Blutdruckmessgeräte

Soehnle 68095 Systo Monitor Handgelenk-Messung Automatisches Aufpumpen & Abschaltautomatik

Soehnle 68095 Systo Monitor Handgelenk-Messung Automatisches Aufpumpen & Abschaltautomatik
1,6
Note
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  • Blutdruck-Messgerät
  • Handgelenk-Messung
  • Automatisches Aufpumpen
  • Speicherbare Messungen: 2x60
  • Abschaltautomatik

Beurer BM 51 easyClip Oberarm-Blutdruckmessgerät mit innovativer Clip-Manschette für einfaches Anlegen mit nur einem Handgriff, vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung am Oberarm

Beurer BM 51 easyClip Oberarm-Blutdruckmessgerät mit innovativer Clip-Manschette für einfaches Anlegen mit nur einem Handgriff, vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung am Oberarm
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  • Blutdruck-Messgerät
  • Oberarm-Messung
  • Umfang: 22 - 42 cm
  • Arrythmie Erkennung
  • LCD-Display

Sanitas SBC 22 Handgelenk-Blutdruckmessgerät vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung, Warnfunktion bei möglichen Herzrhythmusstörungen

Sanitas SBC 22 Handgelenk-Blutdruckmessgerät vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung, Warnfunktion bei möglichen Herzrhythmusstörungen
1,7
Note
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  • Blutdruck-Messgerät
  • Handgelenk-Messung
  • Anzahl Speicherplätze: 2 x 60
  • Arrhythmie-Erkennung & WHO-Indikator
  • Batteriebetrieb

Beurer BC 44 Handgelenk-Blutdruckmessgerät, mit komfortabler Ein-Knopf-Bedienung zur einfachen, vollautomatischen Blutdruck- und Pulsmessung am Handgelenk

Beurer BC 44 Handgelenk-Blutdruckmessgerät, mit komfortabler Ein-Knopf-Bedienung zur einfachen, vollautomatischen Blutdruck- und Pulsmessung am Handgelenk
2,0
Note
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  • Blutdruck-Messgerät
  • Handgelenk-Messung
  • Automatisches Aufpumpen
  • Arrhythmie-Erkennung
  • Batteriebetrieb

Ratgeber


Das Blutdruckmessgerät ist ein medizinisches Gerät, das eingesetzt wird, um den Blutdruck für einen längeren Zeitraum zu überwachen. Dies ist eine praktische Selbstkontrolle, ob der eigene Blutdruck hoch, niedrig oder normal ist. Ein stabiler Blutdruck ist wichtig, da es sonst langfristig zu Herz-Kreislauf-Störungen kommt.
Selbstverständlich ersetzt das kleine Gerät keinen Arztbesuch. Es stellt nur ein ergänzendes Hilfsmittel für Zuhause dar. Denn häufig ist bei einem Arztbesuch Nervosität im Spiel, wodurch die vor Ort gemessenen Werte verfälscht sein können. Nicht nur für Diabetiker oder Personen mit Bluthochdruck ist das Messgerät wichtig, sondern auch für Sportler, Schwangere sowie für alle, die Ihre Blutdruckwerte im Auge behalten möchten. Häufige Ursachen für Bluthochdruck sind Übergewicht, mangelnde Bewegung sowie Stress. Sport, gesunde Ernährung und ein bedachter Umgang mit Alkohol senken erhöhte Werte ein Stück weit. Vor einer Medikation ist jedoch unbedingt ärztlicher Rat einzuholen.

