen die Tester gute Ergebnisse. Auf dem zweiten Rang reiht sich das Sanitas SFT 53 ein.

Fieberthermometer Kaufberatung 2026

Finde das passende Fieberthermometer: Wir vergleichen Ohr-, Stirn- und Kontaktthermometer und zeigen, worauf es bei der Messgenauigkeit wirklich ankommt.

Zuletzt aktualisiert: 01.04.2026

Die besten Fieberthermometer im Überblick

Ein zuverlässiges Fieberthermometer gehört in jede Hausapotheke, besonders wenn Kinder im Haushalt leben. Moderne Geräte messen die Temperatur in Sekundenschnelle und bieten nützliche Zusatzfunktionen. Wir erklären dir die Unterschiede zwischen den Bauarten und helfen dir, das richtige Modell für deine Bedürfnisse zu finden.

Braun ThermoScan 7+ mit Age Precision und Nachtmodus – Testsieger ETM Testmagazin (2023)
Braun ThermoScan 7+ mit Age Precision und Nachtmodus

Braun ThermoScan 7+ mit Age Precision und Nachtmodus

ab4489
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Braun ThermoScan 7+

Vorteile
  • Altersabhängige Fiebergrenzwerte (Age Precision)
  • Vorgewärmte Messspitze für hohe Genauigkeit
  • Nachtmodus mit Licht und lautloser Messung
  • Einfache und intuitive Bedienung
Nachteile
  • Benötigt Einweg-Schutzkappen (Folgekosten)
  • Gehört zu den teureren Modellen auf dem Markt

Fazit: Ein äußerst präzises und nutzerfreundliches Ohrthermometer, das sich besonders für Familien mit Babys und Kleinkindern eignet.

Worauf beim Kauf achten?

Die Wahl des richtigen Fieberthermometers hängt von deinen persönlichen Anforderungen ab. Während für manche die Genauigkeit an erster Stelle steht, ist für andere eine schnelle und stressfreie Messung bei einem kranken Kind entscheidend.

Messmethode: Ohr, Stirn oder klassisch?

Die gängigsten Typen sind Infrarot-Thermometer für Ohr oder Stirn sowie klassische digitale Kontaktthermometer. Infrarot-Modelle sind sehr schnell, die Messung dauert oft nur ein bis zwei Sekunden. Kontaktthermometer, die du unter der Zunge (oral) oder unter der Achsel (axillar) anwendest, benötigen etwas länger, liefern bei korrekter Anwendung aber sehr exakte Werte. Die rektale Messung mit einem Kontaktthermometer gilt als Goldstandard, ist aber für viele unangenehm.

Hinweis

Die Körperkerntemperatur ist der verlässlichste Indikator für Fieber. Die rektale Messung kommt diesem Wert am nächsten. Eine Messung im Ohr am Trommelfell ist ebenfalls sehr genau, da das Trommelfell von derselben Ader versorgt wird, die auch das Temperaturzentrum im Gehirn versorgt.

Messgenauigkeit und Geschwindigkeit

Die Genauigkeit ist das wichtigste Kriterium. Gute digitale Kontaktthermometer haben eine maximale Abweichung von ±0,1 °C. Bei Infrarot-Geräten für Ohr und Stirn liegt die Toleranz meist bei ±0,2 °C bis ±0,3 °C. Für eine schnelle Orientierung ist das völlig ausreichend. Die Messgeschwindigkeit ist vor allem bei unruhigen Kindern ein großer Vorteil. Moderne Infrarot-Geräte liefern ein Ergebnis in wenigen Sekunden.

Wichtige Zusatzfunktionen

Viele Thermometer bieten hilfreiche Extras, die den Alltag erleichtern:

  • Fieberalarm: Ein optisches (z. B. Farbwechsel des Displays) oder akustisches Signal warnt dich, wenn eine erhöhte Temperatur gemessen wird.
  • Messwertspeicher: Praktisch, um den Fieberverlauf über mehrere Stunden oder Tage zu dokumentieren. Einige Geräte speichern bis zu 30 Werte.
  • Beleuchtetes Display: Ermöglicht das Ablesen der Temperatur im Dunkeln, ohne das Licht einschalten und dein Kind wecken zu müssen.

