Die besten Dessertteller im Überblick
Ein Dessert ist der krönende Abschluss eines jeden Essens und der richtige Teller rückt deine süßen Kreationen erst ins rechte Licht. Ob für einen üppigen Kuchen, ein feines Sorbet oder kleine Pralinen – die Auswahl an Materialien, Formen und Größen ist riesig. Wir zeigen dir, worauf es bei der Wahl des perfekten Desserttellers wirklich ankommt.
Villeroy & Boch Artesano Original Brotteller ø 16 cm
Villeroy & Boch Artesano Original
Vorteile
- Hochwertiges Premium Porcelain
- Zeitloses und schlichtes Design
- Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet
- Robust und für den Alltag geeignet
Nachteile
- Mit 16 cm für große Kuchenstücke etwas klein
- Relativ hoher Preis für einen einzelnen Teller
Fazit: Ein eleganter und langlebiger Allrounder, der sich ideal für kleinere Desserts, Brot oder als Beilagenteller eignet.
Worauf beim Kauf achten?
Die Entscheidung für den richtigen Dessertteller hängt von deinen persönlichen Vorlieben und dem geplanten Einsatz ab. Drei Kriterien sind dabei besonders wichtig: das Material, die Größe und das Design.
Material: Porzellan, Steinzeug oder Keramik?
Das Material bestimmt nicht nur die Optik und Haptik, sondern auch die Robustheit deiner Teller im Alltag.
Porzellan ist der Klassiker unter den Geschirrmaterialien. Es wird bei sehr hohen Temperaturen gebrannt, was es besonders hart, widerstandsfähig gegen Kratzer und wenig anfällig für Absplitterungen macht. Daher ist es eine ausgezeichnete Wahl für den täglichen Gebrauch.
Steinzeug wirkt rustikaler und erdiger. Es ist ebenfalls robust, aber meist etwas dicker und schwerer als Porzellan. Durch seine oft handwerklich anmutende Optik passt es perfekt zu einem natürlichen oder skandinavischen Einrichtungsstil.
Hinweis
Unter dem Oberbegriff Keramik werden verschiedene Materialien wie Porzellan, Steinzeug oder Steingut zusammengefasst. Der Hauptunterschied liegt in der Zusammensetzung der Rohstoffe und der Brenntemperatur, was sich auf Dichte, Härte und Porosität auswirkt. Porzellan ist dabei die edelste und widerstandsfähigste Variante.
Die richtige Größe und Form
Die gängigsten Dessertteller haben einen Durchmesser zwischen 19 und 22 cm. Diese Größe ist vielseitig einsetzbar und bietet genug Platz für ein Stück Kuchen, eine Kugel Eis mit Früchten oder eine Crème brûlée. Kleinere Teller mit 15 bis 18 cm Durchmesser eignen sich hervorragend als Brot- oder Beilagenteller sowie für kleine Nachspeisen wie Pralinen oder Macarons.
Neben der klassischen runden Form setzen quadratische oder asymmetrische Teller wie der Villeroy & Boch NewWave moderne Akzente auf dem gedeckten Tisch.
Tipp
Für maximale Flexibilität ist ein Teller mit etwa 21 cm Durchmesser ideal. Darauf finden sowohl ein Stück Torte als auch ein kunstvoll angerichtetes Mousse genügend Platz, ohne überladen zu wirken.
Design und Kombinierbarkeit
Ob du dich für ein komplettes Set oder für individuell zusammengestellte Einzelstücke entscheidest, hängt von deinem Stil ab. Weiße, schlichte Teller sind zeitlos und lassen sich mit jedem vorhandenen Geschirr kombinieren. Farbige oder gemusterte Teller können gezielt Akzente setzen. Achte darauf, dass die Farben und Muster mit deinem restlichen Service harmonieren, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.
Achtung
Vorsicht bei Dekoren mit Gold- oder Platinrand! Diese sind in der Regel nicht für die Mikrowelle geeignet und sollten von Hand gespült werden, um den Glanz langfristig zu erhalten. Prüfe hier immer die Herstellerangaben.
Materialvergleich: Porzellan vs. Steinzeug
| Kriterium | Porzellan | Steinzeug |
|---|---|---|
| Robustheit | Sehr hoch, kratzfest und kantenschlagfest | Hoch, aber etwas anfälliger für Kantenabplatzer |
| Optik | Fein, elegant, oft leicht transparent und glänzend | Rustikal, erdig, meist dicker und opak |
| Pflege | Fast immer spülmaschinen- & mikrowellenfest | Oft spülmaschinenfest, auf Herstellerangaben achten |
| Haptik | Leicht und glatt | Schwerer und oft mit mehr Textur |
Häufige Fragen
Für einen durchschnittlichen Haushalt sind 6 bis 8 Teller eine gute Basis. So bist du auch für spontanen Besuch gut ausgestattet. Wenn du häufiger größere Runden bewirtest, kann sich die Anschaffung von 12 Tellern lohnen.
Ein Set ist in der Regel günstiger als der Kauf von Einzelstücken und garantiert eine einheitliche Optik. Einzelstücke bieten dir hingegen mehr Freiheit, verschiedene Stile zu mischen und deine Sammlung nach und nach zu erweitern. Für den Start ist ein Set oft die praktischere Wahl.
Die meisten modernen Dessertteller aus Porzellan und Steinzeug sind für die Spülmaschine geeignet. Eine Ausnahme bilden oft Teller mit metallischen Verzierungen (Gold, Platin) oder handbemalte Stücke. Ein Blick auf die Unterseite des Tellers oder die Produktbeschreibung des Herstellers gibt dir hier Sicherheit.
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Klassische Kuchenteller sind meist flach und haben einen Durchmesser von 19 bis 21 cm. Dessertteller können dieselbe Größe haben, aber auch kleiner sein oder einen leicht erhöhten Rand besitzen, damit auch Desserts mit Soße oder geschmolzenes Eis sicher auf dem Teller bleiben.