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Capture Cards Test & Vergleich

91 Produkte in Capture Cards

Testberichte für Capture Cards

2 aktuelle Tests von Fachmagazinen zu Capture Cards

VideoaktivVideoaktivInvalid Date
Die Videoaktiv-Redaktion nimmt fünf Multimediakarten zur Videodigitalisierung unter die Lupe. Die sogenannten Video-Capture-Lösungen im Test kosten zwischen 60 und 265 Euro. In die Testnote fallen die Anschlussmöglichkeiten, die Software und der Lieferumfang. Den Testsieg sichert sich das teuerste Produkt, die Blackmagic Design Intensity Shuttle für USB 3.0 beziehungsweise Thunderbolt, das sich mit den vielen Anschlüssen, den professionellen Einstellungen und der hochwertigen Verarbeitung auch hohe Ansprüche erfüllt. Als Kauftipps qualitfiieren sich das Terratec G3, das Elgato Capture HD und das Terratec G1.
Computer BildComputer BildInvalid Date
Die Redakteure von Computerbild haben sieben Streaming-Boxen getestet und dabei unter anderem Bildqualität und Angebot verglichen. Als klarer Gewinner ging Amazon Fire-TV hervor. Die Box erreichte im Test die Note 2,29 und wurde damit Test-Sieger. Mit der Note 2,53 landete der Google Nexus Player auf dem zweiten Platz, auf dem dritten ist erneut Amazon mit seinem Fire-TV Stick vertreten. Die Sony Playstation TV schaffte es nur auf den siebten und damit letzten Platz. Die Box ist ganz auf Spieler zugeschnitten, damit aber auch stark von der PS4 abhängig.

Capture Card Kaufberatung 2026

Finde die beste Capture Card für dein Streaming-Setup. Wir erklären Unterschiede bei Latenz, 4K-Passthrough und VRR für PS5, Xbox und PC.

Zuletzt aktualisiert: 11.04.2026

Die besten Capture Cards im Überblick

Wenn du deine Gameplay-Momente von der Konsole auf Twitch teilen oder eine Spiegelreflexkamera als Webcam nutzen möchtest, ist eine Capture Card das wichtigste Werkzeug in deinem Setup. Sie fungiert als Brücke, die das Bildsignal deiner Hardware verarbeitet und ohne große Verzögerung an deinen Rechner weitergibt.

Elgato Game Capture HD60 X

Vorteile
  • Unterstützt VRR-Passthrough für flüssiges Gameplay
  • Kompaktes Plug-and-Play-Design
  • Extrem niedrige Latenz (Instant Gameview)
  • Kompatibel mit OBS, Streamlabs und Co.
Nachteile
  • Aufnahme auf 4K30 oder 1080p60 begrenzt
  • USB-Kabel im Lieferumfang recht kurz

Fazit: Die derzeit beste Wahl für Konsolen-Streamer, die auf Funktionen wie Variable Refresh Rate nicht verzichten wollen.

Worauf beim Kauf achten?

Interne vs. externe Bauform

Die erste Entscheidung betrifft die Art des Anschlusses. Externe Lösungen werden einfach via USB (meist USB 3.0 oder USB-C) mit dem Laptop oder PC verbunden. Sie sind mobil und sofort einsatzbereit, was sie perfekt für Einsteiger macht. Interne Karten werden direkt in einen freien PCIe-Slot auf deinem Mainboard gesteckt. Diese bieten oft eine noch stabilere Datenübertragung und benötigen keinen Platz auf dem Schreibtisch, setzen aber einen Desktop-PC voraus.

KriteriumExterne Capture Card (USB)Interne Capture Card (PCIe)
InstallationEinfaches Einstecken (Plug & Play)Einbau in das PC-Gehäuse nötig
MobilitätSehr hoch, ideal für LaptopsFest verbaut im Desktop-PC
LatenzMinimal (je nach USB-Standard)Nahezu bei Null

Passthrough und Auflösung

Ein entscheidendes Merkmal ist die Passthrough-Funktion. Diese leitet das Signal deiner Konsole verzögerungsfrei an deinen Monitor weiter, während die Karte das Bild gleichzeitig für den PC abgreift. Achte darauf, dass die Passthrough-Werte deinen Monitor-Spezifikationen entsprechen. Wenn du eine PlayStation 5 oder Xbox Series X an einem 4K-Monitor mit 120 Hz betreibst, sollte die Capture Card dieses Signal auch durchschleifen können (4K120 Passthrough), sonst musst du beim Spielen auf Grafikqualität verzichten.