Blutdruckwerte: systolisch und diastolisch

Das Gerät ermittelt grundsätzlich zwei Blutdruckwerte: den systolischen (oberen) und den diastolischen (unteren). Der systolische Wert entsteht, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut stoßartig in die Aorta pumpt. Daraufhin entspannt sich die Herzkammer, damit erneut Blut hineingelangen kann. In dieser Phase fällt der Druck in den Blutgefäßen ab. Der niedrigste erreichte Wert bezeichnet den diastolische Blutdruck. Bei Erwachsenen sollte der systolische Wert zwischen 120 und 129 mmHg liegen, der diastolische bei 80 bis 84 mmHg. Ist der systolische Wert höher als 129 und der diastolische höher als 89, sollten der Nutzer einen Arzt aufsuchen. Auch für die Differenz der beiden Zahlen gibt es einen Richtwert. Dieser sollte nicht größer als 65 mmHg betragen.
Einige Blutdruckmessgeräte haben einen sogenannten WHO-Indikator, der die gemessenen Werte anhand der Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation bewertet. Hier liegt der ideale Blutdruckwert bei 129/80 mmHg.

Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Je öfter gemessen wird, beziehungsweise je länger der Zeitraum, über den sich die regelmäßige Messung erstreckt, desto einfacher sollte das Gerät zu bedienen sein. Daher sind die meisten Modelle in ihrer Nutzung ähnlich aufgebaut. Die Starttaste leitet die Messung ein, die Memorytaste speichert das Ergebnis. Einige Produkte verfügen zusätzlich über eine Set-Taste für das Anlegen von Nutzerprofilen. Insbesondere für ältere Nutzer sind ausreichend große Ziffern für eine gute Lesbarkeit wichtig. Einige Fabrikate sind zudem mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, sodass sich die Resultate auch nachts problemlos ablesen lassen.
Eine wichtige Voraussetzung für eine sinnvolle Kontrolle des Blutdrucks sind zuverlässige Messwerte. Dabei spielt die verwendete Manschette, die eingebaute Druckblase und die einprogrammierte Berechnungsformel eine Rolle. Falsche Messwerte entstehen aber auch bei fehlerhafter Benutzung durch den Käufer. Als Blutdruckmessgeräte dürfen nur Geräte vertrieben werden, die das Medizinproduktgesetz einhalten, die Messgenauigkeit ist dabei jedoch nicht gewährleistet. Vollautomatische Geräte sind in der Regel batteriebetrieben und damit ortsunabhängig verwendbar. Manche Hersteller statten ihre Produkte zusätzlich noch mit einem Netzteilanschluss aus. Liegt bereits ein erhöhter Blutdruck vor, empfiehlt sich ein Messgerät mit WHO-Einteilung oder farbiger Anzeige. Bei der sogenannten WHO-Einteilung handelt es sich um ein Ampelsystem, das die Resultate der Messung nicht nur in Zahlen, sondern auch auf einer Farbskala darstellt. Fallen die Messwerte normal aus, zeigt die Skala grün, sind die Werte erhöht, rot.

Gerätetypen: Messung am Oberarm oder Handgelenk möglich

Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den Blutdruck zu messen. Entweder geschieht dies über den Oberarm oder das Handgelenk. Handgelenksgeräte sind einfach zu bedienen und eignen sich auch für unterwegs. Beschränkt sich der Nutzer auf grundlegende Funktionen, bleiben sie zudem in den Anschaffungskosten äußerst gering. Jedoch gelten sie auch als fehleranfälliger. Gerade Diabetiker sollten auf den Kauf eines solchen Modells verzichten. Die Messung über den Oberarm ist wesentlich präziser. Diese Geräte sind oft mit einem größeren, besonders gut lesbaren Display ausgestattet. Im Gegenzug schlagen Modelle dieser Art mit einem höheren Preis zu Buche.
Vor dem Kauf sollte der Oberarm- oder Handgelenkumfang gemessen und demnach die passende Manschette gewählt werden. Die Länge wird vom Hersteller angegeben. Es ist wichtig, dass die Manschette korrekt platziert ist. Manche Modelle im höheren Preissegment zeigen die richtige Positionierung sogar an. Bei einer Oberarmmanschette darf diese maximal zwei Drittel des Oberarms abdecken. Viele Geräte pumpen sich bis zum Maximum auf und messen in der Ablassphase den Blutdruck. Einige Personen empfinden den aufgebauten Druck als unangenehm. Es gibt aber auch Geräte, die bereits beim Aufpumpen den Blutdruck messen. Diese bauen insgesamt weniger Druck auf und sind den anderen vorzuziehen. Soll das Gerät bei mehreren Personen verwendet werden, muss die Manschette allen Personen passen. Wenn das Gerät gemessene Werte speichert, sollte auch diese Funktion für mehrere Personen ausgelegt sein. Ansonsten werden mehrere Geräte benötigt. Der Nutzer sollte vor dem Kauf entschieden, ob der ein intelligentes Gerät benötigt, das über Bluetooth oder Kabel die Daten auf mobile Geräte oder den PC übertragen kann. Bevor ein Blutdruckmessgerät zuhause zum Einsatz kommt, sollten mit dem Arzt geklärt werden, welcher Arm zur Messung verwendet werden soll. Denn auch hierbei können Messunterschiede auftreten, die zu langfristigen Messfehlern führen.

