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DVB-T2-Receiver Kaufberatung 2026
Finde den besten DVB-T2-Receiver. Wir zeigen dir, worauf es bei Empfang, Aufnahmefunktion und Anschlüssen für gestochen scharfes Fernsehen ankommt.
Zuletzt aktualisiert: 08.04.2026
Die besten DVB-T2-Receiver im Überblick
Ein DVB-T2-Receiver ist die Eintrittskarte zum digitalen Antennenfernsehen in HD-Qualität. Er ist die ideale Lösung, wenn du auf Kabel- oder Satellitenanschluss verzichten und trotzdem nicht auf eine große Sendervielfalt verzichten möchtest. Mit dem richtigen Gerät wird der Empfang zu Hause, im Garten oder beim Camping zum Kinderspiel.
Xoro HRT 8770 Twin DVB-TT2, HDMI, EPG, Aufnahmefunktion, schwarz
Xoro HRT 8770 Twin
Vorteile
- Twin-Tuner ermöglicht eine Sendung anzusehen und eine andere aufzunehmen
- Timeshift-Funktion zum Pausieren des Live-Programms
- Spielt diverse Medienformate von USB-Speichern ab
Nachteile
- Benötigt eine externe Festplatte oder einen USB-Stick für Aufnahmen
- Menüführung wirkt im Vergleich zu Smart-TVs etwas altbacken
Fazit: Ein flexibler Receiver für alle, die gerne Sendungen aufzeichnen und nichts verpassen wollen.
Worauf beim Kauf achten?
Damit du das passende Gerät für deine Bedürfnisse findest, solltest du auf einige zentrale Merkmale achten. Nicht jeder Receiver bietet den gleichen Funktionsumfang.
Empfangsqualität und die passende Antenne
Die wichtigste Voraussetzung für störungsfreies Fernsehen ist ein guter Empfang. Prüfe vor dem Kauf online die DVB-T2-Verfügbarkeit an deinem Standort. Je nach Entfernung zum nächsten Sendemast benötigst du eine andere Antenne. In Sendernähe reicht oft eine kleine Zimmerantenne, während in ländlichen Gebieten eine Außen- oder sogar eine Dachantenne für ein stabiles Signal notwendig ist.
Tipp
Viele Receiver können eine angeschlossene aktive Antenne direkt über das Antennenkabel mit Strom versorgen (5V-Spannungsversorgung). Das spart ein separates Netzteil für die Antenne und somit eine freie Steckdose.
Wichtige Funktionen: Aufnehmen, Pausieren, Programmführer
Moderne DVB-T2-Receiver sind mehr als nur Empfangsgeräte. Eine PVR-Funktion (Personal Video Recorder) ermöglicht dir, Sendungen auf einem externen USB-Speicher wie einer Festplatte oder einem Stick aufzuzeichnen. Eng damit verbunden ist Timeshift, womit du das laufende Programm einfach pausieren und später fortsetzen kannst. Ein übersichtlicher elektronischer Programmführer (EPG) hilft dir dabei, den Überblick über das TV-Programm der nächsten Tage zu behalten und Aufnahmen direkt zu planen.
Hinweis
In Deutschland kannst du die öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF etc.) kostenlos in HD-Qualität über DVB-T2 empfangen. Für die privaten HD-Sender (RTL, ProSieben etc.) benötigst du einen Receiver mit einem Entschlüsselungssystem für Freenet TV und ein kostenpflichtiges Abonnement.
Anschlüsse: Von HDMI bis Netzwerk
Der HDMI-Anschluss ist der Standard, um den Receiver mit einem modernen Flachbildfernseher zu verbinden und die bestmögliche Bild- und Tonqualität zu gewährleisten. Besitzt du noch einen alten Röhrenfernseher, ist ein Modell mit zusätzlichem SCART-Anschluss die richtige Wahl. Ein USB-Port ist unverzichtbar für die PVR-Funktion und das Abspielen eigener Medien. Einige Geräte bieten zudem einen LAN- oder WLAN-Anschluss, um Zusatzdienste über das Internet (HbbTV) zu nutzen.
Empfangswege im Vergleich
Nicht sicher, ob Antennenfernsehen das Richtige für dich ist? Hier ein kurzer Überblick über die Alternativen.
| Kriterium | DVB-T2 (Antenne) | DVB-S2 (Satellit) |
|---|---|---|
| Sendervielfalt | Mittel (ca. 40 Sender) | Sehr hoch (Hunderte Sender) |
| Monatliche Kosten | Keine Grundgebühr, Freenet TV für private HD-Sender optional | Keine Grundgebühr, HD+ für private HD-Sender optional |
| Installationsaufwand | Gering (Antenne aufstellen) | Hoch (Schüssel montieren & ausrichten) |
| Mobilität | Sehr hoch (ideal für Camping) | Eingeschränkt |
Häufige Fragen
Du benötigst drei Komponenten: einen DVB-T2-fähigen Receiver, eine passende DVB-T2-Antenne (Zimmer-, Außen- oder Dachantenne) und ein Fernsehgerät. In vielen modernen Fernsehern ist der DVB-T2-Tuner bereits fest eingebaut.
Ja, das ist möglich. Dafür muss der Receiver das Irdeto-Verschlüsselungssystem für Freenet TV unterstützen. Meist erkennt man diese Geräte an einem entsprechenden Logo. Zusätzlich zum Receiver benötigst du ein kostenpflichtiges Freenet-TV-Abonnement.
Nein. In Deutschland wurde das alte DVB-T-Signal abgeschaltet. Für den Empfang wird zwingend ein Receiver benötigt, der den neuen Standard DVB-T2 mit dem Kompressionsverfahren HEVC (H.265) beherrscht. Ältere Geräte können die neuen Signale nicht verarbeiten.
Achtung
Achte beim Kauf unbedingt auf das grüne DVB-T2-HD-Logo. Nur Geräte mit diesem Logo sind für den Empfang des deutschen Antennenfernsehens geeignet, da sie den benötigten HEVC/H.265-Codec unterstützen. Reine DVB-T-Receiver oder DVB-T2-Geräte ohne diesen Codec funktionieren in Deutschland nicht.
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