Faltbare E-Bikes sind für Camping und Caravaning besonders praktisch – sie lassen sich schnell verstauen, brauchen wenig Platz und bieten dennoch elektrische Unterstützung auf Touren. Die Caravaning-Redaktion prüft in Ausgabe 07/2025 sechs Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit. Testsieger ist das Cube Fold Hybrid 500, das mit starker Ausstattung, hoher Reichweite und kraftvollem Bosch-Motor überzeugt. Auch die anderen E-Falträder im Test erhalten allesamt die Note gut, mit Ausnahme des Vello Bike+ Automatic, das wegen geringer Reichweite und einfacher Ausstattung nur ein befriedigend erzielt.
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E-Bikes in unserem Praxistest
E-Bike Kaufberatung 2026
Finde das perfekte E-Bike: Unser Ratgeber hilft dir bei der Wahl von Motor, Akku, Bremsen und dem passenden Typ für Stadt, Tour oder Gelände.
Zuletzt aktualisiert: 02.04.2026
Die besten E-Bikes im Überblick
E-Bikes sind längst mehr als nur Fahrräder mit Hilfsmotor. Sie haben sich zu einem vollwertigen Verkehrsmittel für Pendler und zu einem beliebten Begleiter für Freizeittouren entwickelt. Die Auswahl ist riesig und reicht vom kompakten Falt-E-Bike bis zum vollgefederten E-Mountainbike. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest, damit du das passende Modell für deine Bedürfnisse findest.
SHARP E-Bike BK-GS03E-G7-Gang, App-Steuerung, Farbdisplay, Alurahmen, 25 km/h, für Körpergröße 170–190 cm
SHARP E-Bike BK-GS03E-G
Vorteile
- App-Steuerung für individuelle Einstellungen
- Übersichtliches Farbdisplay
- Solide Ausstattung für den urbanen Raum
Nachteile
- Heckmotor bietet ein weniger natürliches Fahrgefühl als ein Mittelmotor
- Für lange, anspruchsvolle Touren ist die Reichweite eher knapp bemessen
Fazit: Ein technisch gut ausgestattetes City-E-Bike, das seine Stärken vor allem im städtischen Alltag ausspielt.
Worauf beim Kauf achten?
Motor und Antrieb: Das Herzstück deines E-Bikes
Die meisten E-Bikes in Deutschland sind Pedelecs, deren Motor dich mit bis zu 250 Watt Leistung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Entscheidend für das Fahrgefühl ist aber nicht nur die Leistung, sondern vor allem die Position des Motors.
Der Mittelmotor sitzt am Tretlager und ist heute der gängigste Standard. Er sorgt für einen tiefen, zentralen Schwerpunkt, was dem Rad ein sehr natürliches und stabiles Fahrverhalten verleiht. Seine Kraft wird direkt auf die Kette übertragen, was ihn besonders bei Anstiegen sehr effizient macht. Nabenmotoren im Vorder- oder Hinterrad sind oft bei günstigeren Modellen zu finden. Sie sind leiser und wartungsärmer, beeinflussen aber durch das zusätzliche Gewicht am Rad das Lenk- oder Fahrverhalten spürbar.
| Kriterium | Mittelmotor | Nabenmotor (Heck/Front) |
|---|---|---|
| Fahrgefühl | Natürlich, intuitiv (wie Fahrradfahren mit Rückenwind) | Eher ein "Schieben" (Heck) oder "Ziehen" (Front) |
| Schwerpunkt | Zentral und tief, sehr stabil | Im Vorder- oder Hinterrad, kann unausgewogen wirken |
| Effizienz | Sehr effizient an Steigungen | Gut im Flachen, bei Steigungen weniger effizient |
| Wartung | Reifenwechsel einfach, Kettenverschleiß höher | Reifenwechsel aufwendiger, Kette wird geschont |
Hinweis
Pedelec vs. S-Pedelec: Ein normales E-Bike (Pedelec) unterstützt dich bis 25 km/h und gilt rechtlich als Fahrrad. Schnelle S-Pedelecs schaffen bis zu 45 km/h, benötigen aber ein Versicherungskennzeichen, einen Führerschein der Klasse AM und du musst auf der Straße fahren.
Akku und Reichweite: Wie weit kommst du?
Die Akkukapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben und ist der wichtigste Faktor für die Reichweite. Für tägliche Pendelstrecken und kürzere Ausflüge sind Akkus mit 400 bis 500 Wh meist ausreichend. Planst du regelmäßig lange Touren oder wohnst in einer hügeligen Gegend, solltest du ein Modell mit 600 Wh oder mehr wählen. Moderne E-Bikes erreichen damit realistische Reichweiten von über 100 Kilometern. Bedenke, dass die tatsächliche Reichweite von vielen Faktoren abhängt, zum Beispiel von deinem Gewicht, der gewählten Unterstützungsstufe, dem Gelände und dem Reifendruck.