Praxistipps: Richtig messen

Die Werte der Blutdruckmessung dienen lediglich als Orientierung, denn das Resultat hängt von verschiedenen Faktoren ab. Über den Tag hinweg schwankt der Blutdruck. Daher sollte dieser immer zur gleichen Zeit sowohl morgens und mittags als auch abends gemessen werden. Am Besten ist es, den Blutdruck am Morgen noch vor der ersten Tasse Kaffee oder Tee zu messen. Eine volle Blase kann den gemessenen Wert zusätzlich verfälschen. Vor dem Messvorgang sollte eine Ruhepause von mindestens fünf Minuten eingelegt werden, bei vorheriger körperlicher Betätigung sogar noch etwas länger. Um den richtigen Blutdruck zu ermitteln, empfiehlt es sich, dass der Betroffene entspannt auf einem Stuhl sitzt und sich an der Stuhllehne anlehnt. Der zu messende Arm liegt dabei im besten Fall auf dem Tisch und die Füße müssen nebeneinander auf dem Boden stehen. Diabetiker messen im Idealfall stehend den Blutdruck messen, um zu ermitteln, ob es zu einer Kreislauf-Fehlregulation kommt, die typisch bei einer Diabetes-Erkrankung ist.
Die Blutdruckmanschette muss sich auf Herzhöhe befinden. Sitzt sie darunter, fällt der Messwert zu hoch aus. Befindet sie sich jedoch darüber, so ist der gemessene Wert zu niedrig. Vor allem bei Handgelenksgeräten gilt dies zu beachten. Die Messung sollte zwei Mal hintereinander am gleichen Arm erfolgen, jedoch mit einer Pause von ein bis zwei Minuten.

Testberichte


ETM Testmagazin

Ausgabe 02/2019

Handgelenk-Blutdruckmessgeräte im Test

Das ETM-Magazin hat 6 Handgelenk-Blutdruckmessgeräte verschiedener Hersteller getestet und verglichen. Als Testsieger geht der Omron RS7 Intelli hervor. In den Kategorien Handhabung, Display, Manschette, Funktion und Dokumentation hat dieser stets über 90 von 100 möglichen Punkten erreicht. Besonders positiv wird bewertet, dass er eine Manschetten-Sitzkontrolle besitzt, eine Datenauswertung via App möglich ist und der Messvorgang relativ leise ist. In der Gesamtbewertung schneidet er mit 93,5% sehr gut ab. Als Preis-Leistungssieger geht das Blutdruckmessgerät SBC 22 von Sanitas hervor. Insgesamt belegt er in der Gesamtbewertung jedoch mit 88,3% den letzten Platz. Mit 92,4% landet der Braun iCheck 7 BPW4500 auf dem zweiten Platz. Das Blutdruckmessgerät BC 57 von Beurer wird ebenfalls mit sehr guten 92,3% bewertet. Darauf folgt der Systo Monitor 100 von Soehnle mit 89,3%.


Bestenliste: Blutdruckmessgeräte

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Blutdruckmessgeräte. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.