Tipp

Suchst du eine Karte für die neuesten Konsolen, achte unbedingt auf VRR-Unterstützung (Variable Refresh Rate) im Passthrough. Ohne dieses Feature kann es trotz starker Hardware zu Bildzerreißen (Tearing) auf deinem Monitor kommen.

Latenz und Software-Anbindung

Die Verzögerung zwischen deiner Eingabe am Controller und dem Bild in der Streaming-Software wird als Latenz bezeichnet. Moderne Karten nutzen Standards wie USB 3.0 oder höher, um diese Latenz so gering zu halten, dass du theoretisch direkt im Vorschaufenster deines PCs spielen könntest. Dennoch ist für kompetitive Spiele der Weg über den Passthrough-Ausgang an einen separaten Monitor immer die sicherere Wahl.

Hinweis

Die reine Aufnahme-Auflösung ist oft niedriger als die Passthrough-Auflösung. Viele Karten schleifen 4K-Signale durch, nehmen aber nur in Full HD (1080p) auf. Für Twitch und YouTube reicht 1080p60 derzeit völlig aus, da die Plattformen höhere Bitraten kaum verarbeiten.

Audio-Schnittstellen und Kompatibilität

Ein oft unterschätzter Punkt ist das Audio-Handling. Manche Karten besitzen einen zusätzlichen Klinkenanschluss (Party Link), um den Chat-Sound von Konsolen-Controllern direkt abzugreifen. Ohne diesen Anschluss ist es oft kompliziert, sowohl den Spielsound als auch die Stimmen deiner Freunde im Stream hörbar zu machen.

Achtung

Aktiviere bei der Nutzung einer PlayStation an einer Capture Card in den Systemeinstellungen der Konsole unbedingt die Option zum Deaktivieren von HDCP. Andernfalls bleibt das Bild in deiner Streaming-Software aufgrund des Kopierschutzes schwarz.

Häufige Fragen

Wenn du nur PC-Spiele auf demselben Rechner streamst, auf dem du spielst, benötigst du keine Capture Card. Die Software (wie OBS) kann das Bild direkt abgreifen. Eine Capture Card ist in diesem Fall nur sinnvoll, wenn du die CPU-Last für das Encoding auf einen zweiten PC (Dual-PC-Setup) auslagern möchtest.

Ja, sofern die Kamera einen "Clean HDMI Output" besitzt (also ein Bild ohne eingeblendete Menü-Symbole ausgibt) und dauerhaft eingeschaltet bleiben kann. Die Capture Card wandelt das HDMI-Signal der Kamera in ein für den PC erkennbares Webcam-Signal um.

Das liegt an der Verarbeitungszeit der Hardware und des USB-Busses. Nutze für dein eigenes Spielgefühl immer den HDMI-Ausgang (Passthrough) der Karte zum Monitor. In deiner Streaming-Software kannst du das Mikrofon-Signal mit einem Millisekunden-Offset verzögern, damit Bild und Ton wieder synchron sind.

USB 2.0 stößt bei der Datenmenge von unkomprimiertem Full-HD-Video (60 fps) an seine Grenzen. Das Resultat ist oft ein stark komprimiertes Bild mit hoher Latenz. Für eine professionelle Qualität solltest du mindestens auf USB 3.0 setzen.

Beliebte Produkte

Neben der reinen Videoaufnahme ist die Steuerung deines Workflows entscheidend. Zubehör wie Controller hilft dir dabei, Szenen zu wechseln oder Effekte einzuspielen, ohne das Spiel verlassen zu müssen.

Elgato Stream Deck MK.2

Vorteile
  • 15 frei programmierbare LCD-Tasten
  • Riesiges Ökosystem an Plugins und Icons
  • Abnehmbare Frontplatte für individuelles Design
  • Fester Stand durch stabilen Winkel-Halter
Nachteile
  • Vergleichsweise hoher Preis für ein Steuergerät
  • USB-Kabel fest am Gehäuse (beim Vorgänger)

Fazit: Die ideale Ergänzung zur Capture Card, um dein gesamtes Studio per Tastendruck zu steuern.

Elgato Stream Deck XL

Vorteile
  • 32 Tasten bieten Platz für komplexe Setups
  • Ideal für Profis und Power-User
  • Magnetischer Standfuß für sicheren Halt
  • USB-C Anschluss für einfache Verkabelung
Nachteile
  • Nimmt viel Platz auf dem Schreibtisch ein
  • Software erfordert Einarbeitungszeit bei vielen Ebenen

Fazit: Wer hunderte Befehle und komplexe Makros verwaltet, kommt an der XL-Variante nicht vorbei.