Tipp

Für eine genaue Messung im Ohr ziehe die Ohrmuschel bei Erwachsenen sanft nach hinten und oben. Bei kleinen Kindern ziehst du sie gerade nach hinten. So wird der Gehörgang begradigt und der Infrarotsensor hat freie Sicht auf das Trommelfell.

Ohr- vs. Stirnthermometer: Was ist besser?

Beide Methoden sind schnell und komfortabel, doch es gibt feine Unterschiede in der Praxis. Die Wahl hängt oft davon ab, wer das Thermometer hauptsächlich nutzen wird.

KriteriumOhrthermometerStirnthermometer
GenauigkeitSehr hoch, misst nah an der KerntemperaturGut, kann aber durch Schweiß oder Cremes beeinflusst werden
AnwendungKurzes Einführen der Spitze in den GehörgangMeist berührungslos, wird vor die Stirn gehalten
KomfortSehr schnell, von den meisten Kindern toleriertIdeal für schlafende Kinder, da komplett kontaktlos
StörfaktorenStarke Ohrenschmalzbildung, MittelohrentzündungKalte Umgebung, feuchte oder verschwitzte Stirn

Für wen eignet sich was?

Für Babys und Kleinkinder: Hier sind Ohrthermometer oft die beste Wahl. Sie sind schnell, genau und weniger invasiv als eine rektale Messung. Modelle mit einer vorgewärmten Spitze und einem Nachtlicht sind besonders praktisch.

Für den schnellen Check zwischendurch: Ein Stirnthermometer ist unschlagbar, wenn du schnell und unkompliziert die Temperatur prüfen möchtest, ohne dein Kind zu stören. Es eignet sich auch hervorragend, um die Temperatur von Oberflächen wie Babyfläschchen zu messen.

Für maximale Genauigkeit: Wenn es auf jedes Zehntelgrad ankommt, ist ein digitales Kontaktthermometer für die rektale oder orale Messung die zuverlässigste Methode.

Achtung

Vorsicht vor Messfehlern: Schweiß auf der Stirn, Ohrenschmalz im Gehörgang oder ein zu kalter Raum können das Ergebnis eines Infrarot-Thermometers verfälschen. Akklimatisiere dich und das Gerät daher vor der Messung immer für einige Minuten bei Raumtemperatur.

Häufige Fragen

Die rektale Messung mit einem digitalen Kontaktthermometer liefert die genauesten Ergebnisse. Für den Alltag bieten hochwertige Infrarot-Ohrthermometer jedoch eine exzellente und deutlich komfortablere Alternative mit nur minimalen Abweichungen.

Ja, für eine schnelle Einschätzung sind sie sehr zuverlässig und praktisch. Ihre Messergebnisse können jedoch leichter durch äußere Faktoren wie Schweiß, Kosmetika oder die Umgebungstemperatur beeinflusst werden als bei einer Messung im Ohr oder rektal.

Bei Erwachsenen gilt eine Körpertemperatur ab 38,0 °C als Fieber. Werte zwischen 37,5 °C und 37,9 °C werden als erhöhte Temperatur bezeichnet. Beachte, dass die Normaltemperatur je nach Tageszeit und Messort leicht schwanken kann.

Bei Säuglingen unter sechs Monaten gilt die rektale Messung als die verlässlichste Methode. Danach ist ein gutes Ohrthermometer eine sehr gute und für das Kind angenehmere Alternative, die ebenfalls präzise Werte liefert.

Beliebte Fieberthermometer

Medisana TM 750 Connect

Vorteile
  • Kombinierte Messung an Stirn und im Ohr möglich
  • Datenübertragung per Bluetooth an die VitaDock+ App
  • Misst auch die Temperatur von Oberflächen und Flüssigkeiten
  • Visueller Fieberalarm durch Farbwechsel
Nachteile
  • Die App-Anbindung ist nicht für jeden relevant
  • Messung an der Stirn ist tendenziell ungenauer als im Ohr

Fazit: Ein vielseitiges Allround-Gerät für Technik-Fans, die ihre Gesundheitsdaten bequem digital verfolgen und auswerten möchten.