Tipp
Pflege deinen Akku richtig: Lagere ihn bei kühlen Raumtemperaturen (10-20 °C) und vermeide es, ihn komplett zu entladen oder ständig bei 100 % am Ladegerät zu lassen. Ein Ladezustand zwischen 20 und 80 % ist ideal und verlängert die Lebensdauer erheblich.
Bremsen und Rahmen: Sicherheit und Komfort
Ein E-Bike ist schwerer und schneller als ein normales Fahrrad, deshalb sind gute Bremsen unerlässlich. Hydraulische Scheibenbremsen sind hier der Goldstandard. Sie bieten die beste Bremsleistung bei jedem Wetter und lassen sich fein dosieren. Bei der Rahmenwahl ist die richtige Höhe entscheidend für eine bequeme und sichere Sitzposition. Lass dich am besten im Fachhandel vermessen oder nutze die Größenrechner der Hersteller.
Für wen eignet sich was?
Nicht jedes E-Bike ist für jeden Zweck geeignet. Überlege dir vor dem Kauf, wo du am häufigsten unterwegs sein wirst.
- Für die Stadt: City- oder Kompakt-E-Bikes mit Tiefeinsteiger-Rahmen sind ideal. Sie bieten eine aufrechte Sitzposition und sind oft mit Gepäckträger und Lichtanlage ausgestattet. Falt-E-Bikes sind perfekt, wenn du dein Rad in Bus und Bahn mitnehmen möchtest.
- Für Touren und Alltag: Trekking-E-Bikes sind die Alleskönner. Sie sind robust gebaut, haben eine tourentaugliche Ausstattung und fühlen sich sowohl auf Asphalt als auch auf leichten Waldwegen wohl.
- Fürs Gelände: E-Mountainbikes (E-MTBs) mit starkem Motor, Federung und griffigen Reifen sind für den Einsatz auf Trails und in den Bergen konzipiert.
Achtung
Vorsicht bei extrem günstigen Angeboten von unbekannten Online-Händlern. Oft wird an sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen oder dem Akku-Management gespart, was im schlimmsten Fall zu Unfällen oder Bränden führen kann. Achte auf eine CE-Kennzeichnung und kaufe bei Händlern, die auch Service und Ersatzteile anbieten.
Häufige Fragen
Solide Einsteiger-E-Bikes für die Stadt gibt es ab etwa 1.500 Euro. Für ein gutes Trekking-E-Bike mit Mittelmotor und langlebigen Komponenten solltest du zwischen 2.500 und 4.000 Euro einplanen. E-Mountainbikes und Premium-Modelle kosten oft mehr.
Der Pflegeaufwand ist mit einem normalen Fahrrad vergleichbar: Kette schmieren, Reifendruck prüfen und Bremsen kontrollieren. Zusätzlich solltest du den Akku pfleglich behandeln. Wir empfehlen eine jährliche Inspektion in einer Fachwerkstatt, bei der auch die Elektronik und der Motor geprüft werden.
Für normale Pedelecs (bis 25 km/h) gibt es keine Versicherungspflicht. Eine private Haftpflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die du anderen zufügst, ist aber wichtig. Gegen Diebstahl schützt eine gute Hausratversicherung (Klausel für Fahrräder prüfen!) oder eine spezielle E-Bike-Versicherung.
Das Drehmoment wird in Newtonmetern (Nm) angegeben und beschreibt die Kraft, mit der der Motor dich anschiebt. Ein hohes Drehmoment (60 Nm und mehr) sorgt für eine starke Beschleunigung und hilft dir, auch steile Anstiege mühelos zu bewältigen. City-Bikes kommen oft mit 40-50 Nm aus.
Beliebte E-Bikes
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Vorteile
- Sehr kompakt und leicht zu transportieren
- Ideal für die Kombination mit Bus und Bahn
- Wendiges Fahrverhalten in der Stadt
Nachteile
- Kleinere Räder bieten weniger Laufruhe bei hohem Tempo
- Für lange Touren oder unebenes Gelände weniger geeignet
Fazit: Der perfekte Spezialist für Pendler und die „letzte Meile“ im urbanen Raum.
F.lli Schiano E-RideE-Bike Trekking 28 Zoll, 250W Motor, 36V 10.4Ah abnehmbarer Akku, Herren, Schwarz
F.lli Schiano E-Ride Trekking E-Bike
Vorteile
- Gute Reichweite für ausgedehnte Tagestouren
- Komfortable, aufrechte Sitzposition
- Solides Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger
Nachteile
- Komponenten sind eher im Basis-Bereich angesiedelt
- Der Heckmotor kann an steilen Anstiegen an seine Grenzen kommen
Fazit: Ein zuverlässiges Einsteiger-Trekkingrad für entspannte Touren und den Alltagsgebrauch.