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Finde die richtige Capture Card für dein Streaming-Setup. Wir erklären Unterschiede bei Auflösung, Latenz und Anschlussmöglichkeiten für PC und Konsole.
Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026
Eine hochwertige Capture Card bildet das Bindeglied zwischen deiner Spielkonsole oder Kamera und deinem Computer. Sie ermöglicht es dir, das Videosignal in hoher Qualität abzugreifen, ohne die Leistung deines Rechners durch Software-Encoding unnötig zu belasten. Für moderne Setups ist eine zuverlässige Hardware-Lösung unverzichtbar, um flüssige Streams und gestochen scharfe Aufnahmen zu garantieren.
Fazit: Das Stream Deck MK.2 ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Effizienzsteigerung für Streamer und Content-Creator, das durch seine Vielseitigkeit überzeugt.
Das wichtigste Merkmal einer Capture Card ist die unterstützte Auflösung für die Aufnahme und das sogenannte Passthrough. Während du vielleicht nur in Full HD (1080p) streamst, möchtest du auf deinem Monitor wahrscheinlich trotzdem in 4K spielen. Eine gute Karte leitet das Signal verzögerungsfrei an deinen Bildschirm weiter, während sie im Hintergrund das Bild für den Stream verarbeitet.
Tipp
Achte beim Kauf auf HDMI 2.1 Unterstützung, falls du eine PlayStation 5 oder Xbox Series X nutzt. Nur so kannst du Funktionen wie 4K bei 120 Hz oder Variable Refresh Rate (VRR) weiterhin auf deinem Gaming-Monitor nutzen, während du aufnimmst.
Du hast die Wahl zwischen zwei Bauformen. Externe Capture Cards werden meist über USB 3.0 oder USB-C angeschlossen. Sie sind flexibel, lassen sich leicht an Laptops nutzen und erfordern keinen Umbau des PCs. Interne Karten werden direkt in einen freien PCIe-Slot auf deinem Mainboard gesteckt. Diese bieten oft eine noch geringere Latenz und stabilere Datenübertragungsraten, sind jedoch an einen Desktop-PC gebunden.
| Kriterium | Interne Capture Card | Externe Capture Card |
|---|---|---|
| Anschluss | PCIe-Steckplatz | USB 3.0 / USB-C / Thunderbolt |
| Mobilität | Fest im Desktop-PC verbaut | Ideal für Laptops und Konsolenwechsel |
| Performance | Höchste Bandbreite, geringste Latenz | Abhängig von der USB-Schnittstelle |
Die Hardware ist nur so gut wie die Einbindung in deine Streaming-Tools. Die meisten modernen Geräte werden unter Windows und macOS sofort als Videoquelle erkannt. Eine geringe Latenz im Vorschaubild ist entscheidend, wenn du das Spiel direkt über das Fenster deiner Recording-Software (wie OBS Studio) verfolgen möchtest, statt einen separaten Monitor zu verwenden.
Hinweis
Viele Hersteller werben mit Instant Gameview oder ähnlichen Begriffen. Dies bedeutet, dass die Verzögerung zwischen der Eingabe am Controller und dem Bild auf dem Computerbildschirm so gering ist, dass sie kaum noch wahrnehmbar ist.
Wenn du deine Gameplay-Momente von der Switch, PlayStation oder Xbox teilen möchtest, ist eine externe USB-Karte die sinnvollste Wahl. Sie ist schnell einsatzbereit und benötigt keine tiefgreifenden technischen Kenntnisse. Hier reicht oft ein Modell, das 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnet.
Wer ein Setup mit zwei Computern nutzt (einer zum Spielen, einer zum Streamen), sollte zu einer internen PCIe-Lösung greifen. Diese Karten können oft mehrere Signale gleichzeitig verarbeiten und bieten die nötige Stabilität für stundenlange Live-Übertragungen in 4K-Auflösung.
Achtung
Vermeide billige No-Name-Adapter ohne eigene Stromversorgung oder Marken-Controller. Diese führen oft zu Bildfehlern, asynchronem Ton oder Verbindungsabbrüchen, die mitten im Stream kaum zu beheben sind.
Wenn du auf demselben PC spielst und streamst, benötigst du technisch gesehen keine Capture Card. Die Software greift das Bild direkt von der Grafikkarte ab. Eine Capture Card ist in diesem Fall nur sinnvoll, wenn du die CPU-Last auf einen zweiten Streaming-PC auslagern möchtest.
Das Signal der Konsole wird durch die Capture Card zum Monitor durchgeschleift. Lag-free bedeutet, dass dieser Prozess keine zusätzliche Verzögerung verursacht. Du spielst also so direkt, als wäre die Konsole unmittelbar mit dem Fernseher verbunden.
Moderne Karten haben fast ausschließlich HDMI-Anschlüsse. Für Retro-Konsolen wie das SNES oder die PlayStation 2 benötigst du entweder einen Upscaler (wie den RetroTINK) oder eine spezielle analoge Capture Card mit Composite- oder S-Video-Eingängen.
Für HD-Aufnahmen in guter Qualität ist USB 2.0 meist zu langsam. Die Datenmenge für unkomprimiertes 1080p60-Video erfordert die Bandbreite von USB 3.0 oder höher, um Ruckler und starke Kompression zu vermeiden.
Neben der reinen Videoaufnahme hilft spezialisierte Hardware dabei, den Workflow während einer Live-Übertragung zu optimieren. Mit programmierbaren Controllern steuerst du Szenenwechsel, Audioquellen oder startest Effekte auf Knopfdruck.
Fazit: Eine solide und benutzerfreundliche Capture-Karte für Einsteiger, die Full-HD-Content in hoher Qualität streamen möchten.
Fazit: Eine leistungsstarke Capture-Card für anspruchsvolle Content-Creator, die Next-Gen-Konsolen in höchster Qualität streamen möchten.