Fenstersauger

Ratgeber


Fenstersauger erleichtern das Putzen von Fenstern oder anderen glatten Oberflächen durch die zügige und gründliche Arbeitsweise. Dank der Saugfunktion wird das Heruntertropfen der Reinigungsflüssigkeit sowie Schlierenbildung reduziert. Die Funktionsweise ist bei allen Fenstersaugern gleich, jedoch unterscheiden sich die Geräte beim Akkutyp und Ausstattung.

Gerätevariationen: Klassisch oder All-in-One-Produkt

Auf dem Markt sind unterschiedliche Varianten von Fenstersaugern zu finden. Am beliebtesten sind Sets, bei denen ein Wischer zum Verteilen des Reinigungsmittels im Lieferumfang enthalten ist. Nach dem Auftragen kommt der Fenstersauger auf der nassen Oberfläche zum Einsatz. Dabei schiebt das Gerät mittels der Wischlippe die Flüssigkeit zusammen, um sie im Anschluss mithilfe seiner Saugkraft in dem Auffangbehälter zu sammeln. Vorteilhaft sind Teleskopverlängerungen für den Sauger, um auch an hoch gelegene Stellen zu gelangen. Eine weitere Variante ist das All-in-One-Modell. Dieses vereint Wisch- und Absaugfunktion in einem Kombi-Kopf. Solche Fenstersauger sind mit zwei Tanks ausgestattet: einem für die Reinigungsflüssigkeit und einem für das Schmutzwasser.

Zubehör: Verschiedene Absaugdüsen

Die Absaugbreite beträgt meist 28 Zentimeter, um schnell und einfach große Flächen reinigen zu können. Vereinzelt gehört zum Zubehör auch eine schmale Sauglippe, die sich ideal für die Flächenreinigung kleiner Bereiche eignet. Deshalb sollte schon im Vorfeld geklärt werden, in welchen Arbeitsfeldern der Fenstersauger zum Einsatz kommen soll und welche erweiterte Ausstattung dazu von Vorteil wäre.

Tankvolumen: 200 Milliliter sind ideal

Die Füllmenge des Auffangbehälters liegt im Schnitt bei 100 bis 200 Millilitern. Da der Tankinhalt den Fensterputzer schwerer macht, genügt eine Kapazität von maximal 200 Milliliter: Weder wird das Gerät zu schwer, noch wird die Handlichkeit beeinträchtigt. Für den Überblick über die bereits aufgesogene Menge ist eine Füllstandanzeige ein praktischer Helfer.

Akkulaufzeit: 30 Minuten reichen aus

Die Stromversorgung übernimmt ein Akku. Die meisten Geräte werden über Lithium-Ionen-Akkus betrieben, die über ein Ladegerät wieder aufgeladen werden. In der Regel beträgt die Akkuleistung der Geräte 20 bis 30 Minuten, bei neuen Modellen geht sie auch leicht darüber hinaus. Auch wenn es zunächst kurz klingt, für den Einsatz im Haushalt reicht diese Einsatzdauer vollkommen aus, denn pro Fenster werden durchschnittlich nur circa zwei Minuten Zeit benötigt.

Praxistipps: Der richtige Winkel

Bei der Reinigung sollte man auf den Winkel achten, dieser sollte weder zu flach, noch zu steil sein. Auf die zu reinigende Stelle gehört eine ausreichende Menge Reinigungsmittel, da sonst Streifen entstehen. Wer auf chemische Reinigungsmittel verzichten möchte, kann vor dem eigentlichen Putzen zum Dampfreiniger greifen, um die Fläche vorzubereiten. Beim Putzen wird der Fenstersaugen von oben nach unten geführt. An der unteren Fensterbank angekommen, sollten Sie kurz warten und das Schmutzwasser langsam absaugen. Die Abziehlippe sollte während und nach der Reinigung mit einem sauberen trockenen Tuch abgewischt werden. Nach der Reinigung ist es empfehlenswert den Mikrofaserbezug bei 60°C zu waschen und den Schmutzwasserbehälter auszuspülen.

Testberichte


ETM Testmagazin

Ausgabe 03/2017

ETM-Magazin testet 13 Fenstersauger

ETM-Magazin hat sich in der Ausgabe 03/2017 Fensterreinigern gewidmet und 13 Produkte getestet. Neben Geräten der großen Namen wie Kärcher und AEG, finden sich in der Liste der Testprodukte auch Fenstersauger kleiner Hersteller. Können sich die Underdogs gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen? Fazit: Zwar können sich Hoover Jive JWC 60 B, Dirt Devil Aqua Clean und Black & Decker WW 100 K im guten Mittelfeld halten, allerdings schaffen es nur die zwei AEG-Geräte sowie der Kärcher WV 5 Premium mit sehr guten Gesamtergebnissen auf das Treppchen.


konsument.at

Ausgabe 11/2016

11 Fenstersauger im Praxistest bei konsument.at

In der November-Ausgabe von konsumen.at hat sich die Test-Jury dem bevorstehenden Weihnachtsputz gewidmet und elf elektrische Fenstersauger einem Praxisvergleich unterzogen. Als strahlender Testsieger hat es der Leifheit 51146 auf den ersten Platz geschafft. Die Reinigungsleistung überzeugt – insgesamt macht das Gerät eine handliche Figur. Der Vileda Windomatic landet mit seinem Komplett-Set und guten Ergebnissen auf dem zweiten Rang. Überraschend: Der Kärcher WV 2 Plus folgt erst auf dem dritten Platz.


ETM Testmagazin

Ausgabe 05/2014

5 Fenstersauger im Vergleich

Das ETM Testmagazin hat in seiner aktuellen Ausgabe fünf Fenstersauger verglichen. Dabei schnitt nur ein Modell mit "sehr gut" ab, jedoch erreichten die anderen vier Fensterreiniger die Note "gut". Entscheidend im Test war die Leistung bzw. das Reinigungsergebnis (50%). Weiter wurden die Handhabung (25%), die Ausstattung (20%) sowie der Betrieb (5%) berücksichtigt. Dank sehr guter Reinigungsergebnisse, des reichen Lieferumfang und der komfortablen Bedienung hat sich der Kärcher WV2 Plus durchgesetzt. Knapp dahinter landete der Kobold VG100 von Kobold, der das beste Ergebnis bei der unteren Flächenreinigung aufwies. Dritter und zudem Preis-Leistungssieger ist der Fenstersauger 51113 von Leifheit.


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